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Bestseller-Verfilmung „Tschick“ mit solidem Kinostart, „The Purge: Election Year“ mit exzellentem

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Romanverfilmung "Tschick" mit Anand Batbileg

Der Roman von Wolfgang Herrndorf fand ein Millionenpublikum, die Verfilmung von Fatih Akin noch nicht. 125.000 Leute sahen am Premieren-Wochenende in rund 560 Kinos - kein sensationelles Ergebnis. Ein Neustart führt dennoch die Kinocharts an: "The Purge: Election Year" sahen in 200 Kinos weniger fast 100.000 Menschen mehr. Neue Nummer 1 der Welt-Charts: "Bridget Jones".

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Nach dem Hochsommerwetter der vergangenen Wochen werden die Kinobetreiber aufatmen, dass nun allmählich der Herbst einzieht. An den Besucherzahlen der Lichtspielhäuser war das direkt zu erkennen: 1,4 Mio. Leute gingen in die deutschen Kinos, eine Woche zuvor waren es noch 872.000. Drei Neulinge holten sich direkt sechsstellige Zuschauerzahlen.

Neue Nummer 1 der deutschen Kinocharts ist nun der Horrorfilm „The Purge: Election Year“, der seine beiden Vorgänger mit 220.000 Besuchern deutlich in den Schatten stellte. „The Purge – Die Säuberung“ erreichte bei der Premiere im Juni 2013 noch 80.000 Zuschauer, „The Purge: Anarchy“ im August 2014 dann 159.000.

Direkt dahinter folgt auf Platz 2 der zweite Neustart: Karoline Herfurths Regie-Debüt „SMS für Dich“ sahen am ersten Wochenende 175.000 Menschen. Inklusive Previews waren es schon deutlich mehr als 200.000. Hinter der Vorwochen-Nummer-1 „Nerve“ (160.000) und Dauerbrenner „Pets“ (130.000) folgt dann „Tschick“ mit den erwähnten 125.000 Sehern. Für Fatih Akin ist das immerhin das zweitbeste Ergebnis seiner Regie-Karriere – hinter „Soul Kitchen“. Dennoch muss der Film noch eine gewisse Dauerbrenner-Qualität entwickeln, wenn er ein ähnlich großer Erfolg werden will wie die Buchvorlage. Mehr als 100.000 Besucher gab es zudem noch für „Don’t Breathe“: 105.000.

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In den USA gab es für die aktuellen Neustarts hingegen recht überschaubare Zahlen: Die „Blair Witch“-Fortsetzung kam auf 9,7 Mio. US-Dollar, „Bridget Jones’s Baby“ nur auf 8,2 Mio. Bei beiden Neulingen wurde mit klar mehr Umsatz gerechnet, bei „Blair Witsch“ lagen einige Prognosen bei 20 Mio. US-Dollar und darüber. Die Schwäche der Neulinge ausgenutzt hat Clint Eastwoods „Sully“, der mit weiteren 22,0 Mio. US-Dollar nun schon bei einem Gesamtergebnis von 70,5 Mio. liegt.

Außerhalb der USA lief es für „Bridget Jones’s Baby“ deutlich besser: 29,9 Mio. US-Dollar setzte der Film in 39 Ländern und Territorien um, mit insgesamt 38,1 Mio. US-Dollar führt der Neuling nun die Welt-Kino-Charts an. Besonders erfolgreich war „Bridget Jones“ erwartungsgemäß in Großbritannien mit grandiosen 11,3 Mio. US-Dollar, sowie in Australien mit 4,2 Mio. Auf den weiteren Plätzen der Welt-Charts folgen „Sully“ mit 29,0 Mio. US-Dollar aus 45 Ländern, sowie der koreanische Film „The Age of Shadows“, der allein in Südkorea 21,5 Mio. US-Dollar umsetzte.

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