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Mit Harald Schmidt und dem „Märchen vom guten Essen“: Doppelsieg für den stern in den Blendle-Charts

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Blendle-Erfolg für den stern: Patz 1 und 2 mit Schmidt und Bio

Endlich mal wieder ein Quotenhit für Harald Schmidt: Sein stern-Interview "Ich schätze den kurzen Tagesschlaf" hat den ersten Platz in den Verkaufs-Charts des Journalismus-Shops Blendle erreicht. Auch Rang 2 geht an den stern: mit der Titelstory "Das Märchen vom guten Essen" über Bio-Lebensmittel. Ebenfalsl top: Jan Fleischhauers Facebook-Filterblasen-Experiment.

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Für den stern ist es die erfolgreichste Woche in den Verkaufs-Charts seit dem Start von Blendle: Platz 1 und 2 hat das Magazin noch nie in einer Woche erreicht. Der Spitzenrang für das unterhaltsame Harald-Schmidt-Interview zeigt dabei, dass offenbar weiterhin viele Menschen dem TV-Entertainer hinterher trauern. Und es stimmt ja: Eine bissige Late-Night-Show wie die von Schmidt in seinen besten Jahren wäre heute nötiger denn je.

Platz 2 geht an die Titelgeschichte des stern: „Die Wahrheit über Bio“ stand auf dem Titel, die entsprechende Story ist mit „Das Märchen vom guten Essen“ überschrieben. Die Recherchen des Magazins waren fast schon ein sicherer Hit: Bio-Fans lesen, weil sie interessiert, ob ihr Essen wirklich so gut ist – und Bio-Hasser, weil sie interessiert, ob der Bio-Hype überschätzt ist, wie sie es immer geahnt haben.

Auf Rang 3 folgt Jan Fleischhauers Facebook-Filterblasen-Experiment aus dem Spiegel. Die Nachwehen der Trump-Wahl haben es noch in Form von „Die dunkle Seite der Nacht“ aus der Zeit – über Stephen Bannon – und „Die White House AG“ aus dem Focus – über Trumps Interessenkonflikte – in die Top Ten geschafft.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 16. bis 22. November 2016:

1. „‚Ich schätze den kurzen Tagesschlaf‚“ – stern, Ulrike Posche und Kester Schlenz, 2725 Wörter, 65 Cent
In diesem Gespräch blickt Harald Schmidt auf seine Fernsehkarriere zurück, erklärt die Vorzüge des Ruhestands und warum er mit Trump zufrieden ist. Die Interviewer haben Tränen gelacht.

2. „Das Märchen vom guten Essen“ – stern, Kristina Läsker, 3647 Wörter, 65 Cent
Der Stern räumt hier mit dem Märchen vom Bio-Siegel auf. Gesund, regional und gut für die Umwelt sollen biologische Produkte sein, doch die Wahrheit heute sieht anders aus.

3. „In der Echokammer“ – Der Spiegel, Jan Fleischhauer, 1536 Wörter, 75 Cent
Ein Selbstversuch in der Filterblase: Für den Spiegel macht Jan Fleischhauer sich per Facebook-Fakeprofil zum AfD-Anhänger und sieht dabei zu, wie sich sein Newsfeed verändert.

4. „Ich heile mich selbst!“ – Die Zeit, Max Lebsanft, 951 Wörter, 29 Cent
In diesem Artikel zeigt die Zeit, wie man den Placebo-Effekt nutzen und sich damit selbst heilen kann – auch wenn man weiß, dass alles nur ein Trick ist.

5. „Der eheliche Streit ums traute Heim“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Volker Looman, 1303 Wörter, 45 Cent
Ein Haus kaufen, lohnt sich das? In dieser Kolumne rechnet ein FAZ-Finanzanalyst das auf amüsante Art mal durch.

6. „Die dunkle Seite der Macht“ – Die Zeit, Kerstin Kohlenberg, 1736 Wörter, 59 Cent
Als Trumps Chefberater wird Stephen Bannon einer der einflussreichsten Männer in Washington. Die Zeit analysiert hier, wie er das politische System der USA zerstören will (und ihm das sogar gelingen könnte).

7. „‚Findest du es okay, jetzt laufen zu gehen?‘“ – Capital, Anne Weitzdörfer, 481 Wörter, 39 Cent
Kurzer Denkanstoß: Dieser Selbstständige hat einen einfachen Trick, mit dem man mehr aus seinem Tag rausholt.

8. „Die Revolution der Wütenden“ – Profil, Martin Staudinger, Robert Treichler und Christoph Zotter, 2972 Wörter, 59 Cent
Wir brauchen mehr Mutbürger und weniger Wutbürger, ist das Motto dieses Plädoyers, das mehr politische Beteiligung fordert – besonders von jungen Menschen.

9. „Die White House AG“ – Focus, Nele Husmann, 2350 Wörter, 69 Cent
Wenn Donald Trump ins Weiße Haus zieht, ist das vor allem gut für sein Business. Auf den Rest der Welt warten echte Probleme, zeigt der Focus.

10. „Schlafen lernen“ – Geo, Hania Luczak, 4820 Wörter, 95 Cent
Gute Nachrichten für alle, die nachts schlecht schlafen: Schlafen kann man lernen. Wie genau das geht, zeigt die Geo mit praktischen Tipps.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt Jan Fleischhauers Filterblasen-Experiment an, dahinter folgt ein weiteres Social-Media-Experiment, diesmal von Friederike Haupt in der F.A.S.: Liebes- statt Hass-Kommentare. Und Schwester F.A.Z. komplettiert die Top 3 mit dem Social-Media-Team der Bahn:

1. „In der Echokammer“ – Der Spiegel, Jan Fleischhauer, 1536 Wörter, 75 Cent
Ein Selbstversuch in der Filterblase: Für den Spiegel macht Jan Fleischhauer sich per Facebook-Fakeprofil zum AfD-Anhänger und sieht dabei zu, wie sich sein Newsfeed verändert.

2. „Danke für das offene Wort!“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Friederike Haupt, 1331 Wörter, 45 Cent
Was hilft gegen Hasskommentare im Netz? Diese Autorin hat es mal mit Liebeskommentaren versucht. Die Reaktionen: Ignoranz oder Beleidigungen.

3. „Der virtuelle Wutkunde“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hannah Bethke, 1091 Wörter, 45 Cent
Die FAZ hat dem Social-Media-Team der Deutschen Bahn einen Tag lang bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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