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Yahoo-Chefin Marissa Mayer tritt ab – wenn der Verizon-Deal nicht platzt

Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo
Marissa Mayer war im Jahr 2013 noch CEO von Yahoo

Marissa Mayer (41) zieht sich aus dem Vorstand von Yahoo zurück – vorausgesetzt, der 4,8-Milliarden-Dollar-Deal mit Verizon platzt nicht auf den letzten Metern: Der Telekommunikationskonzern hat nach Bekanntwerden der massiven Daten-Diebstähle bereits angekündigt, den Kauf auf den Prüfstand zu stellen.

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Der einstige Google-Konkurrent hat in den letzten Jahren vor allem mit einem Schlagzeilen gemacht: Gestohlene Daten durch Hacker-Attacken – obendrein im großen Stil und in Serie. Kein Zweifel: Das Internetunternehmen hat Marissa Mayer, seit Juli 2012 Vorstandsvorsitzende bei Yahoo, vor eine Mammutaufgabe gestellt. Sie musste neben jenem Krisenmanagement auch noch gegen die immer stärker werdende Konkurrenz durch Unternehmen wie Google und Facebook ankämpfen.

Der Internet-Pionier Yahoo will nach dem geplanten Verkauf des Webgeschäfts an Verizon das verbliebene Unternehmen in Altaba umbenennen, wie auch das Branchenmagazin Mashable berichtet. Die heutige Konzernchefin Marissa Mayer werde dann den Verwaltungsrat der Firma – das Kontrollgremium mit weitreichenden Funktionen – verlassen, teilte Yahoo am Montag mit. Altaba wird vor allem aus der Beteiligung an der chinesischen Online-Plattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen.

Zugleich gebe es das Risiko, dass Verizon den Deal wegen des massiven Daten-Dienstahls bei dem Konzern platzen lasse, räumte Yahoo ein. Nach Vereinbarung des Verkaufs für 4,8 Milliarden Dollar im Juli wurden zwei Online-Attacken aus den Jahren 2013 und 2014 bekannt, bei denen jeweils die Daten von 500 Millionen und einer Milliarde Yahoo-Nutzer entwendet worden waren. Verizon kündigte bereits an, den Deal auf den Prüfstand zu stellen.

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Ob und in welcher Form Marissa Mayer bei Verizon eine Zukunft habe, wollte ein Unternehmenssprecher gegenüber Mashable nicht kommentieren.

Mit Material der dpa

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