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Blendle-Verkaufs-Charts der Woche: SZ-Magazin siegt mit einer „Chronik der letzten Tage“

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Ausgerechnet ein Text über den Tod hat dem Journalismus-Shop Blendle in den vergangenen Tagen extrem viele Reaktionen in den sozialen Netzwerken beschert: Die Reportage "Ganz am Ende" aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung wurde dadurch auch der meistverkaufte Artikel der Woche. Zum ersten Mal in der Top Ten der Woche dabei: das Magazin "Eltern".

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„Im Leben ist nur eines sicher: der Tod“. Obwohl der Text aus dem SZ Magazin mit einer solchen Plattitüde startet, entpuppt er sich als lesenswert. Die „Chronik der letzten Tage“ versucht, dem Leser nahe zu bringen, wie sich anfühlt, wenn man stirbt. Immer wieder muss man beim Lesen stoppen – mit Kloß im Hals. Dass „Ganz am Ende“ dennoch der meistverkaufte Artikel der Woche geworden ist, hat zum einen damit zu tun, dass der Text massiv in den Blendle-Newslettern beworben wurde, zum anderen aber eben auch damit, dass er gut ankam und sich über die sozialen Netzwerke weiter verbreitet hat.

Weitgehend ohne Newsletter schaffte das Magazin Eltern den Sprung in die Top Ten. Erstmals. „Plötzlich kommen die Zweifel“ über junge Eltern generierte vor allem mit einem Facebook-Post viele Verkäufe. Belohnung: Platz 5. Zwischen den Tod und das neue Leben schoben sich noch Depressionen aus dem Zeit Magazin, ein Mutmacher aus der Zeit und das Döpfner-Interview wiederum aus dem SZ-Magazin.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 15. bis 21. Juni 2016:

1. „Ganz am Ende„- Süddeutsche Zeitung Magazin, Roland Schulz, 4390 Wörter, 79 Cent
Eine Reportage, die unter die Haut geht und die verdeutlicht, wie es sich anfühlt, wenn man stirbt.

2. „Aus dem Schatten ans Licht“ – Zeit Magazin, Julia Friedrichs und Thorsten Padberg, 3883 Wörter, 89 Cent
Ein berührender Text über Depressionen und warum Pillen nicht helfen.

3. „Mut tut gut“ – Die Zeit, Martina Kix, 1803 Wörter, 59 Cent
Reportage über drei Menschen, die ihren Beruf an den Nagel gehängt und neu angefangen haben.

4. „‚Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit‘„, Süddeutsche Zeitung Magazin, Sven Michaelsen und Lorenz Wagner, 4612 Wörter, 79 Cent
Spannendes und sehr persönliches Interview mit Springer-Chef Mathias Döpfner über sein Privatleben und die Medienlandschaft der Zukunft.

5. „Plötzlich kommen die Zweifel“ – Eltern, Elisabeth Hussendörfer, 1580 Wörter, 59 Cent
Ein sehr ehrlicher Text über junge Eltern und den Zweifel, den sie in sich tragen.

6. „Stundenhotel für alle“ – Welt am Sonntag, Anette Dowideit, 1472 Wörter, 35 Cent
Die Welt am Sonntag recherchierte zum Thema „Stundenhotel“. Auch renommierte Häuser vermieten ihre Zimmer tagsüber stundenweise für Sex.

7. „Am Abendbrottisch mit … Familie Sauerborn“ – Die Zeit, Anne Hähnig und Martin Machowecz, 2787 Wörter, 89 Cent
Sehr interessantes Gespräch zwischen Vater und Sohn. Der eine wählt die AfD, der andere wählt links.

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8. „Die Lieferarmee“ – Der Spiegel, Laura Backes und Ann-Kathrin Nezik, 1368 Wörter, 75 Cent
Recherchestück über den Start-up-Krieg zwischen den Lieferdiensten Foodora und Deliveroo.

9. „Wovon lebst du eigentlich“ – Neon, Jurek Skrobala, Lars Weisbrod und Eva Reisinger, 3304 Wörter, 59 Cent
Die Neon schreibt hier über das Thema Geld und erklärt, warum vor allem junge Menschen häufiger über ihre Finanzen sprechen müssen.

10. „Die Angst um die Töchter“ – stern, Jan Christoph Wiechmann, 2060 Wörter, 65 Cent
Schockierende Reportage über die brutalen Zustände und die Massenvergewaltigungen in den Favelas von Rio.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird logischerweise vom lesenswerten Döpfner-Interview angeführt. Dahinter folgt zweimal Die Zeit:

1. „‚Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit‘„, Süddeutsche Zeitung Magazin, Sven Michaelsen und Lorenz Wagner, 4612 Wörter, 79 Cent
Spannendes und sehr persönliches Interview mit Springer-Chef Mathias Döpfner über sein Privatleben und die Medienlandschaft der Zukunft.

2. „Liebt doch mal vernünftig“ – Die Zeit, Björn Stephan, 1380 Wörter, 59 Cent
Über Partnerbörsen und warum Algorithmen viel besser über unsere möglichen Partner entscheiden können als wir selbst.

3. „‚Welle der Verdrängung‘“ – Die Zeit, Philip Faigle und Götz Hamann, 1196 Wörter, 59 Cent
Interessantes Interview mit Autor Nic Newman über Facebook als Nachrichtenzentrale und die Zukunft des Journalismus.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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