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Das Wall Street Journal stürmt die deutschen Blendle-Charts – mit einem Text über Freundschaft

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Nachdem das Aufregungspotenzial der Böhmermann-Affäre erst einmal etwas verfolgen ist, finden sich an der Spitze der Blendle-Verkaufs-Charts wieder andere Themen. Ganz vorn diesmal: das Wall Street Journal mit einem Text über Freundschaft im Erwachsenenalter. Platz 1 im Medien-Ressort geht an ein stern-Interview mit Carolin Kebekus.

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Die Tatsache, dass ein englischsprachiger Text bis auf Platz 1 der deutschen Verkaufs-Charts geklettert ist, zeigt, dass die Internationalisierung der Plattform mit mehr US-Partnern auch deutsche Nutzer interessiert. Sie zeigt aber auch, dass in den vergangenen sieben Tagen die großen Aufreger-Themen gefehlt haben – und dass kein großer Blockbuster-Artikel dabei war. Allerdings hat das Thema Freundschaft im Erwachsenenalter offenbar auch einen Nerv getroffen.

Auch auf den weiteren Rängen finden sich vornehmlich weichere Themen: ein Interview mit Carolin Kebekus, Stress, ein Job-Thema aus der WiWo, etc. Ernst und lang wird es auf Platz 6: Das Interview-Magazin Galore hat es hier mit einem 14-Seiten-Gespräch mit einem Nahost-Experten erstmals so weit nach oben in der Liste geschafft.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 20. bis 26. April 2016:

1. „Why Making New Friends Is Harder for Grown-Ups“ – Wall Street Journal, Elizabeth Bernstein, 1198 Wörter, 45 Cent
WSJ-Beziehungsexpertin Elizabeth Bernstein zeigt anhand von Studien, wie viel Freunde wir als Erwachsene verlieren. Und gibt Tipps.

2. „Finger weg“ – Süddeutsche Zeitung, 3245 Wörter, 79 Cent
Ein Geflüchteter aus Afghanistan lernt in Deutschland eine Menge über Frauen. Zum Beispiel, als er sich in seine Cousine verliebt. Und die ihn abblitzen lässt.

3. „Unter der Gürtellinie ist komisch“ – stern, Ulrike Posche und Kester Schlenz, 2333 Wörter, 65 Cent
Ausführliches Gespräch mit Comedy-Star Carolin Kebekus über dreckige Sprüche, Sex und Feminismus.

4. „Schöner Stress“ – Die Zeit, Urs Willmann, 3092 Wörter, 89 Cent
Deep-Dive in unser Bild von Stress, und neue Studien, die zeigen wie er uns fitter, wacher und produktiver machen kann.

5. „Ein Lob der Einzigartigkeit“ – Wirtschaftswoche, Jan Guldner, 1596 Wörter, 89 Cent
Was es für Karrieren bedeuten kann, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter endlich nicht mehr nach dem Durchschnitt, sondern nach ihren außerordentlichen Fähigkeiten bewerten.

6. „‚Die Vorzüge unserer Gesellschaft…‘“ – Galore, Sascha Krüger, 4905 Wörter, 59 Cent
Ausführliches, kontroverses Interview (14 Seiten) mit Nahost-Experte Asiem El Difraoui über das Chaos im Nahen Osten, und wie er Deutschland verändert.

7. „‚Hätte man auf mich gehört, gäbe es heute keine AfD‘“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Ralph Bollmann und Rainer Hank, 1383 Wörter, 45 Cent
Interview mit Provokateur und Buchautor Thilo Sarrazin über sein neues Buch und „genetische Fitness“.

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8. „Sagt es einfach“ – Die Zeit, Yascha Mounk, 1049 Wörter, 59 Cent
Zeit-Autor Yascha Mounk über die verschwurbelte, unverständliche und ausgrenzende Sprache deutscher Akademiker. Und was sich ändern sollte.

9. „Das gemeine Volk“ – Tagesspiegel, Sebastian Leber, 1964 Wörter, 45 Cent
Reportage aus Freital, wo die Politik wegschaut, während der Rassismus offen grassiert.

10. „Vitamin G! Wie Gier“ – Die Zeit, Christian Fuchs, Vanessa Guinan-Bank, Anne Kunze, Stephan Lebert und Yassin Musharbash, 4324 Wörter, 89 Cent
Investigativ-Stück zum Geschäft mit Vitaminen, die nichts bringen, dreckig produziert sind, und sich trotzdem bestens verkaufen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt das Kebekus-Interview an. Dahinter folgen das Thema Internet und Sex, sowie der Böhmermann-Titel aus dem Spiegel, der schon vor einer Woche dabei war.

1. „Unter der Gürtellinie ist komisch“ – stern, Ulrike Posche und Kester Schlenz, 2333 Wörter, 65 Cent
Ausführliches Gespräch mit Comedy-Star Carolin Kebekus über dreckige Sprüche, Sex und Feminismus.

2. „Enthemmt“ – Die Welt, Christina Brause, 1059 Wörter, 35 Cent
Wie Deutsche immer ausgefalleneren Sex haben, wegen des Internets.

3. „Der Zertrümmer“ – Der Spiegel, Markus Brauck, Jörg Diehl, Dietmar Hipp, Isabelle Hülsen, Hasnain Kazim, Alexander Kühn, Nils Minkmar, Martin U. Müller, Peter Müller, Ann-Kathrin Nezik, René Pfister, Fidelius Schmid und Christoph Schult, 4819 Wörter, 1,99 Euro

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

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