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Springer macht kmpkt-App dicht und integriert Angebot in Welt-Auftritt

Das Angebot findet weiter unter dem Dach von WeltN24 statt, die eigene App aber verschwindet
Das Angebot findet weiter unter dem Dach von WeltN24 statt, die eigene App aber verschwindet

Die Kritiken zum Start waren überwiegend positiv: Schon früh entwickelte Springers Welt mit kmpkt ein App-Angebot, das kurz und knapp über alles Wichtigste informieren sollte und dabei auch mit einer bunten Themenmischung punkten wollte. Zudem sollte mit einer eigenen Tonalität eine junge Ansprache geschafft werden. Gutes Konzept, aber offenbar nicht tragfähig. Denn die Welt stellt die App ein. Die Inhalte sollen zukünftig im Angebot von WeltN24 stattfinden.

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Kmpkt ging Mitte 2014 unter dem Ex-Welt-Chefredakteur Jan-Eric Peters an den Start und sollte sich vorwiegend an die „digitale Generation“ wenden. Das Produkt informierte kurz und knapp über Wichtiges und Lustiges aus dem World Wide Web und bekam eine eigene Ansprache, die sich gezielt an junge Leser richtete.

Neue Wege ging Welt auch in der Art und Weise der Darstellung. So informierte kmpkt über so genannte Story-Cards, die Navigation durch die App funktionierte über die Wisch-Technik.

Kmpkt wurde gleich zwei Mal ausgezeichnet und bekam den European wie auch World Digital Award verliehen. Trotz der renommierten Preise ist nun aber Schluss. Wie die Redaktion in einem eigenen Beitrag mitteilt, wird die App ab dem 12. September nicht mehr zur Verfügung stehen. Obwohl das Angebot „laut den Zahlen“ ein „Erfolg“ gewesen sein soll, konnte sie auf wirtschaftlicher Seite die Erwartungen offenbar nicht erfüllen.  „Zu unserer digitalen Experimentierfreudigkeit gehört auch, dass wir unsere Strategie anpassen, wenn sich Produkte wirtschaftlich nicht wie erhofft entwickeln“, erklärt ein Sprecher.

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Deshalb werde die App vom Markt genommen, das Angebot allerdings aufrechterhalten, in dem es in den Auftritt von WeltN24 integriert wird. „Wir schauen mit dieser Strategie in die Zukunft und fokussieren kmpkt auf Wachstum über soziale Kanäle sowie auf die Bindung von jungen Zielgruppen an die Welt-Website“, so das Unternehmen weiter. Das kmpkt-Team werde auch weiter an digitalen Projekten für die Welt-Gruppe arbeiten.

 

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