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IVW-News-Top-50: Spiegel Online Gewinner des Monats, bento erstmals in der Top 20

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Grandioser Monat für Spiegel Online: Mit einem Plus von 34 Mio. Visits gegenüber dem Mai ist SpOn der Gewinner des Junis, erreichte mit 240,3 Mio. so viele wie nur einmal zuvor. Und: Ableger bento stellte mit 9,1 Mio. einen neuen Rekord auf und sprang in die Top 20. Weitere Gewinner des Monats: n-tv.de, die tz, news.de, die Passauer Neue Presse und der Business Insider.

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An der Spitze der von MEEDIA aus den IVW-Daten zusammen gestellten Top 50 der Online-Nachrichten-Angebote bleibt natürlich die Bild: 329,0 Mio. Visits erreichte sie im Juni – ein Plus von 20,1 Mio. bzw. 6,5%. Da sich die Branche insgesamt allerdings um 8,1% gegenüber dem Mai steigerte, verlor Bild sogar ein paar Marktanteile. Mehr als einen Marktanteilspunkt hinzu gewann Spiegel Online, das mit 240,3 Mio. Visits so stark wie noch nie im laufenden Jahr abschnitt. Das Plus von 34,0 Mio. Visits ist ebenfalls das größte aller Anbieter.

Unterdurchschnittlich stark zugelegt hat Focus Online auf Rang 3: Um 6,9% ging es nach oben, doch Spiegel Online zog damit deutlich davon. Von hinten rückt zudem n-tv.de näher, das mit einem 16,3%-Plus seinen Rückstand auf Focus Online von fast 40 Mio. auf nur noch rund 32 Mio. verringerte. n-tv entwickelte sich damit zum dritten Mal in Folge besser als der Focus. Allzu schnell dürfte der Focus aber dennoch nicht eingeholt werden.

Zu den großen Juni-Siegern gehört auch der junge Spiegel-Online-Ableger bento, der sich erstmals auf über 9 Mio. Visits steigerte und damit in die Top 20 einzog. Prozentual gesehen ging es für einen Anbieter noch deutlicher nach oben als für SpOn, n-tv und bento: Die tz aus München steigerte sich um satte 24,5%. Die 17,1 Mio. Visits sind für das Boulevardangebot der beste Wert, den es je erreicht hat.

Visits verloren haben auf den ersten 25 Plätzen nur drei Anbieter: die Huffington Post, bei der seit fast einem Jahr nun kaum noch Wachstum zu erkennen ist, die Hamburger Morgenpost und vor allem das Duo Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, das mehr als 10% einbüßte.

IVW Juni 2016: Top 50 Nachrichtenangebote
Visits (Online+Mobile) Marktanteile
Juni 2016 vs. Mai Juni 2016 vs. Mai
1 Bild.de 328.975.155 6,5 19,94 -0,30
2 Spiegel Online 240.339.144 16,5 14,56 1,05
3 Focus Online 158.949.604 6,9 9,63 -0,11
4 n-tv.de 127.044.244 16,3 7,70 0,54
5 Die Welt 89.538.295 11,4 5,43 0,16
6 Zeit Online 58.017.538 4,6 3,52 -0,12
7 Süddeutsche.de 52.999.478 6,5 3,21 -0,05
8 FAZ.net 50.952.830 8,9 3,09 0,02
9 stern.de 38.100.453 7,7 2,31 -0,01
10 N24 Online 34.565.677 12,2 2,09 0,08
11 RP Online 21.533.355 10,0 1,30 0,02
12 Express Online 21.463.882 11,9 1,30 0,04
13 Handelsblatt.com 20.595.702 14,3 1,25 0,07
14 DerWesten 20.514.859 2,6 1,24 -0,07
15 Huffington Post 17.779.775 -1,3 1,08 -0,10
16 tz 17.126.709 24,5 1,04 0,14
17 Tagesspiegel.de 13.117.804 4,5 0,79 -0,03
18 Hamburger Morgenpost Online 11.333.561 -0,8 0,69 -0,06
19 Stuttgarter Zeitung online & Stuttgarter Nachrichten online 9.609.625 -10,4 0,58 -0,12
20 bento 9.086.679 17,7 0,55 0,05
21 Merkur.de 9.070.799 10,9 0,55 0,01
22 Hamburger Abendblatt Online 8.556.779 0,3 0,52 -0,04
23 Kölner Stadt-Anzeiger Online 7.381.814 5,7 0,45 -0,01
24 manager magazin online 7.184.775 10,8 0,44 0,01
25 OVB24 6.969.682 11,0 0,42 0,01
Rohdaten-Quelle: IVW / Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Auf den Rängen 26 bis 50 verbesserten sich vor allem drei Marken massiv: news.de gewann 17,5% Visits hinzu, die Passauer Neue Presse – wohl auch wegen des Hochwassers – 29,5% und der deutsche Business Insider sogar 58%. Er sorgte im Juni mit dem Artikel „Menschen, die ständig zu spät kommen, sind kreativer und erfolgreicher“ für einen der größten Social-Media-Hits aller deutschsprachigen Medien. Über 67.000 Likes und Shares kamen bei Facebook und Twitter zusammen. Sicher auch ein Grund für das Wachstum bei den Visits.

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IVW Juni 2016: Top 50 Nachrichtenangebote
Visits (Online+Mobile) Marktanteile
Juni 2016 vs. Mai Juni 2016 vs. Mai
26 Augsburger Allgemeine Online 6.915.949 -5,3 0,42 -0,06
27 BZ-Berlin 6.688.133 7,8 0,41 0,00
28 News.de 6.582.071 17,5 0,40 0,03
29 HNA online 6.525.176 5,4 0,40 -0,01
30 Passauer Neue Presse 6.413.117 29,5 0,39 0,06
31 Mopo24 6.106.754 -2,2 0,37 -0,04
32 Neue OZ online 6.067.925 -20,3 0,37 -0,13
33 Badische Zeitung Online 5.954.401 -2,0 0,36 -0,04
34 Abendzeitung München 5.904.883 0,9 0,36 -0,03
35 Nordbayern.de 5.746.968 -1,5 0,35 -0,03
36 WirtschaftsWoche 5.542.858 5,1 0,34 -0,01
37 Berliner Morgenpost 5.496.118 -4,4 0,33 -0,04
38 Mitteldeutsche Zeitung 5.386.624 4,5 0,33 -0,01
39 shz.de 4.911.574 5,1 0,30 -0,01
40 Hannoversche Allgemeine Zeitung 4.893.451 -2,0 0,30 -0,03
41 Business Insider Deutschland 4.790.879 58,0 0,29 0,09
42 LVZ-Online 4.751.126 1,0 0,29 -0,02
43 taz.de 4.698.010 -3,8 0,28 -0,04
44 Mediengruppe Thüringen Online (TA, OTZ, TLZ) 4.523.843 1,7 0,27 -0,02
45 Frankfurter Rundschau online 4.455.960 -2,5 0,27 -0,03
46 Südwest Presse Online 4.173.623 -3,7 0,25 -0,03
47 Medienhaus Lensing / Ruhr Nachrichten 3.990.874 -5,6 0,24 -0,04
48 SZ-Online 3.933.949 1,7 0,24 -0,02
49 Berliner Zeitung Online 3.680.147 -1,4 0,22 -0,02
50 inFranken.de (Mediengruppe Oberfranken) 3.679.031 8,6 0,22 0,00
Rohdaten-Quelle: IVW / Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Der Blick auf die Einzelzahlen der herkömmlichen Websites für stationäre Rechner und der mobilen Daten zeigt, dass sich die mobile Nutzung im Juni klar noch positiver entwickelt hat. Das ist allerdings auch normal, wenn die Temperaturen wärmer werden. Die Menschen sind mehr unterwegs, oft draußen, schauen daher auch öfter auf das Smartphone.

13 der Top-20-Marken verbesserten sich im Mobile-Ranking um mehr als 10%, Spiegel Online und die tz sogar um mehr als 20%. Visits eingebüßt haben lediglich die Huffington Post, das Duo aus Stuttgart und die Hamburger Morgenpost.

IVW Juni 2016: Top 20 Nachrichtenangebote (nur Mobile)
Visits Juni vs. Mai
1 Bild.de 165.146.857 20.311.421 14,0%
2 Spiegel Online 131.727.989 22.022.477 20,1%
3 Focus Online 92.632.590 6.998.944 8,2%
4 n-tv.de 89.107.403 13.553.237 17,9%
5 Die Welt 42.194.559 5.189.750 14,0%
6 Zeit Online 26.099.547 1.844.666 7,6%
7 Süddeutsche.de 24.123.002 2.060.893 9,3%
8 stern.de 22.244.811 2.257.696 11,3%
9 FAZ.net 22.128.654 2.318.569 11,7%
10 N24 Online 21.555.471 2.141.891 11,0%
11 Express Online 11.987.390 1.265.742 11,8%
12 RP Online 10.302.403 1.479.395 16,8%
13 DerWesten 9.872.174 118.448 1,2%
14 tz 9.084.382 1.665.259 22,4%
15 Huffington Post 8.364.395 -51.097 -0,6%
16 Handelsblatt.com 5.030.799 550.701 12,3%
17 Stuttgarter Zeitung online & Stuttgarter Nachrichten online 4.792.763 -715.133 -13,0%
18 bento 4.408.205 627.207 16,6%
19 Hamburger Morgenpost Online 4.393.951 -71.278 -1,6%
20 Merkur.de 4.351.753 509.051 13,2%
Daten-Quelle: IVW / Tabelle: MEEDIA

Bei den herkömmlichen Websites verbesserte sich die tz um 26,9%, das Handelsblatt – auch wegen der Brexit-Berichterstattung – um 15,0% und N24 um 14,2%. Nach unten ging es hier für die Bild – wenn auch nur um 0,1% -, wiederum für die Huffington Post und die Hamburger Morgenpost, außerdem für Mopo24 aus Sachsen.

IVW Juni 2016: Top 20 Nachrichtenangebote (nur Online)
Visits Juni vs. Mai
1 Bild.de 163.828.298 -175.464 -0,1%
2 Spiegel Online 108.611.155 11.973.144 12,4%
3 Focus Online 66.312.711 3.312.441 5,3%
4 Die Welt 47.343.736 3.970.078 9,2%
5 n-tv.de 37.936.841 4.235.136 12,6%
6 Zeit Online 31.917.991 686.877 2,2%
7 Süddeutsche.de 28.876.476 1.157.540 4,2%
8 FAZ.net 28.824.176 1.850.398 6,9%
9 stern.de 15.855.642 471.092 3,1%
10 Handelsblatt.com 15.564.903 2.025.430 15,0%
11 N24 Online 13.010.206 1.614.042 14,2%
12 RP Online 11.230.952 471.813 4,4%
13 DerWesten 10.642.685 397.947 3,9%
14 Express Online 9.476.492 1.009.941 11,9%
15 Huffington Post 9.415.380 -174.096 -1,8%
16 Tagesspiegel.de 9.178.822 505.476 5,8%
17 tz 8.042.327 1.702.366 26,9%
18 Hamburger Morgenpost Online 6.939.610 -15.590 -0,2%
19 Mopo24 6.106.754 -136.166 -2,2%
20 manager magazin online 5.680.661 460.943 8,8%
Daten-Quelle: IVW / Tabelle: MEEDIA
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Alle Kommentare

  1. Spiegel Online Gewinner des Monats – nein, das darf nicht wahr sein. Jedenfalls dann nicht, wenn es nach den üblichen Trollen aus der rechten Ecke geht, die hier bei Auflagenverlusten von SO oder ZO immer behaupten, Auflagenverluste seien eben die Strafe dafür, wenn man ihre rechte Gesinnung nicht teilt.

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