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Erste Gemälde bringen jeweils über eine Million Euro: WDR-Kunst wird in London versteigert

Für den WDR verkaufte Sotheby`s das Gemälde „Alpweg“ von Ernst Ludwig Kirchner für 1,1 Millionen Euro
Für den WDR verkaufte Sotheby`s das Gemälde "Alpweg" von Ernst Ludwig Kirchner für 1,1 Millionen Euro

Das Auktionshaus Sotheby's in London hat am Dienstagabend Kunstwerke aus dem Besitz des Westdeutschen Rundfunks (WDR) versteigert. Die beiden wertvollsten Werke waren "Möwen im Sturm" (1942) von Max Beckmann und "Alpweg" (1921) von Ernst Ludwig Kirchner.

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Das Beckmann-Gemälde erzielte nach Angaben von Sotheby’s einen Preis von umgerechnet 1,069 Millionen Euro und entsprach damit dem Schätzpreis von 900 000 bis knapp 1,3 Millionen Euro. Die Arbeit von Kirchner wurde für 1,1 Millionen Euro versteigert und lag damit über dem Schätzpreis von bis zu 1 Million Euro. Weitere Werke aus WDR-Besitz sollen am Mittwoch versteigert werden.

Der Verkauf der WDR-Kunst war sowohl von der nordrhein-westfälischen Landesregierung als auch von der Bundesregierung kritisiert worden. Intendant Tom Buhrow teilte dazu am Dienstag mit, die Entscheidung zum Verkauf von insgesamt 46 Werken sei keine leichte gewesen. „Angesichts unserer schwierigen Haushaltslage war sie aber notwendig. Umso mehr freut es mich, dass die beiden Hauptwerke von Max Beckmann und Ernst Ludwig Kirchner bei der Abendauktion in London auf ein großes internationales Interesse stießen und jeweils einen Käufer gefunden haben.“ Der Erlös komme dem Programm und damit dem Publikum des größten ARD-Senders zugute.

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