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So enttäuscht reagiert das Netz auf Apples MacBook Pro-Keynote

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Schlägt die Brücke zum ersten PowerBook: Apple-Chef Tim Cook

Große Langeweile auf der Apple-Keynote, auf der der iKonzern gestern das neue MacBook Pro mit Touch-Leiste und eine neue App für die Set-Top-Box Apple-TV vorgestellt hat. 80 Minuten für zwei neue Produkte, die für die mittelfristige Zukunftsstrategie des Kultkonzerns aus Cupertino bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielen? Der Sinn der Keynote, aber auch von Apples Innovationsfähigkeiten, wurde einen Tag nach Microsofts Produktfeuerwerk von vielen Twitter-Nutzern bezweifelt.

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Alle Kommentare

  1. Wir sind seit 10 Jahren nur auf Mac´s unterwegs und im Studio. Aber seit diesem Herbst denken wir das erste mal seriös über einen kompletten Systemwechsel nach. Das tut weh, weil wir bisher ganz gut gefahren sind. Aber Apple zwingt uns förmlich zum Wechsel. Wir sind bisher noch nicht aktiv geworden, weil wir noch eine Überraschung erwartet hatten. Ich bin gespannt wie viele Apple-Kunden jetzt doch umschwenken – müssen.

  2. Für mich war/ist noch das Betriebssystem, der Grund für einen Apfel, aber mit der Hardwarepolitik wird es echt schwierig. ein kleines mobiles Gerät mit Tastatur, als Ergänzung zu einem großen stationären Rechner. Bei beidem warte ich schon länger. Ipads sind für mich keine Alternative, wegen des OS.
    1450 ,- für ne Reiseschreibmaschine, die auch noch eine doofe Tastatur hat? Pft.

  3. Ja, es ist schade drum. Mir geht es ähnlich: Ich nutze noch einen Macair; aber nur für Keynote-Präsentationen. Und nur, weil das Auditorium es von Werbern erwartet, dass sie markenaffin und kreativ sind. Die wirkliche Arbeit wird längst auf Windows-Rechnern gemacht.

  4. Ich tippe auf einem MBP 2011, mit maximaler Ausstattung von damals (16 GB RAM, 720 GB HDD, inzwischen ersetzt durch 1 TB SSD, leistungsstärkste CPU, matter Bildschirm) Warenwert einst ca. 3600 €. Ich schaue auf einen für berufliche Zwecke (also Professional, kurz Pro) angeschafften Asus Laptop mit Skylake i7-Prozessor, 32 GB RAM, 4 K Bildschirm, 2x SSD und Radeon 980 Grafik, SD-Kartenslot für unter 3000 € und bin ratlos. Wo ist das Mac Book Pro mit 4K-Bildschirm und einer wirklich guten Grafikkarte und 32 GB Ram, mit dem man auch die VR und AR-Welt erleben kann? Soll ich jetzt noch einmal 4 Jahre warten? Oder wird da vielleicht noch ein Super Pro-Modell nachgeschoben? Mein Tipp an Apple: 32 GB Ram mind., 1 TB SSD serienmässig, SD-Kartenslot, Magsafe beibehalten als Alleinstellungsmerkmal und wirklich nützliches Detail, weil es in der Woche mindestens einmal zeigen kann, dass es Sinn macht. Gern auch 200 Gramm schwerer. Und alles zu einem Preis für rund 4000 €. Da kommen wir ins Geschäft. So aber macht es Apple seinen professionellen Anwendern nicht leicht, versperrt ihnen den Weg in die Zukunft (MBPs nicht VR- und AR fähig, Oculus Rift braucht mindestens 7er Radeon-Serie), kein Upgrade bei SSD und Ram mehr möglich und verlangt auch noch exorbitant hohe Preise für Standards von vorgestern. Bei mir ist es schon Realität: Ich bin beruflich auf Windows umgestiegen, weil ich keine andere Wahl hatte. Und ich denke nicht, dass ich der einzige bin.

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