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Schon wieder ein AfD-Erfolg: So ratlos reagiert das Netz auf die Berlin-Wahl

Bleibt wohl Regierender Bürgermeister von Berlin: Michael Müller
Bleibt wohl Regierender Bürgermeister von Berlin: Michael Müller German Films, Villa Aurora; Fotograf: Volker Corell

Berlin hat einen neuen Landtag gewählt – und ist so gespalten wie nie. Gleich sechs Parteien ziehen in das neue Parlament ein, darunter auch die AfD, die es aus dem Stand auf über 14 Prozent bringt. Die Volksparteien SPD und CDU beziehen kräftig Prügel, während die Linkspartei und die Grünen bis auf wenige Prozent heranrücken und nun mit der SPD eine Linksregierung bilden dürften. Ein Überblick über Twitter-Reaktionen auf die Berlinwahl.

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Alle Kommentare

  1. bernd a.r.

    > alles, was nicht ihrer grünen Weltanschauung entspricht,
    > ist Nationalsozialismus, dazwischen gibt es nichts.

    das grundelend aller kommunikation: menschen verstehen nur, was sie eben verstehen und denken, andere würden auch nur das verstehen, was man selbst kapiert hat. dem ist nicht so. für mich gibt es eine fantastilliarde „dazwischen“, während es für sie nur ein entweder/oder gibt und sie bloß ihre geistige verfassung auf mich projezieren: „Haltet! den! Dieb!“.

    wenn etwas quakt und watschelt, dann ist es eben eine ente. und wenn jemand findet, das wort „völkisch“ könnte langsam mal positiv konnotiert werden, dann betrachte ich ihn als auf dem weg hin zu einer faschistischen gesellschaft. weil, und das habe ich ja jetzt schon oft genug gesagt (sie haben es halt bloß nicht verstanden), es in dieser bevölkerung so viele unterschiedliche und berechtigte lebensentwürfe und vorstellung davon gibt, „worum es geht“, daß diese monokulturelle volk, das sich diese leute vorstellen, eben nicht gibt.

    das werden die herrschaften nur mit gewalt gegen die anderen durchsetzen können. wenn jemand „volksverräter“ kreischt und „lügenpresse“ und „an die wand stellen“, dann bekommt man ja so eine ahnung, wie die AFD und ihre kohorten denken. nationalsozialistisch in der sache aber (noch) nicht in der form.

    > Kritiker werden beschimpft und niederbeleidigt,

    mit „kritikern“ und kritikern rede ich seit 20 jahren im netz. früher waren das leute mit argumenten, heute sind es nur noch instinktgetriebene horden von kreischern, mit denen man nicht mehr reden kann, weil sie auf einem anderen planeten leben und längst die auf ausgleich bedachte demokratische gesellschaft als gemeinsames ziel einer diskussion verworfen haben.

    ihr, freunde, ihr wollt recht haben und den ganzen tag jammern, wie schlecht ihr behandelt werdet. mimimimimi …

    > Frau Roth hat kein Problem damit, mit der Antifa hinter einem
    > Banner zu gehen wo „Deutschland verrecke “ draufsteht,
    > ist das für Sie okay?

    frau roth ist frau roth, sie hat eine dieser fantastilliarden meinungen, die ich zum teil genau so sehe wie sie, andere finde ich vielleicht ein bißchen zu „euphorische“, aber nur wenige lehne ich ab. wenn frau roth an einer demo teilzunehmen teilnimmt, in der die antia auch mitläuft, dann ist das das selbe, wie wenn bekannte neonazis an AFD demos teilnehmen. ich kann mich hinstellen und sagen: „das beweist, daß die AFD nazis sind“, was ich btw. nicht tue … aber sie, bloß umgedreht, und … naja, es „beweist“ eben nichts, es bestätigt sie nur in ihrem verschrobenen weltbild.

    lernen sie einfach mal, auszuhalten, daß andere in diesem land, die dinge anders sehen und ihr weltbild für reichlich retardiert halten.

    und damit, daß jemand wie ich ihnen das unverblümt sage.

  2. @ hardy

    Was Sie hier machen, ist hysterisches Herumschreien wegen einem einzigen Wort, die Politik besteht aber aus mehr als diesem.
    Ich habe das so verstanden, das das Wort „völkisch“ natürlich durch die NS-Zeit negativ besetzt ist und auch bleiben sollte, aber einige Politiker tendieren jetzt auch dazu, das Wort „Volk“ in die gleiche Schublade zu schieben, was ich nicht nachvollziehen kann.
    Eine Diskussion hierüber sollte wohl möglich sein, was soll also Ihr Herumgeschreie und gleichzeitiges Beleidigen von Menschen, die Sie doch gar nicht kennen?
    Auzßerdem hat die CDU die letzten 5 Landtagswahlen sowas von vergeigt, da stand das Wort „völkisch“ gar nicht zur Debatte, das muß wohl an was anderem gelegen haben.
    Welche Partei , welche in den letzten Jahren ja so phantastisch geabeitet haben , sollte man denn Ihrer Meinung nach wählen.

    1. > hysterisches Herumschreien

      ach was, es ist kalte verachtung und daß, was die clacqueure dieser nepper schlepper bauernfänger nicht so gerne hören: nur ossis, bei denen eine entnazifizierung nicht stattfand bekommen nicht, wenn sie das geschwafel eines höcke und neuerdings einer frau kepetry hören nicht sofort das kalte kotzen. naja, unterschichtenpack läßt das auch kalt.

      > das Wort „Volk“

      unterstellt etwas, yb>was es nicht gibt nämlich eine homogene masse, die gleich denkt … wir leben aber in einer gesellschaft, in der es die aberwitzigsten und vor allem unterschiedlichsten auffassungen davon, was ein „richtiges leben“ ist gibt. deutsch ist man heute nicht mehr, weil man einem volk angehört oder gar einer blutsgemeinschaft bzw, rasse, es reicht einen deutschen pass zu haben und sich dem grundgesetz verpflichtet zu fühlen. ende, aus die maus.

      ihr habt bloß probleme damit, in dieser gegenwart anzukommen, in der für mich ein türkischstämmiger mensch genau so ein deutscher sein kann, wie sie. manchmal sind die sogar „deutscher“, pflichtbewusster, unternehmerisch aktiver und vor allem toleranter als irgendwelches ostzonenpack, das nach 25 jahren immer noch nicht richtig integriert ist.

      die AFD wird wieder verschwinden, sie wird sich in viele teile auflösen und da wird es sicher auch eines geben, das ohne diesen völkischen und vor allem den aufhetzenden scheiss auskommt.

    2. > Welche Partei , welche in den letzten Jahren ja so phantastisch geabeitet haben , sollte man denn Ihrer Meinung nach wählen

      ach ja, also ich wähle, seit man das kann, grün und bin seit den 90ern (als wertekonservativer) anhänger der idee, mit der CDU zu koalieren.

      damit war ich früher der „g*ttseibeiuns“ meiner eigenen leute und heute immer noch der „feind“ in person für leute, die was von lügenpresse und volksverrätern schwafeln, aber noch nie ne zeitung gelesen haben und nur ihrer dummheit luft machen wollen.

      1. @ hardy

        Sie haben ein großes Denkproblem, alles, was nicht ihrer grünen Weltanschauung entspricht, ist Nationalsozialismus, dazwischen gibt es nichts.
        Kritiker werden beschimpft und niederbeleidigt, das ist keine Demokratie, die geht anders.
        Frau Roth hat kein Problem damit, mit der Antifa hinter einem Banner zu gehen wo „Deutschland verrecke “ draufsteht, ist das für Sie okay?
        Ich sag Ihnen mal, wen ich wähle: Niemanden.
        Keine Partei sagt mir zu und das ist auch Demokratie, ich kann, wenn ich will, nicht wählen.

  3. Ist doch super das die AfD in Landtage einzieht und in Teilen nun Verantwortung in Berliner Bezirken übernehmen muss. Dagegen kann jeder, machen nicht.
    Die AfD kann jetzt zeigen zu welcher Gruppe sie gehört und ob sie tatsächlich eine dauerhafte Alternative werden kann.

  4. Verächtlichmachung und pubertäre Witzchen haben, welch Überraschung, wieder nicht funktioniert.

    Hat ja keiner ahn könn…

  5. Das Problem ist nicht, dass 14,1% jener, die gewählt haben, der AfD den Vorzug gaben. Das Problem ist, dass von diesen imho 95% nicht einen Blick ins Wahlprogramm geworfen haben – und am Ende sehr überrascht sind, wenn es ihnen sehr direkt an den Beutel geht. Ich bin sicher, in MV hätten weniger Leute die AfD gewählt hätten sie gesehen, dass diese in ihrem Programm fordert, die Gewerbesteuer abzuschaffen und dies durch einen Zuschlag der Kommunen auf die Einkommenssteuer auszugleichen.
    Diese Alternative ist tatsächlich eine – wenn man Unternehmer oder sehr gut verdienender Selbstständiger ist. Für Arbeiter und Angestellte hält sie wenig bereit; zwar heißt es, man müsse Geringverdiener stützen – macht dann aber ausschließlich Vorschläge, wie Unternehmen zu schützen und zu stützen seien.
    Nur – wenn der Wähler nicht ins Programm schaut und sich allein auf die Schlagworte Zuwanderung und Asyl verlässt, ist er am Ende der Verlassene, wenn er nicht zur Zielgruppe der AfD gehört. Und diese Zielgruppe ist nicht der kleine Mann, sondern das Unternehmen. Das ist auch kein Wunder, schaut man sich an, woher die Politiker kommen und wo ihre politische Heimat zuvor war. Da finden wir FDP, CDU – keine Linken etc.
    Ich verlange nicht, dass die Leute keine AfD wählen. Aber ich verlange von jedem, der sein Kreuz macht, dass er weiß, was die Parteien gerne wollen! Nicht durch Propaganda, nicht durch TV und Zeitungen, sondern anhand des Wahlprogramms.

    1. Falsch: Das Problem sind die, die weiterhin und seit Jahrzehnten das Chaos wählen und nichts dazugelernt haben.

      Und nochmal falsch: Die AfD hat Mitglieder aus allen Parteien. Sie hat den größten Anteil an den Nichtwählern und an den Migranten, die sind offensichtlich klüger als o.g.

      Und weiter falsch: Die Zielgruppe ist das gesamte Volk und sein Wohlergehen.

      Und dann wirds richtig falsch: Das Problem sind nicht Wähler die nicht in Programme schauen, sondern Journalisten die bewusst falsch informieren, weglassen, diskreditieren, Sinn entstellen und es sich zur Aufgabe machen eine demokratische Partei und ihre Protagonisten zu „bekämpfen“. Man gaubt es kaum wie dreist „Journalisten“ Politik ohne Mandat betreiben. Niemand hat sie gewählt, aber sie deformieren die Demokratie.

      Kennen Sie die Definition solchen Verhaltens?

      Und, wer kennt denn die Wahlprogramme der Anderen?

      1. eine partei, deren „spitzenpersonal“ versucht, begriffe wie „völkisch“ zu „rehablitieren“, kann nicht erwarten, daß die mehrheit der wähler sie nicht für das hält, was sie ist: pack und tiefster rechter sumpf.

        sie gehört angesichts der erfahrungen, die deutsche mit einem solchen begriff, der ab- und ausgrenzung von menschen aufgrund ihrer herkunft oder religion bezweckt, gemacht haben, verachtet und mit allen demokratischen mitteln bekämpft werden.

        die bevölkerung dieses landes ist kein homogenes volk, in ihr gibt es eine vielzahl von herkünften und meinungen, die miteinander leben können (müssen). kommt endlich mal in der gegenwart an, die mehrheit dieses volkes will nicht in die 30er und 40er jahre des letzten jahrhunderts zurück und ist eindeutig eher mit dingen beschäftigt, die die zukunft betreffen.

        und – vor allem, ihr ewigen jammerer – lernt mal damit zu leben, daß der großteil der bürger in diesem land wähler als dummköpfe verachtet, die sich in nepper schlepper bauernfängermanier von dieser partei einen bären aufbinden lassen. nun gut, sie sind über 18 und dürfen wählen, damit muss man leben, daß menschen sich so peinlich aufführen, aber lachen wird man ja wohl noch in diesem land über diese dummheit, denn respekt verdient sie beim besten willen nicht.

    2. Sie erkennen, dass die AfD keine Partei von Verlierern sondern von Unternehmern ist, das ist so. Ich betrachte es als positiv, wenn jemand mal eine andere Kritik äussert als die immer gleiche Leier von Verlierern und Verängstigten.
      Andererseits: Was täten die Arbeitnehmenden ohne solide Mittelstandsunternehmen? Diese sind die Stütze der Wirtschaft und sicher nicht die Konzerne, denen sie sonst ausgeliefert wären. Und wenn ein SP-Politiker wie Gabriel auch nur daran denkt, Abkommen wie CETA und TTIP durchbringen zu wollen, verrät er damit die Ziele seiner Partei zugunsten des Grosskapitals. Diese Abkommen lehnt die AfD übrigens strikte ab.

    3. @G. Arentzen- hahahahaha.. das ist eine echte Lachnummer!!! SIE VERLANGEN… von wem? Von den AfD-Wählern? Haben Sie das schon mal von CDU, CSU, Grünen, Roten, Gelben gefordert? Es ist – egal was man von der AfD hält – schon sehr unterhaltsam zu sehen, wie diese Partei und ihre Vertreter von allen Journalisten – insbesondere auch von den ö-r-Moderatoren – grundsätzlich angegriffen werden. Ich hab gestern eine Zeitlang rbb geschaut. Da hat das Moderatoren-Pärchen gegackert und gegurrt mit den vermutlich für sie auch „wichtigen“ Machtinhabern der SPD und CDU aber auch mit dem Linken und der Grünen und sowie sie eine Frage an den AfD-Mann stellten, wurden sie ernst, bissig, böse und stellten – finde ich – nur unverschämte Fragen, auf die dann auch noch irgendwelche Kommentare beim Regierenden Müller folgen durften. Das ist kein Journalismus, das sind genau die Medien, von denen immer mehr Bürger „die Schnauze voll“ haben. Die Forderungen, die jetzt sogar von einigen Politikern kommen, dass ARD und ZDF so nicht mehr gebraucht werden, werden immer lauter. Man kann nur hoffen, dass solche Leute möglichst bald für ihre unseriöse Berichterstattung und ihr rechtswidriges Kungeln mit der Politik die rote Karte bekommen. Wer bitte braucht solche Leute im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

  6. Meedia – Titel:
    »Schon wieder ein AfD-Erfolg:
    So ratlos reagiert das Netz auf die Berlin-Wahl«

    Medien und Politik haben große Schwierigkeiten
    mit souveränen Wahlentscheidungen umzugehen.
    Nicht das Netz hat so reagiert, sondern Einzelne,
    die meedia hier in tendenziöser Auswahl veröffentlicht.

    Die AfD hat Nichtwähler mobilisiert, die Demokratie gestärkt
    – unabhängig gewertet, egal wie man zu dieser Partei steht.

    Die etablierten Parteien haben krachend verloren.
    Das Schönreden bestätigt:
    die Akteure, incl. vieler Medien, haben den Boden zur Realität verloren.

    Die Diskrepanz zwischen erster Hochrechnung und vorläufigen amtlichen Endergebnis zeigt wie weit die Demokratie durch das politische und wirtschaftliche Establishment beschädigt ist, begünstigt durch eine Publizistik die sich auf die Rolle von Pressesprechern reduziert, nichts hinterfrägt.

    11,5 % = AfD laut erster Hochrechnung
    14,2 % = vorläufiges amtliches Endergebnis

    = ca. 3 % Differenz

    Dieser Kontext gehört dazu:

    SPIEGEL, 22.02.16
    »SPD und CDU haben seit 1990 fast die Hälfte ihrer ihrer Mitglieder
    verloren. Die Erosion der Parteien ist kein deutsches Phänomen ..«
    http://goo.gl/XFbkj3

    Michael J. Sandel, US-amerikanischer politischer Philosoph, schreibt:

    » Es ist die Leere der politischen Auseinandersetzung während der letzen Jahrzehnte, die der weitverbreiteten Unzufriedenheit zugrunde liegt …
    Sie treibt auch das Aufkommen von Protestparteien und -bewegungen
    voran …«
    (Buch: Moral und Politik)

  7. > Vielleicht sollte man auch mal den Presserat über Ihre „Arbeit“ informieren!

    wer hat sie eigentlich ins internet gelassen. mama ausser haus? belegschaft der klappse auf betriebsausflug?

  8. Warum verlinken Sie ausschließlich Twitter-Nachrichten die die AfD verächtlich machen? Es gab auch zahlreiche, die sich postiv zu dem AfD-Erfolg äußerten, diese verschweigen Sie aber vollständig.

    Sitzt der Hass so tief in Ihnen? Sagt Ihnen der Ethik-Kodex des DJV nichts, in dem Sie Mitglied sind?

    Vielleicht sollten Sie den nochmal lesen oder sich offen dazu bekennen, dass Sie kein Journalist sondern Ideologe sind (und dann auch gleich den Presseausweis zurückgeben)

    Vielleicht sollte man auch mal den Presserat über Ihre „Arbeit“ informieren!

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