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Von „Leute heute“ zu YouTube: Ex-ZDF-Moderator Achim Winter startet Promi-Talk im Web

Achim Winter und Stephan Schreyer sind die Köpfe hinter dem Projekt WinterSchreyer
Achim Winter und Stephan Schreyer sind die Köpfe hinter dem Projekt WinterSchreyer

Er hat jahrelang das ZDF-Format „Leute heute“ moderiert. Jetzt startet der Fernshjournalist Achim Winter ein eigenes Talkformat - diesmal im Netz. Der Name der Sendung „Unterhaltung Ungeschminkt“ . Zu den Gästen der ersten Staffel gehören der Comedian Karl Dall, der Star-Friseur Udo Walz sowie der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel. Finanziert werden soll das Vorhaben über Bannerwerbung. Weiteres Geld soll über Crowdfunding dazukommen.

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Es ist ein gewagtes Projekt. Achim Winter, der jahrelang das ZDF-Format „Leute heute“ moderierte, startet eine zweite Karriere als Talk-Moderator im Web. Er will Promis „in entspannter Atmosphäre“ zu Hause interviewen und mit ihnen Gespräche führen, „ohne, dass sie hinter das Licht geführt werden“, erklärt Winter auf seiner frisch gelauchten Webseite www.winterschreyer.com. Geplant sind zunächst zehn Folgen mit Medienschaffenden, Intellektuellen und bekannten Unternehmerpersönlichkeiten. Auf der Gästeliste der ersten zehnteiligen Staffel stehen der Comedian Karl Dall, Sterne-Koch Johann Lafer, Promi-Friseur Udo Walz sowie Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Chef des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI).

Zu sehen ist das Talk-Format namens „Unterhaltung Ungeschminkt“ ab sofort im Web und auf YouTube. Jede Folge dauert nicht länger als 30 Minuten. Auch eine gekürzte Fassung sei verfügbar,  heißt es. Mit im Boot bei dem Medien-Startup WinterSchreyer ist der Kommunikationsexperte Stephan Schreyer. Beide haben in das journalistische Netz-Vorhaben privat jeweils 30.000 Euro gesteckt, betont Schreyer gegenüber MEEDIA. Geplant ist, über Crowdfunding weitere Gelder einzusammeln. Zusätzliche Einnahmen erhofft sich das Duo auch über Bannerwerbung. Hierfür ist im Gespräch, eine eigene App für das Talk-Format aufzubauen. Sollte das Format im Netz auf große Resonanz stoßen, wollen die beiden Geschäftspartner das Format außerdem TV-Sendern anbieten.

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Zudem sollen Auftragsproduktionen für Firmen die Kasse der Jungunternehmer füllen. Diese seien aber völlig losgelöst von dem journalistischen Produkt. Hier könnten sich Firmen nicht einkaufen. „Wir bieten unseren Service als Produzent lediglich Firmen für deren mögliche Produktion an – welche aber nichts mit dem Format zu tun hat“, unterstreicht Schreyer.

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