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Starke Quartalszahlen: Microsoft ist nun schon eine halbe Billion Dollar wert

Liefert jetzt mit LinkedIn: Microsoft-CEO Satya Nadella
Liefert jetzt mit LinkedIn: Microsoft-CEO Satya Nadella

Das nächste historische Zahlenwerk von Microsoft: Der Redmonder Softwareriese konnte die Wall Street bei Vorlage seines zweiten Geschäftsquartals im Fiskaljahr 2016/17 überzeugen – und wurde dafür mit neuen Allzeithochs belohnt. Erstmals seit 1999 durchbrach der Windows-Hersteller an der Wall Street wieder die Bewertungsschwelle von 500 Milliarden Dollar. Die Umsätze und der Nettogewinn fielen besser aus als von Analysten erwartet. Treiber der Geschäftsdynamik war erneut das Cloud-Geschäft.

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Die Klettertour der Microsoft-Aktie geht weiter. Nachdem der Windows-Hersteller im vergangenen Herbst nach 17 Jahre bei Kursen von 60 Dollar neue Allzeithochs aufgestellt hatte, fällt im nachbörslichen Handel nun die Marke von 65 Dollar.

Auslöser für den Kursschub waren erneut besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen, die das Dow Jones-Mitglied nach Handelsschluss an der Wall Street vorlegte.

Windows-Verkäufe rückläufig, Office 365-Absätze ziehen an

So konnte der nach Apple und Alphabet drittwertvollste Konzern der Welt für den Dreimonatszeitraum zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember Umsätze von 26 Milliarden Dollar ausweisen und damit den Vorjahreswert marginal um 2 Prozent übertreffen. Die Analystenschätzungen, die bei 25,3 Milliarden Dollar gelegen hatten, wurden damit deutlich übertroffen.

Während die Erlöse der „More Personal Computing“-Unit, in der die Windows-Verkäufe zusammengefasst werden, nun schon um 5 Prozent nachgaben, konnte sich das Productivity-Segment, in dem Office 365 und auch erstmals das übernommene Business-Netzwerk LinkedIn einfließt, über ein Umsatz-Plus von 10 Prozent freuen.

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Cloud-Sparte bleibt Treiber der Geschäftsdynamik

Treiber der Geschäftsdynamik bleibt indes die Intelligent Cloud-Sparte, deren Umsätze um 8 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar stiegen. Das Cloud-Flaggschiff Azure, das konnte mit Amazons AWS-Sparte wetteifert, konnte um beachtliche 93 Prozent zulegen.

Nach Bilanzierungsstandard GAAP konnte Microsoft den Nettogewinn um vier Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar steigern. Auf Non-GAAP-Basis konnte der Software-Gigant einen Gewinnanstieg um 9 Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar bzw. 0,83 Dollar je Aktie verbuchen und damit die Analystenschätzungen deutlich schlagen, die bei 0,79 Dollar je Anteilsschein gelegen hatten.

Lohn der starken Bilanz: Durch das Kursplus von einem Prozent vor und einem Prozent nach Handelsschluss knackt Microsoft an der Wall Street erstmals seit 1999 wieder die Bewertungsgrenze von 500 Milliarden Dollar.

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