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Sascha Pallenberg verlässt Mobilegeeks, um bei Daimler in die Konzernkommunikation zu gehen

Von Mobilegeeks zu Daimler: Sascha Pallenberg
Von Mobilegeeks zu Daimler: Sascha Pallenberg

Gerade erst hat Sascha Pallenberg, Gründer des Techblogs Mobilegeeks, verkündet, im neuen Jahr einen neuen Job zu übernehmen. Nun ist klar, wohin er wechselt. Pallenberg geht zum Autohersteller Daimler in die Unternehmenskommunikation. Das verkündete Unternehmenssprecher Jörg Howe im Daimler-Blog. 

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Howe über die prominente Neuverpflichtung:

Als erfahrener Online-Redakteur wird er insbesondere Inhalte an der Schnittstelle zwischen Auto- und IT-Industrie für Daimler Online-Medien aufbereiten. Das passt, denn insbesondere auf digitalen Kanälen gilt: Menschen folgen Menschen – nicht nur Marken. Insofern ist es entscheidend, authentische Redakteurspersönlichkeiten im Team zu haben. Sascha ist eine solche Persönlichkeit und soll es auch in der neuen Rolle bleiben.

Pallenberg betrieb seit 2012 das Techblog Mobilegeeks von Taiwan aus. 2016 sei das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr bislang für das Blog gewesen, erklärte er in einem persönlichen Beitrag, in dem er die Gründe für seinen Rückzug erläuterte. Zum 1. Januar 2017 überschreibt er seine Anteile kommissarisch an seine Co-Gründerin Nicole Scott. „In den letzten 15 Jahren habe ich kompromisslos alles meiner Arbeit untergeordnet, die eigentlich keine Arbeit für mich ist. Es ist ein Lifestyle und entweder hältst du das aus, oder musst dir was Neues suchen“, so Pallenberg.

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Nun hat er also etwas Neues gesucht und bei Daimler gefunden. Howe erklärt die Verpflichtung Pallenbergs auch damit, dass Daimler künftig verstärkt selbst als Medienproduzent tätig werden möchte:

Auf den eigenen Kanälen können wir Denkanstöße bieten, ohne Verkaufsimpulse setzen zu müssen. Ob das eleganter oder interessanter ist, gilt es zu beweisen. Aber ich finde, versuchen kann man es mal. Owned Media bieten für uns nicht nur Flexibilität und Kontrolle, sondern auch große Reichweiten. Allein mit internen Medien erreichen wir täglich mehr als 280.000 Menschen. Hinzu kommt ein Millionenpublikum über Websites und Social Media. Ich bin mir sicher: Im Zusammenspiel bieten diese Kanäle weit mehr als die Summe ihrer Teile.

Pallenberg ist schon der zweite prominente Journalist, den Daimler in kurzer Zeit verpflichtet. Der frühere stern-Chefredakteur Dominik Wichmann soll 2017 unter dem Namen Looping Group in Hamburg und München ein Redaktionsnetzwerk aufbauen, das als Dienstleister das neu entstehende „Media- und Content-House“ bei Daimler unterstützt.

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Alle Kommentare

  1. Mercedes braucht keine Schwätzer, sondern vernünftige Designer, die den Stern wieder in den Vordergrund rücken.

    Was für ein Unsinn.

    1. Das heisst also, dass Daimler gar nicht 45 Rekordmonate in Folge ausgewiesen hat und weltweit die Nummer 1 im Premium-Segment ist?
      Genau das wurde naemlich u.a. auch mit der neuen Designsprache erreicht.

  2. Er hat auch seine anscheinend ganz guten Gewinne verkündet. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Establishment-Desinformations-System-Presse wo das Geld und Digital-Investments anscheinend oft grundlos versickern weil keiner ausser Trump, Buffet und Chinesen sich für den zweckmäßigen Einsatz von Geldern zu interessieren scheint wo Cashburn akzeptiert wird.

    Blöd nur das niemand den Uprise der Smart-E-Car-Clouds kommen sieht und den Untergang von Millionen Jobs und vieler Erdöl-Staaten wo der arabische Frühling dann weiter gehen dürfte: Venezuela, Mexiko, Indonesien usw. sind ja wohl keine reichen Angeber-Länder und haben bald wohl deutlich kleinere Einnahmen dank e-Cars welche nie wieder Tanken brauchen.
    Das ist als wenn Steve Job das iPhone verkündet und er bei Nokia anfängt. Nur das er Daimlers Untergang verhindern könnte.
    denn jeder weiss, wie der Trabbi ausgestorben ist. Dasselbe passiert bald den Dumb-Cars und Benzinern. Dann gibt es Überangebot auf dem Gebraucht-Markt und die Preise verfallen usw. Wie beim US-Immobilienmarkt wo viele immer noch unter Wasser sind und nicht verkaufen können, weil sie weniger bekommen als der Kredit den sie unterzeichnet hatten und diese Differenz natürlich nicht in der Tasche haben. Was ist eine Sparkasse nach Basel3 noch wert, wenn die tausenden KFZ-Briefe für Benziner-Kredite mit MINUS Einhundert Euro für die Entsorgung bewertet werden müssen ?
    Bald billig aufgekauft von Heuschrecken und Chinesen. Dann die Kredite gekündigt für Grundstücke und Firmen und halb Deutschland gehört China. Denn Aufkauf ist immer billiger als Krieg wie man seit Jahrzehnten an China sehen darf.
    Man müsste nur Sparen statt von Abwrackprämie auf Kosten der Gemeinschaft zu leben und sich dafür noch dicke Bonis auzuzahlen.

    1. Das ist doch Unsinn von a bis z.

      Was ist denn DAS auf deutsch? „Urprise“, „Smart-E-Car-Cloud“?? Wovon reden Sie, wenn Sie was von Basel 3 faseln? MORGEN gibts auch noch Benziner, Übermorgen auch. Was Sinn macht und was nicht, werden nicht Sie bestimmen. Elektro ist SO NICHT die Zukunft, das sollten Sie schon wissen, wenn Sie sich mal mit Akkus beschäftigen und deren Herstellung und Aufwand und Ökobilanz, auf der Sie ja wohl reiten. Zumindest nicht die heutige Technologie. Kann sein, dass das in 10 Jahren anders aussieht, das können Sie aber so nicht wissen, da Sie sich auf das Heute beziehen.

      Sorry, Sie reden Unsinn am Stück. Hersteller beschäftigen sich sicher mit sinnvolleren Ideen (und der aller Ökofreaks), als sich mit ihren Ausführungen zu beschäftigen.

  3. Palle hat mehr als jeder andere Medienschaffende Value für die Allgemeinheit geliefert. Jetzt bekommt er evt. mal ein Privatleben. Die Veränderung sei ihm daher von ganzem Herzen gegönnt. Schön, dass er vor allem noch eine Kolumne bei Mobile Geeks behalten wird. Wir dürfen uns also weiterhin auf eine spitze Feder – in Richtung Apple und Co. gerichtet – freuen 🙂

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