buzzer-das-letzte-aus-dem-netz

„Wann hört die irre Künast endlich auf zu twittern?“ – Kachelmann-Anwalt Höcker geht auf Renate Künast los

Ralf Höcker fordert Renate Künast auf, das mit dem Twittern lieber zu lassen
Ralf Höcker fordert Renate Künast auf, das mit dem Twittern lieber zu lassen

Mit ihrem Tweet zu dem Amoklauf in einem Regionalzug bei Würzburg hat die Grünen-Politikerin Renate Künast bereits viel Kritik geerntet. Nun hat sich ein prominenter Kritiker dazugesellt: Kachelmann-Anwalt Ralf Höcker fordert Künast auf Facebook und Twitter auf, das mit dem Twittern lieber sein zu lassen - und hält ihr auch noch frühere Fettnäpfchentritte vor.

Anzeige

Ralf Höcker, der den Wetterexperten Jörg Kachelmann in Mediensachen vertritt, ist bei Facebook immer für eine pointierte Meinungsäußerung gut. Aktuell knöpft er sich die Grünen-Politikerin Renate Künast und ihren Tweet zum Amoklauf in einem Regionalzug bei Würzburg vor:

Damit bezieht sich Höcker auf diesen Tweet von Künast, in dem sie indirekt den tödlichen Schuss der Polizei auf den Amokläufer kritisiert:

Der Künast-Tweet sorgte bereits vor Höckers Kommentar für harsche Reaktionen im Netz.

Auch auf Twitter forderte Höcker Frau Künast auf, das mit dem Twittern lieber zu lassen:

Höcker spielt auf frühere Fettnäpfchen-Tritte von Renate Künast in den sozialen Medien an. Einmal verwechselte sie bei Twitter öffentlich Polen und die Slowakei, ein anderes mal brachte sie in einem Facebook-Posting George Washington und Abraham Lincoln durcheinander.

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. wer das Recht auf eine solche Frage bezweifelt, hat wohl ein persönliches Problem, das er/sie ohne Not einer Öffntlichkeit offenbart. Bei manchen ist es wohl nur relativ harmlose Profilierungssucht. Für manche Anwälte könnte man an die bewundernswerte eigene Sicht von Ludwig Thoma auf seine Berufskollegen erinnern.

  2. @einfachmalnachdenken:
    Selten so ein Unsinn gelesen.

    Wenn ein Mann mit Axt und Messer vor Ihnen steht, hat er die Absicht Sie zu töten und möchte Ihnen wohl nicht den Bart rasieren.
    Sofern Sie es nicht mitbekommen haben, hat der Täter, nachdem er den Zug verlassen hat, noch eine weitere Person verletzt!! Wäre ihr Unsinnskommentar der Gleiche, wenn die verletzten Menschen nicht nur verletzt sondern tot wären?
    Die Polizei hat absolut richtig gehandelt. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte!

  3. @ einfachmalnachdenken

    Wissen sie überhaupt, wovon sie reden?
    Haben sie die genaue Kenntnis, wie der gesamte Einsatz abgelaufen ist?
    Ist ihnen aus Erfahrung bekannt, wie gefährlich mit Messer und Axt bewaffnete Personen sind, die in ihrem religiösen Wahn sich selbst nicht mehr steuern können und die deshalb völlig unberechenbar sind?
    Wenn sie die Erkenntnisse alle nicht haben, sollte sie aufhören, so einen Kokolores zu schreiben.

  4. Respekt für Höckers Tweet. Gerade auch wegen der ganzen Reaktionen der Terroristen-Symphatisanten. Herrlich.

    1. Ist schon beachtlich, wieviele Gedanken man sich um das Wohlergehen von Tätern macht, die wahllos und bestialisch mit einem Beil und einem Messer auf Menschen einschlagen bzw. einstechen.

  5. Eine Taser-Pistole hätte den Attentäter lebend gestoppt, Frau Künast. Und jedes Jahr statistisch auch noch ein Dutzend weitere Kriminelle, die in Deutschland von angegriffenen Polizisten in Notwehr getötet werden

    Doch Künast hat damals als grüne Bundesministerin entscheidend mit verhindert, dass nonlethale Taser-Abwehrwaffen bei der Polizei eingeführt wurden.

    Künast sollte sich zu ihrer politischen Mitverantwortung bekennen für diese polizeiliche Todes-Statistik aus Notwehr.

    Zum Vergleich: Nachdem die US-Polizei mit Taser ausgerüstet wurde, hat sich dort die Zahl der erschossenen Verbrecher in Jahresfrist um 1200 Tote (!) verringert.

    Das sollten auch die Grünen endlich diskutieren.

  6. RA Höcker hat nicht nur Jörg Kachelmann vertreten, sondern auch Türkeis Staatspräsidenten Erdogan vs. Böhmermann. Warum schießt Höcker jetzt gegen Renate Künast? Will er Aufmerksamkeit erhaschen? Ich denke, die Äußerungen von Frau Künast sind berechtigt. Auch wenn man diese Meinung nicht teilt oder falsch findet. Nach jedem Polizeieinsatz müssen sich die Ordnungshüter selbst fragen, was hätte man besser machen können und wären etwaige Fehler vermeidbar gewesen. Das muss schon deshalb passieren, um bei einem erneuten Einsatz besser reagieren zu können. Sei es das eigene Leben, das Leben der Kollegen, das der Opfer einer Straftat, das von gänzlich Unbeteiligten und nicht zuletzt das der Täter. Diese Sprücheklopfer-Mentalität und das Aufregertum in den sozialen Medien hilft da sicher nicht. Bei bestimmten Themen wäre Zurückhaltung angebracht.

    1. Die Äußerungen von Frau Künast sind nicht berechtigt. Es ist Aufgabe der Staatsanwaltschaft dieses zu untersuchen und das wird die STA auch tun.
      Die Polizei kritisiert auch nicht jeden Scheiß den die Politiker täglich von sich geben.

  7. Stellt sich die Frage, was Ralf Höcker für ein Argumentations-Fässchen aufmachen würde, wenn er gerichtlich die Interessen der Familie des 17-Jährigen zu vertreten hätte? Er würde mit Sicherheit die selbe Frage stellen, wie Frau Künast.

    1. Vielleicht sollte die Polizei ganz viele eiskalte Kunstschützen mit Nahkampferfahrung und einem grünen Parteiausweis einstellen.

      1. Vielleicht sollten Sie aber auch mal die Frage ventilieren, warum es prinzipiell sinnvoll sein könnte, eine Polizei zu haben, die danach strebt, Straftäter möglichst nicht gleich zu töten.

        Wir reden übrigens von eine vielköpfigen, bestens ausgebildeten Spezialtruppe, die sich angeblich nicht imstande sah, einen 17-jährigen mit Messer und Beil anders auszuschalten, als ihn zu töten.

        Wenn man da nicht einmal vorsichtig nachfragen darf…

        In dem Kontext kann man auch an den Vorfall von letzter Woche erinnern, bei dem zwei bayerische Streifenpolizisten einen 62-jährigen Pflegeheimbewohner auch gleich erschießen mussten, weil er mit einem Messer angegriffen hat.

        Und sie meinen wirklich, man darf da nicht einmal skeptisch nachfragen?

        Dann mal aufgepasst, wenn Sie demnächst bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle ungeschickt verdächtig ins Handschuhfach greifen. … Ein Schuß gelöst? – Nein, sowas ist doch noch nie vorgekommen…

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige