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Apple-Auto: FAZ berichtet über Carsharing-Modell und Entwicklungslabor in Berlin

iCar-Pläne: Apple-Chef Tim Cook wird konkreter
iCar-Pläne: Apple-Chef Tim Cook wird konkreter Foto: dpa

Neue Spekulationen über das iCar: Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat Apple mitten in Berlin "ein kleines, geheimes Entwicklungslabor" eingerichtet, in dem ein Team von 15 bis 20 Personen am Apple-Auto entwickeln soll. Der FAZ-Bericht wartet mit einer weiteren Überraschung auf: Demnach soll das iCar nach dem Carsharing-Modell von Car2Go und DriveNow auf den Markt kommen.

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Neue Entwicklung in der iCar-Saga: Nachdem Anfang des Jahres Gerüchte über Produktionsprobleme und einer stockenden Entwicklung in Apples geheimer Auto-Unit „Titan“ zu hören waren, will die Frankfurter Allgemeine Zeitung nun von neuer Bewegung beim Apple-Auto erfahren haben.

Wie die FAZ in der heutigen Ausgabe berichtet, entwickeln nicht nur 1000 Apple-Mitarbeiter im kalifornischen Sunnyvale in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptquartier in Cupertino am iCar, sondern nun auch in Deutschland – und zwar in der Hauptstadt.

15 bis 20 „Hochkaräter aus der deutschen Automobilbranche“ entwickeln in Berlin am iCar

„Ungefähr 15 bis 20 Männer und Frauen, „Hochkaräter aus der deutschen Automobilbranche“, sollen in der Hauptstadt gedanklich an dem Auto der Zukunft basteln“, berichtet die FAZ.

Die Fachleute seien „relativ jung“ und würden sich durch eine „progressive Denke“ auszeichnen, heißt es im Bericht der Frankfurter Tageszeitung. Wie die FAZ berichtet, soll das Apple-Auto 2019 oder 2020 auf den Markt kommen – was sich mit den vom Wall Street Journal kolportierten Launch-Plänen deckt.

Mieten statt kaufen: iCar als Carsharing-Angebot
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Allerdings berichtet die FAZ über einen gänzlich anderen Vertriebsansatz: Das iCar soll es demnach wegen eines fehlenden Vertriebs- und Werkstattnetzes gar nicht zu kaufen geben, sondern nur zu mieten.

Vorbild ist das von Car2Go und DriveNow etablierte Carsharing-Modell, nach dem urbane Städter ihr Auto mit minutengenauer Abrechnung an einem bestimmten Standort per App mieten könnten. Gefertigt werden soll das Apple-Auto nach Angaben der FAZ – wie bereits zuvor kolportiert – vom österreichischen Autobauer Magna.

Apple-Aktie vor Quartalsbilanz wieder unter Druck

An der Wall Street blieben die neusten Gerüchte zum iCar indes ohne Wirkung: Anleger beschäftigt weiter die Sorge eines nachhaltigen Einbruchs der iPhone-Absätze. Die Apple-Aktie setzte ihren Abwärtstrend der vergangenen Woche fort und fiel auch zum Start der neuen Handelswoche gegen den freundlichen Markttrend um weitere 2,5 Prozent auf 107 Dollar zurück.

In zwei Handelstagen hat Apple damit mehr als 30 Milliarden Dollar an Börsenwert eingebüßt. Anleger blicken sorgenvoll auf die nächsten Quartalszahlen, die am kommenden Montag nach Handelsschluss erwartet werden. Analysten rechnen wegen deutlich fallender iPhone-Absätze mit einem zweistelligen Umsatz- und Gewinneinbruch.

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