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Studie: „Digital Natives“ sind pro Woche 57 Stunden online, davon 30 mit dem Smartphone

Laut Postbank-Studie surfen 18- bis 34-Jährigen bis zu 30 Stunden die Woche im Web – nur mit dem Smartphone
Laut Postbank-Studie surfen 18- bis 34-Jährigen bis zu 30 Stunden die Woche im Web – nur mit dem Smartphone

Das Internet wird immer mehr zum Zeitfresser: Die Deutschen surfen im Durchschnitt 44 Stunden in der Woche im World Wide Web – bei den jungen "Digital Natives" sind es sogar noch 13 Stunden mehr. Zu diesem Ergebnis kam die repräsentative Studie "Der digitale Deutsche und das Geld" im Auftrag der Postbank. Beim Bundesländer-Vergleich liegt Bremen an der Spitze, Schlewsig-Holstein ist Schlusslicht.

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Das Internet ist für uns alle „Neuland“? Davon kann nun wirklich nicht mehr die Rede sein: Die Deutschen surfen im Durchschnitt 44 Stunden die Woche im World Wide Web, bei der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen sind es sogar noch 13 Stunden mehr. Damit surft der Durchschnitts-Deutsche knapp vier Stunden länger als im Vorjahr. Dies sind die Ergebnisse der Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“ der Postbank, für die insgesamt 3.122 Bundesbürger (davon 700 der „Digital Natives“ von 18 bis 34 Jahren) bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Die meiste Zeit im Netz würden nach dem Bundesländervergleich der Studie die Bremer im Internet (52,5 Stunden) verbringen, verhältnismäßig weit abgeschlagen sind dagegen die Einwohner von Schleswig-Holstein mit 38,5 Wochenstunden im Netz.

Bundesländervergleich: So viele Stunden wird pro Woche gesurft (nach Rang/Bundesland/Wochenstunden im Internet)

  1. Bremen (52,5)
  2. Berlin (49,5)
  3. Thüringen (49,4)
  4. Nordrhein-Westfalen (49,3)
  5. Niedersachsen (47,0)
  6. Mecklenburg-Vorpommern (44,2)
  7. Hessen (42,0)
  8. Baden-Württemberg (41,6)
  9. Hamburg (41,3)
  10. Bayern (40,2)
  11. Rheinland-Pfalz (40,1)
  12. Sachsen (40,0)
  13. Saarland (39,9)
  14. Brandenburg (39,2)
  15. Sachsen-Anhalt (38,7)
  16. Schleswig-Holstein (38,5)
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Doch Heavy-User und Internet-Muffel hin oder her: Deutschlandweit sei die Nutzung in den vergangenen zwölf Monaten um insgesamt zehn Prozent in die Höhe geschnellt, so die Analyse. Dies sei vor allem auf das Mobile Surfen zurückzuführen: „Vorreiter dieser Entwicklung sind die 18- bis 34-Jährigen, die bei fast allen Aktivitäten auch auf Onlinekanäle zugreifen – sei es, um sich zu informieren oder zu organisieren, sich zu verabreden oder einzukaufen“, sagt Philip Laucks, Chief Digital Officer der Postbank.

Gut 14 Stunden seien die Bundesbürger mit dem Handy online, knapp 70 Prozent der Deutschen würden mittlerweile mobil surfen. Speerspitze sind – wer hat’s gewusst? – die „Digital Natives“, also die Generation zwischen 18 und 34 Jahren. Sie seien von ihren 57 Wochenstunden im Web knapp 30 Stunden mit dem Smartphone unterwegs. Fast jeder in dieser Altersgruppe (93 Prozent) benutze das Handy zum Surfen. Bei den Älteren seien es nur 62 Prozent der Befragten.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern gäbe es laut Studie hingegen kaum. Frauen und Männer seien etwa gleich lang pro Woche im Netz unterwegs – auch wenn Frauen dabei bevorzugt das Smartphone (17,5 Stunden) nutzen würden. Bei Männern mache hingegen der stationäre Heim-PC (15 Stunden) das Rennen gegen das Handy (11 Stunden).

Mit der Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“ untersucht die Postbank nach 2015 zum zweiten Mal, wie sich das Verhalten der Deutschen durch die Digitalisierung verändert.

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