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Medienbericht: GeissTV muss 12.000 Euro an Ex-Mitarbeiter zahlen

Die TV-Familie „Die Geissens“ haben laut Bild vor dem Landgericht und Arbeitsgericht Köln eine „Schlappe“ eingesteckt.
Die TV-Familie "Die Geissens" haben laut Bild vor dem Landgericht und Arbeitsgericht Köln eine "Schlappe" eingesteckt.

Fristlose Kündigungen und ungezahlte Gehälter – dafür forderte der ehemaliger Creative Director von Geiss TV eine Nachzahlung von ursprünglich 30.000 Euro. Die Produktionsfirma der TV-Familie um Robert und Carmen Geiss hatten den Vergleich laut Bild-Informationen aber abgelehnt und 5.000 Euro angeboten. Nun habe das Arbeitsgericht Köln ein Urteil gefällt.

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Insgesamt 12.000 Euro muss die Produktionsfirma GeissTV ihrem ehemaligen Creative Director zahlen, urteilt das Arbeitsgericht Köln. Das berichtet die Bild. Und spricht von einer „Doppel-Schlappe für die Geissens“: Am Mittwoch hat das Landgericht Köln eine „Maulkorb-Klage“, so Bild, der TV-Produktionsfirma gegen Ex-Mitarbeiter Felix K. abgewiesen. „Ich habe die Geissens mehr gesehen als meine eigene Wohnung. Das Verhältnis war fast freundschaftlich“, hat der ehemalige Mitarbeiter in einem Interview mit dem Boulevardblatt gesagt – und habe damit in die Privatsphäre der Geissens eingegriffen, die daraufhin eine Unterlassung erwirken wollten. Das Gericht wies die Klage ab. Die Prozesskosten von 5.300 Euro müssen die Geissens tragen. „Ich hielt die Klage von Anfang an für unbegründet, auch die Geissens müssen sich an Recht und Gesetz halten“, zitiert Bild den Anwalt von Felix K., Ulrich Rapp.

Vor dem Arbeitsgericht Köln habe GeissTV „Schlappe Nr.2“ eingesteckt: Der ehemalige Creative Director forderte ausstehende Monatsgehälter (rund 30.000 Euro) und die Aufhebung seiner fristlosen Kündigung. Im August wurde dem Ex-Mitarbeiter in einem Vergleich das Geld zugesprochen – GeissTV hatte den Vergleich aber abgelehnt, laut Bild-Informationen rund 5.000 Euro angeboten. Nun habe das Arbeitsgericht entschieden, dass dem Ex-Creative Director insgesamt 12.000 Euro und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zustehen.

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Alle Kommentare

  1. Ich fordere schon ewig, das jedem Mitarbeiter jedes Jahr ein Zeugnis digital hinterlegt bei der Arbeitsbehörde zustehen sollte. Die Daten sind (anonymisiert) öffentlich und es werden Gehalts-Angebote gemacht… Dann kann man ggf. auch einen besseren job finden. Oft halt wo die Mietmafia den ganzen Lohn oder das Grundgehalt bekommen würde was viele vermeintliche Hochlohn-Gebiete eher als Armuts-Zonen deklariert.

    Leider fordert weder die Linke für das Berliner Arbeitsministerium und auch die Gewerkschaft sowas anscheinend wohl nicht.
    Die lehnen Computer vielleicht ja ab.

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