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Von der Welt zur Weltwoche: Matthias Matussek heuert als regelmäßiger Autor an

Welchwoche-Herausgeber Roger Köppel (l.) gibt Matthias Matussek eine neue publizistische Heimat
Welchwoche-Herausgeber Roger Köppel (l.) gibt Matthias Matussek eine neue publizistische Heimat

Matthias Matussek heuert als regelmäßiger Autor bei der Weltwoche in der Schweiz an. Man habe sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu intensivieren, erklärt Herausgeber und Chefredakteur Roger Köppel. Matussek schrieb zuletzt für die Tageszeitung Die Welt, mit deren Chefredaktion er sich im Herbst vergangenen Jahres überwarf und daraufhin seinen Autorenvertrag verlor.

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Sein neues Engagement machte Matussek bei Facebook öffentlich, wo er die neue Ausgabe der Weltwoche postete, die mit einem von ihm verfassten Porträt über den Schauspieler Johnny Depp aufmacht.

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Gegenüber MEEDIA bestätigte Weltwoche-Herausgeber und Chefredakteur Roger Köppel Matusseks neues Engagement als regelmäßiger Autor. Bei Matussek handele es sich um die „Verkörperung eines Nonkonformisten“, um einen „unkonventionellen und brillanten“ Journalisten, den er enorm schätze, so Köppel, der auch für die nationalkonservative und rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei im Nationalrat sitzt. Die Weltwoche wurde 1933 als Schweizer Wochenzeitung gegründet und erscheint seit 2016 in Magazinform. Die verkaufte Auflage der in der deutschen Schweiz herausgegebenen Publikation liegt bei 51.906 Exemplaren.

Matussek war zuletzt als Autor für die Tageszeitung Die Welt tätig, bis er sich im Herbst 2015 im Streit mit der Chefredaktion trennte. Der Auseinandersetzung vorangegangen war eine Diskussion über ein Facebook-Posting Matusseks unmittelbar nach den Anschlägen in Paris im November vergangenen Jahres, das der damalige Chefredakteur Jan-Eric Peters wiederum als „durchgeknallt“ kritisierte. Matussek hatte in diesem Posting angedeutet, dass die Anschläge mit der Flüchtlingswelle aus dem arabischen Raum zusammenhängen könnten und schloss das Posting mit einem grinsenden Smiley ab. Es kam zur sofortigen Trennung, über die bis vor wenigen Tagen außergerichtlich gestritten wurde. Die Welt und Matussek einigten sich darauf, dass er künftig als freier Journalist Texte anbieten kann, aber nicht mehr als fester Autor arbeitet.

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Alle Kommentare

  1. Den Köppel hab ich bei „Hart aber fair“ gesehen, der scheint mir in Ordnung. Da hast Matussek sicher nicht schlecht getroffen.

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