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Top 25: die erfolgreichsten Medien bei Blendle – Zeit siegt vor Spiegel und Süddeutscher Zeitung

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Die großen Wochenblätter Zeit und Spiegel sind mit Abstand die erfolgreichsten Medien im Journalismus-Shop von Blendle. Das ergab eine Analyse der wöchentlichen Verkaufs-Charts der vergangenen 12 Monate. Auf Platz 3 folgt die Süddeutsche Zeitung, dahinter die F.A.S. und als stärkste Regionalzeitung Der Tagesspiegel.

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Am 14. Oktober 2015 veröffentliche MEEDIA zum ersten Mal exklusiv die wöchentlichen Verkaufs-Charts von Blendle. Nach 12 Monaten ist nun Zeit für eine erste Bilanz – und damit für einen Blick darauf, welche Medien abseits von einzelnen Artikeln generell am erfolgreichsten bei Blendle abschneiden.

Da Blendle nach wie vor keine konkreten Verkaufszahlen veröffentlicht, haben wir für diese Bilanz die 53 Ausgaben der wöchentlichen Charts ausgewertet. Nach einem Punktesystem bekamen die Medien hinter den Artikeln zehn Punkte für einen ersten Platz, neun für einen zweiten bis hin zu einem Punkt für einen zehnten Platz. Am Ende entstand ein Ranking von 45 Medien, die mindestens einmal in den 53 Wochen in der Blendle-Top-Ten vertreten waren.

Mit überraschend großem Abstand auf Platz 1 landete die Wochenzeitung Die Zeit. 557 Punkte sammelte sie, also mehr als 10 pro Woche. Da konnte selbst Der Spiegel nicht mithalten, auch wenn seine 391 Punkte, die für den zweiten Rang reichen, ebenfalls ein eindrucksvolles Ergebnis sind. Wie dominant die beiden großen Wochenmedien auf Blendle sind, zeigt der Abstand zu den nächstplatzierten Titeln: Die Süddeutsche Zeitung kam als stärkste Tageszeitung auf 175 Punkte, also auf weniger als die Hälfte des Spiegels und weniger als ein Drittel der Zeit.

Die erfolgreichste Sonntagszeitung ist die F.A.S. auf Platz 4, die stärkste Regionalzeitung Der Tagesspiegel auf 5. Bis auf Platz 6 schaffte es die WirtschaftsWoche, die damit vor dem stern und auch vor dem Handelsblatt liegt. In die Top Ten sprang auch Cicero, das seine eigene Website und die sozialen Netzwerke des Öfteren geschickt genutzt hat, um für einzelne Artikel bei Blendle zu trommeln.

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Auch Medien aus dem Ausland haben es in die Top 25 des deutschen Publikums geschafft: das österreichische Magazin Profil findet sich auf Platz 14, Wall Street Journal und New York Times aus den USA folgen auf 19 und 22, die Neue Zürcher Zeitung aus der Schweiz beschließt das Ranking auf Platz 25. Auch das Fachmagazin Journalist belegt einen Top-25-Platz: Es war vor den aktuellen Querelen um den Verlagswechsel immer wieder erfolgreich bei Blendle. Die Top 25 im Überblick:

Blendle: Top 25 Medien in den wöchentlichen Verkaufs-Charts
Platz Verein Punkte
1 Die Zeit 557
2 Der Spiegel 391
3 Süddeutsche Zeitung 175
4 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 159
5 Der Tagesspiegel 137
6 WirtschaftsWoche 136
7 stern 130
8 Cicero 128
9 Handelsblatt 116
10 Süddeutsche Zeitung Magazin 105
11 Frankfurter Allgemeine Zeitung 96
12 Welt am Sonntag 93
13 Neon 70
14 Profil 66
15 Zeit Magazin 62
16 Focus 52
17 Brigitte 44
18 Die Welt 39
19 Wall Street Journal 35
20 Journalist 33
21 Eltern 29
22 The New York Times 28
23 Capital 28
24 Geo 25
25 Neue Zürcher Zeitung 23
Zeitraum: 14. Oktober 2015 bis 13. Oktober 2016 / Berechnung: MEEDIA

Das Archiv der wöchentlichen Charts finden Sie an dieser Stelle.

 

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Alle Kommentare

  1. Sehr interessantes Thema – aber was ist denn das für ein komisches Mess-System?

    Nur die zehn in jeder Woche am besten gelaufenen Artikel werden überhaupt mitgezählt und bekommen dann Punkte, was die Unterschiede zwischen den Leserzahlen total verfälscht. Da fallen ja die weniger gelesenen Medien automatisch noch viel weiter ab.

    Außerdem wäre es viel interessanter zu sehen, wie viele Leser jedes Medium für alle Artikel zusammen hatte. Das muss ja gar nicht in Zahlen sein, wenn es geheim bleiben soll. Aber wenigstens die Rangliste danach zu erstellen, oder meinetwegen danach, wie viel das jeweilige Medium eingebracht hat, das wäre interessant. Am liebsten doppelt: einmal nur mit wirklich bezahlten Artikeln, also Laterpay-bereinigt.

    Bei dem Punktesystem sagt die Statistik, die man am Ende hat, eigentlich gar nichts aus. Vergleicht das Ergebnis doch mal mit einer Statistik, die alle Artikelverkäufe (oder -ansichten) pro Medium vergleicht, das wird ein ganz anderes Ergebnis bringen.

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