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28,32 Mio. Zuschauer: neuer Turnierrekord für den deutschen Sieg gegen Italien

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Das erst im Elfmeterschießen entschiedene EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien hat dem Ersten die gewohnte Mega-Einschaltquote beschert. 28,32 Mio. sahen am Samstagabend zu - so viele wie bei keinem anderen bisherigen EM-Spiel 2016. Einen Alltime-EM-Rekord gab es aber noch nicht. Stärkste Prime-Time-Alternative war unterdessen "Wilsberg" im ZDF.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Deutschland-Italien holt neuen Turnierrekord

Die bisherige Bestleistung der EM 2016 stammte aus dem Achtelfinale Deutschland-Slowakei: 28,10 Mio. sahen am 26. Juni zu. Nun waren es mit 28,32 Mio. noch einmal 220.000 mehr. Eien neuen Alltime-EM-Rekord gab es aber nicht, der liegt weiter bei 29,46 Mio. – aufgestellt im Halbfinale 2008 Deutschland-Türkei. Dass diese Bestleistung noch nicht getoppt wurde, dürfte auch daran gelegen haben, dass Deutschland und Italien am Samstag ran mussten und viele Fans das Spiel unterwegs bei Public Viewings und in Kneipen gesehen haben. Diese Zuschauer können von der GfK bekanntlich nicht mit einberechnet werden. Deutschland-Türkei fand 2008 an einem Mittwoch statt. Das Halbfinale gegen Frankreich oder Island läuft am Donnerstag – da dürfte die Quote noch einmal getoppt werden und vielleicht gerät dann auch die Zahl aus 2008 in Gefahr. Noch ein paar Zahlen zum Spiel Deutschland-Italien: Der Marktanteil lag bei 79,8%, bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 11,08 Mio. Fans sogar 83,1% und den besten Marktanteil gab es bei den 3- bis 13-Jährigen mit 89,0%. 1,70 Mio. Kinder duften wach bleiben.

2. Das Erste bis weit nach 1 Uhr mit mehr Zuschauern als sämtliche anderen Sender am gesamten Tag

Auch nach dem Ende des dramatischen Elfmeterschießens blieben viele Menschen im Ersten: „Beckmanns Sportschule“ erreichte selbst von 0.30 Uhr bis 1.25 Uhr noch 3,74 Mio. Zuschauer und 32,5%. Erst bei „Sherlock“ brach der Marktanteil danach auf ein Normalmaß ein: 760.000 Seher entsprachen da noch 12,7%. Damit erreichte Das Erste aber inklusive „Beckmanns Sportschule“ bis 1.25 Uhr so viele Leute wie kein anderer Sender am gesamten Tag. Stärkstes, bzw. am wenigsten schwaches Nicht-ARD-Programm war am Samstag die „heute“-Sendung im ZDF mit 3,17 Mio. Sehern und 16,8%, in der Prime Time lagen die Mainzer mit „Wilsberg“ und 2,43 Mio. bzw. 7,6% vorn.

3. Stärkste Programme der Privaten liefen bei 14-49 allesamt vor 20 Uhr, in der Prime Time gab es maximal 4,5%

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Bei den 14- bis 49-Jährigen belegt Das Erste ebenfalls die ersten fünf Plätze der Tages-Charts. Dahinter folgen dann eine Reihe von ProSieben-Programmen, die allerdings alle vor 20 Uhr zu sehen waren. „The Big Bang Theory“ erreichte um 17.35 Uhr 900.000 junge Menschen – stolze 18,8%. Die „Newstime“ kam im Anschluss auf 890.000 und 17,7%, „Galileo“ um 19.05 Uhr auf 840.000 und 14,3%. Ein toller Vorabend für ProSieben. In der Prime Time hingegen lief es sehr bescheiden: „Werner – Eiskalt“ kam auf ganze 350.000 14- bis 49-Jährige und 3,2%. Einen Tick weniger schlecht schnitt RTL ab: Die Free-TV-Premiere „Rubinrot“ holte gegen die EM mit 520.000 14- bis 49-Jährigen aber auch nur 4,5%. Nur 2,5% erzielte Sat.1-Film „Solange Du da bist“.

4. Vox punktet mit „Tierbabys“, RTL II um 20.15 Uhr nur bei 1,6%

Auch in der zweiten Privat-TV-Liga lief es nur bis 20.15 Uhr gut. Am stärksten war hier die Vox-Vorabend-Reihe „Tierbabys – süß und wild“, die mit 540.000 14- bis 49-Jährigen und 9,2% in die neue Staffel startete. Um 20.15 Uhr blieb „Die Geistervilla“ hingegen bei 320.000 und 3,0% hängen, besiegte damit aber immerhin das noch schwächere Sat.1. kabel eins kam mit „Navy CIS“ um 20.15 Uhr auf 2,3%, um 21.15 Uhr auf 1,4%. Bei RTL II lief ein weiterer Bollywood-Film: „Paheli – Die Schöne und der Geist“ blieb ab 20.15 Uhr mit nur 190.000 jungen Zuschauern bei 1,6% hängen.

5. RTL und Sky punkten mit Formel-1-Qualifying, Tour de France nur bei Eurosport über Soll

Schon vor dem EM-Viertelfinale gab es am Samstag viel Sport im deutschen Fernsehen – u.a. das Formel-1-Qualifying und den Auftakt der Tour de France. Die Formel 1 erreichte zwar keine spektakulären Zahlen, doch mit 1,87 Mio. Fans erzielte RTL um 14 Uhr immerhin 15,5%. Im Pay-TV gewann die Sky-Übertragung sogar den Tag: 200.000 Zuschauer (1,6%) reichten dafür. Eurosport zeigte ab 12.40 Uhr den Auftakt der Tour de France: 250.000 Leute entsprachen in den Stunden bis 17.15 Uhr immerhin 2,1%, normal sind für Eurosport 0,6%. Das Erste kann mit seinen 940.000 Zuschauern und sehr blassen 7,2% hingegen nicht sonderlich zufrieden sein.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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