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„Promi Big Brother“ endet so schwach wie nie, gelungene Premiere für „Die Eifelpraxis“ im Ersten

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Ben Tewaag (M.) hat "Promi Big Brother" 2016 gewonnen

Diese Final-Quoten werden existenzielle Fragen für "Promi Big Brother" aufwerfen. Nur 950.000 14- bis 49-Jährige sahen das Finale der Show bei Sat.1. Der Marktanteil von 10.6% war der schwächste Final-Wert der bisherigen "Promi BB"-Historie - mit Abstand. 2014 und 2015 gab es noch je 19,3%. Gewonnen hat um 20.15 Uhr stattdessen "Dance Dance Dance", im Gesamtpublikum "Die Eifelpraxis" des Ersten.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Promi Big Brother“ endet schwach wie nie

Es ist ein herber Rückschlag für „Promi Big Brother“, das in den Vorjahren deutlich erfolgreicher war. Ohne Skandale, mit weitgehend blassen Kandidaten interessierten sich deutlich weniger Menschen für die Show. Ein Final-Vergleich zeigt die Misere: 2014 und 2015 sahen jeweils genau 1,65 Mio. 14- bis 49-Jährige die beiden Finals – die Marktanteile lagen bei 19,3%. Diesmal waren es also nur noch 950.000 und der Marktanteil fiel mit 10,6% auf etwas mehr als die Hälfte der beiden Vorjahreswerte. Sender und Produktionsfirma werden sich nun unweigerlich die Frage stellen, was bei einer eventuellen Neuauflage 2017 besser gemacht werden muss, um „Promi Big Brother“ wieder zu einem größeren Erfolg zu machen.

2. „Die Eifelpraxis“ mit gelungener Premiere im Ersten

Das Erste startete um 20.15 Uhr seine neue Filmreihe „Die Eifelpraxis“ – und das mit einem Tagessieg. 4,64 Mio. sahen die erste Folge „Erste Hilfe aus Berlin“ – ein toller Marktanteil von 16,1%. Damit schlug der Film sogar die beiden ZDF-Krimis „Der Kriminalist“ und „SOKO Leipzig“, die auf 3,98 Mio. und 4,05 Mio. Seher, sowie 13,8% und 14,2% kamen. Die „heute-show“ legte gegenüber der Vorwoche mit 3,55 Mio. und 15,8% noch einmal deutlich zu. Das stärkste Programm der Privaten findet sich im Gesamtpublikum erst auf Platz 11: „GZSZ“ mit 2,55 Mio. und 10,5%. In der Prime Time lag hier „Dance Dance Dance“ mit 2,38 Mio. und 8,4% vorn.

3. „Dance Dance Dance“ verliert weitere Marktanteile, gewinnt aber die Prime Time im jungen Publikum – auch „Star Wars“ noch vor „Promi BB“

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Tagessieger bei den 14- bis 49-Jährigen war unterdessen RTLs „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: 1,35 Mio. junge Zuschauer entsprachen 18,2%. Direkt dahinter folgt die Prime-Time-Show „Dance Dance Dance“ mit 1,26 Mio. und 13,3%. Nach 18,5% und 14,1% schrumpfte der Marktanteil damit also noch einmal. Vor „Promi Big Brother“ landeten in den Tages-Charts auch noch ProSieben-Film „Star Wars: Die Rache der Sith“ mit 1,09 Mio. und 11,9%, sowie die „heute-show“ mit 1,08 Mio. und 12,7%.

4. „Der letzte Tempelritter“ von RTL II besiegt Vox- und kabel-eins-Serien

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich unterdessen „Der letzte Templeritter“ von RTL II durch: Immerhin 650.000 14- bis 49-Jährige sahen den Film – ein für RTL-II-Verhältnisse sehr ordentlicher Marktanteil von 6,9%. Bei Vox landeten die vier „Law & Order: Special Victims Unit“-Episoden zwischen 20.15 Uhr und Mitternacht im Korridor zwischen 520.000 und 580.000 14- bis 49-Jährigen, sowie bei Marktanteilen von 5,7%, 6,0%, 6,6% und 7,9%. Ähnlich sah es für den „Mentalist“ bei kabel eins aus: 430.000 bis 580.000 und – ebenfalls in chronologischer Reihenfolge – 4,7%, 5,7%, 6,7% und 7,7%.

5. zdf_neo stark mit „Death in Paraidse“, mdr und BR mit Schlager und Volksmusik

Bei den kleineren Sendern tat sich am Freitagabend u.a. wieder zdf_neo hervor: „Lewis“ sahen um 20.15 Uhr schon 730.000 Leute (2,5%), „Death in Paradise“ kam ab 21.50 Uhr mit zwei Folgen sogar auf 980.000 und 830.000 Seher, sowie 3,8% und 4,2%. Deutlich über dem Soll landete auch arte mit „Kommissar Wallander“: 660.000 Zuschauer entsprachen 2,3%. Im mdr Fernsehen entschieden sich 800.000 (2,8%) für „Musik auf dem Lande“, im BR Fernsehen kam „Musik in den Bergen“ auf ähnliche 780.000 udn 2,7%. Später erzielte im NDR „3 nach 9“ mit 770.000 Sehern 3,8%, der „Kölner Treff“ kam im WDR ebenfalls auf 770.000 und auf 3,5%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Na ich weiss nicht, jeden Abend einen aufgepumpten blanken Busen, einen getunten Po und ein aufgesetzes, unnatürliches lachen zu sehen und zu hören, stellt einem das zugucken wahrlich ab.
    Prinz Markus mit seinen Anekdoten und Spässen hat mir gut gefallen. Es muss nicht immer unter der Gürtellinie sein um ein optimales Konzept zu senden.
    Auch Cathy war gut, trotz Tränenfluss. Dem Ben gönne ich den Sieg von Herzen, was er daraus macht ist ihm selbst überlassen.

  2. Wer solche Kandidaten ins Haus schleift, sollte sich nicht wundern.
    Der Sohn von, die Frau von, ausgemusterte Soapstars, ehemaliges Busenwunder, umoperiertes Hostessgirl, ein egomaner Fussballgrabscher, ein Ringer mit Teenagerverstand und die zeigefreudige, fettabgesaugte Unbekannte mit falschem Gesäß und Silikonbergen.

    Ein Sohn von, der Frauen schlug, Menschen anzündete und prügelte war als Gewinner der Supergau.
    Es wird kein Jahr dauern und der steht wieder vor Gericht.

    Dann lieber der Lude, der dreist aber ehrlich wirkte.

  3. Die Eifelpraxis hat wirklich nette Charaktere, macht aufmerksam auf den Ärztenotstand auf dem Land, der Minutenpflege, die traurige Situation, dass Pfleger aus dem Ausland die eigene Familie zurücklassen müssen.
    Mal keine Eventmanagerin, Ärztin, Professorin, Nonne, die als Don Camillo Verschnitt nervt….
    Mehr davon und dann noch ein Priester, der sich Luft macht über die Gemeindezusammenlegungen, die wenige Zeit für die Seelsorge…
    In Bayern ist der Fernsehpriester jemand, den man beneiden könnte: immer bei Brunner Wirt, Autorität bei den Lausbuben….

  4. Als dieser adoptierte „Prinz von Anhalt“ raus war, da war leider auch die Luft aus der ganzen Show raus. Auch der inszenierte Quatsch mit dem Lugner verpuffte schon am Tag danach und es blieb dann bis zum Schluß größtenteils nur noch gähnende Langeweile.

    Wäre die Nick mit ihren oft bissigen aber immer treffenden Kommentaren nicht gewesen, wäre die Quote noch viel mieser gewesen, denn wegen der haben viele extra eingeschaltet.

    1. Mich freute RS sehr dass Ben Teewag grwonnen hat. Er kam sehr symphatisch und natuerlich rueber. Er hat den Sieg verdient

  5. So recht wundert einen der Tiefflug von Promi BB eigentlich nicht. Es kommt einem immer so vor, als wenn Sat1 nie wirklich weiss, wie man soetwas richtig aufzieht. Es scheint einfach immer der letzte Schliff zu sein, der da fehlt. Vom Moderator, der ernsthaft und gleichzeitig humorvoll soll und diese Rolle nicht recht hinbekommt über die Spannung der Aufgaben der Kanditaten, bis hin zur populär machenderen Sendezeit ( Primetime ) zu der man soetwas aufziehen muss, ( denn die Sendung hat nunmal nicht den Status einer Sendung wie z.B. Dschungel Camp.)und bestimmt noch das ein oder andere mehr.
    Es ist fast traurig..denn das alles scheint immer irgendwie 5 cm vor der Ziellinie zusammenzufallen und sich mit Stangen-Ware-Qualität zufrieden zu geben, um sich am Ende immer wieder zu wundern, warum das wohl wieder mal nichts war. Ich weiss warum: Stangenware kauft kein Mensch mehr. Der Mensch will zumindest glauben, es wäre etwas besonderes, auch wenn es eigentlich der selbe Käse ist, den er immer gekauft hat.

  6. So recht wundert einen der Tiefflug von Promi BB eigentlich nicht. Es kommt einem immer so vor, als wenn Sat1 nie wirklich weiss, wie man soetwas richtig aufzieht. Es scheint einfach immer der letzte Schliff zu sein, der da fehlt. Vom Moderator, der ernsthaft und gleichzeitig humorvoll soll und diese Rolle nicht recht hinbekommt über die Spannung der Aufgaben der Kanditaten, bis hin zur populär machenderen Sendezeit ( Primetime ) zu der man soetwas aufziehen muss, ( denn die Sendung hat nunmal nicht den Status einer Sendung wie z.B. Dschungel Camp.)und bestimmt noch das ein oder andere mehr.
    Es ist fast traurig..denn das alles scheint immer irgendwie 5 cm vor der Ziellinie zusammenzufallen und sich mit professioneller Belanglosigkeit
    ( weil „Stangenware“ ) zufrieden zu geben, um sich am Ende zu wundern, warum das wohl wiedermal nichts war. Stangenware kauft kein Mensch mehr. Er will zumindest glauben es wäre etwas besonderes, auch wenn es deselbe Käse ist, den er immer gekauft hat.

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