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Axel Springers neue US-Repräsentanz in New York: Manager-Crew zieht in hippen Co-Working-Space

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Mittlerweile ist mehr als offensichtlich, dass sich Axel Springer auf dem US-Markt viel vorgenommen hat. Die Berliner sind längst aus dem Schnupper-Stadium mit längeren Studienaufenthalten im Silicon Valley heraus. Der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner und sein US-Chef Jens Müffelmann setzen verstärkt auf digitalen Journalismus in englischer Sprache. Um dieser Vision auch ein örtliches Fundament zu geben, eröffnet Springer nun eine US-Zentrale in New York.

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Bislang war Springer in den USA am besten über seine Repräsentanz im Silicon Valley zu erreichen, die seit 2014 besteht. Ab dem 1. Oktober kommt nun ein Büro in New York dazu, das zukünftig auch die Zentrale alle US-amerikanischen Aktivitäten des Medienkonzerns sein wird. Für mindestens ein Jahr wird Müffelmann dort residieren.

„New York ist in den USA der wichtigste Standort für digitalen Journalismus. Axel Springer ist mit den Übernahmen von Business Insider und eMarketer und den Beteiligungen an NowThis, Thrillist oder auch Mic bereits heute als strategischer Medieninvestor in New York sehr engagiert“, erklärt CEO Mathias Döpfner die neue Dependance an der Ost-Küste. „Daher ist es für uns konsequent, in New York die Zentrale für unsere US-amerikanischen Aktivitäten zu etablieren.“

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Gleichzeitig arbeiten die Berliner, denen zumindest in Deutschland noch immer ein eher konservativer Ruf – zumindest publizistisch – vorauseilt, in den USA daran, als besonders hipp, modern und aufgeschlossen zu gelten. So bezieht die Springer-Crew unter der Führung von Jens Müffelmann (Axel Springer President USA) und Claudius Senst (Leiter Business Development) im Big Apple eben nicht eine Etage in irgendeinem Bürohaus, sondern mietet sich beim angesagten Co-Working-Startup WeWork ein.

Unterdessen hat der ehemalige Döpfner-Assistent, Anton Waitz, den Verlag verlassen. Zuvor war er für die Sondierung von Investitionsoptionen in den USA zuständig. Waitz geht „im besten Einvernehmen“. Seine Aufgaben übernimmt Claudius Senst.

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