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„Aller unterste Schublade“: 1Live entschuldigt rassistischen Obama-Witz als „Ausrutscher“

Ein Witz von 1Live-Moderator Benni Bauerdick (Foto) ging nach hinten los.
Ein Witz von 1Live-Moderator Benni Bauerdick (Foto) ging nach hinten los.

"Mehr Rassismus geht nicht", "unmöglicher Spruch", "aller unterste Schublade": Nach einem rassistischen Witz von Moderator Benni Bauerdick wurde 1Live in den sozialen Netzwerken scharf kritisiert. Der Radiosender hat sich am Mittwochabend bei Facebook entschuldigt. Es habe sich um einen "Ausrutscher" gehandelt.

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Was offenbar ein Witz sein sollte, fanden zahlreiche 1Live-Zuhörer alles andere als lustig. „Ich komm’ gerade von der Toilette. Noch schnell einen Obama ins Weiße Haus geschickt“, soll Moderator Benni Bauerdick in der Sendung gesagt haben. Die Reaktionen folgten prompt – teilweise mit der Anschuldigung, Bauerdick sei ein „Rassist“, dem das „Mikro abgedreht“ gehört.

Doch auch 1Live reagierte prompt auf den Kommentar ihres Moderators – und entschuldigte sich sowohl bei Facebook als auch Twitter für „diesen Ausrutscher“.

Ein Shitstorm wurde so zwar abgewendet, doch nicht jeder hat sich mit dem schlanken Statement zufrieden gegeben.

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Alle Kommentare

  1. Wenn man diese Art von Humor ins Radio bringen will dann ist „dringende Sitzung mit Villeroy und Boch“ besser…

  2. Mal was ganz anderes: Wenn einer beim Radio öffentlich Verdauung hat, dann möchte ich das unter keinen Umständen erfahren. Schon gar nicht inklusive aller Details und Begleitumstände. Niemals! Nie! Schüttel, würg,

  3. In den 70, 80er Jahren hätte sich keine drüber aufgeregt…nur heute wird alles auf die Goldwaage gelegt. Ja der Witz war scheisse….und rassistisch & warum habe ich trotzdem gelacht?, weil ihr Medien diesen Obama feiert als ob es ein Gott wäre…..er hat in 8 Jahren nichts gebacken gekriegt…die USA sind fertig, deshalb wählen die Leute Trump.

  4. Trotz allem aber auch ein guter Witz für Nach- und Selberdenker, der sich bestimmt in Abwandlungen verbreiten wird. Sowas traut man Weißbroten eigentlich nicht zu. Betrachtet man nämlich Obamas Politik und seinen fürchterlichen Verrat an der Black Community kann man seine Politik eben nur Sch**** finden … Und was habt Ihr Weißbrote nun für ein Problem mit uns N******? Etwa The Donald? Er ist ein guter Mann und ein Bro der Black Comms. Ihr jedoch nicht.

  5. So manches wird hier in Deutschland wohl überbewertet. Nun, ob so ein Ausspruch ins Radio gehört sei dahin gestellt. Aber rassistisch war das wohl nicht gemeint. Ich bin bestimmt kein Rassist und habe viele Freunde mit anderer Hautfarbe, aber ein Schaumkuss ist und bleibt für mich ein Negerkuss oder Mohrenkopf.Da lachen sogar meine Freunde drüber.
    Also nicht gleich alles überbewerten.

    1. Na, seltsame Freunde werden das sein, die sich gerne nach altkolonialem Gusto bezeichnen lassen..oder sich auch gerne mal von Ihnen mit Kot gleichsetzen lassen. Dass Sie der Meinung sind, entscheiden zu dürfen, wie das dann gemeint ist, mögen die auch bestimmt. Also, ich bin froh, niemandem dieser Sorte im Freundeskreis zu haben. Und komischerweise achten dabei die wenigsten auf die „correctheit“ ihrer Worte.

    2. Habe im Freundeskreis 1 Chinesen, 3 Kroaten, 2 Amis, 1 Thai (zugegebenermaßen aber keiner davon Neger). Jedenfalls fanden die den alle ausnahmslos gut. Rassisten wohin man auch schaut.

  6. Es sind eben diese Witzbolde in den Medienanstalten, die Rassismus in Deutschland wieder salonfähig machen. Witze über Minderheiten. Geht jetzt wieder. Man wird doch noch mal was sagen dürfen…Ist ja nur Spaß. Privat macht er den Spruch garantiert dauernd. Da ist auch niemand in seinem Umfeld der ihm deswegen auf die Zehen steigt. Die Redaktion lacht auch mit. Aber Rassismus, nein ich doch nicht. Ich bin doch einer der Guten. Was Rassismus ist, weiß er anscheinend gar nicht. Interessiert ihn auch nicht. Der Moderator sieht sich wahrscheinlich selbst jetzt als Opfer der Medien. Von Selbstreflexion keine Spur. Ob er den Spruch auch rausgehauen hätte wenn ein Schwarzer mit im Studio gewesen wäre? Wow, was ist nur aus dem Sender meiner Jugend geworden…

    1. Dieser „Witz“ ist vor allen Dingen gar keiner, denn es fehlt ihm jegliche Witzigkeit. Das ist bestenfalls Unterstufenschüler-Pseudotabuverletzung für ganz Arme. Sowas ist aber auch nicht das große Drama.

      Das große Drama ist, dass der öffentlich-rechtliche Radiosender „1live“ Millionen an Mitteln der Allgemeinheit verschlingt, und dass wir dafür ein Radioprogramm in Schüler-probieren-sich-mal-aus-Qualität bekommen.

      Ich bin aus häuslichen Gründen gezwungen, jeden morgen mitzuhören, und das ist schlimm. Das Programm besteht nahezu vollständig aus dem Herunternudeln der kommerziell erfolgreichsten Hitparadenlieder, dazwischen Boulevard-Meldungen und -Gebrabbel, für das sich selbst die Bild schämen würde, und dem länglichen Gerede über einige Sender-eigene „Events“, die vor allem der Selbstinszenierung des Personals dienen.

      Ich erinnere mich mit Grausen, dass in irgendeiner Woche an jedem einzelnen Tag das Fremdgehen irgendeines Hollywood-A- oder Deutsches-Prekariatsfernsehen-D-Promis vorgetragen wurde, inclusive Unterhosenschau und unfassbar komischen Pennälersexualwitzen.

      „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den verfassungsrechtlich vorgegebenen Auftrag, einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen.“ „Neben der Ausgewogenheit der Berichterstattung sehen die im Gesetz vorgesehenen Programmgrundsätze des WDR vor, dass er in seinen Sendungen die Würde des Menschen zu achten und zu schützen hat.“ Ja nee, is klar.

      Wenn man so überhaupt nicht bekommt, wofür man sehr viel Geld bezahlt: Einfach mal abschaffen.

    2. Ah, die Berufsempörer sind wieder auf den Barrikaden. Schon allein dafür war der Spruch richtig. Wie schon Harald Schmidt sagte: „Der hat Neger gesagt! Maria, ruf den Sender an! Der hat Neger gesagt!“

      1. Worauf „antworten“ Sie denn hier? Lieber erst gar nicht lesen, Hauptsache irgendwas rausspritzen? Oder ist das mit den unterschiedlichen Knöpfen zu schwierig für Sie?

      2. Mein Beitrag steht genau da, wo ich ihn sehen möchte. Alles andere geht Sie nichts an.

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