„Angriff auf mein persönliches Leben“ – Gerald Hensel verlässt Scholz & Friends wegen #keingeldfürrechts-Shitstorm

Gerald Hensel hat angekündigt, Scholz & Friends zu verlassen
Gerald Hensel hat angekündigt, Scholz & Friends zu verlassen

Gerald Hensel, bislang Executive Strategy Director Digital bei der Werbeagentur Scholz & Friends, hat im Interview mit stern.de angekündigt, die Agentur zu verlassen. Grund sei der massive Shitstorm, der sich seit Tagen gegen ihn und die Agentur richtet. Hensel hatte privat die Initiative #keingeldfürrechts ins Leben gerufen.

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Mit der Aktion wollte Gerald Hensel erreichen, dass Werbetreibende künftig überprüfen, ob Werbung für Markenartikel auf Webseiten geschaltet wird, die rechts sind. Auf seiner privaten Homepage davaidavai.com hat hat er diverse Seiten präsentiert, die er selbst als rechts einstuft. In einem Begleittext stellte er das Autoren-Blog „Die Achse des Guten“ (achgut.com) unter Federführung des Publizisten Henryk M. Broder in eine Reihe mit rechten Webseiten wie dem US-amerikanischen Breitbart.com oder „Politically Incorrect“. Broder veröffentlichte daraufhin bei achgut.com den Text „Der Denunziant von Scholz & Friends„, in dem er u.a. schreibt:

Zu diesem Zweck hat er einen Hashtag eingerichtet. Der heißt „KeinGeldFuerRechts“. Es ist ein Boykottaufruf mit dem Ziel, Achgut.com zu schaden. Denn wir sind „rechts“. Und „rechts“ ist alles, was Gerald Hensel für „rechts“ erklärt. Alles Nazis außer Gerald! Der Schmock von „Scholz & Friends“ und seine kleinen Kapos machen sich nicht einmal die Mühe, „rechts“ wie auch immer zu definieren. So hat es McCarthy auch gemacht, allerdings andersrum mit „Kommunisten“.

Viele weitere Artikel und Kommentare folgen. Die Empörung richtete sich nicht nur gegen Hensel, sondern schnell auch gegen Scholz & Friends. Stefan Wegner, Partner von Scholz & Friends und Geschäftsführer bei Scholz & Friends Berlin, schreibt auf der Webseite der Agentur:

Wir sammelten innerhalb weniger Tage über 2.000 negative Bewertungen auf Facebook. Wir wurden beschimpft als „ekelhafte Denunzianten“ und „Propaganda glorifizierende Giftzwerge“. Wir bekamen Drohanrufe in der Agentur. Unsere Kunden erhielten massenhafte Mails mit Boykottdrohungen in Bezug auf ihre Produkte sowie der Aufforderung, das Vertragsverhältnis mit Scholz & Friends zu kündigen. Gerald bekam Morddrohungen.

Zwar habe die Aktion #keingeldfürrechts an einigen Stellen „unnötig provoziert“, so Wegner, die Agentur stelle sich aber trotzdem hinter Hensel: „Im Namen der Meinungsfreiheit versuchen die Gegner der Aktion einen unserer Mitarbeiter mundtot zu machen („Schmeißt ihn sofort raus!“). Im vermeintlichen Kampf gegen einen Boykott freier Medien rufen sie selber zu einem Boykott unserer Agentur und unserer Kunden auf.“ Man nutze Mittel der „Einschüchterung, Bedrohung und Beleidigung“. Gegen solches „menschenfeindliches und undemokratisches Verhalten“ stelle sich Scholz & Friends. Die Agentur mache sich aber „ausdrücklich nicht zum Absender der kontrovers diskutierten Aktion“.

Im Interview mit stern.de bestätigt Hensel, dass Scholz & Friends rückhaltlos hinter ihm stehe. Trotzdem habe er sich entschlossen, die Agentur zu verlassen: „Nicht weil ich denke, ich hätte etwas falsch gemacht. Ich habe alles richtig gemacht. Aber der Erfolg war insgesamt so groß, dass ich mich für zukünftige Ideen selbst freier machen muss – und meinen Arbeitgeber auch.“

Den Shitstorm, den er erlebt, beschreibt Hensel als dramatisch: „Es ist ein systematischer, konzertierter Shitstorm, der zu einem Angriff auf mein persönliches Leben und mein Arbeitsumfeld, meine Kollegen, meinen Arbeitgeber geworden ist. Ich bekomme seit sieben Tagen täglich Tausende von Hass-Tweets und Facebook-Messages, es wurden mehrere Fake-Profile mit meinem Namen angelegt.“ Seine private Webseite hat er mittlerweile mit einem Passwortschutz versehen.

 

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Alle Kommentare

  1. „Kampf gegen Rechts“ – wo sind wir hier eigentlich? Sind die Vertreter verschiedener politischer Richtungen nicht mehr am fruchtbaren Diskurs und Lösungen interessiert? Auseinandersetzung und Austausch über die dringenden Sachthemen der Zeit, Erzielung von Kompromissen oder eines gar von mehreren politischen Richtungen getragenen Konsens‘ sind angesichts dieser narzisstischen Streitkultur unmöglich. … den Begriff „kultur“ hier bitte wegdenken.

  2. Zur Ergänzung: Hierzulande und heutzutage bedarf der „Kampf gegen Rechts“ an sich keiner Zivilcourage: Das ist Mainstream. Herr Hensel hat den Fehler gemacht, sich mit Herrn Broder anzulegen, der das Zeug dazu hat, ihm Kontra zu geben. Wobei sich auch die Frage stellt, wo genau dieses zu bekämpfende „Rechts“ überhaupt verortet wird?

  3. Hr. Hensel:

    Deine dilettantische Aktion ist tot. Gott sei Dank!
    Als ich realisierte was Du da abgedrückt hast, dachte ich es wäre eine Fake-News.
    Nein, Du hast trotz Deiner angeblichen Bildung und Erfahrung, vieler „Freunde und Berater“
    so einen Müll durchgezogen!!!

    Deine berufliche Zukunft hast Du selbst erheblich beschädigt!
    Du bist ein Feind der Demokratie! Dein Angriff auf die Meinungsfreiheit
    hat Dir großen Schaden zugefügt.

    „Dumm ist der, der Dummes tut!“ (Forrest Gump)

    Du hast dich zusätzlich erbärmlich blamiert (und tust es weiterhin), indem Du Dich mit Deiner grenzenlosen
    Überheblichkeit als Opfer stilisierst!

    Auf Dich trifft zu:
    „Ein Tor, der Übles tat, oft ohne es zu merken,
    quält, wie mit Feuerbrand, sich mit den eigenen Werken.“ (Dhammapada)

    Dein überhebliches, aus blinder Euphorie geborenes großkotziges Auftreten wirkt weit über
    die Grenzen unserer deutschen Nation Brechreiz aus.
    Ja, Du hast Deinen Arbeitgeber und Deutschland beschädigt!

    Du hast offenbar gemacht, das Du von Demokratie, Gesellschaft und Politik weniger Ahnung hast,
    als man Dir unterstellte.
    Deine Sicht auf die Welt und ihre komplexen Abläufe sind Dir fremd.
    Du siehst nur Dich!
    Das macht erstmal nichts. Vielen Menschen ist das sogar egal wie Du was siehst.

    Dir sollte es eine Warnung sein, Dich zukünftig vorsichtiger in der Öffentlichkeit über aktuelle Themen
    zu echauffieren. Ja, es geht Gefahr aus für Dich und zwar von Dir selbst!

    Für Dich gibt es nur einen logischen Schritt: Entschuldige Dich umfassend in der Öffentlichkeit bei den Menschen
    denen Du durch Deine Aktion Schaden zugefügt wurde!!!
    Komm runter vom hohen Roß, denn. „Nicht jeder, der auf dem hohen Roß sitzt, kann reiten.“ (Klaus Klages)

    1. der einzige der sich hier zu entschuldigen hat sind sie selbst rico martin. hören sie auf gerald hensel anzugreifen. und ich hoffe, dass sich endlich auch mal die kulturschaffenden in deutschland zu geralds aktion und seinem kampf bekennen, da hörte ich zu wenig. einen preis für zivil courage hat gerald verdient, die politik cdu grüne spd linke sollte sich zu ihm bekennen was bisher nur ansatzweise geschehn ist aus teilen der jungen union. gerald der kampf geht weiter

      1. Ein Preis für Zivilcourage für diese Hinterhältigkeit? Wo sind wir denn? Die Politik – CDU, Grüne, SPD, Linke, Junge Union – sollen sich zu ihm bekennen? Sie nennen diese ganzen Parteien in einem Atemzug, als wäre es ein Einheitsbrei – und treffen damit ziemlich ins Schwarze. Wohl aus Angst vor den tapferen Kämpfern gegen Rechts sind sie inzwischen alle nach links gerutscht. Und der Kampf geht weiter. Horridoh!

      2. hahaha
        wenn dies nicht so traurig wäre, wäre dieser selten dämliche kommentar der stellvertretend für die perfekt umerzogenen gutmenschen steht, total witzig!
        man kann nur hoffen das solche grenzdebilen keine nachkommen zeugen und ihren dogmatischen müll implementieren….

        üebr spanien lacht die sonne, über deutschland die gesammte welt!

  4. Was man eigentlich von einer guten Werbeagentur erwartet, hat Henryk Broder gemacht. Er hat sie mit einem guten Artikel lächerlich gemacht.
    Ich glaube Broder hat das richtig genossen.
    Wie sie darauf reagiert haben, zeigt eigentlich das sie als Werbefirma nichts können.
    Von einer Werbeagentur hätte ich erwartet genau mit dem Scharfsinn eines Broders zurückzuschiessen. Und nicht auf Heulsuse zu machen.
    Zumal es doch für jeden guten Werbefachmann eine Herausforderung sein muss gegen einen schlagfertigen Mann wie Broder zu argumentieren.
    Aber in Broders Schuhe passen sie nicht hinein, die sind viel zu groß für sie.
    Was kommt als nächstes Herr Hensel fordern sie Kasparov zu einer Partie Schach heraus.
    Das wäre bestimmt genau so dämlich, und wir hätten wieder was zu lachen.
    Trotzdem bedanke ich mich bei Ihnen, Broder schreibt sehr gut und ich habe mich köstlich amüsiert, wie er Sie in ihr eigenes Messer laufen ließ.

    1. das sehe ich aber ganz anders. gerald hensel ist der leidtragende, er kämpft gegen die bedrohung von rechts und das verdient grössten respekt. vielleicht war das nicht alles richtig an seiner aktion, aber dass man ihn jetzt versucht fertigzumachen bzw fertiggemacht hat ist nicht in ordnung. auch broder hat schon oft als erster ausgeteilt, das sollte niemand vergessen. gerade in zeiten wie diesen müssen wir zusammenstehen und klare kante gegen rechts zeigen. es darf auch nicht sein, dass rechte zb das in berlin geschehene für sich instrumentalisieren, gerald der kampf geht weiter

      1. Haben Sie es bereits bemerkt das der Bürger nicht mehr eingeteilt werden will in links oder rechts? Die Zeiten der Bevormundung sind vorbei. Jeder Mensch kommt an Informationen die früher den „Eliten“ vorbehalten wurden. Heute sind viele Menschen bestens informiert und wissen warum die Politik und ihre Systemknechte so handeln damit sie an der Macht bleiben. Ich persönlich verachte alles was rechtsradikal ist, aber ich bin deswegen keine Linker. Denken sie zukünftig besser nach bevor sie Mainstream-Doktrin posten, oder legen sie ihre Kommentare vorher jemand zum Gegenlesen vor.

      2. Gerald Hensel und Bert – die tapferen Kämpfer gegen die Bedrohung von rechts! Euer Problem ist, dass es diese Bedrohung, dort wo ihr sie vermutet, nicht gibt! Deutschland soll „bunt“ sein, es soll alle möglichen Vielfältigkeiten aufweisen, aber keine Meinungsvielfalt? Und, lieber Bert, das Schlimmste an dem in Berlin Geschehenen ist Ihrer Ansicht nach, dass es instrumentalisiert werden könnte? Was soll man dazu noch sagen?

      3. Das Attentat von Berlin geschah im Sinne des Islam und durch illegalen Migranten. Besonders“widerwärtig“.

        Nur Konsequenzen verhindern eine Wiederholung. Das sind wir den Ermordeten schuldig.

    2. Ich verfüge selbst über Erfahrungen in der Werbebranche und kann mir daher auf jeden Fall eine Beurteilung bilden: Gerald Hensel ist ein wirklich exzellenter und in Fachkreisen sehr geachteter Werber und ein außerordentlich kompetenter Digitalstratege, der nach allen zugänglichen Informationen seine Aufgaben bei Scholz & Friends stets zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt hat. Sein Verhalten gegenüber dem Kollegenkreis und mit Vorgesetzten erwies sich stets als einwandfrei. Seine Aktion keingeldfürrechts verdient ganz offenkundig mehr Akzeptanz als Ablehnung. Aufgrund seiner hervorragenden Fachkenntnisse, seines stets sehr hohen Engagements und seiner vollauf überzeugenden, stets vorbildlichen Persönlichkeit sollte Gerald Hensel rasch wieder (neue) Führungsfunktionen in der Werbebranche einnehmen. Dies ist meine ehrliche Meinung, die ich hier unterstreichen möchte.

      1. Könne Sie gerrne so sehen. Aber einen Werber, auch wenn er Fachkompetenz besitzt, will ich nicht als Gesinnungsprüfer haben. Das steht ihm privat zu aber nicht öffentlich. Aktionen wie:“ kauft-nicht-beim-Juden“, die hatten wir schon einmal. Nie wieder bittte!!!!

  5. Trotz allen Lippenbekenntnissen wird auch zukünftig allen Geschäftspartnern von Scholz &friends mitgeteilt, dass man zukünftig weder deren Werbung erhalten möchte, noch Produkte erwerben wird solange man Scholz & friends zusammenarbeitet. Nie wieder Faschismus.

  6. Zuerst wirft er mit Dreck auf andere und dann beschwert er sich, dass die seinen Dreck auf ihn zurückwerfen. Sorry, ist der erst gestern aus dem Ei gekrochen ???

  7. Der ehemalige „Executive Strategy Director Digital“ dieser Werbeagentur steht wohl gerade an einer Abzweigung. Rechts der Weg in die berufliche Bedeutungslosigkeit mit Aussicht auf ein Durchschnittsleben in der Mittelschicht. Links der Weg in das nächste Parteibüro, das frohlockend nach ihm ruft und mit einem dicken Bündel Steuergelder-Zuschuss für das nächste Projekt gegen Rechts bereit steht. Ich wünsche diesem Herrn viel Weitsicht bei seiner Entscheidung.

    1. Wenn ein US-Präsident im Frühjahr des nächsten Jahres unüberhörbar fragen wird, wofür denn unzählige GIs seinerzeit starben, wenn doch das heutige Deutschland schon wieder dabei ist, in ein bösartiges System mit mangelnder Rechtsstaatlichkeit sowie eingeschränkter Meinungsfreiheit abzudriften und die Demokratie Demokratie sein zu lassen, werden die Fetzen wohl noch ganz woanders fliegen.

      Zweifellos werden dann wohl auch ausländische Medien und Internationale Organisationen aufwachen – ich möchte da fast darauf wetten …

  8. „Es ist ein systematischer, konzertierter Shitstorm, der zu einem Angriff auf mein persönliches Leben und mein Arbeitsumfeld, meine Kollegen, meinen Arbeitgeber geworden ist. Ich bekomme seit sieben Tagen täglich Tausende von Hass-Tweets und Facebook-Messages, es wurden mehrere Fake-Profile mit meinem Namen angelegt.“

    Wie man in den Wald hineinruft – so schallt es heraus.

    Aber das konnte ein Strategie-Direktor beim besten Willen nicht vorhersehen.

  9. Die Täter-Opfer-Umkehr ist ein beliebtes Mittel von Demagogen. Anstatt etwas Einsicht zu zeigen, meinetwegen immer noch zu seiner Kampagne zu stehen – aber sich eindeutig nur auf rechtsextreme Stimmen zu fokussieren, spielt er das Opfer, obwohl er doch andere Menschen als „rassistische Kettenhunde verunglimpfte. Seine Kampagne war von vorne bis hinten strategisch nicht durchdacht und darüber hinaus auch ethisch betrachtet eine Schande. Ich lege ihm folgenden Kommentar eines langjährigen Ex-Mitarbeiters von S&F ans Herz, vielleicht wacht er ja eines Tages doch noch auf.

    „15.12.2016 16:58 Uhr von Simon
    Ich habe 7 Jahre bei Scholz & Friends Berlin gearbeitet und bin mittlerweile Führungskraft in einer anderen großen Kommunikationsagentur.

    Ich kenne viele der handelnden Personen bei Scholz&Friends (allerdings nicht Herrn Hensel, der kam nach meiner Zeit). Ich weiss, dass man bei Scholz&Friends unglaublich sauer darüber ist, in was Gerald Hensel die Agentur hineingezogen hat.

    Dies umso mehr, da Scholz&Friends Berlin eigentlich einen Ruf als eine der besten deutschen Agenturen hat, und auf hohem Niveau sperrige Themen kommuniziert. Dabei geht es meist um eher unpolitische Dinge wie Gebäudesanierung, Mehrgenerationenhäuser, und den Kirchentag. Also nicht um „böse“ Meinungsmanipulation. Sondern darum, die Öffentlichkeit über ein Thema wie Förderprämien für Gebäudesanierung zu informieren.

    Alle Kampagnen, bei denen ich beteiligt war, waren extrem professionell organisiert. Analyse, Konzeption, Kanäle, Krisenkommunikation – an alle Eventualitäten war gedacht und man war auf alles vorbereitet.

    Was Gerald Hensel gemacht hat, ist dagegen aus professioneller Sicht auf dem Niveau eines Schülerpraktikanten. Undurchdacht, oberflächlich, fehlerhaft, rechtlich angreifbar, keine Kampagnenkonzeption, kein Rückfallplan, keine Krisenkommunikation, ethisch schäbig. Jedem Anfänger sollte klar sein, dass man nicht zur wirtschaftlichen Vernichtung von Menschen aufruft. Das ist keine Form der Auseinandersetzung in einer Demokratie. Und nicht der Stil einer der größten deutschen Kommunikationsagenturen.

    Die Trennung von Gerald Hensel ist daher für Scholz&Friends eine Erlösung. Dabei muss man immer daran denken, dass es bei Führungskräften Standard ist, Dissens hinter beschönigenden Sprachregelungen zu verstecken.

    Die negativste Formulierung, die man hier auf w&v bei Trennungen im Streit manchmal liest, ist: „Die Trennung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen“. Das heisst auf Deutsch: Die Fetzen fliegen und man hat sich gegenseitig fast die Köpfe eingeschlagen.

    Wenn also Stefan Wegner, der Geschäftsführer von Scholz&Friends, gestern in seinem Artikel über seinen Mitarbeiter Gerald Hensel schreibt: „Wahrscheinlich gibt es wenige Menschen in unserer Agentur, die sich nicht schon einmal mit Gerald gestritten haben“, dann ist das eine Ohrfeige allererster Güte.

    Die Agentur hat 300 Mitarbeiter, und es gibt fast keinen, mit dem Gerald noch nicht gestritten hat? Noch nie hat man so etwas in unserer Branche einen Chef öffentlich über einen Mitarbeiter sagen hören.

    Dementsprechend ist jedem klar, was für ein Zerwürfnis hier vorliegt. Und mir – genau wie jeder anderen Führungskraft in der Kommunikationsbranche – ist klar, wie ich reagieren würde, sollte sich Gerald Hensel bei uns bewerben.

    Wie immer in solchen Fällen ist nicht der eigentliche Vorfall das Problem, sondern der Umgang damit. Hätte Gerald Hensel Worte des Bedauerns für seine Fehleinschätzungen gefunden, würde alles ganz anders aussehen. Dann würde man sagen „Jetzt lasst es mal gut sein“, der Fall ist erledigt.

    Statt dessen sagt Gerald Hensel aber nun im Stern, die ganze Aktion sei ein großer Erfolg, er würde alles noch einmal so machen und „die eine Hälfte Deutschlands denkt, ich bin Gott, die andere denkt, ich bin der Teufel“.

    Nein, Gerald Hensel. Von 80 Millionen Deutschen kennen Sie 79,98 Millionen nicht. Und bei den restlichen 20.000 ist das Verhältnis sicher nicht 50:50.“

    1. „Statt dessen sagt Gerald Hensel aber nun im Stern, die ganze Aktion sei ein großer Erfolg, er würde alles noch einmal so machen und „die eine Hälfte Deutschlands denkt, ich bin Gott, die andere denkt, ich bin der Teufel“.

      Nein, Gerald Hensel. Von 80 Millionen Deutschen kennen Sie 79,98 Millionen nicht. Und bei den restlichen 20.000 ist das Verhältnis sicher nicht 50:50.“

      Atheisten u.ä., die weder an „gott“ noch an „den Teufel“ glauben scheinen in dieser sehr differenzierten Vorstellung von Deutschland nicht vorzukommen….

    2. Hmm, wenn Herr Hensel mit so gut wie allen Mitarbeitern der Firma „Scholz &Friends“ bereits „gestritten hat“ und ihm als Strategic Director der Firma dermaßen eklatante Fehleinschätzungen bei seinen privaten Kampagnen unterlaufen, frage ich mich, wie er diese exponierte Position bei Scholz hatte erreichen können. Da muss es auch bei seinen Vorgesetzten eklatante Fehleinschätzungen gegeben haben.

  10. gerald hensel hat nach meinem dafuerhalten durch die angriffe auf ihn furchtbar gelitten. die feindseligkeit gegen ihn war gross. nur was hat er getan? Er hat aus tiefster ueberzeugung für die demokratie und zukunft gekaempft und eine klare kante gegen rechts gezeigt. vielleicht war dabei nicht immer alles stimmig. aber ich finde es grossartig, was gerald hensel getan hat und fuer mich und viele andere ist er ein vorbild. wir duerfen in unserem kampf gegen rechts nicht nachlassen. jeder muss sich jetzt bekennen. die jetzige phase ist entscheidend. nur gemeinsam kann recht besiegt werden. alle demokraten muessen geeint zusammenstehen. dazu gehoert auch, dass wir informationen sammeln und ueberall dort, wo rechtes gedankengut zB auf blogs auftritt, die dort werbetreibenden kritisch aber mit nachdruck auf das problem hinweisen. mit boykott hat das nichts zu tun sondern mit verantwortung. Jede/r ist gefordert. nie wieder rassismus, nie wieder krieg. gerald der kampf geht weiter

      1. das ist manipulativ von ihnen, ich habe lediglich ein s vergessen und gleich wird gegen mich agitiert, nein die inhaltliche auseinandersetzung sollte gesucht werden und da lese ich nichts bei ihnen, gerald hensel hat grossen respekt verdient und ist selbst hauptleidtragender durch die gegen ihn jetzt gerichteten aggressionen geworden

    1. Gerhald Hensel verherrlicht auf seinen Webauftritten Symbolik und Sprache des Stalinismus. So einer ist gewiss kein Kämpfer für Demokratie und Zukunft, sondern er steht für Reaktion und Unterdrückung.

    2. Nie wieder Rassismus, nie wieder Krieg!

      Das kann nur jemand sagen, der ein naives, unrealistisches, humanistisches Menschenbild vertritt. Nie werden wir alle so gut werden!

      Warum?
      Weil wir im Grund unseres Herzens bösartige, selbstverliebte und stolze Egoisten sind! Ich eingeschlossen!

      Warum sind wir NICHT grundsätzlich gut und leider nur verprägt durch eine schlechte und böse Umwelt?
      Weil es keine schlechte und böse Umwelt gäbe, wenn wir grundsätzlich gut wären.

      Woher kommt die böse Umwelt, wenn alle gut sind?
      Leider bekommt man von den Welt-Erklärern keine Antwort, die einen gesunden Verstand befriedigen könnte.

      Versteht mich nicht falsch, es ist eine feine Eigenschaft, wenn man nach guten Verhalten strebt und gute Dinge tut. Wir sollten alle mehr danach streben. Wir sollten aber nicht so dumm sein und denken wir könnten uns selbst erlösen. Wir können nur dankbar sein, wenn uns Situationen in unserem Leben erspart bleiben, bei denen der wahre Grund unseres Herzens sichtbar wird.

      Nehmen wir ein aktuelles Beispiel als Beweis:
      Menschen dürfen Asyl in einem ordentlichen und guten Land beantragen. Sie kommen aus Ländern in denen Unordnung und Chaos herrscht. Die Umgebungsbedingungen für die Asylanten verbessern sich dadurch dramatisch. Trotzdem bleiben einige von ihnen kriminell.
      Das wiederum ruft Reaktionen der Bürger des guten Landes hervor, die man nie erwartet hätte!
      Die schon immer dort im guten Land leben, sind nicht automatisch immer gut.

      Der Humanismus ist, so leid es mir tut, auch nur eine Religion.
      Die Religion der Naiven.

      Somit ist auch die Aktion von G.Hensel nicht erwiesenermaßen nur gut!

  11. Ich bin überzeugt davon, daß Hensel von Stasi-Kahane, Sozi-Schwesig oder Zensur-Maas bald einen neuen, gutdotierten Posten kriegen wird. Der landet sicher nicht unter der Brücke…

  12. Grundsätzlich sollte in allen unseren Medien jeder das schreiben und sagen dürfen, was er für richtig hält, allerdings nur solange als er anerkennt, dass es völlig in Ordnung ist, dass sich auch Menschen völlig konträr dazu äußern. Dieser Konsens wird immer nur von jenen gestört, die sich im Vollbesitz der einzigen Wahrheit befindlich wähnen und meinen, daher anderslautende Aussagen verbieten zu dürfen. Dann noch mit moralischer Erpressung zu arbeiten, geht gar nicht.

  13. Vielleicht einfach mal weiterdenken?
    Zum Beispiel daran, dass Scholz & Friends einige fette Mio-Etats der Bundesregierung betreut und sich auch um die Realisierung der von Frau Schwesig angekündigten Kampagne „Demokratie leben!“ bewirbt. Hinter der Kampagne stecken einige Mio Euro, man gern unter Dach und Fach gebracht hätte. Also galt es, schon im Vorfeld der Bewerbung die „digitale Kompetenz“ zu demonstrieren und zu zeigen, wie man den Slogan „Demokratie leben!“ mit Leben erfüllen würde.

    Die Agentur Scholz & Friend bediente sich dabei des Charakter-Invaliden und Gesinnungs-Strichers Gerald Hensel. Dessen (angeblich ohne das Wissen der Geschäftsleitung zustande gekommene) Aktion #keingeldfürrechts sollte dem Schwesig-Ministerium schon mal zeigen, wozu man bei Scholz & Friends fähig ist und dass man locker und lässig in der Lage sei, dem künftigen Auftraggeber (die Bundesregierung nämlich) alle politische Gegner aus dem Weg zu räumen: mit Denunziation und übler Nachrede.

    Womit weder Hensel noch die Chefs der Agentur gerechnet haben, war der enorme Widerstand seitens der Achse. Anstatt aus Angst vor schlechter Publicity im nächsten Mauseloch zu verschwinden – und darauf hatten Henkel & Friends erhofft – parierte die Achse den hinterfotzigen Angriff.

    Fazit: Der Schuß ging nach hinten los. Und zwar so total, dass man sich kaum noch vorstellen kann, das Bundesministerium werde den angekündigten Millionenetat in eine Agentur schieben, die außer dem Image des bezahlten Denunzianten nun auch noch das des Losers und üblen Falschspielers hat. Da nützt es auch nichts, dass Henkel sich nun ganz schnell aus dem Staub gemacht und die Agentur mit der Spurenbeseitigung begonnen hat.

  14. Es ist erschreckend, wie in den Kommentaren Begriffe wie „Denunziantentum“ „mundtot machen“, „Zensur“ usw. verwendet und Ebenen vermischt werden: Auf der einen Seite die Idee, mittels eines Hashtags Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, wo ihre Werbung erscheint – jedes Unternehmen darf daraufhin ja selbst und freiwillig entscheiden, ob es das so beibehält – und andererseits eine aus allen Rudern laufende Hasskampagne gegen eine Person, die sich dagegen nicht wehren kann. Da fragt man sich doch, wer hier wen mundtot machen will. Mit respektvollem Umgang miteinander und sachlicher Diskussion hat das leider nichts zu tun, sondern ist nah an der Ekelgrenze.

    1. Es ist schon völlig richtig, auf solche Haßprediger wie Broder aufmerksam zu machen. Was der für eine Macht hat, sieht man ja jetzt. Und unterm Antisemiten, wer nicht in sein Horn bläst, macht der’s sowieso nicht.

    2. Formal richtig. Formal werden die Unternehmen nur gefragt, ob sie wissen, wo sie werben und ob sie das gut finden. So hat ein Herr Liller, der auf die Aktion von Hensel angesprungen ist, die Fa. INOGY angewidert, weil er bei Achgut.com Werbung von Ihr gefunden hat. Der Text lautete wie folgt: „Sagt mal, @innogy, als nagelneue Marke wollt ihr wirklich auf einem neurechten Onlinemagazin werben?“

      Formal ist es nur eine Frage. Durch das „… wollt ihr WIRKLICH …“ wird aber rhetorisch unterstellt, dass man vernünftigerweise eine andere Entscheidung treffen sollte ( wie z.B. bei „Schatz, willst du das wirklich anziehen?“). Damit wird schon ein moralischer Druck aufgebaut. Und das ist auch die Absicht der Aktion. Damit ist es m.E. (verdeckter) Boykottaufruf.

      1. Ergänzung: Andere, die sich auf Hensels Aktion beziehen, halten sich nicht mit Fragen auf, sondern kommen auf twitter gleich zur Sache: „nᴉlɐɥɔsoſ ‏@Joschaliiu
        @NissanDE Hey, wäre toll wenn ihr die Seite auf eure Blacklist setzen würdet. #KeinGeldFuerRechts“

        Kann man auf Hensel öffentlichen twitteraccount finden, er hat es geteilt.

  15. Also, was ich nicht verstehen kann, wie eine Werbeagentur bzw. einer ihrer leitenden Angestellten Werbung mit politischen Aussagen vermischen kann. Wer Springerstiefel, Thor Steinar (oder so ähnlich) Jacken oder Deutschlandfahnen verkaufen will, wäre doch auf einer NPD-Seite bei einer seiner Zielgruppen, oder? Und Tichys Einblick (TE) hat immerhin über 1,5 Mio unique visitors im November gehabt (es gibt auch noch eine Print-Version). Dort schreibt u. a. Müller-Vogg, ehemaliger Herausgeber der FAZ, der – alten Gäulen kann man keine neue Tricks beibringen – die AfD unverdrossen als rechtspopulistisch bezeichnet. Also ich würde TE eher als konservativ-liberal bezeichnen. Wer meint, dort nicht werben zu wollen, schneidet sich wohl eher ins eigene Fleisch. Aber wahrscheinlich sind die für die Werbeaccounts Zuständigen absolute middle of the road Typen, selbst große Konzerne handeln ja offenbar auf Zuruf, ohne zu prüfen, ob das überhaupt alles stimmt, was da behauptet wird (oder es mangelt an IQ?).

    Fest steht jedenfalls, das TE eine der ganz wenigen Seiten ist, die vom herrschenden Mainstream abweichen, zu eigenständigen kritischen Analysen fähig sind und vor allem denjenigen, die die derzeitigen Verhältnisse in D kritisch sehen, die Möglichkeit geben, sich ausnahmslos zu jedem Text äußern zu können (wenn auch moderiert), und damit etlichen Medien der Qualitätspresse einen Spiegel vorhalten. Eine Oase.

    Und damit ist klar, dass es eine gewaltige Front von Gegnern gibt. Geht es nicht links rum (Verbote, Zensur etc), dann wird es eben wirtschaftlich versucht. Spannend bleibt daher zu sehen, wo Hensel nun bleibt. Oder ob man ihn wie eine heiße Kartoffel fallen lässt.

    1. Komisch, meine Kommentare werden nur selten freigeschaltet bei Tichy. Klar, es liegt daran, dass sie nicht in den zustimmenden Einheitsbrei passen. Kontroverse Diskussionen oder Stimmen findet man dort sehr selten. Woran das wohl liegt?

      1. Kann ich jetzt ohne Kenntnis dieser Kommentare nichts zu sagen. Klar. Aber dass dort etliche emeritierte (Groß)Journalisten aus Print und ÖRR schreiben und dass diese sich aufgrund ihrer Sozialisation (?) scheuen, Partei für die „Rechtspopulisten“ zu ergreifen und dafür regelmäßig Gegenwind aus den Reihen der veröffentlichten Kommentare bekommen, das ist so.

        Im Übrigen habe ich keine Probleme, auch hier nicht, selbst auf zeit.de oder carta.info nicht, freigeschaltet zu werden. Ohne etwas unterstellen zu wollen: Sachlich bleiben hilft immer, Horst Schulte.

        Ich finde es jedenfalls dringend notwendig, dass Seiten wie etwa TE ein Ventil bieten, auch mal Frust los zu werden. Bedauerlicherweise hat TE ja schon fast ein Alleinstellungsmerkmal im konservativen Bereich. Ohne z. B. der FAZ jetzt Unrecht tun zu wollen. Daher „fast“.

  16. Da Hensel erst am 21.11.16 auf Facebook fragte:

    „Wer liest denn gute, überzeugende konservative/gemäßigt rechte Medien, denen man folgen kann, um die eigene Echo-Chamber zu durchstechen.

    Am Ende wird man ja vielleicht doch selbst auch noch schlauer und schärft seine eigene politische Gedankenwelt.“

    https://archive.fo/M1R4X

    ist doch klar ersichtlich, dass es ihm NICHT um Nazi-Seiten ging/geht, sondern darum, liberal-konservative Publikationen in diese Nazi-Ecke zu pressen.

  17. „Wie man sich bettet, so schläft man.“
    „Wer den Wind säht, der wird den Sturm ernten.“
    „Sticks and stones can break my bones, but words will never hurt me.“

  18. Gerald H. hat doch selbst versucht andere „mundtot“ zu machen. Die Art und Weise wie er das getan hat, war höchst dilettantisch. Er nennt sich selbst einen „Politologen“ und kann nicht einmal sauber zwischen „konservativ“, „rechts“, „rechtspopulistisch“ und „rechtsextrem“/“rechtsradikal“ unterscheiden. Noch dazu wirft er völlig unterschiedliche Plattformen zusammen in einen Topf und stigmatisiert sie. Darüber hinaus kennt er den Blog „achgut.com“ offensichtlich nicht gut genug, weil er nicht erkennt, dass dort oft Artikel von anderen Seiten zitiert werden, obwohl darunter auch noch der Hinweis „Link zum Fundstück“ steht und die Originalquelle nur einen Klick weit entfernt ist. Und Gerald soll als „Strategy Director Digital“ ernst genommen werden?

    Gerald H. ist jetzt das Opfer? Wirklich?

  19. dieser Hensel..austeilen kann er aber einstecken nicht..Nun wird er zum Jammerlappen und stellt sich als Opfer da.
    Dabei ist er es,der andere diffamierte,denunzierte und wirtschaftlich schädigte,nur weil diese Medien wie „Tichys Einblick“ oder „achgut“ konservative Medien sind .

    Es ist doch absolut gut so,dass wir Alternativen zu den einseitigen linken Einheitsmedien haben.
    Dann aber Firmen anzuschreiben,mit dem Hinweis,dort nicht mehr zu werben ist mehr als dreist.
    Damit hat diese linke Hensel wohl auch seinen Arbeitgeber geschadet..Ob Hensel wirklich von alleine gegangen ist,mag bezweifelt werden.
    Der Firma blieb wohl nichts anderes übrig,als sich von Hensel zu trennen!

    Nach außen kann man es natürlich anders schildern..Dies ist eine gängige Art bei Auflösungen von Arbeitsverhältnissen.

    Mein Mitleid mit Hensel hält sich daher in Grenzen!

    1. Also „achgut“ und „tichys einblicke“ nur als konservativ zu bezeichnen erscheint mir doch recht blauäugig. Und der konstruierte Shitstorm und die Bedrohungen zeigen überdeutlich, dass Hensel voll ins Schwarze getroffen hat …

      1. Würde der Kommentator Stefan Reich bei einem Hashtag #KeinGeldfürLinks mit dem dementsprechenden Konsequenzen für linke Online-Medien wohl genauso reden, bzw. argumentieren wie jetzt?

      2. @Medley: Würde der Kommentator Medley bei einem Hashtag #KeinGeldfürLinks mit dem dementsprechenden Konsequenzen für linke Online-Medien wohl genauso reden, bzw. argumentieren wie jetzt?

      3. Lustig, diese inquisitorische Ideologenlogik – je lauter der Protest, desto mehr muß an dem Vorwurf dran sein….

        Und achgut, sowie Tichys Einblick kann man eigentlich nur in irgendeiner Weise rechtsextrem finden, wenn man selbst extrem weit links steht.

  20. Scholz und seine merkwürdigen „Freunde“ – vor denen kann nur gewarnt werden und das werde ich in Zukunft tun. Der sehr junge Herr Hänsel meint offenbar, dass ein Milchbart den Denunzianten bedecke und unsichtbar mache. Da liegt er falsch.

  21. So mancher merkt erst, wie bitter seine Medizin schmeckt, wenn er selbst davon kostet. Wenn Herr Hensel meint, dass sein Leben in Gefahr ist, rate ich ihm zur Polizei zu gehen, die wird ihm dann, wenn sie die Gefahr für bedeutsam einstuft, Polizeischutz gewähren.
    Die interessantere Frage ist doch, was Scholz & Friends von den Aktionen seiner Führungskraft wusste. Hat er dazu Ressourcen von Scholz & Friends genutzt und wenn ja, wusste Scholz & Friends davon? Und schließlich noch die Frage, wie sich Scholz & Friends zu politischem Extremismus, insbesondere seiner Friends, positioniert.

  22. ob der peter auch so relativiert, wenn die gleichen formulierungen gegen seine rechten politischen freunde verwendet werden? sehr schwer vorstellbar….

    1. Räächts, alle rechts.

      Ob der Jan nochmal ein richtiges Argument bringt? Ohne falsche Behauptungen und mit Begründung? Sehr schwer vorstellbar 😉

  23. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn ausgerechnet Henryk Broder, der Ober-Antisemistismus-Keulenschwinger, andere als Denunzianten bezeichnet. Hat er nicht auch Ken Jebsen beim RBB denunziert? Oder Jakob Augstein auf die „Antisemiten des Jahres“ Liste setzen lassen? Und was war nochmal mit Günter Grass? Diese Liste könnte man endlos so fortführen.
    Aber wehe, ein anderer macht das mit ihm. Dann bringt er seine Fans in Stellung, die auch vor Morddrohungen nicht zurückschrecken.

    1. Fragwürdige Aktionen und Methoden Broders rechtfertigen also die gleichen oder ähnliche Vorgehensweisen von Hensel?

      1. Mancher hat mit Nazimethoden keine Probleme.
        Hauptsache er trägt die gleichen Farben auf seiner Armbinde und brüllt gegen den omnipräsenten Faschismus.
        Lächerliche Zeitgenossen.

      2. Habe ich das behauptet? Ich finde es einfach nur armselig, wenn jemand, der ständig gegen andere austeilt, selbst nichts einstecken kann.

  24. Für mich ist Gerald Hensel ein Hetzer, der andere schaden wollte.

    Was ist mit vermeintlich linken Medien, die zu kritischen Themen wie aus dem Mund der Bundesregierung schreiben?

    Es wäre eine interessante und lohnende studentische Forschungsarbeit, einmal zu recherchieren, welche gedruckten Nachrichtenmagazine in den letzten 14 Monaten regelmäßig ganzseitige Anzeigen, z.B. von der Bundeswehr und anderen staatlichen/staatsbeeinflussten Auftraggebern bekommen haben.

  25. Lieber Gerald,

    Zum Thema Morddrohungen:
    Von der Sorte gibt’s zwei Arten: Die nicht ernst zu nehmenden und die ernst zu nehmenden. Erstere ignoriert man lässig und jammert nicht darüber „Morddrohungen“ bekommen zu haben. Bei letzteren geht man zur Polizei. Warst Du denn schon bei der Polizei, Gerald? Dann kannst Du ja sicher irgendwelche Schriftsätze vorlegen. Bis Du die vorlegst, behaupte ich, die Morddrohungen sind erfunden und Du bist gerade in irgendeinem Hotel weil Du da sowieso gerade bist.

    Zum Thema Beschimpfung, Hass und Beleidigungen: Konnte ich kaum bis gar nicht erkennen. Die meisten Kommentare enthielten so etwas schlicht nicht. Du hast ja einen Auszug der angeblich so schlimmen Hass-Tweets veröffentlicht. Waren keine wüsten Beschimpfungen, Hass oder Mordrohungen bei wenn ich mich recht entsinne. Ein paar haben Dir Ihre Meinung gesagt, sich über Dich lustig gemacht, Polemik, etc. Das übliche bei Diskussionen in sozialen Netzwerken. Sehr viele Posts aber auch sauber formuliert und begründet.

    Mag gut sein, dass ein paar Posts oder Mails wirklich zu weit unter die Gürtellinie gingen. Na und? So ist das nunmal, ein paar Verrückte gibt’s immer. Mit öffentlichem Echo muss man wohl leben wenn man solch eine öffentliche Aktion startet.

    >Den Shitstorm, den er erlebt, beschreibt Hensel als dramatisch: „Es ist ein
    >systematischer, konzertierter Shitstorm, der zu einem Angriff auf mein
    >persönliches Leben und mein Arbeitsumfeld, meine Kollegen, meinen
    >Arbeitgeber geworden ist.

    Nein, lieber Gerald. „Systematisch“ und „konzertiert“ war Deine Aktion. Du hast die Geschäftsgrundlage (und damit auch indirekt das persönliche Leben) von Leuten mit Dir missliebiger Meinung angegriffen. Systematisch und konzertiert. Mit Webseite, Hashtag, der Unterstützung der Antonio Amadeu Stiftung und durch Dein berufliches Netzwerk. Ich wette, Du würdest auch gerne einen „Rechten-Stern“ vergeben. Jaja, Nazi-Vergleich, ich weiss. Und? Musst Du Dir gefallen lassen. Du hast angefangen mit dem Nazi-Unsinn.

    Der Shitstorm, den den gerade erlebst ist einfach nur das Echo auf Deine Aktion.

    1. Lieber Peter, es gibt keine zwei Sorten von Morddrohungen. Wer damit droht jemanden zu töten, überschreitet definitiv eine Grenze. Wie mir die Leute auf die Nerven gehen, die Morddrohungen als normalen Umgangston im Netz rechtfertigen und dann rumjammern, wenn gefordert wird, dass man was gegen Hasskommentare tun muss. Lernt erstmal Morddrohungen nicht als „Spaß“ zu entschuldigen, denn man halt aushalten muss, dann kann man vielleicht auch ne vernünftige Diskussion über „Zensur“ führen – vorher nicht.

      1. Sebastian,

        zunächst mal versuchst Du die von Gerald behaupteten Morddrohungen hier als Tatsache hinzustellen und zusätzlich mir unterzuschieben ich würde diese rechtfertigen oder relativieren wollen.

        Erstens sind die Morddrohungen nur Behauptungen. Zweitens habe ich nirgends Morddrohungen relativiert.

        Lies vielleicht nochmal mein Post, das ist extra untergliedert in „Zum Thema Morddrohungen“ und „Zum Thema Beleidigungen“

        Mein Argument bleibt jedoch: Auch wenn jede einzelne der angeblichen Morddrohungen ernst zu nehmen war bzw. von Gerald ernst genommen wurde (ist ja immerhin subjektiv und die Einshätzung sollte man ihm natürlich schon zugestehen), dann hat er ja jetzt sicher einen Stapel Anzeigen.

      2. Manche gequälte Seele sah ja schon im Dahertragen von kleinen Galgen mit Merkel und Gabriels Namen „Morddrohungen“. Es sind hier sicher die gleichen Sensibelchen die sich bedroht sehen und gleichzeitig mit Nazimethoden Rufmord begehen.

  26. Ich würde sagen Linksgruen hat fertig, wir sind in einer neuen Epoche angekommen, der Wahrheitsepoche, jeder sieht was politische Korrektheit anrichtet, auch wenn es nicht in die politische Welt eines kleines bockiges Kind Namens Hensel passt, ich will aber links ich will, ich will
    Und was bekommen Kinder mit einem Willen ja richtig was auf die Brillen, wir brauchen in unserer Familie Namens Deutschland einen Vater, ok von mir auch Mutter, die sagt und zeigt wie es langgeht ,auf den Tisch haut und sagt das Freunde vom Sohn nicht für immer in der Familie bleiben können ( weil es Geld und Nerven kostet ) und wenn der neue Freund der Familie der Tochter an der Wäsche geht ,fliegt er im hohen Bogen raus : evtl.. Vergleiche mit Flüchtlingen usw. sind …….

    1. Jemanden, der „auf den Tisch haut“ und „zeigt wie es langgeht“, den brauchen wir? Der Kindern mit Willen „was auf die Brillen“ gibt?

      Wenn das die „Wahrheitsepoche“ sein soll, von der Sie und Ihre Gesinnungskameraden da schwadronieren: Die ist meines Wissens 1945 untergegangen.

  27. Zitat Broder:
    „So hat es McCarthy auch gemacht, allerdings andersrum mit „Kommunisten“.

    Nicht nur der McCarthy.
    → medium.com/@eigentlichHH/gesetz-gegen-die-gemeingef%C3%A4hrlichen-bestrebungen-der-sozialdemokratie-f05f18f954a4#.263qzzfcj

    Es gab sogar schon ein FakeNews-Gesetz in Deutschland:
    https://twitter.com/FranKee_HH/status/808609754637602816

    Sollte eifrigen SPDlern und Grünen zu denken geben, bei dem was sie schon alles an Überwachungsstruktur und Kriminalisierung schaffen… (neben den Zensurkammern Hamburg und Köln)

  28. Sein larmoyantes „Ich habe alles richtig gemacht“ erinnert an „aber ich liebe doch alle“

    So bleibt:

    – Der Hetzer ist noch vor Weihnachten GEFEUERT worden
    – Er wird schnell merken das er mit Ü40 nicht mehr das heisseste Würstchen am Markt ist und er in einem halben Jahr jobtechnisch stinken wird wie ein toter Fisch
    – Die ganzen SJWs machen die selbe Erfahrung wie in den USA, es wird nicht mehr zurückgezuckt sondern noch mehr angegriffen UND DAS IST GUT SO

    Für die betroffenen Sites war das eine schöne kalte Dusche, faul rumhängen und auf Click-Cash warten reicht nicht.

    Dazu kluge Worte vom JF-Stein:

    https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2016/das-waterloo-linker-schnueffler/

    „Wir“ lassen uns nicht mehr von grünlinks fi*****

  29. Ich stelle fest:
    Leute vom Schlage eines solchen Hansels sind eine Beleidigung aller wirklichen Linken, die seinerzeit für ihre Überzeugung Karriere, Gesundheit oder sogar ihr Leben ließen.

    Solche peinlichen und feigen Zeitgenossen wie besagter Denunziant sind umso größere Widerstandskämpfer gegen den Faschismus, umso länger Hitler tot ist. Würde mich echt nicht wundern, wenn er nach Feierabend vermummt im Schutz einer ANTIFA-Sturmtruppe Andersdenkende verprügelt oder Brände legt.

    Hätten NWO-Linke wie er etwas mehr Bildung – nicht nur Ausbildung -, würden sie erkennen, dass auch das von ihnen ganz offensichtlich herbeigesehnte Orwellsche „1984“ auf deutschem Boden ein faschistisches System reinsten Wassers darstellen würde.

  30. Was glaubt der Mann mit wem Unternehmer ihr Geld verdienen? Mit Antifaschratzen?Mit linken Querulanten? Es sind genau jene, die er als „rechts“ einstuft,, das ist mittlerweilen kein Schimpfwort mehr, da es die gesamte Mitte der Gesellschaft erfasst und vom Händler bis zum Immobilienmakler über Vermieter genau hier seriöse Kundschaft vermutet wird. Schon mal ein seriöses Unternehmen gesehen der auf linken Plattformen Werbung schaltet?

  31. Er hat „angekündigt“ … noch ister nicht weg und Angebote der Kampf-gegen Rechts-Industrie werden nicht auf sich warten lassen.

  32. Interessant, da bezieht mal jemand klar Position gegen rechte Medien und wird gleich als Denunziant geschmäht… Da fühlt sich wohl jemand ertappt! Ja,ja, wenn es mit anderen Argumenten nicht geht, dann wird die Denunziantenkeule auspepackt! Werbetreibeende sollten sich in der Tat genau überlegen, wem sie ihr Geld in den gefräßigen Rachen werfen, da ist Gerald Hensel nur zuzustimmen!

    1. Haben Sie sich eigentlich mit dem Fall beschäftigt? Es geht um die wirtschaftliche Grundlage von Medien, die eine Position vertreten, die Herrn Hensel nicht gefallen. Das, was Sie „klar Position beziehen“ nennen, war der Versuch, diese Medien mit wirtschaftlichen Maßnahmen mundtot zu machen. Herr Hensel wollte und will sich mit den dort vertretenen Meinungen also nicht argumentativ auseinandersetzen, sondern durch Ausnutzung seiner Beziehung zu Geldgebern (meinen Sie die, wenn Sie von gefräßigen Rachen sprechen? Die sitzen aber mit Herrn Hensel in einem Boot!) deren Existenz zerstören. Meinungseinfalt statt Meinungsvielfalt scheint das Motto zu sein!

  33. Wirklich erstaunlich ist doch eigentlich wenn ein „Executive Strategy Director Digital“ keinen blassen Schimmer davon hat, worauf er sich bei seinen Internetaktivitäten einläßt.

  34. Jetzt heult der Lappen… Mein Gott, dann hab wenigstens einen Arsch in der Hose, dann könnte man Dich ja noch respektieren. Du hast eben Wind gesät und Sturm geerntet. Das ist eben so, wenn man sich aufspielt und andere vernichten möchte. Das kehrt sich immer gegen einen selbst.

  35. wird Zeit, dass jemand diesen so überaus „erfolgreichen“ Denunzianten mal auf Schadenersatz in beträchtlicher Höhe verklagt.

  36. Was für dümmliche Jammerlappen.
    Erst mit irgendwelchen dummen Nazi-Edeka Entüllungen die Konkurrenz anpinkeln und sich für eine faschistoide Hetzkampagne eines Rufmörders hergeben und jetzt das Opfer spielen wollen, dass sich für Menschlichkeit und Demokratie einsetzen wollte.
    Da hat Frau Merkel aber Glück gehabt, dass sie Scholz & Friends gemieden hat.
    Schön dass solchen Demokratiefeinde die Grenzen aufgezeigt wurden.

  37. Der Schaden, den dieser Eiferer Gerald Hensel bei diversen Portalen durch seine Denunziation angerichtet hat, bleibt leider. Medien wie TichysEinblick oder Achgut ist schon irreversibler Schaden entstanden, nachdem wegen Hensels „Aufklärungsaktionen“ viele Firmen aus Angst eilfertig ihre Werbung geblockt haben. Dieser Schritt dürfte angesichts des linken Meinungsklimas in Deutschland wohl kaum je zurückgenommen werden. So wird die Existenz kleiner unabhängiger online-Medien, die interessantes außerhalb des langweiligen Mainstreams bieten, gefährdet. Und machen wir uns nichts vor: Diese Hensels gibt es viele und werden im großen „Anti-Rechts-Kampf“ in dieser Republik systematisch gezüchtet.

    1. Es ist immer interessant, dass Ihr Rechten so lautstark dagegen seit als „Rechts“ zu gelten und das dann mit einer Rhetorik unterlegt, die gar keinen anderen Schluss zulässt.

      1. Marc – wir „Rechten“ haben kein Problem damit als „Rechts“ zu gelten – solange „Rechts“ als das verstanden wird, was es ursprünglich hieß – nämlich konservativ und damit der Gegenpol zu Links = Progressiv.

        Solange aber Rechts implizit mit Rechtsextrem = Nazi gleichgesetzt wird (obwohl niemand direkt Links mit Antifa gleichsetzt) – solange hat der Stempel „Rechts“ eine entsprechende Wirkung. Und dagegen haben wir uns gewehrt – dass man legitime liberal konservative (=Rechte) Medien den Geldhahn zudreht, weil man sie durch den Rechts=Nazi Zusammenhang alle in einen Topf werfen kann

      2. Warum denn immer dieses Lagerdenken, wir und die. Es gibt viele Blogs, Zeitungen und Parteien deren Ansichten mir nicht passen (sowohl links als auch rechts) aber diesen muss mit Argumenten entgegnet werden und nicht mit Aktionen um sie mundtot zu machen.
        Meinen Sie irgendetwas verbessert sich nur weil Sie einem politischen Gegener den mund verbieten?

  38. hh der „virtuelle Bürgerkrieg“ geht jetzt hier weiter 😉

    Ich war schon in Sorge es wäre Ende mit dem von Broder & Co so hübsch in Marsch gesetzten Shit-Storm von Wutbürgern mit hochroten Köpfchen. Da bin ich ja froh dass alle noch da sind und er nicht frühzeitig versiegt. 😉

    Und die „Beiträge“ sind ja der Beleg wie richtig Hensel in seiner Einschätzung liegt mit seiner These es sei dringend an der Zeit, dass sich Werbetreibende dafür sensibilisieren lassen, keine Banner mehr auf rechten Websites zu buchen.

    Was hier in Endlosschleife als Brodersche Empörungswelle ohne inhaltliche Relevanz rumschwappt, spricht für sich und überzeugt wie von selbst.

  39. Mein Recht als Kosument ist es auch bei Firmen zu kaufen die keine Werbung von S&F beziehen. Eine Firma will zufriedene Kunden. Wozu ein Shitstorm wenn man als Kunde diese Firmen nur „darauf hinweist daß S&F Denunziantentum fördert“ und man künftig woanders kauft.
    Es ist typisch links, daß man auf einmal Meinungsfreiheit für sich fordert aber diese erst bei Anderen verhindern will. Es ist deshalb nur konsequent den roten Stern einpacken und „dawei, dawei“ sich vom Acker zu machen.

  40. „Nicht weil ich denke, ich hätte etwas falsch gemacht. Ich habe alles richtig gemacht.“

    Selbstverständlich!

    Links-reaktionäre Populisten machen ja nie etwas falsch. Sie sind das personifizierte Gute und haben immer recht.

    Zumindest wird er einen „goldenen Handschlag“ erhalten und geht mit vollen Taschen. Auf dem Image-schaden bleibt sein alter Arbeitgeber sitzen…

    Wenn AfD Mitglieder von links-reaktionären Faschisten aus dem Job gemobbt werden, interessiert das niemanden… da gibt´s auch keinen „goldenen Handschlag“!

  41. Aber das wird der nie verstehen und auch nicht mehr lernen. Politik studiert, dann in die Werbung, das kann jetzt er wohl vergessen. Ich könnte mir denken, daß er jetzt Politiker wird, das würde ja zu den „Erfolgsmodellen“ passen, die unsere momentanen Eliten so darstellen.

  42. „Im Namen der Meinungsfreiheit versuchen die Gegner der Aktion einen unserer Mitarbeiter mundtot zu machen („Schmeißt ihn sofort raus!“),
    Auch hier wird wieder impliziert, die Meinungsfreiheit wäre ein exklusives Gut der sogenannten Linken.
    Der oben zitierte Satz könnte fast eins zu eins auch auf die Kampagne von Hensel angewendet werden, bis auf das Zitat in Klammern.
    Man sollte sich nicht wundern, wenn einem die eigenen Mittel der politischen Auseinandersetzung (wenn man es als solche überhaupt bezeichnen kann) um die Ohren fliegen.
    Androhung von Gewalt ist allerdings ein absolutes No-Go. Man muß sich auf die Anwendung demokratischer Mittel beschränken, mag einem das Vorgehen Hensels auch noch so zuwider sein.

  43. „Es ist ein systematischer, konzertierter Shitstorm, der zu einem Angriff auf mein persönliches Leben und mein Arbeitsumfeld, meine Kollegen, meinen Arbeitgeber geworden ist.“

    Ach was. Was ist denn das, was er mit achgut.com und Tichys Einblick gemacht hat? Hat er nicht etwa auch versucht, denen die Lebensgrundlage zu entziehen?

    Aber das wird der nie verstehen und auch nicht mehr lernen. Politik studiert, dann in die Werbung, das kann jetzt er wohl vergessen. Ich könnte mir denken, daß er jetzt Politiker wird, das würde ja zu den „Erfolgsmodellen“ passen, die unsere momentanen Eliten so darstellen.

  44. Ich bin froh das ich die Maas-Kahane-Hensel-Stasi 2.0 GeSiPo (Gesinnungspolizei) jetzt zunächst nur noch als Maas-Kahane-Stasi 2.0 GeSiPo benennen muss.

    Was hat dieser junge Mann eigentlich erwartet? Er hat sich mit Herrn Broder angelegt. Dabei weiss doch mittlerweile jeder das Herr Broder aus solchen Situationen quasi sein Lebenselexier zieht. Im übrigen finde ich etwas zynisch von Herrn Hensel den Juden Hendryk M. Broder als Nazi zu bezeichen. Herr Hensel ist einfach nur wie jener SA-Mann, der sich 1933 mit einem Pappschild und der Beschriftung „Kauft nicht beim Juden“ vor ein jüdisches Geschäft postierte. Mit tut Herr Hensel deshalb nicht leid.

  45. Gerald Hensel hat seine Webseite mit einem Passwort versehen, damit sein konfuser und sich widersprechender Boykottaufruf verschwindet. Dieser Mann hat sich nicht mal in Arbeit begegeben, irgendwelche tieferen Erkenntnisse über echte Naziseiten auszuarbeiten, sondern hat „halt mal so“ ein paar liberale und konservative, rechte und rechtspopulistische Blogs zusammen geschmissen. Um mit der Reputation eines Executive Strategy Director Digital von Scholz & Friends den entsprechenden Seiten die wirtschaftlichen Grundlagen zu entziehen. Mit dem Erfolg, dass die „Achse des Guten“ von SÄMTLICHEN Werbekunden verlassen wurde. Mehr dazu hier:
    http://www.achgut.com/artikel/das_deutsche_buergertum_darf_nicht_mehr_mitmachen

  46. Tja, wer mit undemokratischen Mitteln wie Hr. Hensel versucht Unternehmen zu schaden braucht sich nicht zu wundern das diese Unternehmen reagieren.

    Er hat S+F bewusst großen Imageschaden zugefügt aber da die ja scheinbar immer noch hinter ihm stehen ist denen das ja egal.

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