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Fast 10 Mio. Zuschauer: neuer „Tatort“-Rekord für Ulmen und Tschirner

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Christian Ulmen und Nora Tschirner im "Tatort: Der treue Roy"

Toller Erfolg für Christian Ulmen und Nora Tschirner: Ihren dritten "Tatort" sahen 9,85 Mio. Leute - ein Rekord für das Duo. Zudem war es die beste "Tatort"-Zuschauerzahl seit Februar. Stärkster Konkurrent war im Gesamtpublikum der "Rosamunde Pilcher"-Film des ZDF, in der jungen Zielgruppe ProSiebens "Jack Reacher".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Stärkster Weimar-„Tatort“ bisher

9,85 Mio. Leute entschieden sich also für den neuesten Fall der Weimarer Ermittler Lessing und Dorn – ein Top-Marktanteil von 26,4% und der haushohe Tagessieg. Die beiden bisherigen Fälle des Duos sahen 8,07 Mio. und 8,92 Mio. Menschen. Allerdings liefen die beiden ersten Filme auch als so genannte „Event“-Tatorte an einem zweiten Weihnachtstag und einem Neujahrstag – Daten, an denen der „Tatort“ selten sein Normalniveau erreicht. Nun sollen ja zwei Weimar-„Tatorte“ pro Jahr gezeigt werden, weitere Rekorde könnten folgen. Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte der Film mit 3,22 Mio. Zuschauern 23,4%, am besten lief er aber bei den 50- bis 64-Jährigen: mit 33,1%.

2. „Anne Will“ erneut über der 4-Mio.-Marke, „Rosamunde Pilcher“-Film stärkster „Tatort“-Konkurrent

Zum vierten Mal in Folge blieben nach dem „Tatort“ mehr als 4 Mio. Leute im Ersten, um „Anne Will“ zu schauen. Die Diskussion zum Thema „Abhängig von Erdoğan – Zu hoher Preis für weniger Flüchtlinge?“ verfolgten 4,30 Mio. Menschen – 15,0%. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten im Januar und Februar mit Marktanteilen von 11,9% bis 13,9% scheint Will allmählich ihr Publikum zu finden. Der erfolgreichste Konkurrent des Ersten war am Sonntagabend das ZDF: 5,12 Mio. Menschen entschieden sich für „Rosamunde Pilcher: Ein Doktor & drei Frauen“ – ordentliche 13,8%. Die Privaten hatten in der Prime Time keine Chance: Sat.1-Serie „Navy CIS: L.A.“ lag hier mit 2,73 Mio. Sehern und 7,7% vorn.

3. „Jack Reacher“ beschert ProSieben ordentliche Zahlen und besiegt RTLs „Sherlock Holmes“ klar

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Auch in der jungen Zielgruppe gewann wie erwähnt der „Tatort“ den Tag: 3,22 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 23,4%. Hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ (1,83 Mio. / 16,2%) folgt mit dem ProSieben-Film „Jack Reacher“ der erste Konkurrent: 1,59 Mio. Angehörige der Altersgruppe entsprachen immerhin 12,9%. RTL fiel mit seinem 20.15-Uhr-Film hingegen durch: 1,12 Mio. bescherten „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ nur 9,0%. Damit landete RTL auch noch hinter Sat.1, wo „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ 9,4% und 9,8% erreichten. Besser lief es für RTL am Vorabend: „Schwiegertochter gesucht – Die schönsten Momente“ erzielte mit 1,49 Mio. 15,1%.

4. „Grill den Henssler“ besiegt RTL und erreicht die Tages-Top-Ten

Erneute Top-Quoten gab es für die Vox-Show „Grill den Henssler“. Zwar konnten die 11,1% vom vergangenen Sonntag nicht ganz bestätigt werden, doch mit 1,18 Mio. 14- bis 49-Jährigen gab es ebenso glänzende 10,6%. In den Tages-Charts belegt die Show Platz 9 – noch vor RTLs „Sherlock Holmes“. RTL II erzielte mit dem Film „Magic Mike“ unterdessen 730.000 junge Menschen und solide 5,7%, kabel eins blieb mit den „größten Pleiten“ bei 530.000 und 4,0% hängen.

5. „Sendung mit der Maus“ beschert KiKA fast 10%

Das Top-Programm der kleineren Sender war am Sonntag die „NDR regional“-Schiene des NDR Fernsehens um 19.30 Uhr: 1,47 Mio. Leute sahen zu – 4,8%. Direkt dahinter folgt schon „Die Sendung mit der Maus“ des KiKA: 1,36 Mio. sorgten um 11.30 Uhr für grandiose 9,6% und damit die besten Zahlen seit Februar. Wie immer sahen mehr Über-14-Jährige (920.000) als Kinder (430.000) zu. In der Prime Time tat sich bei den kleineren Sendern „Wunderschön“ hervor: 1,12 Mio. bescherten der WDR-Reihe 3,0%. Im Pay-TV gewann das Bundesliga-Spiel zwischen Mönchengladbach und Hoffenheim den Tag: 700.000 Fans entsprachen um 15.30 Uhr 3,7%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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