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Personalkarussell bei Twitter: Maike Haselmann geht wieder nach gerade einmal fünf Monaten

Maike Haselmann verlässt Twitter nach weniger als einem halben Jahr
Maike Haselmann verlässt Twitter nach weniger als einem halben Jahr

Das Personalkarussel bei Twitter dreht und dreht sich: Nachdem sich Anfang des Jahres bereits der Kommunikationschef Henning Dorstewitz verabschiedet hat, zieht nun News-Chefin Maike Haselmann nach. Haselmann war erst im November 2015 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu dem Kurznachrichtendienst gewechselt.

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„Es war kurz – aber wunderbar“, verkündete Maike Haselmann bei Twitter. Sie sei ab sofort „nicht mehr operativ tätig“. Aus der darauffolgenden Twitter-Konversation lässt sich schließen, dass Haselmann offensichtlich freigestellt worden ist, da sie nach eigenen Angaben „noch auf der Payroll“ stehe, aber nicht mehr arbeiten müsse. Rowan Barnett, Senior Director Market Development & Media, Twitter DACH, antwortete auf ihren Tweet mit den Worten: „Vielen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit & deinen Beitrag zur Weiterentwicklung von Twitter in den letzten Monaten! Alles Gute!“

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Im November 2015 begann Maike Haselmann ihr kurzes Gastspiel als News & Government Partnerships Managerin bei Twitter. Zuvor war sie bei der FAZ als Social-Media-Leiterin tätig, nachdem sie von 2011 bis 2014 als Social-Media-Redakteurin bei Spiegel Online angestellt war. Ein Nachfolger für ihre Position ist noch nicht bekannt.

Haselmann ist nicht die erste, die Twitter zügig wieder verlassen hat. Auch Henning Dorstewitz wechselte Anfang dieses Jahres nach gerade einmal 12 Monaten als Kommunikationschef in selber Funktion zu YouTube. Im Januar 2015 war er bei Twitter auf Dirk Hensen gefolgt.

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Alle Kommentare

  1. Die Welt dreht sich heute eben schneller.

    Gerade bei allem, was mit Technologie zu tun hat ist die Zeit eine ganz andere Dimension als in früheren Jahrzehnten.
    Start-ups können in solchen Monaten von Nichts zu Weltunternehmen werden, Apps verbreiten sich in Tagen millionenfach.
    Ein Monat in einem dynamischen Tech- oder Internet-Unternehmen bringt mehr Erfahrung und Wechsel mit sich als ein Leben am gleichen Fließband.

  2. In 5 Monaten kann man max. von einer „Probezeit“ im Unternehmen sprechen, die sehr wahrscheinlich nicht bestanden wurde. Die Trennung im „gegenseitigem Einvernehmen“ klingt auf jeden Fall besser, als die tatsächlichen Ursachen für das Ende der Mitarbeit zu nennen. Ich wünsche der Dame mehr Beständigkeit in Unternehmen, denn häufige Wechsel in kurzer Zeit schaden nicht nur ihrer Vita, sondern lassen auch ihre ehemaligen Arbeitgeber nicht positiv erscheinen.

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