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7 Millionen neue Abonnenten: Netflix wächst weiter explosiv – und schießt auf neue Allzeithochs

Mann mit einer globalen Mission: Netflix-Gründer Reed Hastings
Mann mit einer globalen Mission: Netflix-Gründer Reed Hastings

Die Demonstration der Stärke geht weiter. Der Streaming-Video-Anbieter Netflix konnte bei Vorlage seiner neusten Quartalszahlen die Schätzungen der Wall Street vor allem beim so kritisch beäugten Nutzerwachstum erneut deutlich übertreffen. Nach 3,6 Millionen neuen Abonnenten im September-Quartal konnte CEO Reed Hastings in den vergangenen drei Monaten die Zahl der Neukunden auf 7 Millionen fast verdoppeln. Die Wall Street reagiert begeistert: Die Netflix-Aktie legt nachbörslich um 8 Prozent zu – und markiert damit neue Allzeithochs.

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Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Die Berichtssaison in den USA beginnt – und zwar mit einem Paukenschlag von Netflix. Die hyperbolische Wachstumsstory des US-Streaming-Anbieters von Serien und Filmen, der in den späten 90er-Jahren noch als Versender von DVDs begonnen hatte, geht damit ungebremst weiter.

Im so wichtigen Weihnachtsquartal konnte sich von Reed Hastings vor 20 Jahren gegründete Internet-Pionier über so viele Abonnenten wie nie freuen. Statt wie von der Wall Street erwartet 5,2 Millionen Neukunden konnte Netflix dank neuer und prämierter Eigenproduktionen wie The Crown zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember tatsächlich 7,05 Millionen Abonnenten hinzugewinnen.

Netflix verbucht 5 Million internationale Neukunden

1,93 Millionen neue Zuschauer wurden auf dem amerikanischen Heimatmarkt gewonnen, 5,12 Millionen im Rest der Welt. Per Ende Dezember bringt es Netflix damit bereits auf 93,9 Millionen Abonnenten.

Die vom Marktforscher IHS kolportierte Marke von 100 Millionen Abonnenten bis zum Jahr 2020 erscheint angesichts des explosiven Wachstums damit bereits im nächsten bzw. spätestens übernächsten Quartal erreichbar.

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Aktie schießt auf neue Allzeithochs

In Dollar und Cents entwickelten sich Netflix‘ Geschäfte im Weihnachtsquartal weitgehend wie von der Wall Street erwartet. Die Erlöse lagen mit 2,47 Milliarden Dollar exakt im Rahmen der Analystenschätzungen, während der Gewinn je Aktie mit 15 Cent je Anteilsschein etwas höher ausfiel als die Prognosen, die bei 13 Cent je Aktie gelegen hatten.

Lohn des starken Weihnachtsquartals: Netflix-Aktien, die bereits zu Jahresbeginn ein neues Allzeithoch aufgestellt hatten, schossen nach Vorlage der Bilanz zum 11 Dollar oder 8 Prozent auf neue Rekordkurse bei 144 Dollar nach oben.

Der Börsenwert des Streaming-Giganten erhöhte sich nach dem Kursplus um weitere 5 Milliarden Dollar auf nunmehr knapp 62 Milliarden Dollar. Das kolportierte Übernahme-Interesse von Disney dürfte damit einen weiteren Dämpfer erhalten haben.

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