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Verschwörer-Magazin Compact darf Titel mit unfreiwilligem Cover-Girl nicht mehr verbreiten

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Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer in seinem "neuen Compact Studio Ambiente"

Die Juni-Ausgabe des Verschwörer-Magazins Compact darf nicht länger beworben oder verkauft werden. Grund: Das Fotomodel, das auf dem Titel zur Zeile „Raus aus der EU!“ abgebildet war, hatte gegen die Verwendung ihres Bildes bei Compact geklagt - und Recht bekommen. Bei Compact wird geschäumt.

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Das Magazin Compact zeigte auf der Juni-Ausgabe zur Titelgeschichte „Raus aus der EU!“ eine junge Frau, die den Mittelfinger in die Kamera reckt. Der Fingernagel ist dabei schwarzrotgold lackiert. Compact hatte das Foto von der Bild-Agentur Fotolia übernommen. In einem Werbevideo erweckten Chefredakteur Jürgen Elsässer und weitere Redaktionsmitglieder den Eindruck, das Foto sei bei einem Shooting exklusiv für das Magazin entstanden. Die junge Frau auf dem Foto war mit der Verwendung ihres Bildes auf dem Titel des Magazins Compact nicht einverstanden und suchte sich anwaltliche Hilfe.

Der Rechtsanwalt Christian Schmidt setzte nun vor dem Landgericht Hamburg per einstweiliger Verfügung durch, dass die entsprechende Compact-Ausgabe nicht länger beworben oder verkauft werden darf. Schmidt zu MEEDIA: „Das Landgericht folgte dabei der Argumentation, dass die Art und Weise, wie das Abbild unserer Mandantin durch den Compact Verlag genutzt wird und wurde, unsere Mandantin in Ihren allgemeinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Es wurde unserer Argumentation gefolgt, dass die Verwendung durch die Einwilligung unserer Mandantin in die Aufnahmen nicht abgedeckt war.“

Die Verwendung des Bildes, vor allem auf dem Titel, unterstellt nach Meinung des Anwalts, dass die junge Frau „Befürworterin und/oder Unterstützerin der populistischen und politischen Meinung des Magazins des Compact Verlages“ ist. Schmidt: „Sie hat es folgerichtig nicht hinzunehmen, in ein für sie derart schlechtes Licht gerückt zu werden, um sich Dritten gegenüber womöglich vor unnötigen und nicht gewollten wie nicht gewünschten Fragen der Gesinnung rechtfertigen zu müssen.“

Laut Schmidt verbieten es zudem auch schon die Nutzungsbedingungen der Fotoagentur Fotolia, die dort verbreiteten Bilder in einer Art und Weise zu benutzen, die den Anschein erwecken lassen, dass die abgebildeten Personen politische, religiöse, wirtschaftliche oder andere meinungsbasierenden Bewegungen befürworten bzw. unterstützen würden. Die Verwendung von Fotolia-Fotos dürften zudem nicht die moralischen Rechte des Schöpfers oder die Rechte der abgebildeten Personen verletzen. „Hier unterlag man augenscheinlich dem üblichen vorherrschenden Irrglauben, alles mit einem einmal erkauften Stockbild machen zu dürfen.“

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Bei Compact nutzt man die Sache, um sofort wieder gegen eine vermeintliche „Lügenpresse“ und Bundeskanzlerin Angela Merkel Stimmung zu machen. „Wenn ein junges Model das Titelbild einer bundesweit vertriebenen, erfolgreichen Zeitschrift schmückt, hat es eigentlich allen Grund zum Feiern. Doch im lügenpresseverklärten und angstverseuchten Merkel-Deutschland ist selbst das keine Selbstverständlichkeit mehr.“ So schäumen die Compact-Macher in ihrem Mail-Newsletter, mit dem sie ihre neue Ausgabe bewerben.

Auf der Website des Magazins heißt es zudem: „Die brünette Dame wollte nicht das Cover eines Magazins schmücken, das sie persönlich als ‚rechtspopulistisch‘ einstuft, und zog vor Gericht. Ob sie unser Heft jemals gelesen hat oder nur im politisch korrekten Karrierestrom schwimmt, lassen wir dahingestellt“, heißt es auf der Website des Magazins. Es wird auch angekündigt, juristisch gegen die Verfügung des Hamburger Landgerichts vorzugehen: „Wenn diese Einstweilige Verfügung, gegen die wir juristisch vorgehen werden, Bestand haben sollte, wäre nicht nur die Pressefreiheit von Compact bedroht: Alle Medien müssten künftig befürchten, beim legalen Erwerb von Agenturfotos im Nachhinein mit Privatklagen der darauf abgebildeten Models überzogen zu werden.“

Die neue Ausgabe der Magazins Compact zeigt auf dem Titel Bundesjustizminister Heiko Maas in Nazi-Uniform zur Zeile „Wollt ihr den totalen Maas?“

Mehr muss man zu Stil, Gesinnung und Methoden dieses Magazins vermutlich nicht sagen.

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Alle Kommentare

  1. SHAEF Gesetz 76
    Art. 2, Art. 5, iVm. Art. 18, 19, 20, 25 iVm. 59 II, Art. 93 I Abs. 4a, 100, 101 GG iVm. 103 GG
    Art. 6, Art. 8, Art. 13 EMRK
    die BRDinD ist kein Rechtsstaat, ein NGO-Verwaltung, der Alliierten noch heute
    die Bürger der BRDinD sind „Staatenlose“ also Sklaven in eine Ghetto
    BGBl Jahrgang 2014 Teil I Nr. 30 augegeben zu Bonn am 18. Juli 2014
    Erstes Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Zahlbarmachung von „Renten“ aus Beschäftigungen in einem Ghetto – also kein Staat

  2. Dann wird es jetzt sicher eine Schadenersatzklage des Magazins gegen die Agentur geben?

    PS:
    Einfach die Fratze rausschneiden und das Magazin trotzdem verkaufen!

  3. Also das Model wird, dank funktionierendem Rechtssystem (wobei das zu Glück von Recht und nicht von rechts kommt!), ganz sicher in noch so vielen Instanzen nicht mit einem anderen Urteil rechnen müssen. Zum Glück wird uns ein 2. Reichsgerichtshof, auch bei noch so großen Anstrengungen von NPD und AfD erspart bleiben. ?
    Da wird auch rechtsaußen Presse nichts ändern! Einfach mal mit der selbsterdachten Opferrolle abfinden!
    Falls das Model finanzielle Unterstützung beim Prozess braucht … da spende ich gerne. ☺

  4. Ich kenne dieses „Campact“-Magazin nicht – mag sein, dass das tatsächlich ein ganz schlimmes böses Magazin ist.

    Diesen Vorfall finde ich aber dennoch irgendwie befremdlich. Ich wette, dass es schon häufiger vorkam, dass Models von Bildagenturen für Stockphotos gebucht wurden, und diese Stockphotos später in einem Zusammenhang verwendet wurden, mit der das abgebildete Model später de facto nicht 100%ig glücklich war.

    Dass das auf einem Stockphoto abgebildete Model im Nachhinein bestimmen kann, dass ihm dieser oder jener Käufer oder dieser oder jener Verwendungszweck nicht genehm ist, dürfte im Stockphoto-Bereich ziemlich selten sein…

  5. Ob dem Model klar war, dass es bei einer späteren gerichtlichen Niederlage für die durch die EV entstandenen Schäden haftet, was locker fünfstellig werden dürfte, geht aus dem Artikel leider nicht hervor.

  6. Mir ist „compact“ egal. Wenn ich schon sehe, wie sich dieser semidystope Graukopf in den schönen Brexit – Sessel fläzt, bin ich selbst versucht, den Mittelfinger in die Höhe zu recken. Aber dieser Fall stinkt. Leider wird sich der Gestank erst dann redlich ausbreiten, wenn der Bundesgerichtshof die Sache des „Models“ rechtlich dort einordnet, wo sie rechtlich hingehört: Dummbatziger Rechtsmißbrauch! Hoffentlich ziehen die den Instanzenzug durch und lassen sich nicht auf Quarkvergleiche ein. Und: Hoffentlich kriegen die Beteiligten auf Beklagtenseite das, was ihnen meiner Meinung nach gebührt: Verachtung echter Richter, und nicht das Lob richterlicher Witzfiguren an „fliegenden“ Provinzgerichten! Noch ein anderer Gedanke: Dann dürfen die ganzen (Springer-) Bildagenturen jetzt wohl einpacken? Was soll ich teures Geld für Fotos ausgeben, wenn dann nachher so ein modeliges Dummpüppchen daherkommt und mir Vorschriften macht, wie ich mein Heft zu gestalten habe? Dank im Voraus an den Anwalt – und zwar von der Gewerkschaft freischaffender Fotografen!

    1. Ihnen macht niemand Vorschriften, wie Sie ihr Heft gestalten. Sie sollten sich nur vorher vergewissern, dass Sie die Rechte der abgebildeten Personen waren, im Zweifel: Anfragen, ob die mit einer Veröffentlichung einverstanden sind oder selber ein Fotoshooting abhalten und sich die Rechte für die Veröffentlichung auf dem Cover einräumen lassen. Dann gibt es normalerweise auch keine Probleme.

      Wer sich allerdings wundert, dass er nicht ohne weiteres Stockfotos bearbeiten und für das Titelcover einer – euphemistisch ausgedrückt – „konservativen“ Zeitung verwenden kann, wundert sich wahrscheinlich auch darüber, dass er nicht irgendwelche Interviews erfinden oder Menschen in Zeitschriften wild beschimpfen darf.

      1. Nicht unverschämt werden, Sie Hobelfreund. Und vielleicht auch erst mal lesen, was man zuvor schrieb. Zwei Ratschläge, die in Ihrer Kinderstube des intellektuellen Blaumachens wohl sträflich vernachlässigt wurden.

      2. Wenn Sie das als Unverschämtheit betrachten: Bitte schön. Es ändert nichts an der Rechtslage. Die stellt sich so dar, dass selbst mit Stockfotos nicht beliebig verfahren werden darf. Und ich bleibe bei meiner Aussage: Durch Einschaltung des Hirns kann man auch ohne Jurastudium darauf kommen, dass es potentiell problematisch ist, Stockfotos umzugestalten und diese für politische Zwecke zu nutzen.

        Von Herausgebern von Zeitschriften kann man darüber hinaus erwarten, dass sie zumindest den Begriff „Persönlichkeitsrecht“ schon einmal gehört haben. Wenn sie das Persönlichkeitsrecht bewusst ignorieren und die Kosten dafür einpreisen, ist das eine Sache; sich später aber erstaunt darüber zu zeigen, dass so etwas existiert und dass tatsächlich der Erwerb bestimmter Rechte an einem Foto nicht bedeutet, dass man dieses Foto beliebig verwenden und verändern darf, ist etwas völlig anderes und deutet stark darauf hin, dass die betreffende Person vielleicht einen Fortbildungskurs über elementare Grundsätze bei der täglichen Arbeit besuchen sollte.

  7. was schreiben sie denn für einen Unsinn und warum schreiben sie überhaupt so einen Artikel? Wollen sie sich wichtig machen? Haben sie die Heftvorstellung sich auch selbst angeschaut oder schreiben sie nur von anderen ab? Es wurde nie behauptet das compact selbst das Fotoshooting gemacht hat sondern lediglich der Fingernagel mit schwarz, rot, gold am Computer verziert wurde.
    Ich wüsste auch nicht wo das Magazin rechts sein soll, nur weil es der Systempresse und den Linksfanatikern nicht passt das gewisse Dinge beim Namen genannt werden. Die unbequeme Wahrheit ist nicht rechts oder links – sondern immer noch die Wahrheit.
    Ehe sie das Magazin wegen „Stil, Methoden und Gesinnung“ in ein schlechtes Licht rücken wollen – haben sie sich überhaupt die Compact besorgt und den Artikel über Maas gelesen? Ich glaube nicht. Sie sehen nur ein Bild und die Überschrift dazu und fällen ein Urteil darüber. Es ist ja auch so viel einfacher im Sinne der angesagten politisch korrekten Meinung zu schreiben und gegen Andersdenkende zu hetzen (Hetze ist nämlich die neue Kritik) bzw. als Verschwörungstheoretiker hin zu stellen. Einfach nur lächerlich und erbärmlich.

  8. Auf dem Cover dieser Ausgabe ist auch Sarah Wagenknecht abgebildet.
    Sie wurde bereits von „linken Gutmenschen“ mit einer Schokoladentorte angegriffen…

    Wenn sie das jetzt lustig oder banal finden, stellen sie sich einfach vor, jemand würde das mit ihnen machen…

    Der wahre Skandal ist, das Menschen in Deutschland aus Angst vor privaten oder beruflichen Nachteilen, sich öffentlich von APO-Medien distanzieren müssen…

    Heute eine Torte ins Gesicht und morgen das Messer in den Hals…

    Armes Deutschland

    Btw: Herr Hinterbauer, der massive Einsatz des Löschbolzens macht ihr Geschreibsel auch nicht besser… Kritik muss man sich stellen!

    1. Auch Beatrix Storch von der AfD hat eine Torte ins Gesicht bekommen. In beiden Fällen ist das nicht in Ordnung und kein Argument.

    2. Wie kommen Sie darauf, dass sich irgendjemand „aus Angst vor privaten oder beruflichen Nachteilen“ „öffentlich von APO-Medien“ distanzieren würde? Ich würde mit dem Compact-Magazin auch in keinen Zusammenhang gebracht werden wollen. Ich würde sogar lieber jubelnd für die BILD werben – die ich für ein Schmierblatt halte, das Kampagnenjournalismus betreibt – als ansatzweise nachgesagt zu bekommen, dass ich die regelmäßig demagogischen Artikel der Compact in irgendeiner Form befürworte oder dass ich die politische Agenda der Compact stütze.

      Insofern halte ich es für nachvollziehbar, dass ein Model nicht gerade erbaut darüber ist, dass ein – noch dazu bearbeitetes – Foto von ihr nicht nur für das Titelblatt der Compact schmückt, sondern ihr auch inhaltlich eine Nähe zum Magazin unterstellt wird.

    3. Hier sehen Sie schön den Unterschied zwischen Links- und Rechtsextremisten. Von Links gibt es Torten ins Gesicht, von Rechts ein Messer in den Hals.

      Wenn Sie sich so über einen unschönen, aber letztendlich komplett harmlosen „Tortenanschlag“ empören, während auf der anderen Seite Häuser angezündet und Menschen umgebracht werden (von diversen, massivsten Drohungen gegen „linke“ Organisationen und Politiker ganz zu schweigen), sagt das einiges über Ihren moralischen und politischen Kompass aus. Leider kommt diese Einstellung ja relativ häufig vor und dafür ist dann ein „Armes Deutschland“ tatsächlich angebracht.

  9. Hier gibt es zwei Punkte, die mich stören: 1. Warum lässt sich jemand mit schwarz-rot-gold lackiertem Fingernagel ablichten, noch dazu mit Mittelfinger in die Kamera, und das als Modell, wenn er später nicht in einem politischen Kontext erscheinen will?? Modell-Verträge sehen hier in der Regel alle denkbaren Verwendungen vor, solange sie nicht gegen Gesetze verstoßen. Das ist als Modell ein absolutes No-Go-Verhalten unabhängig davon, was man von Compact halten mag. 2. Warum nimmt Fotolia offenbar ein Symbolbild zum Thema Nationalstolz / Deutschland / Patriotismus mit einem Modell in seine Lizenzbilder auf, versteckt dann aber im Kleingedruckten auf Seite xy, dass das Foto nicht im politischen Kontext verwendet werden darf?? Das ist eine dreiste Irreführung als Agentur, denn die Kohle wurde ja schön genommen. Noch dazu ist Fotolia absolut asozial zu Fotografen, enn hier kriegt man nur Cent-Beträge für hochqualitative Blder, die man als Urheber erst aufwendig selbst Beschriften und Einpflegen muss.. selbst Abzocker wie imago zahlen noch um Welten besser als Fotolia. Compact ist hier aufs Glatteis geführt worden, weil sie das Kleingedruckte nicht gelesen haben, was imho aber auch unzumutbar ist.

    1. Wenn man das Originalbild anschaut, sieht man relativ schnell, dass die Farben auf dem Mittelfinger nicht fotografiert sind, sondern nachträglich eingefügt wurden. Und das ist offenbar durch das Compact-Magazin geschehen. Das Model hat zwar die Geste in die Kamera gemacht, aber ohne die schwarz-rot-goldene Lackierung kann man das wohl nicht als „politisches“ Statement missverstehen, der wurde durch die Verwendung reingebracht.

      1. @Michael

        Und das ist verboten? Eben NICHT! Vielleicht sollten Sie sich mit der Materie, über die Sie reden, einfach mal beschäftigen denn Sie machen hier mit Ihren „Auslassungen“ einen ziemlich traurigen Eindruck!

        Das Urteil in Hamburg wurde übrigens von Richter Andreas Buske gesprochen, das ist ein ganz „Spezieller“, und wird von der nächst-höheren Instanz kassiert.

        Auf die Dame, die die Einstweilige Verfügung erwirkt hat, werden dann hohe Kosten zukommen (ich hoffe, dass ihr das klar ist).

        Und ich bin mir sicher, dass Winterbauer darüber dann auch berichten wird.

        Oder etwa nicht Herr Winterbauer?

      2. @Matthias, Ist ja super dass Sie schon vorher wissen wie ein Gerichtsverfahren ausgeht, von dem noch nicht einmal feststeht, dass es stattfindet. Solange sollten Sie mit Ihrem Frohlocken schon warten, ansonsten ist ihr Eindruck mindestens traurig.
        Compact bekommt rechtliche Beratung ebenfalls nicht gratis, mal sehen was von den Ankündigungen übrig bleibt wenn der Rauch sich verzogen hat.

      3. @Migrationssachse

        Habe ich davon gesprochen, dass Compact rechtliche Beratung umsonst bekommt oder warum legen Sie mir Worte in den Mund die ich nicht gesagt habe?

        Compact geht es finanziell ünrigens sehr gut und kann jeder Rechtstreit stemmen.

        Und Buskes Urteile in Hamburg wurden schon häufig in der nächsten Instanz kassiert!

        Hier wird das auch der Fall sein denn Compact hat sich, was die Fotolia-Lizenz angeht, rechtlich nichts zu Schulden kommen lassen.

        Buske wird übrigens immer nur von denjenigen gewählt die darauf hoffen, dass niemand die nächste Instanz geht.

        Wie schonmal gesagt: Auf die Damen werden hohe Kosten zukommen!

  10. Sie haben vergessen hervorzuheben, daß es das Hamburger Landgericht war, welches im vorliegenden Fall untersagt hat. Man beschäftige sich einmal mit dem Begriff „Buskeismus“ und seinem Namenspatron, Richter Andreas Buske. Diese so benannte Spruchpraxis hat sich dadurch einen Namen gemacht, daß sie exzessiv die Meinungs- und Pressefreiheit beschnitten hat, indem sie fast immer den Antragstellern, die ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sehen, Recht gibt. Wer eine unliebsame Veröffentlichung unterbinden will, geht zum Hamburger Landgericht – und bekommt, was er will. Geht es um ein bei Linken verhaßtes Magazin wie COMPACT, ist die Entscheidung dort allemal klar.

  11. Die Dame Argumentiert mit einem lächerlichen KÖNNTE Angstgefühl. Wenn es danach ginge, dann KÖNNTE uns Morgen auch der Himmel auf den Kopf fallen. Wenn das Schule macht, KÖNNTE Mercedes Morgen schon der Ansicht sein, dass Elsässer seinen Rechtmäßig erworbenen Mercedes nicht mehr Fahren darf (falls er einen hat), weil er die falsche Gesinnung hat.

  12. Die Dame hat ihr Gesicht Verkauft, Compact hat die Rechte daran Rechtmäßg erworben, die Dame hat keine Rechte mehr daran. Punkt !

  13. Bravo Herr Winterbauer, solche schmierigen Aktionen wie von dem Advokaten Christian Schmidt und dazu ihre unseligen journalistischen Beiträge sind die beste PR für solche Leuchttürme in unserer westlichen Medienlandschaft, wie dem Compact Magazin. Machen sie bitte weiter so, das ist die beste Gewähr dafür, dass die Auflagen des Magazins Compact steigen und die Lügenpresse inflationär immer mehr Leser und vor allen zahlende Abonnenten verlieren.

  14. Danke für diesen sehr guten Artikel ! Ich danke auch der jungen Frau, dass sie es ablehnt sich von „Lügen-Compact“ für deren demokratiefeindliches Schmierblatt benutzen zu lassen. Foto-Kauf bedeutet nicht automatisch Persöhnlichkeits-Kauf. So wehrt man sich richtig gegen die immer dreister werdenden Volks-Aufhetzer von „Lügen-Compact“, die nur ein Ziel haben: Die Demokratie abschaffen und eine nationalsozialistische Propaganda-Presse á la „Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP)“ aufbauen.

  15. Lieber Stefan Winterbauer,
    das nette Bild vom Maasmännchen auf dem Titel von Compact Juni ist übrigens keine NAZI-Uniform sondern schlicht eine graue Uniform an deren Kragenspiegel das Facebookzeichen haftet. Ich schlage mich im Freundeskreis auch immer mit den Antiverschwörungstehoretikern herum; denen sage ich klipp und klar: es gibt in der Politik gelungene und fehlgeschlagene Verschwörungen- die gelungenen werden mystifiziert, die andern totgeschwiegen und bei Thematisierung als Verschwörungstheorie abgetan.

  16. Sehr geil. Man bezahlt für etwas und darf es danach trotzdem nicht benutzen. Das kennt man bisher nur von Microsoft und anderen Größenwahnsinnigen. Aber diesmal „weil die Gesinnung“ nicht passt. Alter, ist das Nazi!
    Vielen Dank für die Auflistung der ganzen Ausnahmeregelungen. Rechtssicherheit sieht allerdings anders aus.

  17. Ihre Darstellung ist tendenziell und soll COMPACT diskretitieren.
    Die DInge verschaerfen sich derart, das es ein Stimme wir Compact braucht.
    Mut zur Wahrheit tut in Deutschland sehr not.

  18. Wow, nur ein einziger Kommentar der Pegida-AfD-Fraktion? Das ist erstaunlich, offenbar haben sich einige der fleißigen Mitstreiter ebenfalls bereits in die so hart kritisierten Schlafschafe verwandelt 🙂
    Richtig genial ist aber dieser Satz: „Gut, daß es das „Verschwörer-Magazin“ gibt! Da ist man immerhin besser informiert als bei der etablierten Lügenpresse“.
    Das erklärt natürlich so einiges … LOL !!

    1. Wenn bei ihnen Verschwörung alles ist, worüber unserer angebliche Qualitätspresse nicht berichten kann/möchte, so bleibt diese „Verschwörung“ in letzter Zeit doch meist die Wahrheit. Verschwörung ist nicht automatsich eine Lüge, aber vorsätzliche Falschberichte und das Weglassen wichtiger Fakten, das ist eben typisch Lügenpresse. Würde die Presse berichten „was ist“ und nicht das „was genehm ist“, dann ginge es ihr auch nicht täglich schlechter. Die Kunden stimmen mit der Geldbörse ab und das ist mal keine Verschwörung, so wenig wie der Gesetzesbruch unserer Kanzlerin.

    2. @Stanislawski
      Sie müssen einfach nur auf „Ältere Kommentare“ klicken oder übersteigt das ihre intellektuellen Fähigkeiten?

  19. Gut, daß es das „Verschwörer-Magazin“ gibt! Da ist man immerhin besser informiert als bei der etablierten Lügenpresse.

    Was übrigens vor 15 Jahren „Hardcore-Verschwörungstheorie“ war, die man nur im Internet finden konnte, wird heute u.a. von „GALILEO“ und Konsorten gesendet. Als „Mainstreem-Wissen“…

    Daraus kann man schlussfolgern: wer sich differenziert und reflektiert mit Verschwörungstheorien beschäftigt, hat u.U. einen immensen Zeitvorsprung vor den Schlafschafen.

    Ich finde es gut, daß es Ignoranten & Schlafschafe gibt, die noch an die Kanzlerin und das Okkupationssystem BRD glauben: nur so kann ich weiter vorne sein und die Vorteile daraus nutzen!

  20. Stimmt, es geht um Persönlichkeitsrecht. Aber ein qualifizierter juristischer Bericht sieht anders aus. Schon das Wort Verschwörermagazin zeigt, dass es sich bei diesem Text um eine subjektive Meinungsäusserung handelt und darauf beziehen sich auch die Kommentare.

  21. „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

    Ignazio Silone

    „Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“

    Alexander Issajewitsch Solschenizyn

  22. Geifer, geifer…….die Reflexe bei den Compact Abonnenten funktionieren. Mittlerweile sollten die ja alle ihren ideologischen Quatsch losgeworden sein.

    Schön, in der Sache geht’s hier nämlich „nur“ um eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten und diese wird nicht länger erlaubt. Ende der Geschichte. Regula möchte ja auch nicht als Coverdingens auf der taz erscheinen, ke.iner nicht auf dem Stern und Matthias wahrscheinlich nicht auf dem Kicker.

    Könnt euch wieder in eure Schäferhundfleecedecke kuscheln. Böse böse Welt da draußen……aber bald ist ja Wahl, dann wird alles gut….

  23. Herr Winterbauer! Ihre Verwendung des Begriffs Verschwörer-Magazin grenzt an üble Nachrede oder ist es sogar. Sind die Leser des Magazins Verschwörer? Ist das Magazin ein Verschwörer? Sind die Redakteure Verschwörer? Was soll dieser Schwachsinn?
    Entlarvend auch ihr letzter Satz. Es steht die falsche Gesinnung am Pranger.
    Bestimmt fanden Sie Frauke Petry und Alexander Gauland im NS-Look (Spiegel-Cover 6/2016) superdufte.
    Mehr muss man zu Stil und Methoden von Meedia vermutlich nicht sagen.

  24. Herr Winterbauer. Sie sind das LETZTE! Ihr Artikel über die Zeitschrift Compact ist voller Hetze und Unwahrheiten. Sie betreiben Schmierenjournalismus höchsten Grades – ich hoffe Sie schämen sich….aber vermutlich ja nicht, denn Sie sind derart geblendet davon, dass Sie überall Nazis und Rechte sehen.

    Sie sollten aufhören zu schreiben und vielleicht eher versuchen irgendwo an einer Kasse bei Aldi unterzukommen.

  25. Ach, Herr Hinterbauer….

    Die Verschwörer-Magazine heißen Spiegel und Stern.

    Die seit Jahren sinkenden Auflagen beweisen das.

    Würden nicht immer noch von Steuergeldern bezahlten Abo-Hefte in div. Arztpraxen, Anwaltskanzleien und sonstigen Warteräumen ausliegen, wären die längst Geschichte und die verlogenen Red. beim Arbeitsamt!

    Mit dem Rad zum Arbeitsamt….

    „Verschwörer“ und „Aluhut-träger“ nennt man Menschen, die Dinge wissen, die noch nicht von der Lügenpresse veröffentlicht werden….

  26. Vielleicht sollten sich die rechtsextremen Forentrolle mal zum Teufel scheren. Oder zu Freund Putin, aber das kommt aufs Gleiche.
    Weiter so, meedia. Keinen Fußbreit den Neofaschisten!

    1. Ach Chrissi!

      Mit diesen dümmlichen Phrasen wurde doch von Anfang an versucht die Gegenbewegung zu stoppen aber gebracht hat es nichts. Schade, dass Du das noch gar nicht mitbekommen hast. Was glaubst Du was Du mit diesen leeren Phrasen erreichst?

      Kleiner Tipp an Dich:
      In Österreich wird die Wahl wiederholt und die FPÖ wird gewinnen!
      Im September gibt es in Meck-Pomm Landtagswahlen und die AFD hat gute Chancen stärkste Kraft zu werden.
      In Frankreich steht Le Pen kurz davor die Macht zu übernehmen!
      In Holland kommt Wilders auch in Kürze an die Macht.
      In Schweden sind die Schwedendemokraten weiter am wachsen und in Dänemark die „Dansk Folkeparti“.

      Bedankt euch bei Merkel (und ihrer Masseneinladung) denn die hat die links-grüne Titanic gegen den Eisberg gerammt (und jetzt sinkt sie und es gibt nichts mehr auf dieser Welt um das zu verhindern).

      Eure Zeit ist vorbei!

      Schönen Tag dann noch!

      1. Ganz schön zornig…. Warum wird eigentlich noch gewählt wenn Sie doch wissen wie es ausgeht? Und wirklich wichtig……wer wird Europameister?

      2. Das war nicht zornig sondern die Skizzierung der Realität. Aber falls Sie die Realität „zornig finden“, ist das nicht mein Problem.

  27. Herr Winterbauer, können Sie überhaupt juristisch bewerten in welcher Weise Herr Maas gesetzlich gegen Andersdenkende vorgeht? Vermutlich nicht. Dennoch erheben Sie sich auf ignorante Art über das Compact-Magazin.
    Sicherlich, die Titelbilder finde ich auch eher schlecht gewählt, allerdings werden Sie wohl kaum verneinen können, dass die „veröffentliche Meinung“ sofort andere Zeitungen und Zeitschriften niederschreibt, die den engen Meinungskorridor sprengen. Und genau an dieser veröffentlichen Meinung orientiert sich auch letztlich das Gericht und auch das Umfeld jenes Models.

    1. Herr Trafford, bitte noch mal erklären: Wieso nochmal hat das „Compact Magazin“ das Recht, seine Meinung zu veröffentlichen, aber der Herr Winterbauer eher nicht? Danke im Voraus!

      1. Ich habe mich wohl vertan. So dachte ich, dass „Meedia“ ein unabhängiger Onlinebranchendienst wäre, der naturgemäß neutraler auftritt. Aber jetzt las ich, dass er zur Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH gehört, die etliche linksliberale Medien (Tagesspiegel, Zeit uvm.) herausgibt. Vielleicht sollte man das einmal auf der ersten Seite kenntlich machen, sonst machen sich Nutzer (wie ich) noch Illusionen.

      2. Weil der Herr Winterbauer seinen Artikel dann auch mit „Meinung“ kennzeichnen müsste (was er aber nicht getan hat).

        Ich lese das „Verschwörermagazin“ übrigens weiterhin und die Verkaufszahlen steigen auch weiterhin an.

        Viele Grüße von einem „Verschwörermagazinleser“!

      3. Nachtrag:

        Alleine schon am Titel und dem Begriff „Verschwörer-Magazin“ sieht man ja, dass Winterbauer kein Journalist sondern ein Ideologe ist der in diffamierender Art und Weise vor geht.

        Damit mag er vielleicht bei der TAZ Beifall bekommen aber sonst nirgends und daher ist Winterbauer auch nicht ernst zu nehmen.

        Die links-grünen Journalisten kotzen halt kräftig ab, dass ihnen die Leser immer mehr davon laufen aber die „rechten“ Zeitungen immer weiter stark wachsen.

        Winterbauer & Co. sind halt alle am Ende!

      4. Wer denken und lesen kann, sollte Meinungen und Fakten erkennen können.MEEDIA gehört zur Verlagsgruppe Handelsblatt, was wir unter Texte, die sich mit der Verlagsgruppe Handelsblatt befassen, auch immer dazuschreiben.

      5. Ah Herr Winterbauer, zu wem gehört die Verlagsgruppe Handelsblatt? Richtig! Zur zur Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH. Hätte man auch bei Wikipedia recherchieren können. Aber mit Recherche haben Sie nicht viel zu tun 😀

    2. Herr Winterbauer hat Recht wenn er schreibt, dass man mehr zu Stil, Gesinnung und Methoden des Magazins nicht sagen muss als dass es Maas in SS-Uniform zeigt. Wer Maas mit der SS vergleicht und dann auch noch ein abgewandeltes Goebbels-Zitat in der Überschrift bringt, disqualifiziert sich als ernstzunehmendes Magazin. Entweder der Autor hat nie ein Geschichtsbuch gelesen oder er betreibt bewusst Demagogie.

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