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Game of Thrones macht US-Wahlkampf Konkurrenz: John Schnee Favorit auf den Eisernen Thron

Treten zur Wahl an: Daenerys Targaryen (Emilia Clarke), Jon Schnee (Kit Harrington), Petyr Baelish (Aidan Gillen) und Cersei Lennister (Lena Headey, v. l.)
Treten zur Wahl an: Daenerys Targaryen (Emilia Clarke), Jon Schnee (Kit Harrington), Petyr Baelish (Aidan Gillen) und Cersei Lennister (Lena Headey, v. l.)

Die US-Präsidentschaftswahlen stehen an, und Kabelsender HBO fordert seine Zuschauer auf, ihre Stimme abzugeben – allerdings für den rechtmäßigen Herrscher über die Sieben Königslande. Die sechste Staffel der Fantasy-Serie "Game of Thrones" startet in den USA auf Digital-Plattformen wie iTunes und Google Play und der Wahlkampf in Westeros geht in die Vollen. Inklusive Wahlkampfspot, Website und Stimmenabgabe.

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Auf der Kampagnen-Website der „GoT Party“ werden die Fans aufgefordert, für einen von vier „Game of Thrones“-Helden ihr Kreuzchen auf dem digitalen Wahlkampfzettel zu setzen – ob per „Stimme oder Schwert“. Unter den Kandidaten: Jon Schnee (Kit Harrington), der laut seines Wahlkampf-Programms die „geteilte Nation zum Sieg und durch die lange Nacht gegen die Armee des Todes“ führen will. Oder Daenerys Targaryen (Emilia Clarke), die etwa die Drachenpopulation steigern möchte. Außerdem im Rennen: Ex-Königin Cersei Lennister und der ebenso verschlagene wie machtversessene „Kleinfinger“ Petyr Baelish. Zusätzlich befeuert wird die Wahl- oder eher Werbekampagne von „Game of Thrones“ mit einem kurzen Wahlkampfspot auf Youtube.

Einen Monat haben Fans der Fantasy-Serie Zeit, ihren Kandidaten für das Rennen um den Eisernen Thron zu wählen – am 1. September wird der Sieger gekürt. Aktueller Spitzenreiter: Publikumsliebling Jon Schnee mit 50 Prozent der Stimmen. Was die Wahlen letztendlich bedeuten ist (noch) ein Geheimnis, das Engagement der Wähler in Westeros ist aber trotzdem vorbildlich. Für manch einen sogar gefühlt wichtiger als die US-Präsidentschaftswahl im November.

Zumindest auf Facebook hätte „Game of Thrones“ mehr potenzielle Wähler: Mit 19 Millionen Fans liegt die Seite weit vor den Facebook-Profilen der Demokraten (ca. 1,3 Millionen) und der Republikaner (ca. 2 Millionen).

Wirklich neu ist das Aufgreifen des Wahlkampfes von namhaften Serien allerdings nicht. So fuhr die Netflix-Eigenproduktion „House of Cards“ bereits im US-Vorwahlkampf mit einer eigenen Kampagne auf und nahm schließlich in der Serie selbst das Wahljahr gewissermaßen vorweg. Auch die gelbe Kultfamilie „Die Simpsons“ ist auf den Zug aufgesprungen und betreibt nun Wahlkampf – und landete mit einem knapp zweiminütigen Clip, der sich eher auf die Seite von US-Präsidentschaftskandidatin Hilary Clinton schlägt, einen Netzhit.  

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