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Und wieder ein Rekord: Bertelsmann steigert EBITDA im dritten Quartal auf 1,63 Milliarden Euro

Bertelsmann-CEO Thomas Rabe
Bertelsmann-CEO Thomas Rabe

Rekorde über Rekorde – seit August 2015 hat Bertelsmann nichts anderes zu vermelden. Freilich war auch das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein erfolgreiches: Zwar lag der Umsatz mit zwölf Milliarden Euro unter dem Vorjahresniveau, im Operativ-Ergebnis (EBITDA) kletterte der Gewinn aber um 38 Millionen Euro auf den Q3-Rekordwert von 1,63 Milliarden Euro. Auch das Konzernergebnis lag über dem Vorjahr.

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Unterm Strich steht in der dritten Quartalsbilanz des Jahres eine Summe 652 Millionen Euro, was einen Anstieg um 13,8 Prozent im Vorjahresvergleich bedeutet. Stolz zeigt man sich über Operativ- und Konzern-Ergebnis in Anbetracht eines geringeren Umsatzes (2015: 12,2 Milliarden Euro) sowie „Anlaufverlusten für Digital- und Neugeschäfte in Höhe von insgesamt 80 Millionen Euro“.

Positiv beigetragen haben nach Konzernangaben vor allem das TV-Geschäft mit der Cash-Cow RTL Group, die Musiksparte mit BMG sowie das Dienstleistungsgeschäft mit der Unternehmenstochter Arvato. Die EBITDA-Marge habe 13,7 Prozent betragen.

Wie das Geschäft weiterer Unternehmenssparten lief, hier sind die Verlagstochter Gruner + Jahr zu nennen wie auch Penguin Random House und der E-Learning-Anbieter Relias, erklärt der Konzern in seiner Mitteilung nicht.

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Genaueres Zahlenmaterial der Konzernbeteiligungen lieferte am Donnerstag ausschließlich die luxemburgische RTL Group. Trotz eines durchwachsenen dritten Quartals blieb diese bei ihrer Umsatzprognose für das Gesamtjahr. In den ersten neun Monaten (Januar bis September) zog der Umsatz um 2,1 Prozent auf 4,23 Milliarden Euro an, das Operativ-Ergebnis lag bei 756 Millionen Euro.

 

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Alle Kommentare

  1. vielleicht ist ja heute mein Tomaten-vor-den-Augentag, aber die Zahlen, die sie berichten, sind doch wohl nicht die für das 3. Quartal, sondern für die ersten neun Monate kumuliert. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, war der Gewinn im dritten Quartal allein sogar rückläufig (Neunmonatsergebnis minus Halbjahr vs. entsprechende Vorjahreszahlen).

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