Der „Taunuskrimi“ besiegt die „Spuren der Rache“ deutlich, „Big Bang Theory“ mit fulminanter Staffel-Premiere

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Tim Bergmann, Felicitas Woll und Michael Schenk (v.l.n.r.) im "Taunuskrimi" des ZDF

Der Kampf der öffentlich-rechtlichen Zweiteiler hat am Montag einen überraschend eindeutigen Sieger hervor gebracht: Der "Taunuskrimi" des ZDF lockte 6,06 Mio. Leute an, die "Spuren der Rache" im Ersten nur 3,49 Mio. - eine Enttäuschung. Die Nummer 1 in der jungen Zielgruppe hieß stattdessen "The Big Bang Theory": Die ProSieben-Serie startete mit 2,18 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 19,5% in die neue Staffel.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Starker Auftakt für den ZDF-Zweiteiler, schwacher für den ARD-Zweiteiler

6,06 Mio. Leute entschieden sich um 20.15 Uhr also für „Die Lebenden und die Toten – Ein Taunuskrimi“. Der Marktanteil lag bei 17,2%, die Marktführerschaft und der Tagessieg waren dem 90-Minüter nicht zu nehmen. Im Ersten lief ebenfalls ein Zweiteiler an: „Spuren der Rache“ mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle. Gegen den „Taunuskrimi“ hatte der Film aber nicht den Hauch einer Chance, mit 3,49 Mio. Sehern und 9,9% blieb er sogar unter der 10%-Marke. Enttäuschend. Teil 2 wird am Mittwoch kaum besser laufen, denn auch dann geht es gegen den ZDF-„Taunuskrimi“.

2. „Wer wird Millionär?“ holt 17% im Gesamtpublikum

Stärkstes Programm der Privatsender war am Montag mit Abstand RTLs „Wer wird Millionär?“. Das zweistündige „Überraschungs-Special“ lockte 5,78 Mio. Leute an – tolle 17,0%. Damit landete Günther Jauchs Show auf Platz 2 der Tages-Charts direkt hinter dem „Taunuskrimi“ des ZDF. ProSieben landete mit „The Big Bang Theory“ bei 2,75 Mio. Sehern, gewann dafür im jungen Publikum. Dazu gleich mehr. Bei Sat.1 erreichte „Navy CIS“ um 20.15 Uhr 2,23 Mio. Gesamt-Zuschauer.

3. „Big Bang Theory“ triumphiert bei den 14- bis 49-Jährigen

Die Premiere der inzwischen zehnten Staffel hat der ProSieben-Serie „The Big Bang Theory“ mal wieder grandiose Quoten beschert. 2,18 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen um 20.15 Uhr zu – herausragende 19,5%. Auch danach ging es mit fünf älteren Episoden stark weiter: 1,71 Mio. junge Zuschauer entsprachen um 20.45 Uhr 14,6%, um 21.15 Uhr gab es 11,4%, um 21.40 Uhr 12,2%, um 22.10 Uhr 13,8% und um 22.40 Uhr nochmal 15,1%. „Wer wird Millionär?“ erzielte bei RTL unterdessen ordentliche 13,5%, „Navy CIS“ bei Sat.1 nur enttäuschende 7,4%. Die Ära der Serie scheint zu Ende zu gehen. „Navy CIS: New Orleans“ fiel um 21.15 Uhr sogar noch auf 7,0% und „Elementary“ danach auf 5,2%.

4. kabel eins besiegt mit „Men in Black II“ Vox und RTL II, „Die Geissens“ starten schwach in die neuen Folgen

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich am Montagabend kabel eins durch. 670.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für „Men in Black II“ – ein ordentlicher Marktanteil von 5,9%. Unter dem Soll blieben hingegen Vox und RTL II: Bei Vox kam „Goodbye Deutschland!“ um 20.15 Uhr nicht über 4,5% hinaus, um 21.15 Uhr gab es auch nur 5,1%. Bei RTL II starteten die neuen „Geissens“-Episoden mit schwachen 4,5% und 4,3%. Lang wird das Z-Promi-Pärchen seine TV-Karriere bei solchen Zahlen nicht mehr fortsetzen können.

5. Sport1 holt im jungen Publikum bis zu 11%  mit der Darts-WM

Das Finale der Darts-WM hat Sport1 noch einmal grandiose Quoten beschert. Zwischen 21.10 Uhr und 23.05 Uhr sahen durchgängig mehr als 1 Mio. Fans zu, der Marktanteil lag in der Spitze bei über 6%. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen zwischen 22.30 Uhr und 23.05 Uhr ebenfalls mehr als 1 Mio. zu, hier reichte das für unglaubliche 11%. Im Durchschnitt der gesamten Übertragung waren ab 19.05 Uhr 900.000 Fans dabei, darunter 550.000 14- bis 49-Jährige (5,6%). Sogar mehr als 2 Mio. Zuschauer sammelte bei den kleineren Sendern die WDR-„Lokalzeit“ ein: 2,04 Mio. Seher entsprachen ab 19.30 Uhr 6,8%. In der Prime Time erreichte zdf_neo mit „Inspector Barnaby“ 1,36 Mio. und 1,38 Mio. Seher, das BR Fernsehen mit „Winnetou I“ 1,15 Mio. Das Comeback von „Annemie Hülchrath“ lief im WDR Fernsehen noch nicht so gut: 450.000 Neugierige reichten um 22.10 Uhr nur für blasse 1,6%.

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