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„Ein ganzes Leben lang abbezahlen“: Polizei München warnt Trittbrett-Fahrer vor teuren Falschmeldungen

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Nach dem Amoklauf von München hat die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt offenbar verstärkt mit absichtlichen Falschmeldungen zu kämpfen. Via Facebook und Twitter warnt die Münchner Polizei nun Trittbrettfahrer, dass solche vermeintlichen "Späße" sehr, sehr teuer werden können.

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Die Polizei verweist darauf, dass es neben strafrechtlichen Konsequenzen gravierende finanzielle Folgen haben kann, wenn man absichtlich einen falschen Notruf absetzt. Finanziell gebe es keine Obergrenze. Die Polizei berechnet pro eingesetztem Beamten und pro Stunde 54 Euro, für eine Hubschrauber-Stunde schlagen 1.700 Euro zu Buche. „Werden mehrere Hundertschaften samt Hubschrauber eingesetzt, kommt sehr schnell ein Betrag zusammen, den derjenige dann ein ganzes Leben lang abbezahlen muss.“

Das betrifft ausdrücklich auch Falschmeldungen, die über Social Media-Kanäle abgesetzt werden. Wer nach bestem Wissen und Gewissen einen Notruf absetzt, hat natürlich nichts zu befürchten.

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Alle Kommentare

  1. > Die Polizei berechnet pro eingesetztem Beamten und pro Stunde 54 Euro,
    > für eine Hubschrauber-Stunde schlagen 1.700 Euro zu Buche.

    Ha, würde die Polizei das den Fussball-Bundesliga Vereinen Woche für Woche in Rechnung stellen, so mancher Landeshaushalt wäre nicht nur saniert, sondern es bliebe was für das Sparschwein übrig.

  2. Gilt das auch für Falschmeldungen der Polizei?
    Und werden alle die genannten Kosten auch den jeweils verursachenden islamischen Eindringlingen in Rechnung gestellt?

  3. D.h. also erst was melden wenn es zu spät ist und Blut geflossen ist. Ein oder zwei mal ein Schuß oder sogar mehrmals ist noch kein Grund wenn der Schießende nicht von Anderen gesehen wird oder bei einer Befragung nichts sagen. Es fängt langsam an etwas unübersichtlich zu werden, Einschüchterung auf allen Ebenen? Selbst wer sein Rucksack aus versehen mal am Bahnhof oder im Zug vergisst kann bei einem Einsatz zur Kasse gebeten werden nur die die an diesem Zustand schuld sind brauchen nichts befürchten, irgendwie eigenartig.

    1. Sorry, aber Ihr Kommentar trägt leichte Züge von Paranoia. Was ist denn dagegen einzuwenden und was hat es denn mit „Einschüchterung auf allen Ebenen“ zu tun, wenn sich die Polizei gegen ABSICHTLICH falsche Notrufe verwahrt? Ist doch klar, dass das deren Arbeit behindert und möglicherweise auch mal echte Notrufe ins Leere laufen lässt. Damit ist keinem geholfen. Also lieber erst mal die Meldung genauer lesen …

      1. Es stellt sich die Frage wer entscheidet ob ein Notruf absichtlich falsch war? Hier in der Gegend knallt es ab und zu mal Nachts, letztes mal zu Beginn des Putsches in der Türkei um 2 Uhr nachts.
        Ein Anruf, Polizei mit Blaulicht und Martinshorn währe angerückt Schütze oder Knallverursacher verschwunden schon hätte man den Trödel am Hals. Ein Glück es war sicher nur eine Sympathiebekundung und keiner hat angerufen, aber im Ernstfall wäre es für ein mögliches Opfer schlecht gewesen.
        Prinzipiell wird einem immer erst einmal was unterstellt auch bei keinen Delikten oder der Verdacht einer möglichen Verfehlung geäußert und dann hat man die Mühe zu beweisen das man unschuldig ist bzw. das es sich um eine falsche Anschuldigung von der Polizei handelt oder eine Unterstellung. Da gibt es einige Beamte die lassen dann schon mal so richtig raushängen was die alles drauf haben. Hab schon mehrfach mit Solchen bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten in verschiedenen Wohnorten zu tun gehabt. Als absolut unbescholtner Bürger mit reiner Weste und absolut sauberem großen und kleinem Führungszeugnis!
        Da wird man u.a. als Zeuge vorgeladen da man dann aussagen muss und keine Gegenanzeige machen kann, § 164 Falsche Verdächtigung und auch kein Recht auf einen Anwalt hat, dann heißt es harte Nerven haben damit man nicht reingelegt wird und einem eine Straftat unterstellt wird. Wenn man abwägen muss ob man bei Nothilfe richtig handelt oder wegen unterlassene Hilfeleistung eventuell vorm Staatsanwalt landet. Wenn man erst mal im Kopf abschecken muss wie man handeln darf ohne in die Mühlen der Justiz zu geraten dann ist man eingeschüchtert. Behalten Sie Ihr Vertrauen damit Sie ruhig schlafen können, Hauptsache es kommt nicht mal das böse Erwachen.

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