Anzeige

Mit Shakespeare, Geld und „digitalem Burnout“: blasse Kiosk-Woche für Spiegel, stern und Focus

Cover-Check-Spiegel-Stern-Focus.jpg
Die Ausgaben 17/2016 von Spiegel, stern und Focus

Die drei großen Wochenmagazine landeten mit ihren Ausgaben 17/2016 leicht unter ihrem Normalniveau. Die Titelthemen "Der Terror-Experte" über William Shakespeare, "So retten Sie Ihr Geld!" und "Diagnose: Digitaler Burnout" waren also keine Bestseller. Immerhin: Der stern übertraf knapp die Vorwoche und seinen 3-Monats-Durchschnitt.

Anzeige
Anzeige

Der Spiegel kam mit seinem Heft 17/2016 auf genau 209.911 Verkäufe im Einzelhandel, also in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. Damit blieb man relativ klar unter dem Wert der Vorwoche, als das Thema Böhmermann vs. Erdogan für 222.884 Einzelverkäufe gut war. William Shakespeare als „Der Terror-Experte“ mit der Unterzeile „Macht, Mord und Moral: Die erstaunlich aktuelle Welt des William Shakespeare“ kam an diese Zahl nicht heran. Ebenfalls nicht heran kam die Ausgabe an die Durchschnittszahlen der jüngsten 12 Monate (230.800), bzw. drei Monate (222.600). Im Gesamtverkauf, inklusive Abos, Bordexemplare, Lesezirkel, etc. erreichte Der Spiegel diesmal eine Auflage von 784.337 Exemplaren, darunter 53.604 ePaper.

Der stern blieb mit seinem Heft 17 ziemlich genau 20.000 Einzelverkäufe hinter dem Spiegel. 189.883 Exemplare wechselten in dieser IVW-Kategorie den Besitzer. Immerhin: Das waren 396 mehr als eine Woche zuvor. Und: Der Service-trächtigen Titelgeschichte „So retten Sie Ihr Geld!“ gelang es auch, den aktuellen 3-Monats-Durchschnitt von 185.600 Einzelverkäufen zu übertreffen. Der 12-Monats-Durchschnitt (200.500) wurde hingegen verfehlt. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 718.156 Exemplaren, inklusive 16.752 ePaper.

Anzeige

Am deutlichsten unter seinem Normalniveau blieb in der aktuellen Cover-Check-Woche prozentual gesehen der Focus: 61.471 Leute griffen im Einzelhandel zu – rund 7.000 weniger als eine Woche zuvor. Der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt liegt bei 73.700, der 3-Monats-Durchschnitt bei 65.200. Weder das Titelthema „Diagnose: Digitaler Burnout“, noch der ebenfalls sehr prominent platzierte Titel-Teaser „Hausbesuch bei Sarrazin“ lockten also übermäßig viele potenzielle Focus-Käufer. Der Gesamtverkauf lag bei 471.137, davon 25.417 ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*