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Starker Start für „Ninja Warrior Germany“, „Schlag den Star“ dennoch erfolgreicher als im Mai

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Die "Ninja Warrior"-Moderatoren Jan Köppen (l.), Laura Wontorra und Frank Buschmann

Aufatmen bei RTL: Die neue Show "Ninja Warrior", in die der Sender viele Hoffnungen setzt, hat diese Hoffnungen zumindest bei der Premiere erfüllt: 1,20 Mio. 14- bis 49-Jährige sorgten bei Sommerwetter für stolze 17,4% und den Tagessieg. "Schlag den Star" verbesserte sich bei ProSieben dennoch auf 14,6%, war aber vor allem nach dem Ende von "Ninja Warrior" stark.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Ninja Warrior Germany“ überzeugt mit starken Zahlen – Marktanteil-Bestwert bei den Teenies

2,18 Mio. Leute sahen insgesamt den Auftakt von „Ninja Warrior Germany“ – das entsprach bei Sommerwetter, das viele eher auf dem Balkon oder im Garten statt vor dem Fernseher verbrachten, soliden 9,6%. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es deutlich besser: Hier reichten 1,20 Mio. Zuschauer für tolle 17,4% und den Tagessieg. Besonders viel Publikum sammelte die neue Show bei den noch Jüngeren ein: 160.000 14- bis 19-Jährige entsprachen 31,0%, 290.000 20- bis 29-Jährige immerhin noch 23,1%. Je älter das Publikum, desto schwächer waren die „Ninja Warrior“-Marktanteile, bis hin zu den Über-65-Jährigen mit 330.000 Sehern und 3,9%.

2. „Schlag den Star“ erfolgreicher als im Mai, gegen „Ninja Warrior“ aber chancenlos

Trotz der neuen Show-Konkurrenz bei RTL lief es für „Schlag den Star“ besser als zuletzt. 900.000 14- bis 49-Jährige bescherten der ProSieben-Show 14,6%, im Mai gab es ohne Sommerwetter mit 1,08 Mio. nur 13,7%. Die Konkurrenz „Ninja Warrior“ spürte ProSieben dennoch deutlich, denn besser lief es für „Schlag den Star“ erst nach dem Ende der neuen RTL-Show ab 22.15 Uhr. Hier sahen mehr zu als vorher. Das wiederum merkte RTL deutlich, denn „Take me out“ fiel ab 22.15 Uhr mit 740.000 14- bis 49-Jährigen auf nur 10,3%.

3. Sat.1 behauptet sich mit „Independence Day“ gegen die RTL- und ProSieben-Shows, in der zweiten Privat-TV-Liga punktet RTL II mit „Hartz und herzlich“

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Trotz der beiden Shows bei RTL und ProSieben gelang es auch Sat.1, tolle Prime-Time-Zahlen einzufahren. Der oft wiederholte Klassiker „Independence Day“ erreichte pünktlich zum Kinostart des Nachfolgers am kommenden Donnerstag 1,04 Mio. 14- bis 49-Jährige und tolle 15,0%. In den Tages-Charts musste sich der Film also nur „Ninja Warrior“ geschlagen geben, im Gesamtpublikum landete er mit 2,40 Mio. und 10,9% sogar recht klar vor den beiden Shows. In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich um 20.15 Uhr Vox mit „Evan Allmächtig durch“: 430.000 junge Zuschauer reichten für 6,4%. Bei RTL II sorgten 390.000 „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern!“ für ebenfalls solide 5,7%, ab 22.15 Uhr kam die Wiederholung von „Hartz und herzlich – Die Eisenbahnsiedlung von Duisburg“ mit 510.000 14- bis 49-Jährigen auf grandiose 8,7%. Kein anderes Programm von Vox, RTL II und kabel eins erreichte am Samstag so viele junge Zuschauer. Bei kabel eins blieb „Navy CIS“ übrigens um 20.15 Uhr bei 4,4% hängen, um 21.15 Uhr bei 4,7%. „Navy CIS: L.A.“ war um 22.10 Uhr erfolgreicher: mit 5,8%.

4. Leichtathletik-EM siegt im Gesamtpublikum

Immer besser läuft es unterdessen für die Leichtathletik-EM bei ARD und ZDF. Am Samstag reichte es sogar für den Prime-Time-Sieg: 3,03 Mio. Fans sahen ab 20.25 Uhr zu – gute 13,2%. Damit besiegte die Übertragung auch die ZDF-Show „Unsere größten Hits“ mit Johannes B. Kerner“, die 2,93 Mio. auf relativ ordentliche, aber unspektakuläre 12,9% hievten. Am Vorabend hatten schon 2,42 Mio. (15,8%) Leichtathletik im Ersten gesehen, die Tour de France erreichte in den fast drei Stunden ab 14.25 Uhr 1,37 Mio. Zuschauer und gute 13,1%. Den Tagessieg holte sich die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten mit 4,69 Mio. und 24,1%.

5. Kerbers Wimbledon-Finale mit tollen Zahlen bei Sky, aber deutlich unter den Quoten von Sabine Lisicki 2013

350.000 Tennis-Fans schalteten am Nachmittag Sky Sport ein, um das Damen-Finale des Wimbledon-Turniers zwischen Serena Williams und Angelique Kerber zu sehen. Der Marktanteil lag bei für Sky-Verhältnisse spektakulären 3,3%. Aber: Als Sabine Lisicki 2013 sensationell ins Finale einzog, sahen sogar 590.000 (6,3%). An diese Zahlen kam Kerber bei Weitem nicht heran. Inwiefern es eine Rolle gespielt hat, dass Sky das Finale am Samstag auch kostenlos im Internet zeigte, ist reine Spekulation.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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