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„Ku’damm 56“ endet mit Rekord, kabel eins stürmt mit „The Day After Tomorrow“ in die Top Ten

Emilia Schüle, Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen und Maria Ehrich (v.l.n.r.) in „Ku’damm 56“
Emilia Schüle, Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen und Maria Ehrich (v.l.n.r.) in "Ku'damm 56"

Toller Abschluss für den ZDF-Dreiteiler "Ku'damm 56": Den Abschluss sahen am Mittwoch 6,35 Mio. Leute und damit noch einmal mehr als am Sonntag und Montag. Der Marktanteil lag bei glänzenden 19,6%, der Tagessieg war dem Film nicht zu nehmen. Im jungen Publikum gewann RTLs "GZSZ" vor dem "Bachelor"-Nachklapp. Super lief es für kabel eins und den Blockbuster "The Day After Tomorrow".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. „Ku’damm 56“ gewinnt weitere 570.000 Zuschauer hinzu

Der Dreiteiler „Ku’damm 56“ kann vom ZDF endgültig als Erfolg verbucht werden. Zwar kam er nicht an Mega-Quoten von 8 oder 9 Mio. früherer Mehrteiler heran, doch die nun erreichten 6,35 Mio. und 19,6% sind ganz klar tolle Zahlen. Spannend: Von Folge zu Folge wuchs das Publikum. Den Zuschauern gefiel also offenbar das, was sie sahen und weitere kamen dazu. Im Vergleich zum zweiten Teil vom Montag wuchs die Zahl noch einmal um 570.000. Am erfolgreichsten war der Abschluss des Dreiteilers wieder bei den Über-65-Jährigen: mit 29,5%. Den kleinsten Marktanteil gab es mit 4,0% bei den 14- bis 29-Jährigen.

2. Brüssel-Specials nicht mehr so gefragt, ARD-Film „Nur eine Handvoll Leben“ blass

Einen Tag nach den Terror-Anschlägen von Brüssel war das Interesse an Sondersendungen schon nicht mehr so groß. Das mag an der zunehmenden Normalität des Terrors in Europa liegen, sicher aber auch daran, dass es am Mittwoch keine grundlegenden neuen Erkenntnisse mehr gab. 4,26 Mio. (13,4%) sahen jedenfalls den „Brennpunkt“ im Ersten, 3,58 Mio. (14,1%) vorher das „ZDF spezial“. Nach dem „Brennpunkt“ sahen nur 3,16 Mio. das ARD-Drama „Nur eine Handvoll Leben“ – blasse 9,7%. Der Film erreichte damit nur etwa halb so viele Menschen wie parallel dazu das ZDF mit „Ku’damm 56“. Immerhin landete er aber vor sämtlichen Prime-Time-Programmen der Privaten: RTLs „Bachelor . Nach der letzten Rose“ kam nur auf 2,81 Mio. und 8,9%.

3. „Grey’s Anatomy“ legt zu, „Bachelor“-Nachklapp schwächer als im Vorjahr

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ den Tag: mit 1,75 Mio. Zuschauern und stolzen 20,4%. Dahinter folgt „Der Bachelor – Nach der letzten Rose“. Das Special lief dabei aber schwächer als 2015: 1,37 Mio. reichten für 12,2% – ein Marktanteilspunkt weniger als im Vorjahr. Zulegen konnte hingegen ProSiebens „Grey’s Anatomy“: 1,32 Mio. und 1,35 Mio. 14- bis 49-Jährige waren dabei – ordentliche 12,0% und 11,9%. Auch Sat.1 landete über dem Soll: 1,14 Mio. (10,3%) wollten „Die große Sat.1 Doku“ über McDonald’s sehen.

4. kabel eins triumphiert mit „The Day After Tomorrow“

Fast in die erste Privat-TV-Liga hinein gestoßen wäre kabel eins. Der mittlerweile 12 Jahre alte Film „The Day After Tomorrow“ bescherte dem Sender ab 20.15 Uhr genau 1,00 Mio. 14- bis 49-Jährige und einen grandiosen Marktanteil von 9,3%. Platz 10 in den Tages-Charts waren das Ergebnis. Vox war ebenfalls erfolgreich: mit „Rizzoli & Isles“ und Marktanteilen von 8,7% und 7,7%. „Die Wollnys“ von RTL II landeten hingegen nur bei 5,4%, „Babys!“ danach sogar nur bei 4,6%.

5. Sat.1-Gold-Reihe mit Joe Bausch startet schwach, NDR punktet wieder mit den „Expeditionen ins Tierreich“

Bei Sat.1 Gold lief am Mittwochabend die Reihe „Im Kopf des Verbrechers“ mit dem als „Tatort“-Pathologen bekannten Joe Bausch an. Die Premiere traf dabei noch nicht den Geschmack des Publikums: 190.000 sahen ab 21.05 Uhr zu, darunter 80.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile von 0,6% und 0,7% liegen klar unter dem 12-Monats-Durchschnitt des Senders von derzeit jeweils 1,4%. „Lenßen klärt auf“ erzielte direkt davor immerhin 1,2% bei den 14- bis 49-Jährigen. Starke Zahlen gab es bei den kleinen Sendern hingegen wieder für die „Expeditionen ins Tierreich“ des NDR Fernsehens: 1,49 Mio. waren ab 20.15 Uhr dabei – grandiose 4,6%. „Der XXL-Ostfriese“ erreichte im Anschluss noch 1,20 Mio. (3,7%). Erfolgreich waren auch die zdf_neo-Krimis: „Nachtschicht“ mit 1,17 Mio. und 3,6%, „Wilsberg“ mit 1,23 Mio. und 4,9%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Toll gemachter 50er Jahre Film. Die Stellung der Frau in der Gesellschaft und ihre Rechte sind für uns heute selbstverständlich geworden. Ich bin in den 50er Jahren gross geworden und kann mich gut erinnern. Oberstes Ziel war es, eine „gute Partie“ zu machen, Empfängnisverhütung war Lotterie, Hausfrau-und Mutter sein oberstes Ideal (zuviel Bildung für Frauen daher eher hinderlich), Männer entschieden für ihre Frauen, Homosexualität war strafbar und galt als Krankheit. Alle Errungenschaften wurden über die Jahre in Gesetze gegossen. Das zu ändern hat viele Jahrzehnte gedauert und jetzt kommen Emmigranten in unser Land, die gesellschaftspolitisch auf eben diesem Stand sind: 1950.
    Unsere Gäste brauchen einen Schnellkurs in Emanzipation – und zwar sowohl Männer als auch Frauen. Und ganz klar: nur wer sich zu unseren
    Gesetzen bekennt, hat eine Chance zu bleiben und wird sich integrieren können. Nicht wir müssen unsere Lebensweise ändern, unsere Gäste sind gefordert, sich anzupassen. Mit unserer Hilfe dürfte der Lernprozess gelingen.

  2. Ku’damm 56 Hat mir außer ordentlich gut gefallen! Sowohl die Geschichte, als auch die Inszenierung und die tollen SchauspielerInnen. Besonders erwähnen muss man die ausgeklügelte , außergewöhnlich gut den Zeitgeist von damals bedenkende perfekte Dekoration der Szenen und die Kostüme! Wunderbar die zugeschnittenen Filme über Berlin von damals. Das war ganz großes Kino!

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