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Terror in den sozialen Medien: Twitter hat innerhalb eines Jahres 360.000 Konten gesperrt

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Der Kurznachrichtendienst Twitter setzt seine Maßnahmen gegen terroristische Inhalte in seinem Netzwerk fort. Wie das US-Unternehmen erklärt, habe man seit Februar dieses Jahres 235.000 Nutzerkonten wegen Terror-Verherrlichung sperren lassen. Mit mittlerweile mehr als 360.000 gesperrten Konten seit Mitte 2015 habe man "bedeutende Ergebnisse" im Kampf gegen Hassbotschaften erzielt, so Twitter.

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Als Konzern, in dessen Interesse auch die Meinungsfreiheit steht, verurteile man terroristische Inhalte scharf und sehe sich dazu verpflichtet, die Verbreitung solcher Tweets zu unterbinden und „auf unserer Plattform zu eliminieren“, heißt es im Unternehmensblog.

Eigenen Angaben zufolge habe man Mittel und Wege gefunden, terrorverherrlichende Botschaften schneller zu identifizieren und die dahinterstehenden Konten zu sperren. Allerdings geschieht dies offensichtlich noch immer weitgehend manuell. Man habe noch keinen „magischen Algorithmus“ gefunden, schreibt Twitter weiter.

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Alle Kommentare

  1. Na also – geht doch!

    Wie haben sich doch früher fast alle prominenten Medien-Journalisten alle „Internet-Experten“ und auch SPD-Politiker wie Jörg Tauss gegen die sogenannte „Foren-Störerhaftung“ gewettert- weil ja nur ein absolut „freies Internet“ voll demokratisch sei. Gerichtsurteile gegen „Rufmord im Internet“ schienen egal.
    Erst gefilmte IS-Gräuel und rechtsextreme Hassbotschaften haben die selbst aufgebaute Denkbarriere der „Community“ unterminiert. Allmählich erkennen bisher unbelehrbare Netz-Schwärmer. dass virtuelle Gangs in der Community im Zweifel keinen Deut weniger kriminell sind als analoge Großstadt-Gangs, sobald flächendeckend der Lichtstrom ausfällt.

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