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„Für dieses Gespräch nichts bezahlt“ – Der stern widerspricht den Vorwürfen von David Garretts Anwalt

stern-Chefredakteur Christian Krug, stern-Ausgabe mit dem umstrittenen Youdan-Interview
stern-Chefredakteur Christian Krug, stern-Ausgabe mit dem umstrittenen Youdan-Interview

Gegenüber MEEDIA äußerte der Anwalt des Star-Geigers David Garrett, Harro von Have, deutliche Kritik am stern, der ein großes Interview mit Garretts Ex-Freundin Ashley Youdan veröffentlicht hatte. Von Have sagte, der stern habe mit dem Interview einem Erpressungsversuch Vorschub geleistet. Nun widerspricht der stern von Have in wesentlichen Punkten.

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Im Interview mit MEEDIA sagte Harro von Have u.a., dass ein Interview mit Ashley Youdan vorher „flächendeckend anderen Medien zum Kauf angeboten“ wurde. Alle hätten davon Abstand genommen, ein Interview zu kaufen. Der stern wehrt sich nun gegen den Eindruck, die Redaktion habe Youdan für das Interview bezahlt:

„Der Anwalt von David Garrett, Herr Harro von Have, erweckt in seinem Interview mit Meedia den Eindruck, als hätte der stern für sein Gespräch mit Ashley Youdan Geld bezahlt. Woher Herr von Have diese Information hat, ist uns schleierhaft. Der stern hat für dieses Gespräch nichts bezahlt.“

Auch weitere Aussagen von Harro von Have bestreitet der stern:

„Desweiteren behauptet Herr von Have, dass der stern ihn niemals mit konkreten Inhalten aus dem Interview konfrontiert hätte. Das ist schlichtweg falsch. Am Freitag, 8. Juli 2016, mehrere Tage vor Veröffentlichung, haben wir ihm zehn teils sehr konkrete Fragen zugemailt und um deren Beantwortung gebeten. Herr von Have lehnte dies per Mail an uns ab, unter anderem mit der Begründung, dass (der Fragenkatalog) für ihn klinge, wie ein Bericht über seinen Mandaten und das gegen ihn eingeleitete Verfahren. O-Ton Herr von Have: ‚Wir haben (…) aber absolut klar gemacht, dass wir für eine Stellungnahme zu einem Artikel über sein Verfahren nicht zur Verfügung stehen.‘

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Der stern hat dennoch im Anlauftext zum Interview und auch bei den Fragestellungen die Positionen von Garrett und seinem Anwalt berücksichtigt, soweit sie bisher bekannt sind.

Gegenüber anderen Medien haben Garrett und sein Anwalt Garretts Version ja bereits mehrmals und ausführlich erzählt, Ashley Youdan erzählte nun ihre erstmals im stern. Vor Gericht werden auch beide Seiten Gehör finden. Ob Ashley Youdan tatsächlich eine Erpresserin ist oder ein Opfer, das wird ebenfalls ein Gericht klären müssen, nicht der Anwalt des Beschuldigten.“

Ashley Youdan hat David Garrett in den USA wegen sexuellen Missbrauchs auf 20 Millionen Dollar verklagt.

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Alle Kommentare

  1. Hallo, Bin ein riesen Garrett Fan, und ich sage das jetzt noch mal besonders.
    Ich stehe zu ihm jetzt erst recht. Diese Dame lügt sie hat in Garrett wohl ihre Rente gesehen. Und als er sie nicht geheiratet hat sonder abserviert hat holt sie sich ihre Rente von ihm jetzt anders Gewaltsam mit Lügen. Außerdem warum sollte uns das empören das David als er einsam war solche Dienste in anspruch genommen hat wie es unter dem Deckmantel der verschwiegeheit ziech Männer tun. Sind die alle auch Gewaltätige deswegen Frau Bögl. Ich denke nicht außerdem Vefolge ich ihn als echter Fan schon sehr lange habe alle Interviews gesehen und gehört daraus kann man durch aus auch erfahren wie ein Mensch ist. Ich liebe seine Musik seine Konzerte das ist das wichtigste nicht was er im Bett macht finde ich. Bine

    1. In Deutschland wären irgendwelche Audio-Aufnahmen nie zulässig vor Gericht. Wahrscheinlich hat die H. ihm lange genug vorgespielt, dass sie alles toll findet und im entsprechenden Moment aufs Knöpfle gedrückt. Wünschen wir ihm viel Glück und das er hoffentlich was draus gelernt hat.

  2. für mich steht fest david garrett würde soetwas niemals mit einer frau machen und diese ………. lügt um Geld zu erpressen

    1. Liebe Frau Weigkricht,
      wie können sie wissen, dass Herr Garrett das nie tun würde, weil er gut aussieht und gut Geige spielen kann?
      Diese Seite seines Charakters werden nicht mal gute Freunde von ihm kennen und, dass er sich von einem Escortservice Ladies bestellt, nicht eine Pizza nein Frauen, das gibt ihnen nicht zu denken.
      Ich bin schon etwas älter vielleicht fehlt ihnen noch ein wenig Erfahrung.
      Freundliche Grüße
      Delia Bögl

      1. Ich bin auch etwas älter Frau Bögl und gerade deswegen glaube der Dame nicht. Ja,ja …. der Konsum von Kokain gehört in der Szene der Schönen und Reichen und mancher Künstler schon seit Jahrzehnten wohl zur „Normalität“. Vielleicht hat Garrett sie tatsächlich mal über den Tisch geschubst und ihr „fast“ eine Rippe gebrochen … aber wo steht bei solchen Forderungen das Verhältnis zum Schmerz? Bitteschön, ich verachte auch Gewalt an Frauen, die tagtäglich immer wieder passiert … und diese Frauen bekommen NICHTS … Ich halte auch Frau Y. nicht alleine für so intelligent, da haben ihr die schlauen Anwälte im Hintergrund auf die Sprünge geholfen. Erinnert mich daran, wie in Deutschland hunderttausende Eltern in ihren Wohn- und Jugendzimmern zu Rechtsbrechern wurden ohne im geringsten davon eine Ahnung zu haben. Da haben pfiffige Anwälte auch gut abgezockt unter dem Deckmäntelchen geltenden Rechtes. Und überhaupt …. sorry, dass ich es so sage aber im Milieu wird für Geld eben alles gemacht. Auch ein Mensch und eine Karriere zerstört. Dumm nur, das er das nicht bemerkt hat.

  3. Ich habe den Artikel gelesen. Für mich ist die Sache klar. Im Artikel spricht Frau Youdan selbst über den „Exit“ den sie mit etwa 30 erreicht haben wollte und was für ein komischer Zufall, man fand die Dame auf Instagramm Arm in Arm mit Charlie Sheen´s Ex, welche diesem vor Jahren ein ähnliches Problem verschaffte. Und schlaue Anwälte, die sich daran auch noch ne goldene Nase verdienen wollen, denn was moralisch richtig ist, ist es rechtlich gesehen ja noch lange nicht. Schade für David Garrett. Aber wer sich ins Feuer begibt, kommt darin um. Denn rätselhaft bleibt, warum er sich ausgerechnet so eine ausgesucht hat. Und das wird ihn Symphatien kosten. Somit ist seine Klage wegen Rufschädigung auf jeden Fall gerechtfertigt.

  4. Ich finde es nicht so gut, wenn die Medien dieser Frau helfen Promotion für Ihre eigene Sache zu machen. Bevor kein Gerichtsurteil ausgesprochen wurde, ist es eine menschliche Pflicht der Presse das Privatleben des anscheinend Angeklagen zu schützen.

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