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Lockruf aus den USA: IT-Mogul Keith Krach holt CP-Verleger Jens de Buhr ins Advisory Board

Reist künftig häufiger ins Silicon Valley: der Hamburger Verleger Jens de Buhr (re.) sitzt jetzt im Board von US-Milliardär Keith J. Krach
Reist künftig häufiger ins Silicon Valley: der Hamburger Verleger Jens de Buhr (re.) sitzt jetzt im Board von US-Milliardär Keith J. Krach

Vom Capital-Redakteur zum Verleger des DUB-Unternehmemagazins: Jens de Buhr hat sich im Corporate Publishing einen Namen gemacht. Jetzt hat ihn der US-Milliardär und Chef des kalifornischen IT-Dienstleisters DocuSign, Keith J. Krach, in sein Advisory Board geholt. Davon erhofft sich de Buhr sein journalistisches Flaggschiff, das DUB-Unternehmermagazin, auch international bekannter zu machen.

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Keith J. Krach hat es weit gebracht. Der studierte Wirtschaftsingenieur entwickelte in den 90er Jahren ein System, um Geschäftsprozesse digital zu vereinfachen. Seine Firma Ariba verkauft er anschließend an den Walldorfer SAP-Konzern für einen satten Betrag von 4,3 Milliarden Euro. Wenig später übernimmt er die Leitung einer neuen Firma, die das papierlose Büro revolutioniert. Ihr Name: DocuSign. Die Gesellschaft ermöglicht es, elektronisch erstellte Dokumente über eine spezielle Verschlüsselung vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Schnell wächst die Gesellschaft zu einer multinationalen Firma. Zu strategischen Investoren von DocuSign gehören SAP, Microsoft, Google, Salesforce, Visa und die Deutsche Telekom.

Jetzt hat Krach den Verleger Jens de Buhr in sein Advisory Board geholt. Der Unternehmerbeirat ist hochkarätig besetzt. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Wirtschaftsgrößen wie Jerry Yang, Mitbegründer von Yahoo und Vorstandsmitglied von Ali Baba, Ken Goldman, CFO von Yahoo, Rick Wagoner, ehemals CEO von General Motors, Don Thompson, früherer CEO von McDonald’s, Ram Shriram, Gründungsmitglied von Google und ehemals Geschäftsführer von Amazon sowie Robert Blackburn, Präsident von BASF.

Dem Gremium gehört der gelernte Journalist de Buhr zunächst für zwei Jahre an. „Persönlich verspreche ich mir einen direkten Zugang zur amerikanischen Geschäftswelt und ins Silicon Valley“, sagt der Verleger. Er hofft dadurch vor allem, das DUB-Magazin (Deutsche Unternehmer Börse), Flaggschiff seines mittelständischen CP-Unternehmens mit rund 80 Mitarbeitern, auch international bekannt zu machen. Für die Herbst- und Winterausgabe legte die DUB-Redaktion bereits den Schwerpunkt ihrer Berichterstattung auf das Thema „Digitale Transformation“. Dazu interviewte die Redaktion die Chefs führender deutscher Wirtschaftsunternehmen – darunter Daimler-Chef Dieter Zetsche sowie VW-Vorstandsboss Matthias Müller und für die Mitte November scheinende Ausgabe den Post-Chef Frank Appel sowie den Henkel-Boss Hans van Bylen.

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Das 200 Seiten starke DUB Unternehmermagazin liegt unter anderem dem Handelsblatt, Wirtschaftswoche, der Zeit und der Welt am Sonntag bei. Von der Zeitschrift verkauft de Buhr am Kiosk und an den Flughäfen nach eigenen Angaben rund 60.000 Exemplare. Insgesamt bewegt sich die Gesamtauflage bei 1,3 Millionen Exemplaren. Den Titel nutzt der Geschäftsmann auch, um die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de bekannter zu machen. Diese soll jetzt ausgeweitet werden. Geplant ist, dass mittelständische Unternehmer hierüber künftig kostenlos geeignete Geschäftsführer für ihren Betrieb suchen können. „DUB.de wird jetzt zur exklusiven Karriere-Plattform für den Mittelstand“, sagt DUB.de-Geschäftsführer Nicolas Rädicke. Gestartet war das Portal zunächst als Börse für Firmennachfolger und Franchisenehmer. An der DUB.de ist die Verlagsgruppe Handelsblatt mit 32,5 Prozent beteiligt.

 

Meedia gehört zur Verlagsgruppe Handelsblatt

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