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„Das fallende Messer“: Ex-Berliner-Kurier-Chef Hans-Peter Buschheuer rechnet mit DuMont ab

Hans-Peter Buschheuer war zwölf Jahre lang Chefredakteur des Berliner Kurier: Nun rechnet er mit seinem alten Verlag ab
Hans-Peter Buschheuer war zwölf Jahre lang Chefredakteur des Berliner Kurier: Nun rechnet er mit seinem alten Verlag ab

Zwölf Jahre lang war Hans-Peter Buschheuer Chefredakteur des Berliner Kurier, bevor er Blatt und Verlag im Jahr 2015 im Streit verließ und anschließend Vorsitzender des Journalistenverbandes Berlin Brandenburg wurde. In einem Beitrag für das DJV-Magazin journalist, den MEEDIA dokumentiert, äußert er sich nun erstmals über seinen ehemaligen Arbeitgeber, wirft DuMonts Managern Planlosigkeit vor und attestiert einen Verlust von Halt und Haltung.

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Von Hans-Peter Buschheuer

„Never catch a falling knife“, warnt der Börsianer, wenn jemand auf Aktien setzt, die sich im Abwärtstrend befinden. Zu schnell kann man sich selbst verletzen, wenn man in das sprichwörtlich fallende Messer greift. Dieses symbolische Bild fällt einem ein, wenn man den anscheinend unaufhaltsamen Niedergang des Hauses DuMont betrachtet.

Einst stolzer Regionalverlag mit großen auflagenstarken Titeln, stabiler Rendite und einem selbstbewussten Verleger an der Spitze eines Hauses, das auf mehr als 200 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Nun, eineinhalb Jahre nach dem Tod des Patriarchen Alfred Neven DuMont (88), wird immer deutlicher sichtbar: Der große Verleger hatte sich in seinen letzten Lebensjahren verzockt, er hatte ins fallende Messer gegriffen. So sehr, dass nicht nur „Sir Alfreds“ Lebenswerk in Vergessenheit zu geraten droht, sondern auch das ganze Verlagshaus mitsamt seinen Besitzern in die wirtschaftliche Krise trudelt.

Des Dramas vorerst letztes Kapitel ereignet sich derzeit in Berlin, dem schwierigsten Zeitungsmarkt der Republik. DuMont übernahm 2009 zusammen mit dem Kölner Verleger-Kollegen Helmut Heinen den Berliner Verlag, der seit der Wende durch verschiedene Inhaberhände gegangen war: Nach der Wende kaufte Gruner+Jahr zusammen mit dem britischen Verleger Robert Maxwell das SED-eigene Verlagshaus (Berliner Zeitung, BZ am Abend – später Berliner Kurier). Nachdem Maxwells Leiche vor Teneriffa treibend aus dem Meer gezogen wurde, ging auch sein Konzern unter. Die Bertelsmann-Tochter übernahm die Anteile und steuerte das Berliner Haus alleine.

In jener Zeit prägte ein Spruch des Herausgebers Erich Böhme den Anspruch der Berliner Zeitung: „Wir wollen die deutsche Washington Post werden“. Ein Menetekel, das der Zeitung viel Spott einbrachte! Journalisten des Hauptstadtblatts wähnten sich auf Augenhöhe mit den Kollegen von Süddeutscher Zeitung oder FAZ. Sie vergaßen dabei (bis heute), dass das ehemalige Parteiblatt einen Großteil seiner Leser in den Wohnsilos von Marzahn und Hellersdorf und den Kiezen Pankows und Mitte beherbergt, aber im Rest der Republik kaum wahrgenommen wird.

Der Weiße Ritter Sir Alfred

Gruner+Jahr hatte wenig Freude an Berlin und trennte sich 2001 von der chronisch defizitären Tochter. Neuer Besitzer: Ausgerechnet der Stuttgarter Holtzbrinck-Konzern, dem in Berlin bereits der Tagesspiegel gehört. Das Kartellamt untersagte den Verkauf, 2005 stieg der nordirische Verleger David Montgomery (ein ehemaliger Maxwell-Manager) mit seinem Private-Equity-Unternehmen Mecom ein und erregte als „Heuschrecke“ den Missmut deutscher Medienschaffender von links bis rechts. Das war Alfred Nevens Chance. Als Mecom ins Strudeln geriet, griff DuMont zu: Für kolportiert 55 Millionen Euro (plus Schulden) gelangte der Berliner Verlag in die Hände der Kölner. Alfred Neven DuMont wurde bei seinem ersten Auftritt im großen Saal des Berliner Verlags (Spottname: „Halle des Volkes“) empfangen wie der Weiße Ritter. Sie sollten sich alle täuschen.

Alfred Neven DuMont hatte erneut in ein „fallendes Messer“ gegriffen. Fünf Jahre zuvor hatte er sich von der Chance beeindrucken lassen, Anteile an der damals schon schwer an Auflagen- und Anzeigenschwund leidenden Frankfurter Rundschau (FR) zu erwerben. Viel zu viel gutes Geld, jammerten DuMont-Manager, habe Sir Alfred dem schlechten hinterhergeworfen. Wie das FR-Abenteuer endete, weiß man: DuMont zog sich 2011 aus dem Schlamassel, indem man die Rundschau und ihre Mitarbeiter dem Insolvenzverwalter überließ. Mehr als 100 Millionen Euro Schulden (Manager Magazin) blieben. DuMonts Ruf als „soziales Haus“ bekam damals schon einen gewaltigen Knacks: Etliche FR-Mitarbeiter warten bis heute auf ihre vereinbarten Abfindungen, weil die ihnen zustehenden Gelder (rund 890.000 Euro) statt auf ihrem Konto zu landen, in die Insolvenzmasse einflossen. Nun also Berlin. Wie auch im Fall der FR hatte man wieder nicht genau genug hingeguckt, was man da eigentlich gekauft hat.

Günstige Verkaufspreise

Seit der Wende befindet sich der Berliner Zeitungsmarkt unter massivem Druck. Da ist zum einen die Konkurrenzsituation, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Drei (ehemals große) Abonnementzeitungen und zwei Boulevardblätter ringen um die Gunst von 3,5 Millionen Hauptstadtbewohnern. Die haben aber immer weniger Lust, zu bedrucktem Papier zu greifen. Der Sparwille der Bevölkerung setzt eben schon bei kleinen Beträgen an: Nimmt die Süddeutsche Zeitung unter der Woche für ein Exemplar stolze 2,60 Euro, so verlangt der Berliner Tagesspiegel gerade mal die Hälfte. Mehr Geld wäre den kaufschwachen Berlinern auch kaum zuzumuten.

Dennoch sinken die Auflagen aller Berliner Zeitungen im Rekordtempo (siehe Grafik). Um den Verfall zumindest optisch zu kaschieren, verfielen die Verlage auf die Idee, die „sonstigen Verkäufe“ und Bordexemplare in schwindelerregende Höhen zu treiben. Zur besonderen Meisterschaft bei der Auflagen-Gaukelei brachte es die Berliner Morgenpost (einst Springer, jetzt Funke-Mediengruppe), die im Jahr 2009 satte 44.000 Exemplare ihrer Gesamtauflage von 136.000 ins Nirwana schickte. Pro Tag rund 100.000 ihrer Zeitungen verramschten die drei Berliner Verlage zusammengenommen in diesem Jahr – eine unvorstellbare Menge von etwa 31 Millionen Exemplaren bedrucktem Papier! Wollte man in Berlin eine Tageszeitung, so musste man nur zum nächsten Einkaufscenter gehen. Dort warteten schon die Gratisverteiler – oftmals in Sichtweite zum Kiosk!

Diese unglaubliche Ressourcenverschwendung hatte ihren Preis. Die Todesspirale des Auflagenverfalls, der Umsatzrückgänge, des Verlustes an Reichweite setzte sich immer schneller in Bewegung. Die Verlage reagieren auf den Niedergang wie anderswo auch: jährliche Preiserhöhungen, Sparrunden, Verkleinerung der Belegschaften, Schließung von Abteilungen, Outsourcing von Dienstleistungen.

Die Krise trifft alle Verlage gleichermaßen. Die Ursachen dafür sind global und Gegenstand vieler gesonderter Betrachtungen. Vieles in Berlin aber ist Home-made, besonders im Staate DuMont, wo am wenigsten Daseinsvorsorge für das einstige Medienimperium getroffen wurde. Während Springer sich weitsichtig von großen Teilen seiner Zeitungstitel trennte, die Funke-Gruppe versucht, die Kosten seiner Regionalblätter mit einer zentralen Mantelproduktion zu senken, und Holtzbrinck es sich leisten kann, den defizitären Tagesspiegel quer zu subventionieren, wird bei den Kölnern panisch der Sparhammer geschwungen. Die Folgen: Immer kleinere Redaktionen machen immer dünnere Zeitungen für immer weniger Menschen. Online ist kein Land in Sicht: Man munkelt, dass DuMont weniger als drei Prozent seines Umsatzes aus dem Internet generiert. Die Sichtbarkeit der DuMont-Blätter im Berliner Stadtbild schwindet immer mehr: Da bemüht sich die Morgenpost mit lokalpatriotischer Werbung um die Geltungshoheit der Stadt, da schafft der wortgewaltige Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt mit seinem Newsletter Checkpoint ein neues Grimme-Preis-gekröntes Format. DuMonts Berliner Blätter? Fehlanzeige.
Schon 2014 deutete sich die Abkehr der Kölner vom Hauptstadtjournalismus an, als der Berliner Kurier urplötzlich aus dem Berliner Verlag aus- und in eine eigene GmbH eingegliedert wurde. Den Grund dafür lasen die Geschäftsführer aus sogenannten „Sprechzetteln“ vor, die von der Kölner Zentrale verfasst wurden: Man reihe die einzelnen Titel des Verlags in einer „Perlenkette“ auf. Auf Nachfrage der erstaunten Kollegenschaft, was das für einen Sinn mache, ertönten Buzzwords wie „Neuordnung“, „Bündelung“, „Optimierung“.

Die Katze aus dem Sack ließ DuMont-CEO Christoph Bauer (46) erst eineinhalb Jahre später. Im Herbst dieses Jahres verkündete er das Ende des Berliner Verlags und damit auch der gerade gegründeten Berliner Kurier GmbH und den Rauswurf von allen Redakteuren beider Zeitungen! „Alles muss raus“, kommentierte das Fachmagazin Horizont, das von dem sachkundigen ehemaligen Chefredakteur der Berliner Zeitung, Uwe Vorkötter, geleitet wird. In der deutschen Pressegeschichte ist dies ein einmaliger Vorgang, von dem manche Arbeitsrechtler glauben, dass es sich um einen Betriebsübergang handelt. Bis aber ein Gericht darüber entschieden hat, ob sich der Winkelzug als solcher entpuppt, können Jahre ins Land ziehen.

In einer neuen Newsroom GmbH sollen beide Zeitungen künftig mit Inhalten beschickt werden. Die neue, stark verkleinerte Redaktion setzt sich aus „alten“ Redakteuren zusammen, denen ein gnädiges Angebot unterbreitet wird. Die neuen Verträge „lehnen“ sich angeblich an den Tarifvertrag an. Für Tantiemen und übertarifliche Zulagen ist kein Platz mehr. Altgedienten Ressortleitern wird großzügig ein neuer Job angeboten – als einfache Redakteure zu dürftigen Gehältern. Für mindestens 50 Kolleginnen und Kollegen reicht es nicht einmal für ein Gnadenbrot. Ihnen bleibt nur noch die Abfindung als Dank für eine Lebensleistung. Die personellen Lücken, die in einer Redaktion mit Drei-Schicht-Betrieb zwangsläufig entstehen, werden vermutlich von Billiglöhnern gefüllt – von denen sich in der Hauptstadt genügend tummeln.

Boulevard und Abozeitung zusammen – geht das? In den Augen von Verlagsmanagern sehr wohl. Ihnen war immer schon ein Dorn im Auge, dass gleich zwei verschiedene Redaktionsteams zu den Spielen von Hertha BSC fuhren, von Schwerverbrechen berichteten oder über den Senat schrieben. Das wird künftig aus einer Hand erledigt, der Leser wird es schon nicht merken.

Den Chefredakteuren der vereinten Blätter dürfte der Sparzwang durchaus sympathisch sein. Quasi als Kollateralnutzen können sie sich ihre Wunschtruppe zusammenzimmern, frei von sogenannten „Minderleistern“ und „Low Performern“.

Missachtung oder Unkenntnis journalistischer Basics ziehen sich durchs gesamte Haus DuMont und haben auch schon das Stammhaus in Köln erreicht. Die verlegerische Führung ist mit dem Tod des Patriarchen Alfred Neven DuMont verwaist. Die Erben der zwei Familienstämme DuMont und Schütte lassen jedes publizistisches Interesse vermissen. Der eigentliche Chef im Hause, der Wahl-Schweizer Christoph Bauer, scheint nur das Ziel der Brachialsanierung zu verfolgen. Bauers Schrumpfkur läuft unter dem euphemistischen Titel „Perspektive Wachstum“. Doch seine zaghaften Versuche, neue Geschäftsfelder zu erschließen, endeten samt und sonders im Desaster:

Pech mit Jugendblatt Xtra

  • Im Sommer 2014 ließ DuMont im Köln einen Ableger der Boulevardzeitung Express vom Stapel. Xtra, ein auf jugendlich getrimmtes Nachmittagsblatt, war als Kaufzeitung gestartet, musste aber kurz darauf mangels Käufer gratis angeboten werden. Größer als der wirtschaftliche war wohl der Imageschaden für das Haus DuMont: MEEDIA beschrieb Xtra als „sprachlich bemüht“, „inhaltlich gleich null“. Verschämt verabschiedete man sich von dem Papier-Experiment nach nicht einmal sechs Monaten, indem man es zum „Innovationslabor“ ernannte und ins Internet verbannte.
  • Ebenso sang- und klanglos zog DuMont bei KölnTV den Stecker, nachdem man ein Jahr lang Millionen in teuren Produktionen versenkt hatte.
  • „fitmio“, ein Fitness- und Ernährungsprogramm, mit dem DuMont die Leser seiner Verbreitungsgebiete beglücken wollte, schwächelte vom Start weg. Trotz penetranter Werbung in den eigenen Blättern ging dem Portal schnell die Puste aus. Noch eine Internetleiche.
  • Beim deutschen Ableger des Schweizer Jugendsenders Joiz stieg DuMont mit 20 Prozent ein – zu einem Zeitpunkt, als das TV-Unternehmen schon Insolvenz angemeldet hatte. Auch nach dem DuMont-Engagement liefen die Geschäfte nicht besser: Im Oktober 2016 stellte Joiz erneut Insolvenzantrag. Die Gesellschafter – inzwischen heillos zerstritten – reden nur noch via Anwälten miteinander. Diesmal war es Christoph Bauer, der ins fallende Messer gegriffen hatte.
  • Die nutzloseste aller „Innovationen“ aber firmierte unter dem Titel „digitale Transformation“. Fast zwei Jahre vertändelte man bei DuMont mit Planspielen einer künftigen „integrierten Redaktion“. Ohne greifbares Ergebnis, aber mit der bahnbrechenden Erkenntnis, dass Print und Online ja doch verschieden ticken.

Sicher, auch andere Medienhäuser in Deutschland und Europa haben mit der Krise des Printgeschäfts zu kämpfen. Und keines vermag bisher eine schlüssige Antwort auf die neuen Herausforderungen zu geben. Die einen – wie Springer und Holtzbrinck – trennen sich von Teilen des Zeitungsgeschäfts, andere – wie Madsack und Funke – bündeln ihre Aktivitäten und heben Synergien.

DuMont aber scheint keinen schlüssigen Plan zu verfolgen. Das Filetieren des Unternehmens in Dutzende von GmbHs ist nicht nur die Flucht aus Tarifbindungen und ein Befreiungsschlag gegen lästige Betriebsräte, sondern eröffnet neue Optionen: Die lukrativen Teile des Unternehmens können profitabler verkauft werden, wenn sie „besenrein“ sind. Die defizitären Töchter hingegen landen ohne erhebliche soziale Folgekosten in der Insolvenz – die Frankfurter Rundschau lässt grüßen.

Bildschirmfoto 2015-12-03 um 14.15.20Hans-Peter Buschheuer leitete die Redaktion des Berliner Kuriers von 2003 bis 2015, zuvor war er Chefredakteur eines weiteren DuMont-Titels, dem Kölner Express. Seit einem Jahr ist Buschheuer DJV-Landesvorsitzender des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg. Mitte dieses Jahres gab Buschheuer dem Verband allerdings bekannt, das Amt aus Zeitgründen zum Jahreswechsel abzugeben. 

Der Beitrag wurde für das vom DJV herausgegebene Fachmagazin journalist (12/2016) angefertigt. MEEDIA durfte ihn mit freundlicher Genehmigung von Verlag und Autor zweitverwerten.

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Alle Kommentare

  1. Du Mont schwächelt?
    Ein weiterer Grund, für den lawinenartigen Abgang des DM-Verlages dürfte die linksgrüne antidemokratische und mit dem Reinheitsgebot des Journalismus nicht zu vereinbarende Vorgehensweise des Verlages sein.
    Ein Journalist hat sich mit keiner Sache gemein zu machen. Auch nicht mit einer (vermeintlichen) guten Sache.
    Wenn ein Polizist einen Brandbrief an den Verlag schickt und diesen im Vertrauen auf die journalistische Verschwiegenheit auch noch mit eigenem Namen unterschreibt, ist es für Journalisten einer demokratischen Gesellschaft absolut unverzeihlich, dass die Chefs des Verlages, diesen Brief nicht veröffentlichen, dafür aber mit Klarnamen an den Kölner Polizeipräsidenten weitersenden, damit er den untergebenen Kollegen zu Brei stampft und ihm sämtliche Ausflüge in die Realitätsbeschreibung unter Anrohung schwerster Strafen verbietet.
    Das haben zu viele Deutsche, besonders aber Kölner, dem DuMont-Verlag übel genommen.
    Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
    Auch wenn der Denunziant CEO eines großen Verlagshauses ist.
    Ich persönlich fand die DuMont-Presse, übrigens genauso wie die Funke- und Springermedien, schon immer äußerst unterirdisch und einer Demokratie absolut unwürdig. Mag aber auch darin begründet sein, dass ich als ehemaliger DDR-Bürgear sowieso ein trainiertes Näschen für Regierungstreue und damit Realitätsverweigerung in den Medien habe.
    Gebrannte Kinder scheuen eben das Feuer.

  2. Da berichtet wirklich ein Insider. Vielen Dank für diesen Einblick.
    Nur eine ‚“Leiche“ fehlt noch: Die ursprünglich prämierte iPad-Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers, die – so meine Vermutung – aus Kostengründen durch ein billiges ePaper ersetzt wurde. Die Kommentare im App Store sprechen Bände.

  3. Guter Artikel!

    Wo der „Volks-verDumont-Verlag“ einsteigt, sind Massenentlassungen (Optimierung) und Konkurs nicht mehr weit…

    Es ist mir ein Rätsel, wie sich so eine Unternehmensgruppe überhaupt noch am Markt behaupten kann. Ich kenne kaum einen Leser unter 50. Die meisten Abonnenten sind über 70. Wer Internet hat, informiert sich dort. Die Fake-News von gestern interessieren dann nicht mehr!

    Die Arbeitsweise von Volks-verDumont Red. ist leicht erkennbar:
    Polizei-Presseportal öffnen, Meldung heraus kopieren, Tätermerkmal Ausländer, neudeutsch „Kriegsflüchtling“ entfernen und einfügen!

    Für so etwas muss man echt kein Geld bezahlen…

    1. Woher nehmen Sie denn Ihre Informationen? Zum Beispiel über das Alter der Abonnenten und die Arbeitsweise der Redaktion? Haben Sie mal da gearbeitet? Oder stellen Sie vielleicht irgendwelche Behauptungen in den Raum;-))))))…. Und kritisieren gleichzeitig die „Lügenpresse“;-)))) Schon putzig!

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