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Holger Stark wechselt vom Spiegel in die Zeit-Chefredaktion

Holger Stark (li.) und Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo
Holger Stark (li.) und Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo

Mehr Recherche und mehr Investigation für Die Zeit. Holger Stark wechselt vom Spiegel zur Hamburger Wochenzeitung und wird dort Mitglied der Chefredaktion. Spätestens am 1. Februar 2017 übernimmt er die Leitung des Investigativ-Ressorts von Stephan Lebert. Beim Spiegel arbeitete der 46-Jährige zuletzt als Bürochef in Washington.

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Die Verpflichtung des zweifachen Nannen-Preisträgers, der bereits beim Tagesspiegel mit Giovanni di Lorenzo zusammenarbeitete, hat für Die Zeit auch eine strategische Komponente, wie der Chefredakteur erklärt: „Wir wollen neben den bereits vorhandenen Säulen der Meinung, der herausragenden Reportage und der Interviews noch eine vierte weiter ausbauen: die Recherche. In einer immer komplexer werdenden Welt ist sie ein besonders wirksames Mittel gegen Desinformation und Verschwörungstheorien.“

Stark arbeitet seit 2001 für den Spiegel. 2006 wurde er erst stellvertretender Leiter des Deutschlandressorts, dessen Leitung er schließlich vier Jahre später übernahm. Seit dem Sommer 2013 berichtet der 46-Jährige aus Washington.

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Stephan Lebert, der das Investigativ-Ressort vor knapp fünf Jahren aufbaute, soll die Leitung auf eigenen Wunsch aufgeben haben. Laut Pressemitteilung soll er dem Ressort jedoch weiterhin als Autor zur Verfügung stehen und nach wie vor die Seite „Recht & Unrecht“ betreuen.

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Alle Kommentare

  1. Beim Spiegel ist der Stark nix geworden, bei der ZEIT wird er sehen, daß es nicht in der DNA dieses Blattes liegt, wirklich investigativ zu arbeiten. Da sind die Dandys vor.

  2. Vom LÜGEL zur ZEIT. Qualitätssprung kann man das wohl eher nicht bezeichnen. Mittlerweile völlig realitätsfremde und unglaubwürdige salonlinke Postillen, alle beide.

    1. Dazu eine Randnotiz:

      Vor Kurzem wurde eine neue Statistik zum Thema politische Gewalt veröffentlicht. Das Ergebnis: Rechtsextreme Gewalt stieg um ca. 40 Prozent, linksextreme gar um ca. 65 Prozent. Was macht die „Zeit“ daraus? Sie schreibt beinahe ausschließlich von dem schrecklichen Anstieg „rechter Gewalt“, natürlich auch mit großer Titelzeile dahingehend. Am Am Ende des Berichts wurde dann noch kurz verschämt der Anstieg linksextremer Gewalt erwähnt. Sieht so objektiver und eben nicht in die Irre leitender Journalismus aus? Wohl kaum. Dafür gebe ich keinen Cent mehr aus.

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