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Grandiose Zahlen für die „Asternweg“-Doku von Vox, „DSDS“ rutscht beinahe auf Alltime-Tief

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Wolfgang Dandler, einer der Protagonisten in der Vox-Doku "Asternweg"

Schon die Original-Doku "Asternweg - Eine Straße ohne Ausweg" war mit 8% bei den 14- bis 49-Jährigen ein Erfolg. 12 Monate später gab es für "Asternweg - Ein Jahr danach" nun sogar 12,8% - ein grandioser Erfolg für Vox. Den Tagessieg in der jungen Zielgruppe holte sich "DSDS" - aber mit Staffelminusrekord. Insgesamt gewann "Ein starkes Team" vor der "Tagesschau" und "Wer weiß denn sowas XXL".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. Grandiose Zahlen für die „Asternweg“-Doku – vor allem bei den 30- bis 39-Jährigen

Insgesamt sahen 1,85 Mio. Leute „Asternweg – Ein Jahr danach“ – starke 7,4%. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 1,14 Mio. Zuschauer sogar grandiosen 12,8% und dem fünfen Platz der Tages-Charts. Damit wurde das Vox-Normalniveau der jüngsten 12 Monate von derzeit 6,6% fast verdoppelt. Besonders großartig lief es für den Vierstünder bei den 30- bis 39-Jährigen: Hier war er mit 450.000 Sehern und 17,6% (!) sogar Tagessieger. Selbst „Deutschland sucht den Superstar“ kam nicht an diese Zahlen heran.

2. „DSDS“ verliert erneut massiv Zuschauer und rutscht beinahe auf einen Alltime-Minusrekord

Nur noch 3,03 Mio. Menschen sahen am Samstagabend „Deutschland sucht den Superstar“. Das sind noch einmal fast eine halbe Million weniger als vor 14 Tagen. Der Marktanteil schrumpfte von 12,3% auf sehr mittelmäßige 10,3%. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es von 1,77 Mio. auf 1,49 Mio. und von 18,9% auf 15,7% herab. Keine schöne Entwicklung. Noch dazu wurde der Alltime-Minusrekord nur knapp verpasst: Nur eine „DSDS“-Ausgabe lief bisher noch schwächer: im April 2014 mit 2,86 Mio. Sehern und 1,43 Mio. 14- bis 49-Jährigen. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten die 1,49 Mio. dennoch für den Tagessieg – knapp vor dem anschließenden „Take Me Out“ (1,45 Mio. / 15,9%).

3. Starke Zahlen für ARD und ZDF: „Ein starkes Team“ siegt gegen „Wer weiß denn sowas? XXL“

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Sehr gute Zahlen erzielten um 20.15 Uhr Das Erste und das ZDF. Zusammen erreichten sie einen Marktanteil von fast 40%. Den Tagessieg schnappte sich erneut der ZDF-Krimi „Ein starkes Team“: 6,55 Mio. Zuschauer reichten für 22,2%. Die parallele ARD-Show „Wer weiß denn sowas? XXL“ hatte mit 4,80 Mio. Sehern zwar keine Siegchance, erzielte mit 17,1% aber ebenfalls einen tollen Marktanteil. Dazwischen schob sich in den Tages-Charts noch die 20-Uhr-„Tagesschau“ mit 6,15 Mio. und 23,9%, ähnlich tolle Zahlen gab es am Vorabend für die Bundesliga-„Sportschau“ mit 4,79 Mio. und 23,4%. Stärkstes Programm der Privatsender war „DSDS“ mit seinen 3,03 Mio. Sehern auf Platz 6.

4. Sat.1 rückt gefährlich an heran, ProSieben verliert gegen Vox

Die stärkste RTL-Alternative war bei den 14- bis 49-Jährigen am Samstagabend Sat.1. 1,30 Mio. Menschen aus dieser Altersgruppe entschieden sich für den Animationsfilm „Rapunzel – Neu verföhnt“ – ein toller Marktanteil von 13,9%. ProSieben hingegen blieb weit dahinter, lockte mit „The Descendants“ nur 820.000 14- bis 49-Jährige (8,8%) an. Damit blieb der Film auch klar hinter dem „Asternweg“ von Vox. Völlig desolat präsentierte sich RTL II in der Prime Time: Die drei Wiederholungen von „The Closer“ wollten ab 20.15 Uhr nur 130.000, 170.000 und 260.000 14- bis 49-Jährige sehen – katastrophale Marktanteile von 1,5%, 1,7% und 2,7%. Ähnlich mies lief es für die kabel-eins-Serie „Blue Bloods“ mit 2,7% und 2,5%.

5. mdr springt mit Schlagern in die Tages-Top-30

Die Nummer 1 der kleineren Sender hieß am Samstag mdr Fernsehen. Stolze 1,40 Mio. schalteten um 20.15 Uhr „Das Beste aus 15 Jahren Hit auf Hit“ ein – 4,8% und Platz 25 in den Tages-Charts. Über die Mio.-Marke sprang auch wieder die Bundesliga bei Sky: 1,12 Mio. Fans (10,0%) saßen trotz schönen Wetters ab 15.30 Uhr vor den Fernsehern – Kneipen und Sportsbars nicht mitgerechnet. Das Match zwischen Dortmund und Bremen kam später noch auf 750.000 Zuschauer und 3,4%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Was sagen diese Zahlen überhaupt noch aus? Ich meine: Wer schaut den ganzen Mist, und schon gleich an einem Samstagabend? Da muss man doch schon recht verzweifelt sein. Und dann: Wie robust sind die Zahlen und die Messmethode der GfK eigentlich? Dass die Personen im Panel natürlich TV schauen ist klar. Allein aus psychologischen Gründen als Studienteilnehmer. Die Real-Life-Experience dürfte weit anders aussehen. Man kann gar nicht sagen, wann man den TV wegen des linearen Programms überhaupt das letzte mal an hatte. Das meiste läuft im Stream, on Demand oder aber gleich auf dem Laptop.
    Dass die TV-Anstalten, insbesondere die unter Zwang alimentierte Masse der GEZ-Sender ein Interesse an den Zuschauerzahlen hat, ist klar. Doch auch dies ist nur noch einer der Fäden, die das System „Fernsehen“ künstlich am Leben halten (müssen).

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