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Nach eingestelltem Ermittlungsverfahren: Erdogan scheitert mit Beschwerde im Fall Böhmermann

Satiriker Jan Böhmermann (l.) und der türkische Staatspräsident Erdogan
Satiriker Jan Böhmermann (l.) und der türkische Staatspräsident Erdogan

Nachdem die Staatsanwaltschaft Mainz die Ermittlungen gegen Jan Böhmermann wegen Beleidigung nach Paragraf 185 und 103 eingestellt hat, reichte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Beschwerde ein. Diese wurde nun von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Freitag als unbegründet zurückgewiesen.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist mit seiner Beschwerde wegen der Einstellung der Mainzer Ermittlungen gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann (35) gescheitert. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies sie laut einer Mitteilung vom Freitag als unbegründet zurück.

Der TV-Satiriker und Grimme-Preisträger Böhmermann hatte sein Gedicht „Schmähkritik“ Ende März in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ vorgetragen. Darin hatte er Erdogan grotesk überhöht mit Kinderpornografie und Sex mit Tieren in Verbindung gebracht, aber darauf hingewiesen, dass dieses in Deutschland nicht erlaubt sei. Die Staatsanwaltschaft Mainz stellte aber die Ermittlungen wegen Beleidigung nach Paragraf 185 und 103 ein. Erdogan steht jetzt noch ein Klageerzwingungsverfahren offen.

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