Die AfD fordert Abschaffung der Rundfunkgebühren, weiß aber nicht was sie stattdessen will

Die AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen
Die AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und Jörg Meuthen

Die AfD will, dass der Rundfunkbeitrag abgeschafft wird. Dafür beantragt sie in den zehn Landesparlamenten, in denen sie als Opposition vertreten ist, eine Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags. Die Initiative der AfD-Landtagsfraktionen stellten die Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Frauke Petry am Montag in Berlin vor.

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Meuthen sagte, seine Partei lehne das Prinzip der „Zwangsfinanzierung“ grundsätzlich ab. Petry verband ihre Forderung zudem mit Kritik an der Arbeit der öffentlich-rechtlichen Sender.

Die Berichterstattung über die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht und über den Sexualmord in Freiburg seien zwei Beispiele dafür, „dass nicht umfassend berichtet wird“, sagte Petry. „Die Begründung der ‚Tagesschau‘ in diesem Einzelfall, das sei ein regionales Ereignis, die war schon arg lächerlich“, ergänzte Meuthen. Der 17-jährige Verdächtige in diesem Fall war am Freitag festgenommen worden. Es handelt sich um einen unbegleiteten Flüchtling, der 2015 aus Afghanistan eingereist war.

Petry warf den öffentlich-rechtlichen Sendern vor, sie erfüllten ihren „Bildungs- und Informationsauftrag“ nicht mehr. Ein eigenes Medienkonzept werde die AfD zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen. Dann werde man entscheiden, ob der Rundfunk künftig noch teilweise öffentlich oder ganz privat finanziert werden solle.

Die SPD wies die Pläne der AfD zurück. Unabhängige Medien leisteten einen wichtigen Dienst für die Demokratie und packten die Regierungsparteien auch nicht mit Samthandschuhen an. „Ich halte einen staatlich finanzierten unabhängigen Rundfunk für ausgesprochen wichtig in einer demokratischen Gesellschaft“, sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Frühjahr entschieden, dass die Rundfunkgebühr von monatlich 17,50 Euro pro Haushalt mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Der Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion in Schwerin, Leif-Erik Holm, sagte, ganz ohne eine öffentliche Finanzierung werde man wohl nicht auskommen. Ansonsten drohten Lücken bei Nachrichten aus dünn besiedelten Gebieten und beim investigativen Journalismus, erklärte Holm, der früher Radiomoderator war.

Auf die Frage, ob die AfD im Bundestagswahlkampf auch «Big-Data»-Konzepte für eine zielgerechte Ansprache potenzieller Wähler nutzen wolle, sagte Petry, in der Partei werde intensiv darüber diskutiert, wie die AfD-Präsenz in den sozialen Medien weiter gestärkt werden könne.

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Alle Kommentare

  1. Die einzig logische Schlussfolgerung ist die pay-per-view Methode. Der Nutzer bezahlt für ein Angebot das von ihm nachgefragt wird. Übrig bliebe dann ein einziger deutschlandweit empfangbarer TV-und Radiokanal, der einzig und alleine Informationen streut, in zeitlicher und faktischer Reihenfolge, bezahlt aus dem Steuerzahlertopf und selbstverständlich nur zweckgebunden verwendet wird. Der Großteil des Unterhaltungs-und Bespaßungsprogrammes wird von den Nutzern privat bezahlt und konsumiert. Der Einfluß von Politik, Vereinen und NGOs wird per Gesetzbeschluss verboten.

  2. Herr, lass‘ Hirn regnen… und verteile zumindest ein bisschen bei den Wadenbeinpinklern, die jede Gelegenheit nutzen, um hier rumzukläffen.
    Zur Erinnerung: Mitte der Siebziger Jahre lamentierten ein paar Ministerpräsidenten (Albrecht, Stoltenberg, Klose), man müsse Hörfunk und Fernsehen privatisieren, um u.a. mehr Meinungsvielfalt zu bekommen.
    Das Ergebnis sehen wir heute nicht nur in den Programmen von SAT.1, RTL etc., sondern vor allem in Schule, außerschulischer Bildung, bei den Azubis im Handwerk und bei der BW und der Polizei: Bildungsvoraussetzungen häufig nicht gegeben. Mit anderen Worten: Zu doof, einen Hammer zu halten.
    Wenn die Kläffer hier irgendwann einen Hebel zur Macht in die Hand bekommen, dann Gute Nacht Demokratie, Gute Nacht Deutschland.
    Journalistische Scoops wie das Staatsdoping der Russen, der (Steuer-)sumpf im Profi-Fußball, die Panama-Papers etc. etc. sind Ergebnisse eines (noch) funktionierenden dualen Systems.

    1. @skink – Deine Aufzählungen, wie schlecht es anderswo ist, bedeuten noch lange nicht, dass dieser aus-geuferte öffentlich-rechtliche Rundfunk, der sich – des Zuspruchs der Politiker in allen Gremien gewiss – zu einem krakenhaften Moloch entwickelt hat. Auf der einen Seite tut er so, als ob er in Verzug gekommene Gebührenzahler „verfolgen“ darf wie eine Steuerbehörde, auf der anderen Seite benimmt er sich wie ein Unternehmer, gründet Tochterfirmen, die NICHT kontrolliert werden von dem „Kontrollsystem“. Was glauben Sie, was da los ist bei den Tochter-Firmen? Was denenzugeschoben wird und wie die großzügig „helfen“ wenn wieder Skandale drohen. Nirgends kann man „Leichen“ besser verstecken.. Können Sie sich vorstellen, wie viele „Kinder der Rundfunkräte“ bei den Sendern unterkommen – egal ob kurz- oder langfristig? Viele wissen das aber sind selbst abhängig von Aufträgen dieses politisch mitverschuldeten Systems. Es muss nicht zwingend vollkommen abgeschafft werden aber alle diese Auswüchse, unter denen vor allem Freie und selbstständige Produzenten und Zulieferer leiden (wie die armen Schweine) MÜSSEN zurückgedreht werden. Es gibt keinerlei Recht dieser Sender-Verantwortlichen UND der Politiker, denjenigen, die keine Sensations-Gehälter und -Pensionen durch – auch bei nachgewiesener Unfähigkeit – unkündbare Festanstellungen haben aber diesen Vollversorgten (übrigens für immer schlimmere Dumping-Preise) Programm zuliefern, auch noch Konkurrenz zu machen. Und das ist eine „Konkurrenz“, die machen kann, was sie will, weil DIE im Gegensatz zum Sender selbst nicht kontrolliert wird. Natürlich können die (und einige an großen Firmen hängende best-Buddies-Produzenten, die manches Mal auch in hohe Ämter der Öffis geholt werden haahaha), es sich leisten, in ihren Büros Redakteure, Caster usw. sitzen zu haben, die besten Autoren und Regisseure (natürlich immer dieselben) zu beschäftigen, für jeden Film Postkarten zu drucken, dicke Feste und sich selbst zu feiern und eine Riege von angeblich „besten Darstellern“ (zu 80 % reine Behauptung) zu füttern. Sie werden – wie schon gesagt – nicht kontrolliert. Sie dürfen, abgesegnet von Politik und Rundfunkräten (auch Politik), den freien Leuten die Arbeit stehlen, die unter unverschämten Dumpingpreisen leiden UND sie lachen die auch noch aus, die es nicht direkt an den Busen der Öffis geschafft haben. Dass die jungen „Studiengänger“ der mit Steuergeldern finanzierten „Hochschulen“ auch kaum an die Tröge kommen, ist die zweite Wahrheit. Aber immer weiter das System erhalten.. in dem sich Dozenten & Co. wohlfühlen, mega-wichtig sind und auf Festen die – von den Nichtversorgten umlagerte – „Prominenz“ bilden. Diesen ganzen Sumpf zu erhalten kann doch nicht das Ziel ihres Beitrages sein. Das Ziel muss sein, diesen Moloch zu entrümpeln, umgehend alles zu schließen, was Freie und ins Risiko gehende Unternehmer als Auftragnehmer mindestens genauso gut wenn nicht besser machen können.

    2. Wer seine Kinder vor dem Fernseher parkt muß sich nicht wundern wenn sie in der Schule versagen. Egal was in der Mattscheibe läuft.

      Statt stumpf vor dem Bildschirm zu verblöden sollte man mit seinen Kindern reden, Zeitungen, Bücher und Magazine lesen.

      Anders als der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichten deutsche Qualitätszeitungen wie z.B. Spiegel & FAZ auch über Korruptionsverdacht bei den öffentlich-rechtlichen Sendern (Wetten dass..?), und können durch die Textform wesentlich ausführlicher informieren.
      In manchen Bereichen verhindert die Besetzung der Rundfunkräte durch gesellschaftliche Gruppen (Ständestaat ?) auch das der öffentlich-rechtliche Rundfunk angemessen berichtet. Sexueller Misbrauch von Kindern in der katholischen Kirche, Geldverschwendung durch Bischöfe ? Keine Berichte wenn die Kirchen im Rundfunkrat sitzen.
      Eine harmlose Parodie mit Jesus ? Der Bannhammer des Rundfunkrates lässt die Aufnahme für immer im Archiv verschwinden. Sonst haben beschwerden beim Rundfunkrat so eine geringe Wirkung das man IMHO auch von einem rechtsfreien Raum reden kann…

      Aber da die Mehrzahl der Rundfunkbeitragszahler ja gerne und bereitwillig (auch mehr) bezahlt spricht doch nichts dagegen das öffentlich-rechtliche Pay TV wie das private Pay TV zu verschlüßeln um Schwarzseher auszusperren !
      Die einzigen die darunter leiden werden sind die Schwarzseher die jetzt nicht mehr kostenlos Lindenstraße und Tatort schauen können !

      Bei der Gelegenheit könnte man auch dafür sorgen das die Landesmedienanstalten die staatsfernen öffentlich-rechtlichen Medien genauso kontrollieren und bestrafen können wie die privaten staatsfernen Medien.

  3. Deswegen entsendet die SPD auch ständig ihre Politfnktionäre in die Gremien und Rundfunkräte, weil soooo unabhängig will man den Rundfunk dann doch nicht. Die Begrifflchkeit „Staatsfunk“ hat schon seine Berechtigung bei den Rentenanstalten mit Volkspädagogikauftrag.

  4. „weiss aber nicht was sie stattdessen will“ !!!
    Das sollten Sie allerdings besser wissen, denn es stimmt so nicht. Die AfD hat ein Pay-System wie bei SKY vorgeschlagen, wer die ö.r. Sender sehen möchte sollte dafür bezahlen und nicht „alle“, auch die welche nicht einmal ein TV-Gerät haben, oder nach Wohnungen Zimmern, Büros abgerechnet werden, denn jeder kann bekanntlich nicht zugleich an mehreren Orten zugleich sein, kann also nur immer an einem Ort das Angebot nutzen. Gehen wir etwa an jeder Tankstelle tanken, nur weil da eine steht? Oder tanken wir dann wenn wir müssen? Sind wir alle krank, nur weil es Krankenhäuser gibt, oder zahlen wir einen Krankenhausabgabe nach Wohnung, oder Büro?
    Beim Staatsvertrag geht es auch darum, dass dieser Vertrag mehrfach gebrochen wurde. Fakten sind ja zur genüge belegt. Das ÖR-System geriet aus allen Fugen inzwischen fließt bekanntlich mehr Geld in die üppigen Pensionen, als in das Programm. Dazu hat keiner von diesen Sendern so viele Sparten- und Einzelkanäle gefordert. Man hat ganz einfach schamlos die Gebühren verbraten, in der Gewissheit „wenn es nicht mehr reicht dann erhöht man einfach die Gebühren“! Leistung soll etwas kosten, doch brauchen wir bei der ARD so viele Lokalkanäle, die in 95% der Zeit eh alle das selbe bringen? Brauchen wir so viele Landesrundfunk-Anstalten, wenn über 75% ihrer Sendezeit nicht lokales gesendet wird?

    1. Aber Hallo! Wieso sollten die das besser wissen? Der Beitrag kommt von der dpa – der größten Reichspropagandamaschinerie in Germania.
      Da wird Meinung gebildet.

      Schonmal drüber nachgedacht, warum man nicht Berichterstattung schreibt, sondern Nachrichten? Na? Nach-richten? Man richtet etwas nach? 😉

  5. Dreimal versuchen diese Banditen von ARDZDFUSW bei mir ab zu kassieren. Daheim, am Ferienort und in der Firma. Zweimal, obwohl an den jeweiligen Standorten keines der überwiegend einseitigen Angebote dieser überbezahlten political correctness und Staatsmedien nachweisbar genutzt wird. Und nirgendwo ist es bestellt worden. Jeden, der diese de facto Besteuerung bekämpft, findet meine Unterstützung. Warum müssen sich andere Medien auf dem freien Markt selbst behaupten? Und wenn schon Subvention, warum dann nur für diese Moloche???

  6. http://meedia.de/2016/04/05/rundfunkbeitrag-nicht-gezahlt-gez-rebellin-wieder-aus-haft-entlassen/
    Seit dem keimte die Idee : „ÖR ist Bundes-Ländersache also ist Austritt möglich“ auf.
    Social Media geht in beide Richtungen und die Weisheit der Masse ist meist besser als die des Redakteures, der sich durch Kuratieren und Vorschläge aus den Kommentaren einzusammeln auch keinen Zacken aus der Krone bricht sondern Alternativen Ansichten zu den PR-Lobby-Texten bekommt.
    Man sollte also vorausschauend dokumentieren, wie eine kleine Graswurzel-Kommentar-Idee zum Stopp des GEZ-Wachstums und halb so teuren dafür doppelt so gutem ÖR und bundesweiten Auslöschung der Korruption und Miswirtschaft in Wirtschaft und Verwaltung und Politik durch täglich angewendete Transparenz und Kontrolle führte…

    Ja. Wieso kann das schlaue Bayern nicht seinen Funk und seine GEZ-Gebühren billiger und besser machen als Schuldenmacher-Bundesländer welche man vielleicht noch querfinanzieren soll.

    Es gibt auch genug überraschend viele Lokal-Sender sogar auf Astra. An die AfD: Fragen Sie bei Freenet-HD-TV ob und wie einfach kleine Lokal-Sender jetzt bei T2 mitmachen können und wie aufwendig das früher bei T1 war bzw. noch ist ! Kurz-Knapp-Korrekt und nix wichtiges weglassen wie die Lücken-Presse.
    Die Zielgruppe sind laut Werbe-Regeln wohl „oberflächliche Gelegenheits-Leser“ also Hausfrauen und Rentner die oft nicht viel vom Thema gehört haben. Die Sprache des Gegenüber wirksam und natürlich ehrlich und ohne Übertreibungen sprechen statt Besserwisserdeutsch der System-Presse.
    Schon 200 Euro finden viele wohl für Schlüsseldienst-Einsätze viel. Da muss man überhaupt nicht auf 500 Euro aufrunden. Man muss nicht wie Trump übertreiben oder partiell argumentieren um dem Gegner überhaupt ein Argument zu geben.

    Schön. Jetzt müsste die AfD noch per Internet zusätzliche Bürger-Ideen einsammeln und Merkel und den Landesparlamenten jede Woche ein oder mehrere Gesetze und Lösungen für Volks-Probleme vorlegen. In verschiedenen Landesparlamenten kann man ja unterschiedliche Themen vorlegen und für wirksame Lösungen sorgen und damit von Bundesland zu Bundesland marschieren und den Bürger wissen lassen, wer nichts gegen überteuerte Handwerker machen will oder die möblierte Mietmafia hat weiter machen lassen und wie viel das Mietpreisbindungs-Gesetz gekostet hat und wann es endlich KOSTENLOS nachgebessert wird. Handwerker müssen auch kostenlos nachbessern.

    Da man überwacht wird, man aber keine komplizierten Dienste nutzen will, sollte man mit ct‘ oder Computerbild zusammenarbeiten welche die Anonymität technisch garantieren. Oder wird jeder Fotografiert wenn er der AfD einen Vorschlag in den Briefkasten wirft ? Wie die Grünen überwacht wurden, ist allgemein bekannt. Wenn die ct‘ oder Computerbild oder Chip die Vorschläge früher haben, ist das ja keine Konkurrenz oder Hindernis für die AfD bei der wirksamen Umsetzung der Verbesserung. Wer natürlich möchte, kann auch über die offiziellen AfD-Kanäle kommunizieren.

    Aber viele Leute sitzen in Ministerien und Behörden oder Sparkassen und wissen, was Basel3 bewirkt, wenn die Benziner den Preisverfall der Trabbis gehen werden wenn der Tesla3 kommt und die KFZ-Briefe in den Sparkassentresoren vielleicht nur noch MINUS EINHUNDERT Euro für die Verschrottung wert sein könnten weil auch Afrika keine Verbrenner mehr kauft und ganze Schiffe nicht mehr damit füllt.
    Die Insider wissen, wie man überteuerte Schlüsseldienste verhindern könnte oder wie preisgünstig Bestattungen möglich sind. Das ginge auch ohne Merkel einfach oft per Gelbe Seiten. So überlegen kann die AfD die Probleme der kleinen Bürger heute lösen um dafür dann morgen aus Dank gewählt zu werden. Und heute schon damit anzufangen und beispielsweise auf überteuerte Spenden-Vereine hinzuweisen ist schlau.

    „Immer besser für den Bürger“ könnte ein Wahlspruch sein.
    Den Piraten wurde im Rahmen der T1 oder Astra-Analog-Abschaltung auch vorgeschlagen, dem kleinen Bürger wirksam zu helfen und aus Dank gewählt zu werden. War wohl nicht so wichtig.

    Aktuell kommt T2. Bitte AfD: Helft dem Bürger, gut und günstig Aufzunehmen und nicht abgezockt zu werden weil man KEINE Verstärker-Antenne für 50 Euro braucht, wenn man 100 Meter vom Fernsehturm wohnt. Presse interessiert sich nicht für das Thema von Zillionen TV-Zuschauern.
    Bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland bot Aldi große Flachbildschirme an. Bis dahin waren Monitore und Fernseher praktisch immer Röhre und fast nur Laptops hatten Flachbildschirme. NBC-Giga mit den iMacs waren wohl Röhren-iMacs. JEDER Rentner und Hausfrau lernte: Nur „HDready“ sollte man kaufen. GEZ und Werbe-TV agierten gemeinsam zur Verbesserung. Solche Kampagnen können also sehr gut funktionieren.
    Das muss nur mehr Hand und Fuß haben als damals die Einführung von E10-Benzin. Schon dafür hätte man den Autofirmen alle Bonis sperren sollen bis die Abwrackprämie mit Zins und Thesauriertem Zins vollständig zurückgezahlt wurde. Manche wussten ja nicht mal welche Modelle E10-fähig sind und welche nicht.

    Erste Idee: man kann wohl GEZ bar bezahlen. 360-Views von den Parkplätzen (natürlich ohne erkennbare Personen und ohne erkennbare Autos (der Feind sucht jeden wertlosen Strohhalm der Kritik, also alles intern doppelt sauber machen und jeden Beteiligten !_intern_! seine Verbesserungs-Meinung sagen lassen) und GPS-Position und natürlich Öffnungszeiten und Zugangs-Wege als 360-Views aber auch zum Ausdrucken mit schönen Pfeilen und getestet von Rentnern! Ein 360-Panorama kann man auch recht breit auf eine druckbare Din-A4-Seite oder als abspeicherbare (unterwegs gibts in rückständigen Ländern keine freien WiFis) Webseiten für am Handy.
    Die GEZ-Gegner sollen wissen wo und wie und wann man bar bezahlen kann.

    „AfD organisiert Verbesserung“. SO arbeitet man FÜR Bürger anstelle für Lobby-Hinterzimmer-Darkrooms.

    Damit es klar ist: Ich bin nicht Zielgruppe der AfD und habe gar nichts mit denen zu tun. Aber als ich die kostenlose Programmierung von Verbesserung angeboten habe, waren keine Parteien und Gewerkschaften oder Organisationen und auch keine Medien interessiert, per Digital dem Volk kostenlos und wirksam aktiv zu helfen.

    Es gibt tausende ignorierte Probleme. Viele Lösungen sind oft wohl einfach und schnell. GEZ und ÖR gehören nicht dazu, aber überteuerte Handwerker usw. lassen sich wohl schnell verhindern.

    Doch bloss wem kann man den vorschlag machen ? interessiert ja keinen und in Foren schreibt man sich die Finger wund.
    Vor vielen Jahren schrieben schon die Betroffenen: „Ich wohne 300 Meter neben der CeBit. Ich kriege kein DSL.“ jetzt erst wurde es aufgedeckt:
    http://www.golem.de/news/speckguertel-kaum-schnelles-internet-im-umland-deutscher-grossstaedte-1610-123897.html
    Die AfD könnte zusammen mit den Sparkassen die DSL-befreiten Zonen

    Sparkassen sollten ihre Sparbücher abstimmen lassen, wofür neue Kredite fliessen dürfen. Beispiele:
    – Immobilienkredite nur in DSL-100MBit-Gebieten
    – Immobilienkredite nur wenn man einen Drehstrom-Anschluss in die Garage legt oder was die Basis für Elektro-Autos ist. Die Ladegeräte an sich soll sich jeder Mieter für sein Auto selber mitbringen und werden jedes Jahr ja kleiner und wirkungs-stärker. Wir erinnern uns an die DSL-Anschlüsse 2000 und heute wo alle früher fetten Geräte deutlich kleiner wurden oder jetzt im Router stecken !
    usw.
    Sowas ist trivialprogrammierung. Software-Patente und Abmahnungen und hohe Rechtskosten (sogar Fernbuslinien sollten verboten werden !) machen es uninteressant.
    Onlinebanking ist oft verhasst. Weil die großen IT-Firmen die kleinen Programmierer keine coolen Alternativen programmieren lassen und man oft ohne Zillionen-Steuerspar-Investoren an sowas in vielen rückständigen Ländern nicht teilnehmen darf wenn man sein Geld nicht mit Juristen und Geldgebern teilen will:
    Er bekam als Gründer wohl nur unter 2% des Verkaufs-Preises: http://www.gruenderszene.de/allgemein/hacking-business-model
    Vielleicht basiert sogar die Website hier auf MySQL !

    Verbesserung ist möglich. Wir ertrinken in Problemen, weil die Presse ihre Kontrollfunktion nicht erfüllt und kostenlose Volks-Verbesserungs-Programmierung oft durch prohibitive Strafen und/oder Kosten verhindert wird damit das System immer reicher wird und wir immer ärmer und die Einkommenspyramide immer weiter unter Wasser sinkt.

  7. Lustig, wenn die SPD, die Aufsichtsräte der Öffentlich Rechtlichen Rundfunks stellt, von „Unabhänigkeit“ spricht…
    Den festgelegten Grundversorungsauftrag übererfüllen ARD und ZDF bereits seit Jahrzehnten. Man schaue sich nur die Vielzahl an Spartenkanälen an..
    Dass hier Reformbedarf besteht, wird keiner bestreiten.

  8. Man muss sich das einmal vorstellen: Neun Milliarden kostet das Zwangsangebot jährlich. Davon können normale Medienunternehmer nicht mal träumen.

    Witzig finde ich auch die Stellungsnahme von Frau Barley, wonach der staatliche Rundfunk (respektive die Regierung) per se unabhängig ist bzw. unabhängig berichtet. Bei der Flüchtlingskrise, die Merkel einfach mal im Alleingang entschieden hat, war der ÖRR deutlich auf Linie der Regierung.

    Ich habe festgestellt, wenn ich ab und zu die „Junge Freiheit“ lese oder auch mal „Die Tagespost“, bin ich über das Geschehen wesentlich besser informiert als früher, als ich noch ARD und ZDF glotze. In einem freien Land will ich die Möglichkeit haben mein Bezahlfernsehen, sprich ÖRR, zu kündigen. Und ich finde jeder denkende Mensch hat schon längst erkannt, dass bspw. der Deutschlandfunk in der Art der Berichterstattung deutlich mit SPD , Grünen etc. sympathisiert und Inhalte, die von CDU und AFD vorgebracht werden, nur abgeschwächt bzw. mit wenig Begeisterung und einem Hauch des Unanständigen vorträgt. Das ist zumindest mein Eindruck.

  9. Immer diese Extreme, die einen wollen alles komplett abschaffen und die anderen finanzieren mit der Zwangsabgabe diesen überdimensionierten Moloch den keiner braucht und der die Pflichten des Staates um ein vielfaches übertrifft. Beide Fraktionen haben gleicher Maßen einen an der Waffel!
    Die Lösung liegt in der Mitte:
    Den Beitrag um die Hälfte oder mehr kürzen und wieder zurück zu 3-5, von mir aus auch 6 oder 7 staatlichen Sendern schrumpfen. Ich gucke z.B. tatsächlich gerne mal ARTE oder 3SAT – allerdings würde ich sie halt nicht schauen, wenn ich dafür bezahlen müsste wie z.B. bei Sky.

  10. Ich hab noch ein paar weitere populistische Vorschläge:
    Antipabypille für alle, Freibier, Jugendrente und HarzIV mit vollem Lohnausgleich sowie eine Flatrate fürs Eroscenter

    1. Außerdem: ein Nachtflugverbot für Pollen, das Einsetzen einer GeSchmaPo bei zu hoher Jogginghosen-Dichte und die Wiedereinführung der Ablassbriefe.

      1. Dazu eine Pauschalabgabe für die Tapetenindustrie, denn Wände gibt es auch sehr viele und das Vorhalten einer großen Menge Tapeten kostet eben, auch wenn diese keine braucht.

  11. Die Öffentlich-Rechtlichen sind auch mir zuweilen ein Ärgernis: Krimis rauf und runter, Wiederholungen statt Festtags-Produktionen, vielfach lahme Comedy statt geistvollem Kabarett – und demnächst Sendepause bei Olympia. Da müssen in der Tat die politisch Verantwortlichen mal grundsätzlich am Konzept arbeiten. Aber bitte nicht die politisch Verantwortungslosen, die sich ein Feuer für ihr populitisches Süppchen wünschen und einen TV-Pranger für alle, die ihnen in „ihrem“ Deutschland nicht genehm sind.

    1. Entschuldigung – wer sind denn „politisch verantwortungslose“ und wer sind „politisch Verantwortliche“. Meines Wissens sind alle Parteien, die sich in Gemeinden, Ländern und Bund zur Wahl stellen auch „politisch Verantwortliche“. Sie reden nämlich auf all diesen und weiteren, nicht vom Bürger zu kontrollierenden Ebenen (Kreisräte.. mittlere Verwaltungsbehörden etc. und vollkommen unterschätzt in ihrer „Macht“) mit. Nicht zu vergessen, die zahllosen Lobbyisten, die zahllos für teures Geld eingekauften „Spezialisten“ oder „Berater“… Auch DIE reden ständig alle mit. Also überleg Dir künftig, was Du für einen Mist schreibst über „politisch Verantwortungslose die ihr populistisches Süppchen blabla kochen“. Wat glaubst Du, was die anderen alle für „Süppchen kochen“.. Du regierungsgläubiger Schreiberling.

      1. Verantwortliche???
        Welcher Politiker übernimmt den wirklich Verantwortung für seine Fehler? Frau Merkel übernimmt auch keine Verantwortung für ihren Grundgesetzbruch, oder den EU-Vertragsbruch, nicht einmal für die von ihr eingeladenen illegal einreisenden angeblichen „Flüchtlinge“.
        Hat Wowereit und Platzeck Verantwortung etwa für BER übernommen? Ich kenne nur Verantworliche, die niemals zur Verantwortung gezogen werden, also verantwortliche Pertsonen, die keine Verantwortung übernehmen, die man eigentlich deshalb getrost verantwortungslos nennen sollte.

    2. Kaum fühlt sich der Keumel irgendwie angegriffen, schmeißt er auch schon mit Beleidigungen a la „Mist schreiben“ und „regierungsgläubiger Schreiberling“ um sich. Dabei merkt er gar nicht, dass er sich längst selbst zu einem AfD-gläubigen Trittbrettfahrer entwickelt hat, der alles positiv kommentiert, was aus dieser Ecke kommt. Bei aller (teilweise) berechtigter Kritik an den aktuell Regierenden wäre etwas mehr kritischer Abstand zu den neuen Emporkömmlingen auch angebracht. Oder gehört er etwa selbst dazu? Wo ist da die sonst so vehement eingeforderte journalistische Distanz?

      1. @Schwabenpfeil… Probierst Du es mal wieder???? hahahahaaa.. Ich dachte, Du hast aufgegeben mit Deinem AfD-Gedöns. Weißt Du, nicht alles, was KLARTEXT ist, ist AfD. Es gab schon vor der AfD Leute, die sich tierisch geärgert haben über das links-versiffte Sprechverbot, das zu der Gegenbewegung geführt hat, die deutlich zeigt, wie viele Leute in diesem Land aufatmen, dass das endlich vorbei ist. Das hat nichts mit der AfD zu tun sondern mit der Sehnsucht nach harten, lauten Diskussionen – auch im Bundestag, anderen Parlamenten und Parteien ebenso wie im EU-Parlament – statt Leisetreter-Konsens. Ich freue mich jeden Tag darüber – egal ob mit oder ohne AfD. Und ich gehöre zu denen, die den Pegida-Leuten dankbar sind. Sie waren die ersten Bürger, die mit Fahnen und Geplärre lautstark auf die Straße gingen. Sie mussten viel dafür einstecken, von Pack über Kriminelle bis Nazis. Wie alle, die den Mut hatten, die Nasenspitze rauszustrecken und dafür abgestraft wurden. Wenn man so in die Presse- und Politik-Landschaft schaut – Europa-weit – ist viel passiert in kurzer Zeit. Jaaaaa – wie geil ist das denn. Weiter so!

      2. @Keumel: Hab nix gegen harte Diskussionen, „Leisetreter-Konsens“ gibt es in Zeiten der Großen Koalition wahrlich genug. Das bedeutete aber noch lange nicht, dass wir nun sämtlichen Anstand beiseite legen müssten, nur weil ein paar Polit-Darsteller aus der rechten Ecke mit dämlichen Begriffen wie „links-grün-versifft“ auf billigen Stimmenfang gehen. Bei Ihnen hat dieser sprachliche Niveaulimbo ja offensichtlich schon verfangen. Die Grenze liegt wohl irgendwo dort, wo man sämtlichen Respekt vor dem Andersdenkenden ablegt und sich nur noch herablassend äußert. Ich stell mich ja auch nicht hin und bezeichne die gesamte Pegida-Bewegung als rechts – das wäre entschieden zu billig. Ich weise bloß ab und zu mal darauf hin, dass uns das, was sich da gerade als „Alternative“ aufschwingt und die Stimmen von der Straße abfischt, politisch und gesellschaftlich meilenweit zurückwirft. Freilich nicht in Ihrem Sinne, da mach ich mir gar keine Illusion. Aber es gibt ja noch andere Rezipienten.

    1. Und was kommt dann? Privat finanzierte oder durch finanzstarke Lobbyisten beeinflusste Hofberichterstattung a la Berlusconi? Wenn man die eine Struktur zerschlagen will, sollte man zumindest einen schlüssigen Plan haben, wie die neuen Strukturen aussehen. Aber das ist vielleicht zuviel verlangt von der AfD …

      1. Das stimmt, aber eine ARDZDFUSW, die alle Seiten regelmäßig zu Wort kommen lässt und nicht nur Merkelhofberichterstattung macht, wird eine größere Akzeptanz haben. Kann sich jemand noch an Gerhard Löwental erinnern. Ein Knallkonservativer, ein Schreckgespenst für die APO und deren etablierte Nachfolger. Nicht, dass ich alles geteilt habe. Aber damals gab es wenigstens noch gegensetzliche Extreme bei den ÖR.

      2. @Olaf Lezinsky: Wohl wahr, mehr Kontraste, Reibungspunkte und Meinungsvielfalt täten den ÖR gut.

  12. Endlich wird die Säge an diesen verrotteten Baum angelegt. Die GEZ gehört schnellstens abgeschafft.

    Meine Stimme wird die AfD erhalten, damit sie diese überflüssigen Sender abschafft.

    1. Ach? Allen wegen der Sache mit den Runkfunkgebühren würden Sie für eine Partei stimmen, die genügend reaktionäres Potential hat, um uns gesellschafts-, sozial- und umweltpolitisch in die 50er-Jahre zurückzuführen? Ich bitte inständig um eine andere Alternative, die den Namen auch verdient hat.

      1. Schon mal überlegt für welchen Schwachsinn die Grünen Stimmen bekommen haben? „Waldsterben“, die Wäder stehen heute noch besser da als früher, „Atomkraft“ die alternative Ernergie ist ein Irrweg und viel zu teuer, die Schweiz hat richtig entscheiden, wie auch die Schweden, welche neue AKWs bauen wollen.

        Dagegen ist jede Stimme gegen die GEZ, eine Stimme der Vernunft, denn das jetzige System gleicht wohl eher einem Mafia-Schutzgeld-System und ist zur Sicherung der fetten Pensionen gedacht und nicht für ein vernüftiges Programm,

      2. @Reiner07: Nicht dass ich alles toll fände, wofür bestimmte Teile der Grünen stehen, aber … das Waldsterben war in den 80er-Jahren kein Hirngespinst, sondern deutlich sichtbare und wissenschaftlich ganz glasklar dargelegte Folge des sauren Regens, der wiederum durch die extremen Schwefel- und Stickoxid-Schleudern der damaligen Zeit ausgelöst wurde. Seitdem gibt es in Mitteleuropa sehr viel besser wirkende Abgas-Reinigungssysteme in Autos, Kraftwerken und Industrieanlagen und in den Wäldern wurde zudem mächtig gekalkt – wir haben dieses Problem also gottlob in den Griff bekommen. Ganz schön schwach, dass heute als Schwachsinn der Grünen darzustellen.
        Zum Thema Atomkraft könnte man nun Seiten füllen. Nur mal so viel: Die Atomkraft hat sich nicht nur in Tschernobyl und Fukushima als tödlicher Irrtum erwiesen, auch anderswo passieren ständig Störfälle, bei denen oft nur um ein Haar katastrophale Folgen verhindert werden. Sie können ja einfach mal nach der Störfall-Liste des alten französischen Meilers Fessenheim googlen. Wenn sich nun die Verantwortlichen in Schweden und in der Schweiz weiterhin für AKWs aussprechen, ist nur zu hoffen, dass sie nicht irgendwann dafür zur Verantwortung gezogen werden müssen. Vielleicht werden Sie es ja selbst noch erleben, dass die Abkehr von der Atomkraft zu den verantwortungsbewusstesten und zukunftsträchtigsten Entscheidungen dieser mausgrauen Merkel-Regierung gehört haben. Vermutlich werden aber erst spätere Generationen zu dieser Einsicht kommen, wenn beispielsweise die später ausgestiegenen Nachbarländer unter den horrenden Entsorgungskosten für den Atommüll ächzen (oder daran krepieren).

  13. Die AfD möchte das RTL2 die Informationsquelle für ihre Wählerschaft wird. „Nachrichten“ über die Geissens, Lombardis und andere „Superstars“ werden die Nachrichten für die „neue“ Elite, wie sich die AfD diese vorstellt. Und RT Deutsch darf dann die Dokus liefern, wie z.B. die Reptiloide vom Mond (welcher natürlich eine Scheibe ist) die die Nato im Griff haben.

    1. > Die AfD möchte das RTL2 die Informationsquelle für ihre Wählerschaft wird.
      > RT Deutsch darf dann die Dokus liefern

      Donnerwetter, das hat alles die Petry gesagt?
      Haben Sie mal ein paar Quellen?

    2. @Dirk Weck… Wo hat sie das gesagt? Und wat willst DU denn? Nach wie vor haben wir NEUN Rundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, RBB, SR, SWR, WDR WDR = Zusammenschluss in DAS ERSTE und für dieses „Erste“ arbeiten dann noch einmal obendrüber viele noch „Wichtigere“. Dazu das ZDF, Deutschlandradio mit seinen drei Hörfunkprogrammen Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk und DRadio Wissen. Dazu ARTE, Phoenix, 3sat, KiKA, ZDFneo etc., ARD digital, ZDFvision.. Den Rest über Kommissionen, Rundrunkfrat blablablubb .. kannste lesen in
      https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich-rechtlicher_Rundfunk#Organisationsstruktur
      Jeder, der in der Öffentlichkeit auftritt oder auf einem – wohlgemerkt vom Beitragszahler – extrem teuer finanzierten Platz mit enormen Pensionsansprüchen sitzt (unfassbare Millionen-Beträge sind das) glaubt, er kann sich aufführen wie ein Fürst. Auch dieser „Tagesschau“-Wichtigmacher, der entscheidet, was Gebührenzahler zu hören bekommen und was nicht. Ohne echte Regularien – und bitte nicht durch befreundete Wichtigtuer in anderen Ämtern – machen die, was sie grade wollen – egal wie schlecht sie sind. WO sind die Kündigungen für nachweislich Erfolglose? Wozu brauchen wir diese Unmengen von Leuten, die in so vielen Anstalten alle dasselbe machen, senden, reden und immer dieselben Leute zuschalten? Wozu dürfen die auch noch „Unternehmen“ spielen? Wozu gibt es diese ganzen überfütterten Töchterfirmen, die den freien Produzenten, also Leuten , die das R I S I K O tragen für Angestellte und für sich selbst, die Arbeit wegnehmen? Was soll das alles? DAS ist der Grund, was die Kritiker an diesem ganzen „System“ wütend macht und immer mehr Widerstand bringt. ‚Weil sie immer dasselbe sehen (Krimis, ewig laufende Serien/Reihen usw). Und wie bei allem anderen, das längst angepackt gehört, tun Politiker nichts außer quatschen, am liebsten in Mikrofone der ö-r-Sender! Weil sie in ihrer Eitelkeit glauben, dass sie sich sonst nicht ausreichend präsentieren können. Sie alle sind die HERREN (jawohl auch dieses System wird nur von Männern gesteuert) dieser Anstalten. Wir brauchen selbstverständlich einen unabhängigen Rundfunk. Aber SO muss der definitiv nicht aussehen. Die Kontrolle funktioniert praktisch nicht. Dieses ganze Unternehmens-Geflecht gehört aufgelöst. Diese Anstalten müssen echten, freien Unternehmern Aufträge erteilen, sonst nichts! Wir finanzieren gerne ein System, das effektiv – also wesentlich kleiner – und ohne Einmischungen NACH der Erteilung von VORHER klar definierten Aufträgen arbeitet. Wer nichts anständiges liefert, bekomme keine Aufträge mehr. Das gilt auch für die Redaktionen. Wer über zwei Jahre kein erfolgreiches Programm für seine Gebührenzahler macht – gemessen an 1. Quote und 2.Relevanz – muss gehen (oder ins Glied zurück. Solche Verträge muss man doch machen können bei so viel guter Versorgung oder?). Auch Sportveranstaltungen können an Freie gegeben werden. Dazu müssen nicht riesige Teams vorgehalten und in Kompaniestärke aufmarschieren. Ein Unding sowohl die Machtfülle, die es in diesen veralteten Strukturen gibt und die sie mit Tricks verteidigen und ausnützen. Warum werden z.B. für einige Produktionen (und Schauspieler) jahrelang laufende Reihen geschaffen – oft genug durch Sendertöchter – die damit überversorgt sind. Viel mehr neues zu machen kostet dasselbe und öffnet den Markt. Es sind Gebührengelder und wenn die ebenfalls vom Bürger finanzierten, unnötigen, weil hochnäsigen Hochschulen (damit private Ausbildungsbetriebe noch „schlechter“ da stehen) jährlich Leute auf einen Markt werfen, der durch all diese Pfründe schon verstopft ist, ist das eine Vergackeierung der Jungen durch fest im Sattel sitzende supra-versorgte Alte. Das alles ohne Kontrolle, Überprüfung? Einfach weiter laufen lassen… egal wie versifft in sich das alles schon ist? Soll das die Lösung sein? Nein! Die fragen müssen immer noch laufen: Wo gehen die Aufträge hin, von WEM und WARUM? In welcher Höhe und WARUM?

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