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Karriere-Kick statt Karriere-Knick: Mit diesen sechs guten Vorsätzen wird 2017 zu Ihrem Jahr

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Sie machen zu viele Überstunden, sind unmotiviert und bekommen schon bei dem Gedanken an den nächsten Arbeitstag Bauchschmerzen? Dann sollten Sie dringend etwas an Ihrer Arbeitssituation ändern. MEEDIA nennt fünf gute Job-Vorsätze für das neue Jahr – und einfache Tricks, wie Sie diese einhalten können.

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Besser mit den Kollegen zusammenarbeiten

Schon einmal eine Stellenanzeige ohne den obligatorischen Wunsch nach „Teamfähigkeit“ gesehen? Wahrscheinlich nicht – und das aus gutem Grund: Die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, ist schwer gefragt. Immerhin werden Aufgaben nur bestmöglich erledigt, wenn effektiv miteinander kommunizieren wird. Heißt im Umkehrschluss: Wer „teamfähig“ ist, kann auch problemlos die Karriereleiter hochklettern.

Das kommt dazwischen Jener obligatorische Kollege, der ihre Nerven lieber mit einschläfernden Anekdoten und Flachwitzen strapaziert – statt mit Ihnen an einem Strang zu ziehen. Und das Gefühl bleibt: Irgendwie arbeitet man aneinander vorbei.

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Das können Sie tun Hören Sie zu und konzentrieren Sie sich auch auf das, was Ihr Gegenüber nicht sagt: Was denkt und fühlt Ihr Gesprächspartner? Loten Sie gemeinsame Ziele und Vorteile aus. Für ein ideales Gespräch gilt das Verhältnis „70:20:10“: 70 Prozent der Zeit hören Sie zu, 20 Prozent der Zeit zeigen Sie Ihrem Gegenüber auf verbale und nonverbale Weise, dass Sie seine Botschaft verstanden haben, 10 Prozent der Zeit bringen Sie das Gespräch aktiv voran. Zum Schluss fassen Sie lediglich die wichtigsten Ergebnisse Ihres Gespräches zusammen – und jeder weiß, was er zu tun hat. Sie werden merken: Die Arbeit geht leichter von der Hand und macht wieder mehr Spaß.

Mehr netzwerken

Klingt banal, kann Ihnen das Berufsleben aber erheblich leichter machen: Wer die „richtigen“ Leute kennt und kennenlernt, hat viele Vorteile – sei es, um den eigenen Horizont zu erweitern, Fragen zu stellen oder sogar für einen Jobwechsel. Die gute Nachricht: Ein Netzwerk aufbauen, von dem Sie profitieren können, lässt sich lernen.

Das kommt dazwischen Sie kennen niemanden, trauen sich nicht, jemanden anzusprechen, drehen Däumchen und haben plötzlich keinen blassen Schimmer mehr, warum Sie überhaupt hier sind – kurz: Sie befinden sich irgendwie auf der langweiligsten Veranstaltung, die Sie je erlebt haben.

Das können Sie tun Seien Sie offen für alles: Positionieren Sie sich nicht am den Rand des Geschehens, sondern mittendrin. Mit Fragen wie „Was machen Sie beruflich?“ oder schlicht „Wie hat Ihnen der Vortrag gefallen?“ – also Fragen, die nicht mit „ja“ oder „nein“ abgewunken werden können – stoßen Sie subtil ein Gespräch an. Suchen Sie Gemeinsamkeiten, legen Sie Ihr bestes Lächeln auf. So präsentieren Sie sich sympathisch und interessiert. Nicht vergessen: Beim Netzwerken geht es nicht um die Masse, sondern die Klasse der Kontakte. Lassen Sie sich also ruhig Zeit, die „Richtigen“ kennenzulernen und auszumachen. Mit der Zeit lernen viele interessante Leute mit Ihren Zielen und Vorstellungen kennen und die Sie. Und man wird an Sie denken. Zum Beispiel, wenn eine interessante Stelle frei wird…

Weniger arbeiten, mehr schaffen

Äh, weniger arbeiten UND mehr schaffen? Vermutlich der wahr gewordene Feuchttraum eines jeden Arbeitnehmers – der tatsächlich für jeden in Erfüllung gehen kann: Wer effizient arbeitet, also seinen Blick für das Wesentliche schärft und weniger lang an einer Aufgabe sitzt, erzielt bessere Ergebnisse. Und hat obendrein weniger Stress, mehr Lebensfreude und Zeit für andere Projekte.

Das kommt dazwischen Berglandschaften an Arbeit, die Ihren Schreibtisch wie einen wirren Blätterwald aussehen lassen – und Sie dazu bringen, sich die „Bear Grylls“-Machete zu kaufen, um dem grauenhaften Anblick ein (nicht gerade erfüllendes) Ende zu bereiten.

Das können Sie tun Nehmen Sie sich jeden Tag eine Stunde Zeit, um Ihren Tagesablauf zu planen – und Sie sparen viele Stunden Arbeit. Listen Sie alle Aktivitäten des Tages auf – auch solche Abseits des Büros wie „Einkaufen gehen“ oder „Sport machen“ – und setzen Sie Prioritäten. Was muss sofort erledigt werden? Was kann warten? Was sind die größten Zeitfresser? Bleiben Sie dabei realistisch: Wenn Sie wissen, dass eine Aufgabe mehr Zeit in Anspruch nimmt, schieben Sie es nicht auf – sondern teilen Sie es sich in feste Einheiten auf. Packen Sie Aufgaben mit kurzen Fristen zuerst an, danach die dringlichen, aber nicht so wichtigen Aufgaben – und schließlich die Projekte, die weder ein Zeitlimit haben noch von großer Wichtigkeit sind. So kontrollieren Sie den Plan, und nicht der Plan Sie.

Einfach mal „nein“ sagen

Sie machen ohnehin zu viele Überstunden? Auch oder vor allem, weil Ihr Chef Ihnen immer wieder Mammutaufgaben aufbrummt? Sagen Sie öfter mal „nein“: Eine Aufgabe auszuschlagen, ist kein Kündigungsgrund – sofern Sie gute Gründe dafür anführen können.

Das kommt dazwischen Ein übermotivierter Chef, voller Tatendrang und Aufgaben für das neue Jahr. Er so: „Yeah!“ Und Sie so: „Äh…“

Das können Sie tun Das sollte kein Geheimnis sein: Wer „Arbeit? Nicht mit mir!“ schreit, tut es vermutlich zum letzten Mal. Seien Sie also ehrlich zu Ihrem Chef: Haben Sie zu viele Aufgaben auf dem Tisch, leiden nicht nur Sie, sondern auch das Ergebnis, unter dem Arbeitsdruck. Sie können sich mit Ihrem Chef auch auf einen Kompromiss einigen. Ihr Angebot könnte etwa sein, sich zu einem späteren Zeitpunkt um sein Anliegen zu kümmern. Oder man teilt sich die Aufgabe – wenn möglich – unter den Kollegen auf. So oder so: „Nein“ sagen ist keine Form von Schwäche, sondern kann auch souverän wirken.

Weiterentwickeln und Fähigkeiten schärfen

Das Gehalt ist schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge. Viele Arbeitnehmer wollen sich in und neben dem Job weiterentwickelt – etwa durch Fort- und Weiterbildungen. Warum? Mehr Jobsicherheit (besonders im Alter), mehr Wissen, mehr Aufstiegschancen und mehr Alleinstellungsmerkmale in Ihrer Vita. Viel mehr geht nicht.

Das kommt dazwischen Wahrscheinlich Sie selbst. Lernen? Neben der Arbeit? Keine Zeit, klingt völlig bescheuert, kostet Geld. Nein, danke!
Das können Sie tun Sehen Sie das vermeintliche Übel als Chance, bei dem die Vorteile langfristig überwiegen: Sie entwickeln sich weiter, schinden Eindruck bei Chef und Kollegen und schärften Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen. Das kann Ihnen keiner nehmen – und Sie setzen sich damit von der Masse ab. Stellen Sie sich zwei Fragen: Welches Ziel (Jobwechsel/Beförderung) verfolge ich? Und was ist meine Motivation (Chef/ich selbst)? Dann können Sie beginnen, nach geeigneten Angeboten zu suchen. Steigen Sie in die Recherche ein, machen Sie sich an Volks- und Berufsschulen und Arbeitsagenturen schlau. Was für eine Qualifikation haben die Dozenten? Was ist das Zertifikat auf dem Arbeitsmarkt wert? Kommen Sie mit der einfachen Website-Recherche nicht weiter, machen Sie einen Probeanruf: Weichen die Mitarbeiter Ihnen auf Fragen aus, sollten Sie lieber Finger von dem Seminar lassen. Jeder Arbeitgeber wird Ihnen sagen: der Aufwand lohnt sich.

Keine Denkverbote: Warum nicht einfach den Job wechseln?

All diese Tipps ändern nichts an Ihrer unglücklichen Jobsituation, Sie bekommen schon Bauchschmerzen beim Gedanken an den nächsten Arbeitstag, sind unmotiviert und „Augen zu und durch“ ist seit Monaten ihr Mantra? Es ist an der Zeit: Sie sollten den Job wechseln.

Das kommt dazwischen Die Arbeit! Ständig stolpern Sie über interessante Job-Angebote, haben aber schlichtweg keine Zeit, sich auf die attraktiven Annoncen zu bewerben. Frust macht sich breit. Sie sind unmotiviert. Und der triste Arbeitsalltag hat Sie wieder.

Das können Sie tun Zuallererst: Vermeiden Sie einen Schnellschuss. Um auch im neuen Job zufrieden seien zu können, müssen Sie sich bewusst machen, was Sie von der beruflichen Veränderung erwarten – und wollen. Gönnen Sie sich genug Vorbereitungszeit, um einen detaillierten Zukunftsplan auszuarbeiten. Werden Sie sich über Ihre Stärken und Fähigkeiten bewusst. Und, zur Krönung, bereiten Sie schon einmal eine Bewerbungsmappe vor. Sobald Sie ein interessantes Job-Angebot entdecken, können Sie Ihr Anschreiben (natürlich nach ein paar Anpassungen) direkt verschicken. Damit fällt nicht nur der Bewerbungs-Druck von Ihnen ab, sondern Sie sind auch ganz vorne unter Ihren Mitbewerbern.

 

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