Anzeige

Hass, wohin man schaut: Wie eine Anti-Hatespeech-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung Hass-Wellen im Social Web auslöste

Spaß oder Hass? ZDF-Mitarbeiter Achim Winter ist kein Freund der Amadeu Antonio Stiftung
Spaß oder Hass? ZDF-Mitarbeiter Achim Winter ist kein Freund der Amadeu Antonio Stiftung

Eine Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung zum Thema Hatespeech hat on- wie offline die Gemüter erregt. Vor allem im Web tobt eine Art Hass-Wettstreit zwischen Freunden und Gegnern der Stiftung, die sich gegen Rechtsextremismus richtet. Mittendrin: zwei Ministerien, das ZDF, eine Ex-Piraten-Politikerin, eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin und viele mehr.

Anzeige

Die Stiftung wurde nach Amadeu Antonio Kiowa benannt, der 1990 in Ostdeutschland von Neonazis getötet wurde und als eines der ersten Todesopfer rassistischer Gewalt nach der deutschen Wiedervereinigung gilt. Schirmherr der Amadeu Antonio Stiftung ist der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD). Die Stiftung ist Mitglied der so genannten Task Force gegen Hatespeech, die Bundesjustizminister Heiko Maas und Facebook ins Leben gerufen haben. Das klingt bedeutsam, heißt aber letztlich nur, dass die Antonio Stiftung sich in gewissen Abständen mit Facebook-Vertretern trifft und diese beim Umgang mit Hatespeech berät.

Im Zuge dieser Tätigkeit hat die Stiftung kürzlich eine Broschüre zum Thema Hatespeech herausgebracht. Darin wird der Versuch einer Definition unternommen, es gibt Beispiele für Hatespeech und Handreichungen, wie mit Hatespeech umgegangen und diese möglichst effektiv unterbunden werden kann. In der Broschüre kommen u.a. der Social Media-Leiter von Spiegel Online, Torsten Beeck, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch und die Psychologin Dorothee Scholz zu Wort. Ein Geleitwort zur Broschüre hat Justizminister Heiko Maas persönlich beigesteuert. So weit so harmlos. Eigentlich. Co-Autorin der Broschüre ist Julia Schramm, eine ehemalige Politikerin der Piratenpartei, die sich nun für die Linke engagiert und in den sozialen Medien sehr aktiv ist. Kurz nach Veröffentlichung der Broschüre gab es in den sozialen Medien eine Bewegung, die der Amadeu Antonio Stiftung und Justizminister Maas vorwarfen, Meinungs-Zensur im Netz betreiben zu wollen. Ein einigermaßen lächerlicher Vorwurf, wenn man sich die Broschüre durchliest.

Dass auch noch das Innenministerium die Broschüre durch einen Tweet „adelte“, brachte die Gegner der Stiftung noch mehr auf die Palme.

Schnell wurde die Stasi-Vergangenheit der Stiftungs-Vorsitzendem Anetta Kahane ausgegraben, die zwischen 1974 und 1982 als inoffizielle Mitarbeiterin für die Staatssicherheit der DDR als IM „Victoria“ tätig war. Kahane selbst ließ 2012 ein Gutachten anfertigen, das ihr bescheinigt, dass Niemandem ein Nachteil durch ihre Spitzeltätigkeit entstanden sei. Im Web wird nun darüber gestritten, ob das Gutachten tatsächlich als Freibrief taugt. Die Stiftung hat das Gutachten jedenfalls als Dokument ins Netz gestellt um der Kritik an der Stasi-Vergangenheit ihrer Vorsitzenden zu begegnen. Nicht nur die Stasi-Vergangenheit der Vorsitzenden sorgt für Aufregung, sondern auch dass der Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz von Thüringen im Stiftungsrat der Amadeu Antonio Stiftung sitzt. So wird die Stiftung wahlweise als „links unterwandert“ oder „Tarnorganisation des Verfassungsschutzes“ (Kopp Verlag) bezeichnet. Gerade so, wie es passt. Der CDU-Politiker Philipp Lengsfeld brachte als Meisterstück der Eskalation das Schlagwort „Social Media Stasi“ in die Debatte ein.

Julia Schramm als Mit-Autorin der Broschüre wird ebenfalls angegriffen. Grund sind hier vor allem Tweets von Schramm, in denen sie sich zweifelhaft öffentlich äußerte. So twitterte sie einmal „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei!“ – Für Kritiker, wie ihren ehemaligen Piratenpartei-Kollegen Thomas Ney, ist das eine Huldigung des Royal-Air-Force-Piloten Arthur Harris für die Bombardierung Dresdens. Auch gab sie bei Twitter u.a. zu Protokoll, Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier für seinen „nationalistischen Dreck anspucken“ zu wollen. Den Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Kurt Kister, und ihren Ex-Piratenpartei Kollegen Christoph Lauer bezeichnete sie getrennt voneinander öffentlich als „Arschloch“, bzw. „verlogenes Arschloch“. Durchaus deftig und für eine Autorin einer Anti-Hatespeech-Broschüre eine in der Tat fragwürdige Kinderstube. Die beteiligten Bundesministerien wurden in der Folge mit hunderten Hass-Kommentaren bezgl. der Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung geflutet.

Dort war man offenbar überrascht von der Heftigkeit der Reaktionen. Nach eingehender Lektüre von Frau Schramms Twitter-Vergangenheit, sah man sich beim BMI genötigt, sich öffentlich von ihr zu distanzieren, freilich ohne den Namen zu nennen.

Das wiederum war Wasser auf die Mühlen rechtspopulistischer Kreise, wie der AfD. Die berüchtigte AfD-Politikern Beatrix von Storch bezeichnete Schramm auf Facebook u.a. als „kaputte Gestalt“ und „zugedröhnte Sozialistin“. Hass, wohin man schaut. Und alles wegen einer Anti-Hass-Broschüre …

Die Sache mit der Hatespeech und der Broschüre zog dann noch weitere mediale Kreise. Achim Winter ist Publizist und ZDF-Mitarbeiter. U.a. produziert er für die Sendung „Hallo Deutschland“ einen satirisch-ironisch gemeinten Wochenrückblick in Form einer Bürger-Umfrage. In einer der Folgen machte er sich über die Hatespeech-Broschüre der Stiftung, deren Vorsitzende sowie die Anti-Hatespeech-Bemühungen des Justizministeriums lustig, indem er die gut gemeinten Ratschläge ins Groteske überzeichnet. Es ist eine Masche von Winter, populistische Hetze mit viel Grimassieren in Pseudo-Ironie zu verpacken. So kann er am Ende immer behaupten: War ja bloß Spaß, war ja bloß Satire! Und die darf ja bekanntlich alles.

Dieses Stilmittel hat er zusammen mit dem früheren Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Roland Tichy, in der Video-Kolumne „Morgengrauen“ bei Tichys ins rechtspopulistische Lager neigenden Web-Magazin „Tichys Einblick“ perfektioniert. Tichy und Winter unterhalten sich dabei stets launig am Frühstückstisch über aktuelle Themen mit viel Augengerolle und Armgerudere, was vermutlich Ironie signalisieren soll. Ihre Botschaften sind dabei in den meisten Fällen reaktionär bis populistisch. In einer der letzten Folgen serviert Tichy dem erstaunten Achim Winter beispielsweise türkisches Fladenbrot mit Olivenöl statt seiner geliebten, „knusprigen“ Frühstücksbrötchen mit Marmelade oder Schweinemett, weil Angela Merkel das angeblich jetzt so will. Der Beitrag bedient auf das Platteste Vorurteile und Merkel-Bashing und fischt erkennbar nach Applaus vom rechten Rand.

Dabei bezieht sich die Sache mit dem angeblichen Schweinemett-Verbot der Kanzlerin offenbar auf einen Video-Podcast der Kanzlerin, der von der Welt mit der ebenfalls irreführenden Überschrift „Merkel bittet Migranten um Toleranz für Schweinebraten“ versehen wurde. Schaut man sich den Podcast an, stellt man fest, dass Merkel genau das Gegenteil sagt. Sie sagte, man müsse darauf achten, dass die „Vielfalt unserer Angebote weiterhin erhalten bleibt“. Zur Toleranz gehöre auch, „dass wir uns in unseren Essgewohnheiten nicht verändern müssen.“ Aus diesem harmlosen und selbstverständlichen Statement wurde über den Umweg Welt („Bittet um Toleranz für Schweinebraten) bei „Tichys Einblick“ dann eine Art Schweinemett-Verbot samt Fladenbrot-Diktat. Genauso funktioniert Hetze unter dem Deckmantel der Satire. Genauso ist das übrigens auch in der Broschüre der Amadeu Antonio-Stiftung beschrieben.

Bei der Stiftung haben sie Souveränität aber offenbar auch nicht mit der Muttermilch aufgenommen und waren über Winters fiese Lustigkeiten im ZDF nicht erbaut. Die Stiftung beschwerte sich beim ZDF-Fernsehrat und wollte, dass der Beitrag entfernt wird. Diese Info wurde wiederum bei Zeit Online platziert, wo sogleich ein Artikel dazu veröffentlicht wurde: „ZDF macht Kampf gegen Hasskommentare lächerlich“. Den Gegnern der Amadeu Antonio Stiftung war nun ein Dorn im Auge, dass die Zeit-Redakteurin Andrea Böhm Mitglied im Stiftungsrat der Amadeu Antonio Stiftung ist. Außerdem gehört der stellvertretende Zeit-Chefredakteur Moritz Müller-Wirth zum Beirat von „Netz gegen Nazis“, einem Projekt der Amadeu Antonio Stiftung. Und im Tagesspiegel schrieb der Journalist Matthias Meisner, der auch für die Zeit arbeitet, einen Artikel über den Hass gegen die Stiftung. Das Blog „Die Achse des Guten“ wittert demnach folgerichtig eine Art Medien-Stiftung-Verschwörung.

Es ist kompliziert: Eine politisch und medial sehr gut vernetzte Stiftung lässt eine Mitarbeiterin, die auf Twitter durch Hatespeech aufgefallen ist, eine Broschüre verfassen, wie man gegen Hatespeech vorgeht. In der Stiftung sitzen u.a. eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin und ein Verfassungsschützer. Die Stiftung ist nach Meinung von Kritikern darum gleichzeitig „links unterwandert“, „antideutsch“ und eine „Tarnorganisation des Verfassungsschutzes“.

Die Gegner der Stiftung wiederum entdecken bei den Anti-Hatespeech-Bemühungen von Stiftung und Justizministerium eine um sich greifende Zensur und weitreichende Beschneidung der Meinungsfreiheit. Und weil Satire angeblich alles darf, sogar Populismus und Hetze, macht sich ein ZDF-Komödiant über die Stiftung lustig, was diese verbieten lassen will, womit sie ihren Gegnern wieder neues Futter für Zensur-Vorwürfe gibt. Dahinter steckt jeweils eine Verschwörung aus Medien (Zeit!), Politik (Maas!) und der Amadeu Antonio Stiftung. Oder aber eine Verschwörung aus Medien (ZDF!), Politik (Lengsfeld!) und rechtsgerichteten Kreisen. Je nachdem, wen man fragt. Oder je nachdem wessen Twitter-Account man folgt.

Das Ziel, Hatespeech zu unterbinden, wurde mit der Veröffentlichung der Broschüre durch die Amadeu Antonio Stiftung jedenfalls och nicht zu 100 Prozent erreicht.

Anzeige

Alle Kommentare

  1. kann Herr Winterbauer auch sachlich berichten?

    Daß eine Stasitussi und eine durchgeknallte Antideutsche Dreckschleuder und Hatespeecherin gegen Haß im Netz vorgehen – gepampert durch das Gedöns Ministerium von Küsten-Barbi – ein Scherz, den Herr Winter & Tichy zurecht aufspießten.

  2. Da drängen wieder einige profilierungsüchtige an den grossen Futternapf der Politik. Mit Sicherheit fühlen sich nun einige Pseudopolitiker in Ihrem Selbstwertgefühl gestärkt, aber wie dem auch sei die Einschränkung der Meinungsfreiheit wird Schritt für Schritt weiter betrieben.Stasi Kanzlerin bedingt Stasi Helfer.

  3. Ich finde es eher interessant, dass sich niemand mit dem eigentlichen Inhalt der Brochüre beschäftigt. Weder der Autor noch die Kommentatoren. Es ist doch völlig egal, wer etwas geschrieben hat, wenn der Inhalt an sich gut und richtig ist.

      1. Gut ist:
        Der Tip liebe eine Anzeige zuviel als ein zu wenig zu stellen.
        Oder die Info das man als besorgter Bürger nicht nur eine Anzeige wegen Volksverhetzung stellen kann (die leider wegen der Meinungsfreiheit viel zu oft erfolglos ist) sondern auch wegen Billigung einer Strafttat oder Aufruf zu einer Strafttat.
        Gold wert ist der Rat seine Anzeige möglichst anonym, z.B. von einem Facebook Fake Account, aus zu stellen.
        Die Musteranzeige bei der man nur noch die XXX durch den Täter und den Tatbestand ersetzen muß ist auch hilfreich.

        Als anonymer besorgter Mitbürger kann man von dieser Broschüre also sehr gut profitieren, egal ob man rechte, linke, vegane oder sonstige Meinungsäusserungen anzeigen will.
        Da auch etablierte Medien wie die privaten Tageszeitungen und die öffentlich-rechtlichen Medien auf Facebook aktiv sind kann man diese Infos nutzen auch gegen diese dort vorzugehen – ohne sich mit lästigen Institutionen wie dem Presserat oder den Rundfunkräte auseinander setzen zu müssen.

  4. Abgesehen von Fr. Kahane, deren Vergangenheit hinlänglich bekannt ist, sitzt mit Ralph Kramer der Präsident des thüringischen Verfassungsschutzes im Stiftungsrat der AAS. Julia Schramm kann auch anders: Googeln Sie mal ihren Namen in Verbindung mit ‚Re-legitimizing NATO‘. Eine beinharte Transatlantikerin im Antifa-Schafspelz ? Schönes Trio. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

  5. Es wird immer viel Kritik an Personen geübt. Merkel, Maas, Kahane. Sachlich gesehen sind die austauschbar. Das zeigt, dass Argumente von rechtsaußen rar bis nicht vorhanden sind. Das Verunglimpfen von Personen ist, selbst hier („das Merkel“ statt wenigsten „die Merkel“ von Herrn Paschulke), zur Normalität geworden. Infantiler und unanständiger können die Leute – meist übrigens ältere Männer mittlerer Bildung – kaum wrrden. Und diese Leute nennen sich neuerdings auch noch „wertkonservativ“. Das ist wahre, unfreiwillige Realsatire.

    1. „– meist übrigens ältere Männer mittlerer Bildung – “
      das ist bereits Hate-speech,sie alte-Männer-Hasser!

  6. das Gutachen über die Stasi Arbeit der Kahane ist natürlich nicht vollständig und geschönt. Genau rund 400 Stein sind nicht einsehbar und nicht zugänglich. Man sollte mal öffentlich recherchieren wer durch Kahane geschädigt wurde, im Gefängnis gelandet ist oder sonsitge Nachteile im Beruf hatte oder gar im Gefängis oder unter Folter gelandet ist. Es sollen in der Folge sogar Selbsmorde von Opfern des Verrats duch Kahane gegeben haben ??

  7. Wie kann man nur das Merkel verteidigen? Ich lass dem Winterbauer ja alles durchgehen. Aber das nicht.

  8. Eine Person mit der Vergangenheit von Anetta Kahane sollte sich nicht als Moralpolizei aufspielen. Wenn sie eine angemessene Aufgabe sucht, kann sie ja als Präsidentin des FC Bayern München kandidieren. Die moralischen Ansprüche an dieses Amt sind ja eher gering…

  9. Es sind ja gerade die rechten Knalltüten, die permanent das Recht in Gefahr sehen und gleichzeitig aufjaulen, wenn ihnen gesagt wird, dass so manche Hetz-Arie gegen das Recht verstößt. Sie sehen überall im Lande rechtsfreie Räume entstehen, möchten aber gerne selbst im Internet ebensolche Räume für sich beanspruchen. Sie beschwören die deutsche Kultur, können aber oft nicht einmal einen Satz fehlerfrei schreiben. Und sie beanspruchen Toleranz für ihre abweichenden Meinungen, würden aber selbst alles tun, um anderen Menschen das Maul zu stopfen.

    Das alles ist so unsagbar erbärmlich.

    1. ja… der torsten hat „hate speech“ benützt und merkt’s gar nicht. Knalltüten die das Recht in Gefahr sehen können keinen Satz fehlerfrei schreiben. Watt für ein kleiner böser Hater.

  10. Sehr geehrter Herr Winterbauer, vielen Dank für diesen informativen Artikel! Es wundert mich, dass der Aufruf zur geschmeidigen Formulierung (Broschüre) bereits solche hohen Wellen verursacht, so dass Ihr Bericht über die Wellen immer noch veritable Wasserspritzer (Kommentare zu Ihrem Artikel) produziert.

    Ich persönlich bin gegen jegliche Art von negativer Emotionalisierung im politischen Diskurs. Denn am Ende wird sich (im besten Fall) die Mehrheit gegen die Minderheit durchsetzen, ggf. der Stärkere gegen den Schwächeren. Ich erwarte vom Sieger einen demütigen Umgang mit dem Unterlegenen und verbitte mir jegliches triumphales Gegröle.

  11. Wenn Julia Schramm über jemanden sagt: „Arschloch“, bzw. „verlogenes Arschloch“ – dann ist das „deftig“, bzw. „keine gute Kinderstube“.

    Wenn Beatrix von Storch über jemanden sagt: „kaputte Gestalt“ und „zugedröhnte Sozialistin“ dann ist das „Hass“.

    Alles klar. Mehr braucht man nicht zu wissen.

  12. „es gibt Beispiele für Hatespeech und Handreichungen, wie mit Hatespeech umgegangen und diese möglichst effektiv unterbunden werden kann.“

    Die Handreichung sieht folgendermaßen aus:
    „Eine Anzeige zu viel, (sic!) ist besser als eine zu wenig“.

    Insgesamt betrachtet, Herr Winterbauer, muss man feststellen, dass Sie die Broschüre(n) der Amadeu-Antonio-Stiftung gar nicht oder nur sehr oberflächlich gelesen haben oder des Lesens nicht wirklich mächtig sind. Was für einen Journalisten ungeschickt ist.

  13. Liebe Meedia,
    der Vorwurf der Meinungszensur ist hier eben nicht lächerlich, wie ihr meint, sondern eine traurige Tatsache, warum leugnet ihr dies?
    Nicht nur Satire darf alles, sondern ich als Mensch darf alles sagen, solange ich nicht beleidige oder zur Straftat aufrufe und andere Arschlöcher nenne wie Schramm, nennt man Freiheit der Rede und steht auch in unserer sogenannten Verfassung.In einem Rechtsstaat darf niemand bestraft werden, der sich rechtstreu verhält und die Äußerungen im Einklang mit den Gesetzen stehen und gegen kein Gesetz verstoßen.
    Wo Meinungen unterdrückt werden kann keine Wahrheitsfindung mehr stattfinden. jeder darf sich irren, kein Mensch ist im Besitz der Wahrheit.

    Maas hat tatsächlich aber mit Staatsgeldern eine Zensurbehörde geschaffen, die nur noch eine Wahrheit zuläßt, die dem privaten Recht unterliegt aber von den zensierten Steuerzahlern bezahlt wird. Ein Meisterstück des Faschismus. Das ist eine Meinungsäußerung und auch wenn Sie Euch nicht gefällt habt Ihr kein Recht dazu, diese zu verbieten. Guten Tag noch.

  14. Na klar, eine pööse rechte Verschwörung wittern, alle Definitionen für die Exkulpation der Kahane Stiftung aus dem Facebook-Filterhandbuch von Schramm und Co. abkopieren und der anderen Seite dann eine typische rechtspopulistische Verschwörungstheorie vorhalten. Wobei Meedia doch auch im Verlag, ok, jetzt bin ich richtig verdächtig.

    Es wirkt in der Machart wie bei Meisners Pamphlet durchgetextet: Wer die „Arbeit“ und das Haushaltsgebaren der Stiftung hinterfragt, kann nur ein böser Nazi sein. Die Stiftung wollte die seichte Satire als Blasphemie ja schon beim ZDF entfernen lassen. Man ist halt gewohnt in Ecken zu werkeln, wo nie ein „Investigativer“ hinschaut, sondern ein Meer der gesinnungstechnischen Einvernehmlichkeit herrscht. Das Ganze hat was von K-Gruppen Logik der Neunziger.

  15. Ich bekenne: ICH bin ein RECHTER
    warum?
    Weil ich sage: Jeder „Flüchtling“, der illegal in die BRD eindringt macht sich nach gültigem Recht strafbar
    Weil ich frage: Warum werden straffällige „Flüchtlinge“nicht abgeschoben ?
    Weil ich sage: Schröder,Fischer und Scharping gehören vor Gericht weil sie einen Völkerrechtswidrigen Krieg gegen
    Jugoslawien begonnen haben,
    Weil ich sage: Der EX Präsident George Bush und seine Helfer gehören vor ein Kriegsverbrechertribunal
    Weil ich sage: Der US Präsident Obama gehört vor ein Kriegsverbrechertribunal einschl.seiner Außenministerin Clinton
    Weil ich sage: Der Friedensnobelpreis für Obama muß zurück gefordert werden
    Weil ich sage: Hillery Clinton gehört vor Gericht wegen Unterstützung einer terrorristischen Vereinigung
    Weil ich sage: Alle Bundestagsabgeordneten,welche für die Entsendung von Soldaten und Flugzeugen für den Einsatz in
    Syrien gestimmt haben, gehören vor Gericht wegen Unterstützung eines Völkerrechtswidrigen Angriffkrieges
    Weil ich Sage: Der Islam gehört nicht zur Bundesrepublik

    1. Mein lieber Bernhard ,

      genau das ist es was die Amadeu Antonio „Stiftung“ unterbinden soll.
      Wir sind im Jahre 32 n.Orwell : Wahrheit =Lüge ,Krieg = Frieden ,etc.

  16. 1. Die Aussage der Kanzlerin ist korrekt in der Welt wiedergegeben, allenfalls vllt. zugespitzt

    „Vielfalt unserer Angebote weiterhin erhalten bleibt“

    „dass wir uns in unseren Essgewohnheiten nicht verändern müssen.“

    kann wohl nur bedeuten „der bisher ansässigen Bevölkerung“ – ob es ein „wir“ im Sinne von „man“ gibt, was auch für Toleranz gegenüber Essgewohnheiten anderer gilt, ist mir unbekannt. Es geht hier um Schweinefleisch, Alkohol etc.

    2. Eine Verschwörung von ZDF-etc-etc? ist nicht belegt

    3. Sie könnten die Quellen dieser Zusammenfassung nennen, ich habe einen Gutteil davon in einem Beitrag von Fonsi von vor 2 Wochen gelesen.

    Beste Grüße,

    Bebi

  17. Herr Winterbauer, diesmal nur halb einseitig, eiei, aber dennoch an der üblichen Verharmlosung linker Unflätigkeiten, Wortgewalt, vor Hass triefenden Tweets von Frau Schramm inklusive linker Gewaltverherrlichung gegen Deutschland und seine autochtone Bevölkerung bis hin zur Bombenapokalypse sind Sie wieder immerhin ein Stückchen weit bereit. Wenn von weit links wieder der Ruf erschallt: Junger Mann/gerne auch Journalist zum Mitreisen gesucht, sind sie eben auch dabei. Und dann spielt die Drehorgel wieder und wieder die Schramm-Hate-Tweets, hier nachzulesen:

    https://pbs.twimg.com/media/Ck5S2gFWgAAT2cU.jpg

    Reden Sie das doch nicht schön, und das BMI und andere Ministerien wären gut beraten sich daran nicht die Finger schmutzig zu machen, wenn die oberste Chefin von Kritikern schon mit blutigen Händen gezeichnet wird.

  18. Wenn man mal das ganze Drumrum weglässt und sich nur die Fakten ansieht,
    ist es wirklich schlimm genug.
    -Ex-Stasi Frau wird per Stiftung von zwei Ministerien dafür bezahlt,
    -Menschen dazu aufzufordern sich gegenseitig zu denunzieren.
    (Broschüre: Eine Anzeige macht daher nur Sinn, wenn es sich um einen strafrechtlich relevanten Beitrag handelt. Aber auch, wenn du dir nicht sicher bist: Eine Anzeige zu viel, ist besser als eine zu wenig.)
    -Im Stiftungsrat sitzt der Verfassungsschutz,
    -und eine Mitarbeiterin, die sich wiederum durch Hass-Rede im Netz hervortut.

    Das alleine ist schon haarsträubend genug!

    Wer da jetzt noch wen medial unterstützt, wer dagegen ist usw.
    ist doch vollkommen egal. Nebelkerzen, um die wahre Abgründigkeit
    zu verschleiern.

  19. Der Versuch den Widerstand der „Selbst“.- denkenden Bevölkerung muss natürlich mit einem Ministerium gegen Hatespeech Etwas entgegengesetzt werden.

    Dass der verbale Widerstand gegen das aktuell pseudodemokratische Regime von Angela Merkel wächst darf nicht wirklich verwundern. Irgendwann kommen auch die schlimmsten Lügen und Verheimlichungen ans Tageslicht.

    So auch der illegale Transport von Flüchtlingen nach Deutschland. Und zwar seit Anfang Juni und immer nächtens landen an mindestens vier verschiedenen Flughäfen in Deutschland die Transportflüge aus dem Mittelmeerraum.

  20. Ach, Herr Winterbauer, das ist alles so durchsichtig, was Sie elaboriert daherschwafeln, dass ich mir noch nicht einmal die Mühe machen werden, herauszufinden, warum Sie auf Ihren Lesern so unglaublich ignorant herumtrampeln. Vielleicht kommen Sie einfach mal aus Ihrem Wolkenkuckucksheim medialer Hetzjagden und stellen und solidarisieren sich mit den wahren Problemen Ihres Landes und Ihrer Leser.

  21. Wenn die Sache ein Gutes hat, dann das Bekanntwerden der Positionen von Protagonisten, die sich anmaßen, in einer freien Demokratie einseitig Moralapostel zu spielen. Davon darf man nun wirklich die Nase langsam voll haben. Sie hauen uns die Namen ja nur so um die Ohren. Wenn man denen ihren Gegenpart wegnehmen würde, den sie auf so genanntes Hatespeech – was für ein bescheuerter, weil vereinfachender und pauschalisierender Kunstbegriff aus Orwells „1984“ – „analysieren“ oder besser: ausspionieren, würden sie sowieso ein neues bedauernswertes Objekt ihrer Moralisierungskampagnen suchen.

    Das Problem ist außerdem, dass die selbsternannten Moralwächter mit Generalverdachtsallüren nicht besser sind als die, welche sie missionieren wollen. Sie müssten schon sehr viel überzeugender sein, um bei der breiten Masse durchdringen zu können. Sind sie aber nicht. Sie können sich nur mit offensichtlich fiesen, unappetitlichen Methoden Aufmerksamkeit verschaffen, nicht mit differenzierten Argumenten, was sie zusätzlich diskreditiert. Deshalb erreichen sie nur eine ganz kleine, unbedeutende Minderheit, die ihnen ohnehin zugeneigt ist.

  22. Meedia wird langsam zum Verschwörungsportal…genauso schlimm wie Kopp, nur von der anderen Seite aufgezäumt. Anscheinend versäumt der Autor zu berücksichtigen, dass auch viele linke Geister die amadeu-antonio kritisch sehen.
    Ist es wirklich so ungesund und verachtenswert, Hintergründe sachlich zu betrachten und zu hinterfragen?
    Anscheinend will uns der Auto genau dies sagen. Schade.

  23. Hass und Verachtung sind vom Grundgesetz geschützte Meinungen – Sprachfaschismus hingegen ist ein Verbrechen!

    Und diesen Faschisten mit aufrichtigen Hass zu begegnen ist Recht und moralische Pflicht eines jeden Bürgers.

    1. Nun wird es etwas schwieriger. Wenn wie aktuell schon mit der Aussage „Flüchtling“ gelogen wird, da dies ja auf den Grossteil nicht zutrifft was wir dann unter „Hass im Netz gegen Flüchtlinge“ verstanden? Allein schon wen man anmerkt das es sich hier gar nicht um Flüchtlinge handelt? Dann hat es aber doch wieder was mit Meinungszensur zu tun? Am Ende ist es immer Auslegungssache!

    2. @ nach dieser Feststellung darf man Zerberus einen Hasser nennen, einen Hasser gegen alles, was nicht seiner Meinung entspricht. Merken hier manche Leute nicht, wessen Sprache sie bedienen – wir sind nicht mehr weit weg von Goebbels auf der einen und Ulbricht auf der anderen Seite.

  24. Die AA-Stiftung wird von einer Frau mit dubioser Vergangenheit geführt – Anetta Kahane. Kahane hat von 1974 bis 1982 als „zuverlässiger“ Inoffizieller Mitarbeiter (IM) unter dem Decknamen „Victoria“ für die Stasi gearbeitet. Ihre Stasi-Akte ist 800 Seiten stark. Gelernt ist gelernt: Kahanes Vater Max (Kommunist) war in der DDR Chefredakteur des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes (ADN), Auslandskorrespondent (Indien/Brasilien) des SED-Zentralorgans Neues Deutschland und auch dessen Chefkommentator usw. Heute spielt sich Ex-IM Kahane als Sitten- und Moralwächter in Deutschland auf – unglaublich aber wahr und gewollt! Zum Beispiel von Justizminister Heiko Maas bei Facebook!

    1. Genau: „Gelernt ist eben gelernt“
      und wenn man seinen Garten liebt, macht man den Bock nicht zum Gärtner. Wenn man ihn platt machen will schon oder besser man nimmt eine Dampfwalze, das passt betreffs des Artikels „die“ und der brachialen Erscheinung auch besser, gell Frau Kahane. Und wir lassen dem armen Bock, beim Vergleich, überdies kein Unrecht angedeihen.

  25. Sehr guter und informativer Artikel. Ich verfolge die Auseinandersetzung schon länger… Wichtig wäre zu erwähnen, dass die Hetze gegen die Amadeu Antonio Stiftung vor allem eine Gegenreaktionen darauf ist, jetzt auch in den Sozialen Netzwerken Volksverhetzung und Holocaustleugnung zu verfolgen. Ein Großteil der Hetzer sind vor allem extreme Rechte, u. a. die im Achim Winter Beitrag erwähnen Twitterer.
    Zwei Punkte noch, die wichtig zu erwähnen wären:
    1. Sie verwechseln zwei Broschüren. Die Broschüre zum Thema „Hate Speech“ ist älter als die Task Force und der Shitstorm richtet sich gegen die Handreichung zum Umgang mit der „Hetze gegen Flüchtlinge in den Sozialen Netzwerken“.
    2. Die in der Tat problematischen Tweets von Frau Schramm sind mehrere Jahre älter und sind deutlich vor dem Beginn der Tätigkeit bei der Stiftung entstanden und nach Aussage von Frau Schramm ist zumindest der Bomber-Harris Tweet auch ironisch gemeint gewesen. Aber das Internet vergißt eben nicht. Meines Wissens nach hat sie sich auch davon distanziert. Das wäre mal zu recherchieren.
    Ihr
    J. Rote

    1. Darauf dann ein ironisches „VORWÄRTS IMMER, RÜCKWÄRTS NIMMER“ oder lieber, passend zu Kahane und Maas:

      Ich liebe doch alle ..

    2. You made my day Jan Rote. So einen Mist in einem einzigen Post habe ich schon länger nicht mehr lesen müssen. „Ein Großteil der Hetzer sind vor allem extreme Rechte …“ Ja sowas… ja woher weißer denn das der Jan Rote? Hat er sich aus den Finger gesooogen gell. Passt besser ins eigene Weltbild und zur Verteidigung der Frau Schramm, die ja, bevor sie ‚ihre Tätigkeit bei der Stiftung“ aufgenommen hat… ironisch und distanziert unterwegs war. SIE ist also entschuldigt Herr Rote? Hab ich das richtig verstanden? Und die „Hetze gegen die Amadeu Antonio Stiftung“ ist NUR deshalb, weil blablablablabla Pfui Deibel ich kann es nicht mal mehr ab schreiben so dämlich klingt das alles.

  26. In Deutschland gibt es einen völlig absurden Doppelmoralismus. Viele Politiker und Medienleute akzeptieren, dass die Türken in Deutschland für einen Diktator demonstrieren, der die Freiheit seiner Bürger mit Füssen tritt. Andererseits macht man dauernd die AfD schlecht, die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild fordert. Gerade das ist vielen Systemtreuen ein Dorn im Auge, zum Beispiel auch Nico Lange von der Adenauer-Stiftung. Dabei hatte Konrad Adenauer selber eine positive Meinung von der Schweiz. In seiner Rede in Bern, die ebenfalls auf der Webseite der Adenauer-Stiftung zu finden ist, sagte Konrad Adenauer 1949 folgendes: „Man kann das Wiedererwachen eines gesunden, sich in den richtigen Bahnen haltenden Nationalgefühls nur begrüßen, denn ein Volk, das kein Nationalgefühl mehr besitzt, gibt sich selbst auf.“

  27. Stimme Keumel voll und ganz zu. Der Winterbauer-Artikel ist HATESPEECH pur. Wie er alle, was nicht in sein linkes politisches Weltbild passt, desavouiert und diffamiert, ist Journalismus der untersten Schublade.

    1. Eine gegenteilige Meinung ist eine gegenteilige Meinung. „Hatespeech“ ist das Onlinesprech-Äquivalent zu „Schmähkritik“. Nur weil jemandem nicht passt, dass er von jemand anderem mit den seit der frz. Revolution nahezu gleich verwendeten Metaphern „rechts“ und „links“ beszeichnet wird, ist das noch keine Schmähung. Eine Schmähung wäre ggf. die Bezeichnung als „Nazi“, wenn ein Gericht zu der Auffasssung käme, dass der Kläger damit ungerechtfertigterweise beleidigt worden wäre. Oder um es noch mal herunterzubrechen:

      „links“ -> Meinung
      „linksgrünversifft“ -> Hatespeech

  28. Was auch selten erwähnt wird, ist, dass es einen größeren Fehlbetrag beim Stiftungskapital dieser gemeinnützigen (?) Stiftung gibt. Dass Begriffe wie Lügenpresse in neuerer Zeit häufiger auftreten hat ebenfalls Ursachen. Es werden weder die richtigen Namen oder Nationalitäten von Straftätern in Medien genannt und über nicht opportune Straftaten ein selbstverordneter Deckmantel des Schweigens genannt – er findet in den Medien einfach nicht statt. Es wird oft medienwirksame gegen Rechte vorgegangen, Linke haben aber einen Persilschein. Das die besorgte Rentnerin aus dem Osten dann schnell zum radikalen Nazi geschrieben wird (Beispiel der RTL Reporter die sich unter Pegida Demonstranten mischten und die Stimmung anheizten) ist ein weiteres Problem. Gesinnungshaft, die political correctness, ist das größte Problem, das führt erst zur Radikalisierung. Argumente und Zahlen werden zugunsten idiologischer Träume gar nicht erst zugelassen – jeder der eine abweichende Meinung hat ist „rechts“. Ich glaube auch, dass in vielen Redaktionen reaktionäre Meinungen nicht gewünscht sind, da nicht Mainstream-konform oder der Werbekunde könnte Probleme machen.

  29. Jeder sollte sich mit den wahren Hintergründen des Elends dieser Erde befassen: NWO. 9/11, Klimalüge. Solange die Medien von NWO gesteuert werde, solange werden wir nirgends Frieden haben. Die Flüchtlinge sind Opfer von NWO, sie werden durch Bomben zu uns getrieben, sollen hier den durch BLACKOUT gestarteten Bürgerkrieg durchführen, der alle Europäer und Russen vernichten soll. Endziel von NWO ist das Ende von 90% der Erdbevölkerung. Dieses Ziel wird erreicht, steh auf den Guidestones from Georgia.
    Die Medien aller Art sind nur Hilfswillige, die durch ständiges „Einordnen“(Vordenker) den Bürger vollkommen verblöden sollen. Gute Reise.

  30. Entschuldigung lieber Herr Winterbauer, was ist denn daran kompliziert?
    „Es ist kompliziert: Eine politisch und medial sehr gut vernetzte Stiftung lässt eine Mitarbeiterin, die auf Twitter durch Hatespeech aufgefallen ist, eine Broschüre verfassen, wie man gegen Hatespeech vorgeht.“

    Das sind doch Tatsachen:
    – Ist die Stiftung gut vernetzt? Ja oder Nein?
    – Bekommt die Stiftung nicht im erheblichen Umfang öffentliche Mittel?
    – Anetta Kahane war Stasi-Spitzel. Das ist schon klar, dass sie da keinem geschadet hat. Bekanntlich war die Stasi ja eine Deppentruppe zur Pflege der SED-Folklore. Wer als Spitzel nicht verwertbares hatte, wäre doch ganz schnell abgeschaltet worden. Und was ist wohl „verwertbares“ in einer Diktatur und bei einem Geheimdienst? Ganz bestimmt doch nicht redundante Informationen, oder???
    – Was Julia Schramm so mehrmals von sich gegeben hat ist schon mehr als unterirdisch. Die Qualifikation für solche Broschüre?

    Das hat erstmal überhaupt nichts mit Populismus zutun. Ich finde es schon mehr als erstaunlich, dass solche Menschen sich per öffentliche Mittel refinanzieren können. Wobei wundern muss man sich darüber schon lange nicht mehr.

    1. Stimmt, Deppentruppe, solche Einheiten haben in Deutschland Tradition, vorher waren die bei der Deppentruppe GeStaPo und/oder dem GrenzschutzRegimenter Pendant SS. Heute ist man da weiter, heute macht mans ohne Ausweise und Gedöns. Man ist „Aktivist“ und „mobilisiert“ zum nächsten „Widerstand gegen rechts“

      Heiko gefällt das, sein Sohn könnte dabei sein …

  31. Und Sie, Herr Winterbauer, merken gar nicht, wie Sie „Hatespeech“ verwenden. die nicht „zitiert“, sondern glasklar Ihre eigene Meinung transportiert. Aber WEN interessiert bei einem Medienmagazin ständig die persönliche Meinung des Journalisten. Sie benützen zu oft das Wort „Populismus“ und begreifen nicht, dass jeder Politiker ein Populist ist, Und so fasse ich Ihre total negative Auslegung dieses Wortes, das Sie – ganz schlimm – dann immer wieder mit „rechts“ verquicken: Rechtspopulistische Kreis, berüchtigte AfD-Politiker, Masche von Winter(ist) populistische Hetze, Tichys ins rechtspopulistische Lager neigendes Web-Magazin, Botschaften sind in den meisten Fällen reaktionär bis populistisch, ..weil Satire angeblich alles darf, sogar Populismus und Hetze (!). Also was soll das eigentlich. Für mich ist DAS auch Hatespeech gegen 50 % der Gesellschaft, die sich zu Recht verbitten von Ihnen, „der Politik“ oder diesen politisch unterstützten „Stiftungen“, die zuhauf – um in Ihrem Jargon zu bleiben – alle „linkspopulistisch“ sind, verunglimpft zu werden. Mit „rechtspopulistisch“ verbinden Sie – und andere – nämlich ständig etwas, das man verbieten müßte, das Hass predigt blabla. Allerdings sind die schlimsten Hater in diesem Land die „Linkspopulisten“, die inzwischen längst Gewalt anwenden. In München ist diese Verquickung des OBB Reiter mit „Bellevue die Monaco“ nichts anderes als das was Maas und die SPD mit „Amadeo Antonio…“ macht. Eine Frechheit von gewählten Politikern, die nicht gewählt wurden, damit sie sich mit linken Populisten zusammen tun. Ich kann die Wut von Millionen Bürgern sehr gut verstehen über diesen Einblick in einen Sumpf, der ganz sicher nicht das Ziel der Meinungsfreiheit hat, sondern Andersdenkende und Andersmeinende unterdrücken und – siehe Erdogan – am liebsten zum Schweigen bringen will. Es wird nicht (mehr) gelingen. Das ist das Gute daran. Ich möchte ausdrücklich die Vielfalt der hervorragenden Journalisten auf „Tichys Einblick“ loben. Was dort erarbeitet wird an HIntergründen usw. ist meilenweit von diesem journalistisch-linken Einheitsbrei entfernt, der – noch – eine Denke verteidigt, die eine Zeitlang als einzig zulässig galt. .

    1. Warum gehen die Millionen Bürger in Deutschland, die sich über diese Politik ärgern und über solche Stiftungen, nicht endlich alle auf die Strasse? Friedlich, aber energisch wie 1989.

      1. Das kommt irgendwann. Hoffentlich. Im Moment baut sich so viel Frust auf, so viel Wut z.B. über diese Rede von Frau Merkel oder dieses ständige Gewäsch weich gespülter Politiker, die keinen Deut von Authentizität verbunden mit einer lautstarken und klaren Meinung mehr haben, dass man hoffen kann, dass es sich auch durch Präsenz auf den Straßen Bahn bricht statt nur im Netz. Demonstrationen sind dringend nötig, denn wie man sieht, können diese Leisetreter nicht mal aushalten, wenn „nur“ Worte benützt werden. Statt alle richtig froh darüber zu sein, dass „die (dummen) Deutschen“ immer noch zuhause hocken und posten statt zu demonstrieren. Ihre gar schröckliche Angst vor der „Hatespeech“ und der eigentlich lächerliche Versuch, das mit „Broschüren“ zu unterbinden macht klar, wovor sie Angst haben und wie sie sich bepissen würden, wenn dieselben Leute auf die Straße gingen. Wolle mer hoffen, dass das bald passiert. Lese gerade im BMI: Die Zahl der Asylerstanträge im bisherigen Jahr 2016 (468.762) stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (195.723) um 139,5 Prozent. Schönen Gruß an Frau Merkel mit ihrem „der Deal mit der Türkei funktioniert, es kommen viel weniger“ und an Herrn Seehofer zur erwähnten Obergrenze von 200.000 im Jahr. Stellt sich außer mir jemand die Frage, wie wir zu solchen Zahlen kommen?

      2. @ Regula: da hat Regula einen Punkt getroffen: es gibt in Leipzig und Dreseden immer mehr Leute, die sich bei ihren Montagsmärschen auf die Demonstrationen von 1989 berufen – nur: sie wollen mit ihren Rundläufen ihre alte DDR wieder haben, selbst wenn sie sich in den rechtspopulistischen Mantel der AfD hüllen . . .

  32. Danke für diesen informativen, sachlichen Beitrag. Ein schönes Beispiel für Qualitätsjournalismus als einordnende Instanz.

    1. Hahahaha… das klingt vor allem danach, dass Sie IHRE Meinung wiederfinden. Aber: Hätte Herr Winterbauer seine wertende Meinung weg gelassen – siehe unten – wäre der Gesamtüberblick in Ordnung gewesen. Leider kann er – wie so viele Journalisten heute, weil sie nicht begreifen, dass „Pressefreiheit“ nur diejenigen brauchen, die mit dem Mainstrem Probleme bekommen könnten. Da Journalisten heute am liebsten und vorrangig ihre eigene Meinung in jeden Beitrag einbringen, brauchen sie auch keine „Pressefreiheit“ mehr. Wenn ich mich nur noch mit angeblichen „Populisten“ oder besser „Rechtspopulisten“ anlege, gehöre ich doch zu Establishment und bin Hofbericherstatter. Vielleicht brauchen das die heutigen Journalisten im Jammertal des Untergangs… ein paar Streicheleinheiten und die Hoffnung der Anerkennung durch „wichtige Leute“. Und die heutigen Politiker sitzen alle unter Frau Merkels Rock und bibbern vor Angst, sie könnten ihre Pfründe verlieren, wenn sie ein falsches Wort sagen. WO bitte sind Politiker und Journalisten mit Ecken und Kanten. Leute, die aktuell zu berichten versuchen, was Scholl-Latour aufmüpfig, klarstellend, laut und mit enormem Hintergrundwissen konnte, sind in dem weichgespülten alle-verwenden-ständig-dieselben-Worthülsen wirklich u n e r t r ä g l i c h.

  33. Lange nicht mehr einen so undifferenzierten und parteiischen Beitrag auf Meedia gelesen. Auf Facebook werden mittlerweile liberale Autoren wegen Nichtigkeiten gesperrt, und Meedia tut so, als wenn alles in Ordnung wäre.

    Ist es aber nicht. Was da als Struktur gerade geschaffen wird, wird auch der Tod für unabhängigen Journalismus im nächsten Schritt. Kann man aber wahrscheinlich nicht erkennen, wenn man selbst so einseitig-manipulativ schreibt wie der Autor. Oder manipuliert er schon bewusst?

  34. Herr Winterbauer,
    gut erzählt. Und doch eine kleine Bemerkung. Es ist nicht nämlich nicht ganz so kompliziert. Jedes Forum muss sich vorher überlegen, welche Autoren bei ihm veröffentlichen. und es gibt Leute, deren jeweiligen Wortmeldung man nicht weiter verbreiten muss, siehe B.v.Storch, Achim Winter, auch J. Schramm – oder gar die des Kopp-verlages in dem der Geiferer Ulfkotte seine Tiraden publiziert. Auch nicht jeder Hass-tag muss in die Öffentlichkeit. Dann legte sich vielleicht manche Wutwelle und grenzte sich die Ausbreitung ein. Hoffentlich!

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige