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Mit Psychohondern im Fun-Stahlbad: Sat.1 „Promi Big Brother“ im Minuten-Protokoll

„Promi Big Brother“ startete bei Sat.1 mit Promis wie Natascha Ochsenknecht und Mario Basler in die vierte Staffel
"Promi Big Brother" startete bei Sat.1 mit Promis wie Natascha Ochsenknecht und Mario Basler in die vierte Staffel SAT.1/Stefan Menne/Stephan Pick Montage: MEEDIA

Gut über drei Stunden dauerte die Auftaktsendung der neuen Staffel von „Promi Big Brother“ bei Sat.1. Mit einer Désirée Nick als Cindy aus Marzahn-Ersatz, kaum Überraschungen und wenigstens einer originellen Wortschöpfung („Psychohonder“) war die Show in erster Linie ein Test für den Langmut der Zuschauer.

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20.15 „ZUSCHAUER!“, sagt die Stimme. Zähne. Aufgespritzte Lippen. Alles in Großaufnahme. Mir Angst.

20.16 Jochen Schropp, der Moderat-O-Mat sagt, „ganz Deutschland“ soll über dieses Haus reden. Natürlich. Die gute Nachricht für die Zuschauer: Cindy aus Marzahn ist weg.

20.17 Schropp mit dieser „Bitte schlagt mich nicht“-Attitüde. Er würde wohl auch lieber was anderes machen. Hätte er halt was Gescheites gelernt. Kein Mitleid.

20.18 Erste Kandidatin: Natascha Ochsenknecht. Sie geht rein, um „an diesem Experiment teilzunehmen“.

20.23 Wilson-Gonzales im Publikum. Der Ochsenknecht-Sohn – ganz der Papa. Der Arme.

20.24 Auftritt Désirée Nick als Cindy-Ersatz. „Es gibt ein Leben jenseits des rosa Jogging-Anzugs.“ Knalldumme Anspielung auf die glücklicherweise – man kann es nicht oft genug sagen -ausgeschiedene Cindy aus Marzahn. Böser Verdacht: Désirée Nick hält sich für deutlich lustiger als sie ist.

20.26 „Welpenschutz“ ein typisches Nick-Wort. Am besten war sie, als sie im Dschungel gnadenlos Zeug gefressen hat. Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer Karriere. Leider hat es ihr niemand gesagt.

20.28 Frau Ochsenknecht stakst durch die Luxus-Wohnung, sucht Wodka. Publikum applaudiert. Warum? Hint: Es gibt wohl einen strengen Einklatscher.

20.28 Prinz Dingens von Anhalt. YES! Er will sein Leben genießen. Wie Hans Entertainment. Wo ist der eigentlich? Der Prinz schafft es innerhalb von Sekunden, alle Antipathien auf sich zu ziehen. Er vermisst im Haus seine Tochter und seine Rolex.

20.33 Niveau-Unterschied zur Dschungelshow: galaktisch.

20.37 Cathy Lugner. Seit zweieinhalb Jahren mit dem greisen Richard „Mörtel“ Lugner verheiratet. Er ist immer noch nicht tot und du bist jetzt beim „Promi Big Brother“. Manche würden sagen: dumm gelaufen. Sie sagt: Karriere!

20.40 Der Mörtel wusst ja angeablich net, dass sein Spatzl beim Proomi Big Brassa einziehn tut. Des Alter, des Alter.

20.42 Die liebe Schwester der Lugnerin im Publikum: „Die Leute mögen sie nicht, darum wird sie unten landen.“

20.51 Leider die Werbung schon wieder vorbei. Zeit für Reflexion: Die Besetzung von „Promi Big Brother“ ist gut. Das Problem ist die Show.

20.54 Natascha Ochsenknecht: „Die Toilette. Noch ist sie sauber.“ Cathy Lugner: „Riecht irgendwie amerikanisch.“

20.55 Ben Tewaag wird oft gefragt, wie es ist der Sohn von Uschi Glas zu sein. Ja sowas. Er hatte Bock, sich selbst kennenzulernen. Darum macht er mit. Im Einspieler herzt er freundliche Mini-Pitbulls.

20.58 Schropps automatisierte, fast schon entmenschlichte Moderation: „Deine Hunde wirst Du vermissen, ihr habt eine enge Beziehung.“ Gemeint sind offenbar die Pitbulls. Das waren aber auch wirklich ganz lustige Tiere. Von denen hätte man gerne mehr gesehen.

21.00 Prinz Anhalt: „Ichhbnmarauchn…“

21.04 Joachim Witt – wie traurig. Einst war er King dieser Stadt. Dann fiel er ab und ist hier gelandet. Aber er ist angemessen verrückt, faselt was von Rote Beete-Saft und Knoblauch-Dragees.

21.06 Einlauf zum „Goldenen Reiter“. Joachim Witts ganz persönliches „Fiesta Mexicana“. Beileid.

21.07 Schropp probiert es philosophisch: „Vielleicht bist Du der Therapeut?“ Nächste Frage an Witt: „Wann kommt die Flut jetzt endlich?“ OK, das ging schnell wieder auf Normal-Niveau zurück.

21.09 Publikum klatscht rhythmisch zum „Goldenen Reiter“ als Witt ins Haus einrückt. „Fun ist ein Stahlbad“ (Adorno)

21.11 Joachim Witt stellt sich nicht mit Namen vor. Unmöglich, dass die anderen ihn kennen oder erkennen. Wurden sie vorher gebrieft, damit es keine peinlichen „Wer bist Du denn?“-Momente gibt? Teuflisch ausgefeilte Produktion.

21.12 Prinz Anhalt: „LetzsJahrvorletzJahrhabichallesgsehn“ Ein Super-Typ. Also im Sinne von: „super“.

21.13 Mario Basler wird angekündigt. Er raucht vermutlich kurz eine, geht ins Haus, gewinnt und geht wieder raus.

21.22 Eine gewisse Isa Jank („Verbotene Liebe“) wird vorgestellt – fiese Lache mit Hall unterlegt. Billiger lässt sich keine „Atmo“ erzeugen. Warum gilt diese Show als Trash-TV-Juwel (Bild)? Dass Sat.1 Bild die Live-Übertragung zum Fraß vorgeworfen hat, war ein genialer Schachzug.

21.24 Was ist mit der Nick? Eingenickt? Hö hö. Verzeihung.

21.27 Ikea-Werbung mit Martin Semmelrogge. Obacht Zuschauer: Er ist nicht im Big-Brother-Haus!! Kann nicht raus gewählt werden!!

21.30 Auftritt Mario Basler. Endlich ein echter Kerl. Der wartet nicht vor der Tür, der marschiert gleich rein.

21.36 Irritierend: Alle „Promis“ finden alle die lila Lackwelt des Luxus-Appartments „schön“.

21.37 Natascha Ochsenknecht zu Basler: „Hier ist das Bad, da kannst Du Deinen Rüssel abspülen.“ Basler reagiert nicht. Profi.

21.39 Die Nick lästert los. „Der Lugner kann heut net dabeisein. Der hat nen Geschäftstermin. Der nimmt an der Entbindung seiner nächsten Ehefrau teil.“ Nicht besonders toll aber besser als die Massa of BigBrassa Cindy aus Marzahn. Nick über Ben Tewaag: „Wurde von der Zwangsjacke öfter umarmt als von der eigenen Mutter.“ Böse.

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21.51 Learning aus dem Werbeblock: Pulled Pork jetzt auch auf Tiefkühlpizza erhältlich und damit endgültig durchgereicht. Nächste Station: Curry King Pulled Pork Edition. Danach: nichts mehr.

21.54 Jetzt werden die Kanal-Promis vorgestellt. Die junge Frau meint, sie sei mit dem Bachelor bekannt geworden. Letzte Schönheits-OP: Brazilian Butt. „Mein Bauch ist jetzt im Arsch.“ Jessica Dingens, eine ideale Kandidatin.

21.55 Brazilian Butt?

21.57 Der Brazilian Butt muss eine Ekel-Leiter hinabsteigen und wiederholt ständige die Worte „Niemals“ und „Scheiße“. Wann genau startet eigentlich die nächste Dschungel-Staffel?

21.58 Jochen Schropp freut sich über die Performance des Brazilian Butt. Nun kommen Stephen Dürr und Dolly Dollar.

22.03 Die Dolly Dollar hat sich aber gut gehalten. Und sie macht mit, „weils a Geld gibt“. So schauts aus, gute Frau!

22.05 Ringer Frank Stäbler zieht unten ein. Typus langweiliger Sportler. Es folgt noch „Adam sucht Eva“-Kandidatin Edona James mit ihren XXL-Ballons.

22.07 Wegen dem Kanalisations-Setting schnell einen billigen Witz machen, bevor es Jochen Schropps Autorenteam tut: Da bekommt der Satz „Umschalten auf einen anderen Kanal“ eine ganz neue Bedeutung …

22.08 Der Ringer ist unbeeindruckt von der Kanal-WG. Vom Olympischen Dorf ist er schlimmeres gewohnt.

22.09 Schlimm, wenn man immer die Kinderbilder der „Promis“ sieht, wie sie mal ganz hübsch und normal waren. Bevor sie ins Stahlbad getaucht und zu seltsamen Figuren wurden. Außer Dolly Dollar, die schaut immer noch gut und gesund aus.

22.10 Auftritt der transsexuellen Sexbombe Edona James. Überraschung: Edona James ist nicht hauptberuflich Ex-„Adam sucht Eva“-Kandidatin sondern Erotikmodel und DJane. Bonus-Info: Die Kanal-Promis sind schon vor drei Tagen eingezogen.

22.17 „Wie war nochmal Dein Name?“ „Stäbler, der Ringer.“ „Wirfst Du Ringe?“ Der Sportler kann einem schon ein bisschen leid tun.

22.20 Edona James zieht XXL blank und die Redaktion spielt „What a man“ ein. Subtil, Sat.1, so subtil. Letztes Fitzelchen Pseudo-Diskretion: Die Redaktion blurred die primäre Geschlechtsteile von La Edona.

22.23 Edona James: „Ich kenne die ganz, ganz krasse Armut.“ Stephen Dürr: „In der Wildnis kacken die Tiere ins Wasser und man trinkt es trotzdem.“ Die Besetzung ist schon nicht schlecht.

22.27 Edona prüft fachfraulich den Brazilian Butt von Jessica Dingens: „Bei mir sind da lauter Dellen.“ Dafür prüft Jessica en Detail die Ausstattung von Edona James. Zeigst du mir deins, zeig ich dir meins. Ein irritierender Moment.

22.50 Stephen Dürr baut aus unerfindlichen Gründen eine Art crazy Installation aus Streichhölzern und Zigaretten für Edona James. Aus dramaturgischen Gründen hat Sat.1 den Streit zwischen ihr und Jessica Dingens dem Publikum bislang schnitttechnisch vorenthalten.

22.52 Edona über die Installation: „Was ist daaas?“ Man muss an dieser Stelle vielleicht kurz in Erinnerung rufen, dass es sich bei dieser Show um das Top-Produkt eines extrem erfolgreichen Dax-notierten Medienkonzerns handelt. Mit so etwas verdienen die Millionen.

22.57 Sie haben einen YouTube-„Star“ als Social Media-Experten angeheuert. Aaron Troschke darf als männliche Twitter-Tussi keine Angst vor Plattitüden haben: „Das Netz explodiert.“ Ein Nutzer meint: „Sieht aus, wie bei Harry Potter und die Kammer des Schreckens.“ Schropp: „Hä, hä, hä.“

22.59 Endlich spielen sie „den Streit“ ein. Die Sendung geht auf die Zielgerade. Edona über Jessica Dingens: „Psychohonder!“ Dabei haben sie sich gerade noch ihre Mumus gegenseitig inspiziert. Wo ist eigentlich die Nick?

23.02 Edona über Jessica Dingens: „Die geht mir so auf die Eier!“ Old habits die hard.

23.04 In der Kleider-Kartoffelsäcken waren ausschließlich geschmacklose, unpassende Klamotten in wirren Mustern. Diese Teufel von Sat.1. Diese, diese … Psychohonder!!!

23.04 Jessica zu Edona: „Ich geb dir meinen Sack!“ Es wird irr.

23.06 Der Sportler im Sprechzimmer. Bitte vorspulen!

23.09 Beim Dschungel würde das Material von drei Sunden „Promi BB“ vielleicht für zehn Minuten reichen. Maximal.

23.12 Huch, die Nick ist auch noch wach und kann ihre vorgeschriebenen Bösartigkeiten über die Kanalbewohner ablassen. Die Gags sind jetzt so mies, vermutlich hat sie sie selbst geschrieben. Lacherniveau fast auf Cindy aus Marzahn-Niveau. Fast. Ein zwei Leute werden vom sicherlich vorhandenen Einklatscher noch genötigt müde zu applaudieren. Spaß-Imitation für Hartgesottene.

23.19 Die Entscheidung, wer runter muss, wird verkündet. Es ist Prinz Marcus. Er muss „allesabgewwe.“

23.25 Das erste Duell steht an mit zwei Karussells. Wie bitte, Duell? Die Show ist schon gut über der Zeit. Es ist verdammt hart.

23.29 Kann die Medienaufsicht nicht mal was unternehmen gegen diese unnötig überlangen Shows? Wer hält das aus? Zuschauerverachtendes Kalkül des Senders: Wenn einmal die Produktion läuft, kostet es nicht mehr, wenn man auch den kompletten Abend mit der Show zukleistert.

23.33 Unfassbar: Der Smart TV schaltet sich von alleine aus, weil er denkt, der Zuschauer (ich) sei eingenickt. Leider ein Irrtum.

23.34 Die Duellanten müssen kreiseln. Wer nach einer gewissen Zeit 100 Umdrehungen hat und danach eine Glocke läutet, gewinnt. Unfassbar uninteressant, um diese Zeit aber auch egal. Alle wollen nur noch, dass es aufhört. Müdes Klatschen aus dem Publikum. Bestimmt nicht freiwillig. Es scheint, der Einklatscher wird auch müde.

23.40 Schropp: „Wenn Sie Lust auf noch mehr Promi Big Brother haben, geht es jetzt weiter mit Jochen Bendel.“ Wer zur Hölle?

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Alle Kommentare

  1. Leider ist es im Sommer (auch wenn das Pro7-Winterprogramm also neue Serien-Staffeln beginnt) und somit hat man gute Quoten auch wenn man qualitativ sich viel von Dschungelcamp abschauen oder einfach von selber dazulernen und besser machen könnte.

    Im Gegensatz zu Promi-Haus wo die 2te 3te Folge deutlich besser waren, hat ProBro früher m.E. zu wenig dazugelernt und war nicht flexibel genug in der aktiven Verbesserung.
    Ein Formel-1-Team wird hingegen fast jedes Rennen schneller.

    Dank Bild-Videostream (wieso schreibt Ihr nicht wie viel das pro Tag kostet. Das ist wichtig weil es bei Sky evtl ein Paketpreis war während man hier evtl für 1 Euro pro Tag gucken kann (welche Auflösung, Codec, Bitrate ?)) kann das Volk kuratieren welche Szenen am beliebtesten sind und am meisten geliked/wiederholt/zurückgespult werden, und man kann sehen was man in der Sendung zeigen kann. Spart viel Zeit in der Redaktion. Und wenn man die beliebtesten Stellen als anklickbare Links (z.b. die Psychohonder-Szene) auch für vorherige Tage macht (quasi wie ein Archiv), lohnt es immer mehr, je später man bucht und am letzten Tag hätte Bild vielleicht gigantische Buchungszahlen. Diese Sekundär-Strukturen sind wichtig und gehören so in die Berichterstattung, das man weiss ob man es sich ansehen sollte. Bei Handy-Tests stehen ja auch die Features und der Preis dran.

    Letztes oder vorletztes Jahr gabs auch Aussen-Einsätze aber das war dann erst einen Tag später und man wusste nie die Reihenfolge. Bei Dschungelcamp geht man zum Wettbewerb und kommt mit mehr oder weniger Sternchen zurück. Bei Promi-Camp hingegen war die Reihenfolge oft unklar und eigentlich erwartet man nur Szenen vom aktuellen Tag. Rückblenden finde ich gut, aber dann auch dranschreiben wann das war also „gestern“ z.B. wenn das Wort „Psychohonder“ fällt. Und wie auch im Artikel erwähnt, wurde das mit Psychohonder oder Streit auch nicht so ganz klar und danach mit der Kleider-Auswahl und der Hose. Vielleicht also sollte man Tag1 Stunde 3 oder so an die Szenen schreiben und keine nebenläufigen Erzähl-Strukturen aufbauen. Lange Show = klare Reihenfolge. Die Zuschauer haben sonst aber leider kaum Auswahl. Also bleiben sie dran obwohl es optimierbar wäre. Also die Beteiligten und deren Namen merken und immer wieder dran erinnern. Davon lernen die dann hoffentlich.
    Scripted Reality wurde auch vielleicht überwiegend dank Bild-Zeitung endlich klarer markiert als früher:
    http://meedia.de/2013/02/28/zuschauer-wollen-spannende-geschichten/

    Die Texte von Desiree Nick erinnern an Reden von Politikern bei Veranstaltungen (keine Wahlreden) wo man jemanden bejubelt oder halt wie hier „lästert“: Aber halt vorher aufgeschrieben statt spontan. Das ist nicht schlimm, aber könnte besser sein. Man muss auch nicht zu jedem einheitlich 2-4 Sätze sagen wenn die sich harmlos verhalten haben nur damit er auch dran kommt. Vielleicht sollte man am Tisch mit Desiree Nick über die Szenen reden oder sie sitzt am Sofa und sieht die Szenen ggf. mehrfach (Fernbedienung mit Rücksprung-Funktion) und sie ggf. mehrfach kommentieren lassen und das dann passend zusammenschneiden. Diese vermutlich fertigen Texte vortragen passt irgendwie nicht so schön. Aber bitte auch nicht so wie diese Top25/50/100-Sendungen wo diverse Promis als Front-Ansicht eingeblendet werden und sich zu irgendwas äußern. Da müsste man (oder Desiree Nick) sich also etwas einfallen lassen um diesen Aspekt besser rüberzubringen. Sonst halt wie bisher drin lassen. Diese Vorher-Nacher-Interviews bei den Löwen hingegen kann/sollte man wohl eher raus-schneiden.

    Wie schon im Text angesprochen
    In UK sind die Shows fast immer straff programmiert und beginnen/enden um Punkt der Stunde und auch Wetten dass war dort wohl 60 Minuten so ähnlich wie man es von den TLC und DMAX-Formaten kennt. Eine gute Medien-Aufsicht könnte also vorgeben, das man 20 Sekunden mehr Werbung einspielen darf, wenn die Sendung zwischen xx:00min:30sek und xx:58:30 (Wegen Aufnahmen 1 Minute Umschaltzeit) läuft. Dann würden viele Sender auf dieses englische (vermutlich amerikanische) Modell wechseln. Da läuft BigBrother immer noch und ProBro auch und die Shows sind meist 60 Minuten und danach 60 Minuten „Bits on the side“ also was bei sixx läuft.
    Da wird selten in die Länge gezogen. England ist mal wieder besser…

    Sender und somit Moderatoren und Formate und Sendungen gibt es so viele, da kennt man die meisten nicht. Sowas sollte man also unterlassen. Es gibt ja auch (hier meist ignorierte) viele lokale Sender deren vielen Moderatoren man nicht kennt:
    Nur mal auf einem einzigen Astra-Transponder z.B.:
    a.tv – Franken Fernsehen – intv – Lokal TV Portal – Mainfranken – münchen.tv – Niederbayern – rfo Regional – Oberbayern – TV Oberfranken – TVA-OTV – Ulm-Allgäu
    Vielleicht hatte Jochen Bendel schon letztes Jahr die After-Show moderiert. Und vielleicht auch die Kollegin schon damals dieselbe. Vielleicht ist es bei IMDB hinterlegt. Da guckt man doch als erstes nach. Oder guckt Ihr nur auf deren Facebook-Seiten vom Social-Media-Team ?

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