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Kampf um digitale Karten-Herrschaft: Uber steckt 500 Millionen Dollar in Maps-Projekt

Hat mit dem Axel Springer Verlag einen neuen Investor bekommen: Uber-CEO Travis Kalanick
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Der Fahrdienst-Vermittler Uber investiert laut einem Zeitungsbericht eine halbe Milliarde Dollar in eigene digitale Landkarten. Aktuell seien Ubers Kamera-Wagen in den USA und Mexiko unterwegs und sollen bald in weitere Länder kommen, schrieb die Financial Times am Sonntag. Damit könnte Uber unabhängiger von anderen Karten-Anbietern wie Google werden.

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Der Fahrdienst-Vermittler hatte sich bereits den langjährigen Chef von Google Maps, Brian McClendon geholt, der jetzt die Karten-Entwicklung bei dem Start-up leitet. Außerdem sicherte sich Uber Teile des einstigen Karten-Geschäfts von Microsoft.

Digitale Karten sind eine Basis für Fahrdienst-Apps und auch als ein zentraler Baustein für den Betrieb selbstfahrender Autos. Wie wichtig das Geschäft ist, zeigt auch die Übernahme der Karten-Sparte von Nokia, Here, durch die deutschen Autobauer Daimler, BMW und Audi für rund 2,6 Milliarden Dollar. Auch Uber war zwischenzeitlich als ein Interessent für Here gehandelt worden. Apple schickt ebenfalls Kamera-Wagen durch die Straßen, um seine hauseigenen Kartendienste auszubauen.

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Alle Kommentare

  1. Speziell Verkehrsdaten sind wohl besser Allgemeingut.

    Straßen sind öffentliches Eigentum. Jeder hat einen Vorteil davon. Also gehören diese Daten (von mir aus in kleinerer Qualität) und z.b. eine genaue GPS-Positions-Angabe aller Risse und Schlaglöcher auf der Straße kostenlos für alle bei der Zentralbibliothek hinterlegt wo jeder sie dann digital abrufen kann.

    Bei der Börse hat man vielleicht einen Vorteil davon, vorher etwas zu wissen. Aber beim Straßenverkehr hat man meist nix sondern wäre glücklicher wenn jeder wüsste, welche Eisenbahn-Schranken grade unten sind oder wo der Stau ist oder letzte Woche jeder nach Hause gefahren ist oder in Google Voice gesagt hat, ob man in den nächsten 10 Minuten nach Hause fahren kann usw. und entweder sofort oder erst in 30 Minuten los fährt.
    Auch für Supermarkt-Warte-Schlangen wäre das sinniger.
    Gleichmäßige Auslastung ist meist am besten.
    Staus helfen keinem oder wenn jeder bis zum umgeknickten Baum fährt, dort dann gefährlich drehen muss und man sich wundert wieso so viel mehr als üblich aus der Gegenrichtung einem entgegenkommen oder das gleich das Fußball-Spiel oder Konzert vorbei ist wenn man dort in der Nähe wohnt oder vorbei muss und nur einer das weiss.
    Ähnliches für Orts-Unkundige welche Staus oder dichte ÖPNV-Belegungen Morgens und Mittags ausweichen wollen.

    Alle Orts-Dienste müssten Fehler-Meldung haben wo das Foto dann an den Verbraucherschutz oder Behörde gemeldet wird. Manche falsche Hinweise sind vielleicht sogar recht gefährlich aber wo bei Google-Maps, Apple-Maps,… kann ich die WIRKSAM ALSO WELTWEIT SICHTBAR SO MELDEN DAS GOOGLE SIE ZEITNAH korrigiert ? Also ärgert man sich und merkt sich nur, das Google dort falsch leitet. Nicht jeder ist ein Twitter-Hero und lädt die Routenplaner-Fehler-Beweis-Bilder dort hoch.

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