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„Die USA müssen bessere Autos bauen“: Vizekanzler Gabriel kontert Trump – und das Netz applaudiert

Spricht Klartext: SPD-Chef Sigmar Gabriel.
Spricht Klartext: SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Donald Trumps exklusives Bild-Interview schlägt am Tag danach erwartungsgemäß politisch hohe Wellen. Bundeskanzlerin Merkel etwa erklärte achselzuckend: "Ich denke, wir Europäer haben unser Schicksal selbst in der Hand." Wirtschaftsminister und Vizekanzler Gabriel konterte dem designierten amerikanischen Präsidenten bezüglich seiner in Aussicht gestellten Strafzölle für die deutsche Auto-Industrie: "Die USA müssen bessere Autos bauen", wenn sie in Europa konkurrenzfähig bleiben wollen, erklärte Gabriel – und erhielt dafür im Social Web Beifall.

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Nach dem publizistischen Erdbeben, das Donald Trump mit seinem Exklusiv-Interview bei der Bild Zeitung und London  Times losgetreten hatte, folgte das politische. Die NATO „obsolet“? Die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen „ein äußerst katastrophaler Fehler“? Strafzölle für deutsche Autobauer, die nicht in den USA produzieren? („Sie können Autos für die USA bauen, aber sie werden für jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen.“)

Am Tag danach gab es viel zu diskutieren – nicht zuletzt von den namentlich genannten Protagonisten. Bundeskanzlerin Merkel etwa konterte Trumps Kritik in der Flüchtlingskrise kühl mit den Worten: „Ich denke, wir Europäer haben unser Schicksal selbst in der Hand.“ Rückendeckung erhielt Merkel vom amtierenden US-Außenminister John Kerry, der im Gespräch mit CNN erklärte, die Äußerungen des gewählten, aber noch nicht amtierenden Präsidenten wären „unangemessen“.

Bezüglich Trumps Bemerkung, auf der New Yorker Fifth Avenue würden so viele deutsche Autos gesichtet, merkte unterdessen Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schnippisch an, um den Status quo zu ändern, „müssen die USA bessere Autos bauen.“ Für das Bonmot wurde der mutmaßliche Kanzlerkandidat der SPD im Social Web gefeiert – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks:

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