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Der Twitter-Spott ist mit ihnen: wie das Innenministerium mit Yoda einen Shitstorm auslöste

„Respektvoll miteinander umgehen Ihr müsst.“, fordert Meister Joda – im Namen des BMI.
"Respektvoll miteinander umgehen Ihr müsst.", fordert Meister Joda – im Namen des BMI.

Die Lehren von Meister-Jedi Yoda aus den "Star Wars"-Filmen scheinen auch dem Bundesministeriums des Innern (BMI) in Erinnerung geblieben zu sein: Das BMI hat via Twitter zum allgemein respektvollen Umgang aufgerufen, mit einem berühmten Zitat des grünen Kult-Charakters. Und einen kleinen Shitstorm losgetreten.

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Das Zitat stammt zwar aus „Episode I – Die Dunkle Bedrohung“ (1999), scheint für den BMI dieser Tage aber aktueller denn je zu sein – sei es Aufgrund des Amoklaufes in einem Münchner Einkaufszentrum, des Zug-Attentates in Würzburg oder auch der Geschehnisse in der Türkei: „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“, fasst es dort Jedi-Meister Yoda kurz und bündig zusammen. Offenbar so prägnant, dass es in einem Tweet des BMI unter dem Hashtag #nohatespeech zu einem kleinen Twitter-Hit, vor allem aber viel diskutierten Shitstorm geführt hat.

Dazu schreibt das Bundesamt in bester Yoda-Manier: „Respektvoll miteinander umgehen Ihr müsst. Hass ist keine Meinung, führt zur dunklen Seite der Macht #nohatespeech“. Das gefiel (bis dato) über 1.600 Twitter-Nutzer, nicht bedeutend weniger teilten den Aufruf zum allgemein respektvollen Umgang auf dem sozialen Netzwerk. Auch die Reaktionen auf den kleinen PR-Stunt sind zahlreich – und durchwachsen:

So meldet sich auch Bild.de-Chef Julian Reichelt zu Wort und ist offenbar nicht besonders amüsiert:

Bei der stellvertretenden AfD-Bundesvorsitzenden Beatrix von Storch wirft der Tweet hingegen Fragen auf:

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Viele weitere Twitter-Nutzer stehen dem Yoda-Post ebenfalls mit eher gemischten Gefühlen gegenüber:

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