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„Mietprellern auf der Spur“: Vor fünf Jahren flog Vera Int-Veen schon einmal auf

Das Gesicht zweier Formate, bei denen manipuliert wurde bzw. wird: Moderatorin Vera Int-Veen
Das Gesicht zweier Formate, bei denen manipuliert wurde bzw. wird: Moderatorin Vera Int-Veen

Jan Böhmermann hat RTL bloßgestellt: Das Team des "Neo Magazins Royale" schleuste zwei Schauspieler in die Dating-Sendung "Schwiegertochter gesucht" und deckte so auf, wie hinter den Kulissen mit den Kandidaten umgegangen wird. Vor allem projiziert Böhmermann seine Häme auf Moderatorin Vera Int-Veen – und zwar völlig zu Recht. Denn Int-Veen ist keine Ersttäterin.

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Wir erinnern uns: 2011 machte die Moderatorin schon einmal Schlagzeilen mit Dreharbeiten für ihr Format „Mietprellern auf der Spur“. In der Sendung wollte Int-Veen dokumentieren, womit Vermieter im Falle von Mietnomaden oder Prellern zu kämpfen haben. Die Sendung sollte Menschen zeigen, „die durch das Hinterlassen verwüsteter Wohnungen andere in den Ruin treiben“ – dabei nahm die Produktion keine Rücksicht auf soziale Hintergründe. „Bei RTL regiert ein klares Opfer-Täter-Schema“, kommentierte Spiegel Online treffend.

Damals hatte das Team einen Teenager offenbar gegen seinen Willen gefilmt und das Filmmaterial danach so manipuliert, dass es im TV so ausgesehen hatte, als sei das Kamerateam mit seiner Zustimmung in die Wohnung gegangen, in der er mit seinem Bruder und seiner pflegebedürftigen Mutter lebte.

Bild berichtete zuerst über Mogeleien im Schnitt und das skandalöse Vorgehen, RTL wies die Vorwürfe zurück. Doch dann legte das Boulevardblatt nach und veröffentlichte Rohmaterial der Sendung. Das zeigte, dass Vera Int-Veen beim Betreten der Wohnung eigentlich eine ganz andere Frage gestellt hatte. Sie fragte: “Freust du dich, deine Schwester zu sehen?” Darauf der Bruder: “Jaaa.” In der Sendung wurde das “Ja” dann einfach hinter die Frage geschnitten, ob man mit in die Wohnung dürfe.

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Aus dem Rohmaterial ging außerdem hervor, dass der Sohn eindeutig versucht, dem Kamerateam den Zugang zu der Wohnung zu verwehren. Darüber ging die Moderatorin mit ihrem Team jedoch einfach und rücksichtslos hinweg. Besonders bedenklich: Laut Bild ging der bloßgestellte Sohn auf eine Schule für geistig Behinderte.

Am Ende des Videos floh er vor dem Kamerateam. Und die Reaktion des RTL-Teams: Vera Int-Veen stachelte ihre Leute auf, hinterherzurennen (“Bewegt Euch, hopp, hopp, hopp.”). Ganz am Ende des Videos hörte man noch, wie Vera Int-Veen sagt: “Geil” und dabei lachte.
Später gestand die Produktionsfirma des Formates Fehler ein – und trennte sich vom Schnitt-Producer. RTL erklärte, die Mutter des Jungen sei mit den Dreharbeiten einverstanden gewesen. Und Int-Veen äußerte sich in der BamS ziemlich uneinsichtig: “Natürlich wird viel weggeschnitten, wenn man sieben Tage dreht und hinterher ein 47 Minuten langer Beitrag übrig bleibt. Aber bei mir wird nicht getrickst; ich bin gegen jede Schummelei!” Von der geschnittenen Endfassung habe sie damals nichts gewusst.

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Alle Kommentare

  1. Es ist so eine Schande das es solche Sendungen überhaupt gibt und es ist einfach unvorstellbar, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich solche niveaulosen menschenverachtenden Sendungen mit gutem Gewissen anschauen ! Ganz klar werden dort Menschen eingesetzt , die sich selber , aus welchen Gründen auch immer, nicht verteidigen können und sich in diesen Shows erniedrigen lassen müssen , um für Gelangweilte als Clown der Nation zu fungieren!

    Entsetzlich und traurig , dass es so skrupellose Menschen, wie diese Vera und co. gibt ! Anscheinend hat diese Frau noch nicht bemerkt, dass sie selber die einzig wirklich bedauernswerte Lachnummer in ihren Shows ist . Da nützen ihre gesteuerten Imageaufbesserungen wie zB. in der Kinderhilfe auch nichts ! Alles schon durchschaut , liebe Vera ! Wirklich pfui ! Wäre sie ein Mitglied meiner Familie ,ich würde mich für sie schämen !

  2. Schwiegertochter gesucht steht bei mir noch im Abendprogramm. Aber wenn ich Beate mit Mutter sehe sträuben sich mir die Haare. Sie bekommt von RTL einen Auslandsurlaub bezahlt. Manchmal kommt es mir vor, das sie nicht ernsthaft einen Mann sucht. Solange die Mutter mitmischt und bestimmt was Beate zu tun hat bekommt sie nie einen Mann.

  3. Diese „ich habs doch schon immer gewusst“ und „wer ist denn auch so blöd das mit sich machen zu lassen“ -Kommentare gehen mir mittlerweile so unsäglich auf den Geist.

    Liebe Leute es geht nicht drum, dass die Anderen es erst jetzt gemerkt haben was da los ist, oder ihr so viel schlauer und weitsichtiger seid als alle Anderen. Es geht darum, dass der Großteil der Menschen dort nicht in der Lage ist, sich der programmierten Häme und Negativdarstellungen zu erwehren, geschweige denn diese zu erkennen.
    Selbst wenn man sich willentlich diesen Mechanismen aussetzen würde, was soll dieses bescheuerte, sozialdarwinistische Argument „selber Schuld“? Daraus spricht erkennbar reiner Narzissmus, da man ja selber so unglaublich perfekt ist (bis man dann selber mal in einer hilfsbedürftigen Position ist). Der alte RTL-Reflex „haha, guck mal wie Scheiße und dumm die sind“.

    Außerdem geht es vordergründig mMn darum, solches Verhalten nicht nur zu ignorieren (sprich abschalten), sondern zu verbieten, strafrechtlich zu verfolgen und Unschuldige zu schützen, sprich aktive Schritte zu unternehmen.

    Ansonsten wird nämlich exakt die o.g. negative moralische Konditionierung à la selber Schuld verbreitet. Erst wer einmal selbst in einer misslichen Lage war, kann einschätzen wie wichtig Empathie, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sind. Aus einer Position der Stärke ist es immer unglaublich leicht, diese Eigenschaften nicht anzuwenden.

  4. Wer sieht sich dieses Mist denn an? Sind wir denn immer noch so unaufgeklärt? Im Grunde wissen wir doch alle, dass nur die Quote zählt, ob Wahr oder Unwahr. Und trotzdem gibt es unzählige Zuschauer…ohne mich.

  5. Da einige von den extrem kritischen Analysten hauptsächlich die Länge des Beitrages von Format-Probleme verurteilten, hier die übliche , dem Niveau der besprochenen Fernsehbeitäge entsprechende Kurzkritik: ey Alter, voll geil cool!!!

    1. Trotz allem gilt, egal, was man und wie man es mitteilen möchte, die alte Tschechow-Regel: Die Kürze ist die Schwester des Talents.

  6. Was ist Vera Int Veen für eine Pott***?! Also ‚Tschuldigung. Und sie fühlen sich noch super dabei.

    1. Zu „Rudinho Fritz“

      Das Wort „Lügenpresse“ sollten Sie korrekter durch „Lügen-Zuschauer“ ersetzen. Alle wissen, dass in bestimmten Formaten (Semi Scripted Reality“) zunehmend gelogen wird. Doch das wird ja durch erhöhte Einschaltquoten belohnt, siehe die Konzeptänderung bei „Richterin Barbara Salesch“.

      Wenn Böhmermann jetzt eingangs vortäuscht, „Vera“ sei ein angeblich wahrheitsgetreues Format, dessen „Lüge“ er „undercover enthüllt“, dann ist das eindeutig eine journalistische Böhmermann-Lüge mit geheuchelter „Wahrheitssuche“.

      Doch vielleicht war ja Satire, mit der er unkritische Fans vorführt.

      P.S.: „Team Wallraff“ arbeitet für den selben Sender – und schweigt zu Vera. Insofern ist Wallraff wenigstens ehrlich beim Betrug.

  7. Die vielen Artikel zum Thema machen es schwer, dies zentral zu diskutieren/kommentieren und die Probleme anzusprechen.
    Trotzdem hat Böhmermann dankenswerterweise eine gute Recherche abgeliefert. Das Team Wallraff als Vorbild dient, sollte den ÖR-Fans verdeutlichen, das Formel-1-Wagen und Supersportwagen nach Leistungs-PS pro Kilogramm gemessen werden und weniger Verwaltung (und somit weniger GEZ-Gebühren) und mehr Leistung besser sind.

    Preisdruck führt meist auch zu Qualitätsdruck. Ich glaube Arabella Kiesbauer meinte mal in etwa „früher hatten die Sender viel Geld für Produktionen. Danach kam Generation Praktikum.“. Ihr rechnet jeden Monat die Leserzahlen und Radio- und TV-Minuten aus. Wenn ein Jahr später im Mai statt 100 Millionen TV-Minuten nur 95 Millionen TV-Minuten geschaut werden multipliziert man das mit der inflationsbereinigten Kaufkraft und weiss, wie viel weniger Prozente (geschätzt mal Minus 5%) die TV-Sender dieses Jahr eingenommen haben und somit auch weniger für Lizenzen und Eigenproduktionen und Personal zur Verfügung steht und wie die Gewerkschaft und Ausbildungs-Universitäten zu 5% weniger Gesamt-Lohn-Summen-Budgets einplanen oder die armen Absolventen die nächsten Dauer-Arbeitslosen 1-Euro-Arbeiter werden. Das das Programm immer billiger produziert wird, merkt man vielleicht nicht einmal.

    Davon abgesehen wird schnell vergessen:
    – Politiker gingen wegen der Flugmeilen nach Europa. Inzwischen sind sie zürück und werden als Kanzlerkandidat gehandelt. Wurden die Flugmeilen geoutet ? Was sagt das über die Nachhaltigkeit und Wählbarkeit dieser Partei und deren Mitglieder aus wenn sie ihre Flugmeilen nicht outen und zurückzahlen lassen ?
    – Bei TV-Sendungen haben sich andere Kanzlerkandidaten abgesprochene Fragen ihrer Jugend-Organisationen stellen lassen. Im TV wurde es aufgedeckt aber natürlich vergessen.
    – Die TAZ und vielleicht andere deckten mal auf, wie einfach man oft kommerziell orientierte (verkappte Produkt-Empfehlungs-)Artikel bei manchen Zeitungen platzieren kann. Was lernt man denn heutzutage im Journalisten-Studium ? Vielleicht deshalb sind fragwürdig erworbene Doktor-Titel kein Thema.
    – …VW… aber sicher auch viele andere Firmen und beispielsweise deren Teilnahme an Kartellen oder Korruptions-Zahlungen an Politiker welche teilweise erst nach 30 Jahren aufgedeckt wurden.

    Wegen der Verträge: Was auch nicht diskutiert wird ist das Vertragsrecht z.b. bei Casting-Teilnehmern. Ich bin der Meinung, der Bundestag sollte beschliessen, das nach 10 Monaten Schweigepflichten erlöschen. Dann dürfte jeder frei (im Rahmen der Gesetze) über DSDS, Produktion von TV-Sendungen, Europa-Meisterschaft, Olympia, Eurovision-Song-Contest usw. reden dürfen. Denn dann würde man Fehler vermeiden und besser werden.
    Nur mal ein Beispiel warum das wichtig wäre: Punkt 2 in:
    http://www.stern.de/kultur/film/til-schweiger-antwortet–ich-habe-keine-probleme-mit-kritikern–aber——3667778.html
    Irgendwo sonst sagte er wohl auch mal das man immer auf Abruf stehen müsste, weil der Drehplan geändert werden könnte selbst wenn man vermeintlich einen dreh-freien Tag hätte. Uwe Boll hingegen soll seine Filme in 3 Wochen abdrehen. Schön wäre natürlich wenn er beim Schnitt und Drehbuch vorher genauer hinschauen und dort optimieren würde. Vielleicht sollte Kalkofe ihn mal beraten welche Fehler Boll oder auch die Schlefaz-Filme gerne machen und wie man sie vermeidet.
    Im Rahmen der Anti-MogelHD-Kampagne sollte man auch Monat/Jahr des Drehs an die meisten Sendungen dranschreiben. Speziell im Sommer wird viel wiederholt und dann sind Jens und Jenny noch zusammen oder Katzenberger noch nicht verheiratet oder ein Sturm weht über Deutschland und Chefpolitiker werden bei Sonnenschein und perfektem Wetter an der Nordsee interviewed was wohl ein paar Wochen vorher stattfand wie auch die meisten Talkshows bequem am Nachmittag aufgezeichnet werden und daher ab 18 Uhr online verfügbar und kommentierbar sein müssten und nicht erst wenn viele schlafen nach/während der Ausstrahlung oder vielleicht einen Tag später mit Änderung in der Mediathek usw. Und auf der zweiten Tonspur und im Untertitel sollte bei Politikern und Wirtschafts-Bossen immer der Original-Ton laufen. Sowas sind Selbstverständlichkeiten moderner TV-Ausstrahlung welche die TV-Presse seltsamerweise nicht einfordert.

    Wegen der Bezahlung der Teilnehmer: Bei IT-Freiberuflern laufen aktuell Kampagnen für klare Gesetze ohne viele Einnahmen für Rechtsanwälte und jahrelange Gerichtsprozesse um klarer zwischen Zwangs-Freiberuflern und echten Freiberuflern unterscheiden zu können und nicht von der Rentenkasse monatelang auf Sozialversicherungs-Pflicht-Entscheidungen warten zu müssen. Im Prinzip würde es reichen, wenn die TV-Teilnehmer Mindestlohn bekämen und es direkt ans Finanzamt gemeldet würde. Wofür wohl gibt es Handies. Ein Freiberufler welcher nachweislich 19% seiner Einnahmen in offiziell zugelassene Renten/Alters-Rücklagen gelegt hat, hätte seine Rentenpflicht erfüllt. Das wäre wohl ein zu einfaches Gesetz. Alle Uber-Fahrer sollten während der Verfügbarkeits-Zeit in der Uber-App den Mindestlohn bekommen welcher mit den Fahrt-Einnahmen verrechnet wird. Auch das wäre wohl zu einfach. Bei Vermittlungsketten oder auch bei Freischreibern müsste der Freiberufler bzw. Subunternehmer am Ende der Kette Mindestlohn+19%Rente+Krankenkasse+Rücklagen für Schlechte Zeiten (z.b. 10%-30% je nach Branche) erhalten. Aber das wäre vielleicht zu einfach und wirksam für faire Bezahlung obwohl es sogar schon Spezial-Konstruktionen wie die Künstler-Sozialkasse gibt. Ein gutes Rot-Grün hätte das schon 2000 beschlossen. Auch damals gab es Zeitarbeit, Zwangsfreiberufler (fragt die Gewerkschaft ich glaube IG Metall nach Zwangsfreiberufler-Betreuung bei der Gewerkschaft) und Subunternehmer-Vermittler-Ketten.

    Wegen der Hintergrund-Überprüfung: Ich glaube Jerry Springer sagte mal in einem Interview das er die Show seit Jahrzehnten(?) macht und man die Kandidaten zwar überprüft werden und bisher nur eine kleine Zahl (eine Hand voll ?) „Fakes“ sich als Teilnehmer hineingemogelt hätten.
    – Wieso muss der Sherrif nicht verkünden ob ein Fahrer für Uber geeignet ist ? Stattdessen soll Uber auf eigene Kosten die beim Staat vorhandenen Daten irgendwie über Jahrzehnte hinweg (7 Jahre war zu kurz hat sich neulich herausgestellt) überprüfen lassen und dafür haften obwohl der Sherrif die Daten im Computer hat oder vom FBI sofort bekommen könnte ohne jegliche Überprüfer-Firmen bezahlen zu müssen und somit die Uberkosten vermeidbar hochzutreiben. Das fordert die Presse seltsamerweise anscheinend nirgendwo.
    – Bei Partnerbörsen gibts sicher viele – eigentlich zu sperrende – Teilnehmer welche nur einen schnellen Aufriss wollen bzw. viele Alimente abgreifen statt eine dauerhafte zufriedene Partnerschaft.
    – Und welche Politiker wirklich Verbesserung fürs Volk liefern liesse sich auf öffentlichen Webseiten gut verkünden weil die Presse es ja nicht macht während berechtigte Rücktrittsforderungen bei Fußball schnell durchgesetzt werden.
    – Das ist kein Flughafen wo böse Terroristen sich hineinschmuggeln wollen sondern eine TV-Sendung. Die Presse die es gerne besser weiss, liefert natürlich eher keine Lösungen. Wenn man Informationen liefern will muss man vielleicht DNA-Probe auf Lügen-Gene, Zeugnisse und Geburtsurkunde abgeben statt einfach nur Informationen welche die Presse durch Nachfragen, Nachmessen oder nachgucken einfach mal überprüfen könnte. Bei 90% der Dinge ist es egal wer der Informant ist weil man sie durch Recherche oder öffentliche Umfragen bei Lesern jedes Jahr oft billiger überprüfen kann. Daher ist es bedauerlich das es OpenLeaks immer noch nicht gibt. Beispiel von dieser Woche: Man hätte andere Parteimitglieder bei der SPD fragen können ob es wegen Wahlverlusten Posten-Änderungen geben soll und man z.B. die Lebensläufe in den Akten aktualisieren sollte. Man muss nicht fragen „will Gabriel am x.y um 12:34 Uhr zurücktreten und soll X ihn 3 Minuten 10 Sekunden später ersetzen“. Spezielle Informationen verallgemeinert man und fragt unverbindlich oder macht eine Crowdbasierte Wett-Tabelle. Eine Presse welche bis heute nicht alle Lebensmittelproduzenten nach der Liste aller Produkte mit Analog-Käse gefragt und veröffentlicht hat, hat bei sich selber noch deutliches Optimierungs-Potential. „Erst mal an die eigene Nase fassen.“. An den Foren-Kommentaren erkennt man eindeutig das der Journalismus noch in den Strukturen platzbegrenzter Print-Berichte festhängt und Onlineberichte immer noch nicht umfangreicher und die vollwertigen vollständigen Versionen der verkürzten Print-Berichte wären. Qualität beginnt im eigenen Büro und im eigenen Medium und da ist bei allen Gattungen (ausser vielleicht Radio) massivstes Optimierungspotential und die Leser/Hörer/Zuschauer wandern berechtigterweise ab. Weniger Leistung bringt weniger Leser/Zuschauer bringt weniger Einnahmen bringt weniger Jobs.

    Und angesichts der vielen gescripteten Formate stellt sich die Frage wie egal das Thema vielleicht ist:
    http://meedia.de/2013/02/28/zuschauer-wollen-spannende-geschichten/
    Ich glaube die Bild-Zeitung hat dafür gesorgt das Scripted-Reality inzwischen klarer und deutlicher markiert wird als früher.

      1. Omg, ja bitte! Erst dachte ich es gehört zum Artikel, dann dachte ich; wie lange zur Hölle saß der an diesem Text und hat er sich selbst befriedigt als er dann auch fertig wurde?
        Kann man das noch klugscheißen nennen oder ein Zeugnis das wir alle schriftlich behindert sein sollen¿

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